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 Lay him into chains

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Yuna
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BeitragThema: Lay him into chains   Mi Sep 17, 2014 12:51 am

Seit Monaten verfolgen sie ihn über sämtliche Kontinente, jagen ihn sogar mit dem Sondereinsatzkommando um ihn endlich einbuchten zu können, selbst wenn er eigentlich eine Todesstrafe verdient hätte, die es so aber längst nicht mehr gibt. Was unser Verbrecher alles getrieben hat? Er hat keine Bänke ausgeraubt, gar Frauen oder Kinder missbraucht. Er hat mehrere Gebäude mit Bomben in die Luft gejagt und damit unzählige Menschen getötet. Er hat Städte komplett verwüstet und terrorisiert, er hat die Polizei bedroht und ihnen ausdrücklich versichert, dass er sich das Leben nehmen, und keiner an ihm Rache nehmen wird, wenn man ihn schnappt, bevor er sich stellt. Und bevor er dies tut, tut er, was er schon immer tun wollte.
Einer der Beamten aus dem Sondereinsatzkommando befindet sich zu dem Zeitpunkt, als sie den Täter schnappen, auf dem Präsidium und diskutiert dort entspannt mit seinem Arbeitgeber. Eine Viertelstunde später eskaliert die Situation dann aber. Denis droht, sich das Leben zu nehmen, was das Sondereinsatzkommando nicht gut heißen kann. Sie wollen dass er für seine Taten im Knast landet, immerhin treibt er das Spiel schon eine halbe Ewigkeit. Sie finden selbst keinen Ausweg, aber Denis liefert ihnen einen. Denn der liebe Beamte der noch friedlich auf dem Präsidium diskutiert, ist der Mann, der der Auslöser für die Zerstörungen ist.
Ziemlich spät erfährt Manuel dann von den Wünschen die Denis hat, ist aber auch nicht gewillt darauf einzugehen. Als man ihm dann aber schildert, dass er sich sonst womöglich umbringt und man keinen Schuss auf ihn ablassen will, macht er sich auf den Weg.
Als er ankommt, lockert sich die Situation. Schon als Denis Manuel von Weitem kommen sieht, senkt er die Waffe und begibt sich freiwillig in seine Richtung. Manuel erhebt seine Waffe gegen ihn, woraufhin er seine direkt fallen lässt und sich ergibt. Er hält die Arme hoch genug, damit jeder sehen kann, dass er keinerlei Waffen mehr an sich trägt. Glauben mag ihm das keiner, nicht nach allem, was er angerichtet hat. Aber Manuel vertraut darauf, dass dieser Narr noch immer daran zurückdenkt, was ihnen beinahe passiert wäre.

„Als er mich plötzlich ruckartig gegen den Transporter drückte, ich seine linke Hand an meinem Becken, sein Gemächt an meinem Hintern und seine Waffe an meiner Schläfe spürte, war es für meine Gedanken zu Ende. Es war wie ein perfektes Schauspiel in einer Welt, die ich zuvor noch neu erschaffen hatte. Nur, dass das hier die Realität war, und ich nun in den Knast wandern würde. „Du dreckiger Hund“, knurrte er mir zu. „Dass sie mich überhaupt dazu gezwungen haben, herzukommen, damit du dich nicht abknallst, zeigt mir deutlich genug, dass die ganze Scheiße umsonst war!“ Ich lächelte bei seinen Worten nur verhöhnend. „Wieso umsonst? Du kannst mir persönlich die Handschellen anlegen und mich als Gefangenen direkt in den Knast verfrachten. Hast du dir das nicht auch gewünscht?“ „Halt den Mund“, gab er nur knurrend wieder und drückte die Pistole etwas doller an meine Schläfe, um mir noch mehr zu drohen, als er es bereits getan hatte. „Keiner hat dir erlaubt, zu sprechen.“ Mit den Worten schob er die Pistole zurück in den Halfter und vergrub eine Hand in meinem Schopf, ehe er mit der anderen Hand nach seinen Handschellen griff, und sich geschickt damit an meinen Handgelenken zu schaffen machte, welche ich ihm sogar bereitwillig entgegenhielt, damit er sie leichter auf meinem Rücken befestigen konnte. Als er mich dann in den Transporter gestoßen hatte, beugte er sich noch einmal zu mir vor, was ich als gute Möglichkeit sah, ihn darauf anzusprechen, was er mich gezwungen hatte, schnellstens wieder zu vergessen. „Hast du deinen kleinen Schwerverbrecher denn gar nicht vermisst?“, fragte ich ihn angespannt. „Dich vermisst?“ Er strich mir die Strähne, die mir im Gesicht hing, hinter mein Ohr, ehe er mir wieder in die Augen schaute. „Ich war so geil auf dich dass ich mich beinahe dem Kommando meines Arbeitgebers widersetzt und dich verdammt nochmal verfolgt und in sämtlichen Ländern geknallt hätte“, knurrte er. „Und jetzt halt die Fresse du dummes Arschloch.“ Ich sog scharf die Luft ein und beobachtete, wie er sich dann von dem Transporter entfernte. Wie gerne ich ihm nun doch eine geknallt hätte, für seine niederen Worte. Schade nur, dass mir dazu die Hände gebunden waren. Im wahrsten Sinne des Wortes.
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