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 Ruling Brothers & Secret Lovers

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Clarity
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Sa Aug 16, 2014 12:01 pm

Valentin:

Meinen Aufenthalt bei Dean hatte ich zwar noch nicht sonderlich lange genießen dürfen und doch machte es mich fertig, was Dean von sich gab. Er war zuerst so skrupellos und bösartig, dass er mir aufgetragen hatte, ein kleines Mädchen zu töten, während er mich in den Dreck gezogen hatte, bevor er mir erklärte, dass er durch meine Tat wissen wollte, ob er mir vertrauen konnte und mich bloß schützen wollte. Dass er wusste, ich war unschuldig und ich müsse bei ihm bleiben, bis man mich nicht mehr jagte. Gleichzeitig sagte er aber, ich würde verstehen, warum ich das tun musste und er nicht dazu fähig war, als König. Ich wusste nicht was ich ihm glauben sollte oder gar konnte. Ich wusste nicht, wie ich ihn einzuschätzen hatte. Und all die Zeit über hatte ich nicht ein Wort mit ihm gewechselt. Ich hatte bloß hin und wieder genickt, hatte zumindest versucht seine Worte nachvollziehen zu können. Doch wie sollte mir dies möglich sein, wenn seine Laune so wechselhaft schien und das nur an einem einzigen Tag. Letztlich hatte Dean das Zimmer verlassen, da er wahrscheinlich genervt von meiner Schweigsamkeit war, die man mich aber gelehrt hatte. So ließ er mich in dem Zimmer sitzen, wo ich mich letztlich auf dem Bett niedergelassen hatte, während ich von dort aus bloß aus dem Fenster starrte und die Zeit an mir vorbei laufen ließ. Ich wusste nicht wie viele Minuten vergangen waren, bis ich das Klopfen an der Türe vernahm. Doch sagte ich kein Wort. Ich hatte kein Recht irgendetwas zu sagen oder irgendjemanden hereinzubitten. Doch schien das auch gar nicht nötig, da die Türe dann geöffnet wurde, ehe ein fremder Mann das Zimmer betrat. Ich drehte mich zu ihm und beobachtete, wie er sich nochmal kurz zur Türe wendete, bevor auch noch jemand eintrat, den ich nur zu gut kannte. Denis. Was tat er hier? Ich hatte nicht einmal die Zeit mich großartig zu freuen, weil ich mich selbst mit so vielen Fragen plagte. Was hatte er die letzten Wochen getan? Hatte er mich vermisst? Hatte er geglaubt ich war weggelaufen? Was tat er hier? Wie hatte er mich gefunden? Es waren so viele Dinge die mich plötzlich interessierten, doch war mir ebenso gut bewusst, dass ich all das nun schlecht hinterfragen konnte. Ich verfolgte Denis mit meinem Blick, beobachtete nur wie er auf mich zu lief, sich vor mich hockte und meine Hände ergriff. Seine waren, im Gegensatz zu meinen, wärmend und alleine bei dieser kleinen Berührung von ihm, empfand ich ein wenig Trost. Zwar nicht für diese gesamt Situation, jedoch für diesen einen Moment. Ich blickte hinab in Denis wundervolle Augen, während ich ihm zuhörte. Zuhörte, wie er mir sagte, dass er mich hier herausholen wollte. Ich wusste nicht, ob es so schlau von ihm war, sich mit einem König anzulegen. Wir hatten nun schon einiges getan aber das schien mir doch das Obskurste. Als sich Denis jedoch von dem Boden erhob und meine Hände losließ, nachdem Ian gesagt hatte, er würde ihm, trotz Denis Frage, nicht sagen wollen, was Dean mit mir getan hatte, senkte ich meinen Blick zu Boden. „Er wird es mir, so lange er noch hier ist, nicht erzählen.“ Denis sagte die Wahrheit, denn ich hatte ihm weder vor von dem Mädchen, noch von den vorherigen Wochen zu erzählen. Was würde er wohl von mir denken, wenn er von alledem wusste? Leise schluckend hoffte ich, Ian blieb bei seiner Meinung, musste aber recht schnell feststellen, dass dies nicht der Fall war. Stattdessen erzählte er meinem Bruder nun, dass ich ein kleines Mädchen umgebracht hatte. Ob sie die Tochter eines Verräters war hin oder her. Sie war ein Kind gewesen. Ich beobachtete nur aus dem Augenwinkel wie Denis wieder auf mich zu kam, sich jedoch neben mir auf dem Bett niederließ, eine Hand an mein Kinn legte und mich dazu brachte, ihn anzusehen, was ich schließlich auch tat. Genauso ließ ich es zu, dass er mir eine verirrte Haarsträhne zurück hinters Ohr strich, während er mir erklärte, dass er versuchen würde Dean auf Abstand zu halten, bis Ian und er einen Weg gefunden hatten, mich hier heraus zu bekommen. Doch Dean würde sicherlich keine Befehle von Denis annehmen, selbst wenn dieser einst für ihn gearbeitet hatte. Bei seiner Frage zögerte ich einen Moment. Sollte ich antworten? „Wir schaffen das.“, bestätigte ich ihm und rang mir ebenfalls ein leichtes Lächeln ab, welches aber gar nicht so einfach auf meinen Lippen erschien. „Gemeinsam. So wie wir es bisher immer gemacht haben.“
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Yuna
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Sa Aug 16, 2014 2:46 pm

So, bevor ich aber loslege, habe ich hier noch gewisse Kleinigkeiten für dich:

[ https://soundcloud.com/terribleissue/mister-chase-fuck-u-betta-explicit ] I think you now this original Version... but I uploaded it for you on my Soundcloud anyway. I love you
[ http://oi58.tinypic.com/65xr4k.jpg ] – Ruling Brothers & Secret Lovers – ♥️
[ http://oi57.tinypic.com/2mhikuq.jpg ] I love this Pairing so much.
[ http://oi59.tinypic.com/waso4k.jpg ] Awesome, and adorable Friendship – for now.

Ich wollte ein wenig mehr Liebe. Mehr Liebe, als wir sonst jemals hatten. Und eine Bezugsperson für Denis, in diesem Falle erfüllt von Erik, als Bruder von Dean – was in vielen Hinsichten praktisch sein wird. Ich wollte dass Ian mit einbezogen ist und es positiv sieht, weil er Dean gedient hat, und es noch immer tut. Weil er sexuell verbotene Dinge getan hat und es auch nicht leugnet. Ich fand dass sie gemeinsam ein gutes Team abgeben. Erik kann Dean die Vernunft einreden, Ian kann ihn verführen, und Denis kann ihn schlecht behandeln. Eine bunte Mischung die uns vielleicht noch von Nutzen ist, wenn du magst.  Embarassed 
Da wir nun aber die kleine Problematik haben, dass ich sowohl Erik, Denis, als auch Dean spiele, müssen wir uns die Szenen ein wenig absprechen. Ich habe mir gedacht dass Erik unter anderem (da ich das alles alleine schreibe, geben wir es mir als Hausaufgabe damit es nicht ewig dauert und wir vorankommen) Gespräche mit Denis führen wird, in denen ich dir nahe bringen kann, wie Denis über Valentin und die Beziehung denkt, bis wir bei dem Punkt ankommen, wo Denis ihm den „Antrag“ machen wird. Zu Denis selbst habe ich mir gedacht, dass er einige Male mit Dean aneinander prasselt, während der Zeit am Schloss. Dean versucht ihn unter anderem um den Finger zu wickeln, was Denis schon früh merkt. Aufgrund seiner mittlerweile wirklich starken Liebe zu Valentin, schafft Dean es auch nicht, ihn auf irgendeine Weise zu erregen, sobald er es versucht. Mehr weil Denis ihn als widerlich und abstoßend hält. Denis wehrt sich also in den meisten Fällen, wird es aber mindestens einmal ein wenig provozieren, damit er Dean Leid zufügen kann (beispielsweise nach einer Situation, wo Dean Valentin Denis Erachtens nach zu nahe gekommen ist). Und Ian wird da sein um Dean zu beschäftigen. Er wird ihn nicht immer nur zum Sex verleiten, sondern auch zum Morden. Wenn er ausgelastet ist und seine Blutlust gestillt ist, will er Valentin immerhin nicht tot sehen (was mit der Zeit zu seinem Ziel, jedoch von Erik, welcher Valentin mit seinem Leben schützt, verhindert wird).
Da die Parts also alle meine sind, fallen viele Dinge eben unter diese drei Parts. Würde ich sie aufteilen, würde ich dir Dean geben. Ich wüsste nur nicht, ob du damit so einverstanden wärst. Deswegen gebe ich dir noch zusätzliche Informationen und Auswahlmöglichkeiten, du kannst es ja mal überdenken.  Razz 

Und noch einen kleinen Hinweis an dich.
Du kannst an zwei verschiedenen Punkten weitermachen:

1.0: Noch am selben Tag der Abend als Dean von der Jagd kommt, und wie von Erik vermutet, Sex mit Valentin will.
1.1: Erik stört die beiden rechtzeitig und fordert seinen Bruder dazu auf, jemanden zu foltern, den sie erst vor wenigen Tagen einfangen konnten (Blutlust stillen).
1.2: Noch bevor Dean einen Finger an Valentin legen kann, geht Ian dazwischen und verlangt von Dean, ihm Befehle zu geben. Da Ian an dem Abend schon etwas getrunken hat, findet er Ian plötzlich wieder total anziehend und will statt mit Valentin, mit ihm schlafen.
1.3:  Denis füllt Dean wie versprochen ab, so, dass Dean es gar nicht mehr schafft, noch auf sein Gemach zu kommen und sich mit seinem blonden Sklaven zu beschäftigen.

2.0: Valentin musste bereits einmal mit Dean schlafen, und fühlt sich noch Tage danach elend. Denis weiß von nichts.
2.1: Erik verwickelt ihn in ein Gespräch und erfährt von Valentin detailreich wie die Nacht war, verspricht, dass er Denis davon kein Wort sagt. Hier bleibt es einfach bei einem klärendem Gespräch (Gespräche in Rollenspielen liebe ich mittlerweile total).
2.2: Valentin vertraut sich Ian an, welchem immerhin viel an Deans Aufmerksamkeit und Körper liegt. Nachdem er davon erfährt ist er sichtlich erzürnt, da er nicht dulden will, dass er einen Menschen sexuell missbraucht. Er will Dean eine Lektion erteilen (hier haben wir die Möglichkeit dass er ihn mit Gewalt angeht oder mit Worten, das bekäme man beides gut eingefädelt, zumindest sagen es mir meine Gedanken).
2.3: Soweit Denis davon erfährt, ist dieser mehr als nur wütend. Er weiß nicht wie es dazu kommen konnte, da sein Plan, Dean zu beschäftigen, eigentlich hätte aufgehen müssen. Auch er will Dean eine Lektion erteilen, füllt ihn am, verführt ihn, und fügt ihm Schmerzen zu (hier kommen noch Drohungen mit ins Spiel, weswegen wir einige innige Hintergründe brauchen – Dinge, die Dean am Herzen liegen)

Ich hoffe dass wir wenigstens ein wenig davon zusagt! Wenn nicht, weiß auch ich nicht weiter.  Shocked  Sad 

Denis:

Eine halbe Stunde war vergangen, seit ich gemeinsam mit dem Leibwächter von Dean in dessen Gemach aufgeschlagen war, um meinen Bruder darüber in Kenntnis zu setzen, was sich nun in nächster Zeit tun würde. Ich hatte mich viel mit ihm darüber unterhalten wie es ablaufen könnte, und wie es eventuell auch ablaufen würde. Sicher war ich mir jedoch keinesfalls, ich lebte mit einer ständigen Angst, die mir auch bestätigt werden sollte. Denn mitten in einem ruhigen Gespräch riss jemand plötzlich die Tür auf, was meine Aufmerksamkeit sofort von Valentin lenkte. Ich war schon kurz davor nach meinem Dolch zu greifen, hatte mich aber ziemlich schnell schon wieder gefangen und saß wieder ruhig auf dem Bett neben meinem Bruder. Mein Puls war so schnell in die Höhe schossen, dass er sich gar nicht erst beruhigen konnte. „Erik“, murmelte ich leise. „Gott bin ich froh, dass nur du es bist.“
Mittlerweile war ich von dem Bett aufgestanden und war zu dem Mann mit den doch etwas helleren braunen Haaren, dem Bart und den eisblauen Augen gegangen, um ihn ein wenig aus der Nähe mustern zu können. Wie ich aber schnell feststellen durfte, hatte Erik sich über die Monate kaum verändert. Er war anfällig dafür und somit wunderte es mich enorm, dass er an seinem Aussehen kaum etwas getan hatte. Aber ehe ich ihn weiter anstarren konnte, hatte er mich auch schon in eine brüderliche Umarmung gezogen, und strich mir dabei vorsichtig über den Rücken. „Ich bin so froh dich zu sehen“, hörte ich ihn flüstern, während ich nur leicht lächelte. Es hätte uns nichts besseres als er passieren können, und somit durfte ich zumindest in diesem Moment erleichtert sein. Als er sich wieder von mir löste, blickte ich ihn schmunzelnd an. „Weshalb bist du hier? Ich dachte mittlerweile hat man dich aufgrund deiner vielen Talente verbannt?“ Sein Grinsen machte mir deutlich, dass ich keinesfalls recht mit meinen Vermutungen hatte. „Ich brauchte eine Auszeit. Es wurde mir ein wenig zu viel mit meinem Bruder.“ Ich nickte nur, gar nicht verwundert darüber, dass er vor seinem Bruder geflüchtet war .Allerdings war ich der festen Überzeugung, dass er vor dem Malheur mit Valentin verschwunden war. Außer jedoch er war in die Planungen mit eingebunden gewesen, was ich mir aber auch nicht vorstellen konnte. Erik würde Menschenhandel nie befürworten, und das merkte man ihm auch direkt an. „Schön dich endlich mal zu sehen, Valentin. Denis hat viel von dir gesprochen, in den letzten sechs Jahren“, warf er Valentin zufrieden entgegen, ehe er sich mir wieder widmete. Tatsächlich kannten Erik und ich uns schon seit ich angefangen hatte für den rechtmäßigen König zu arbeiten, und er war mit der Zeit mein bester Freund geworden. Er war auch einer der Menschen die von meinen Gelüsten, vor allem aber von Manuel und Valentin wussten. Ich hatte ihm viel über die Beziehung zu Manuel nahe gelegt und auch über die zu seinem Bruder, wessen Liebe ich schon vor sechs Jahren beteuert hatte. Erik wusste mehr über mich als es andere jemals könnten, und zudem war er der mit wohl anständigste Mann, den ich weit und breit kannte. Er war unheimlich klug und wusste mehr über die Länder, die Schlachten und bestimmte Taktiken, als es der König jemals könnte. Er war perfekt dafür geschaffen um den Thron einzunehmen, wäre da nicht sein Bruder, den sein Vater damals vorgezogen hatte. „Nun aber mal wirklich: was treibt dich her? Du weißt dass du hier nicht sehr gerne gesehen wirst“, meinte ich etwas besorgt. „Ich habe gehört dass mein kleiner Bruder deinen großen Bruder gekauft hat“, schilderte er mir. „Und ich war mir nicht sicher, ob ihr mittlerweile wieder in engem Kontakt steht. Ich wollte ihn hier rausschaffen und zu dir und Manuel bringen.“ Schon als der Name fiel verzog ich leicht die Miene. Ich hatte Erik bereits oft gesagt dass ich nichts lieber tun, als ihn umbringen würde. Und wahrscheinlich erkannte er an meinem Blick deutlich genug, dass das bereits geschehen war. Ich konnte beobachten wie er seinen Blick hob, und rüber zu Ian schaute, welcher noch immer ein wenig angespannt auf einem der Sessel im Raum saß. „Ian“, begann er, „arbeitest du immer noch für ihn?“ Ich drehte mich um, damit ich das Gespräch der beiden besser verfolgen konnte. Ian aber nickte einfach nur, bevor er Eriks Blick wieder auswich. „Verlieb dich nicht in ihn.“ Ein eiskalter Schauer durchfuhr mich, als Erik diese Worte über die Lippen gekommen waren. Ian jedoch blieb noch immer dort sitzen, sagte kein Wort, und regte sich nicht. Er protestierte nicht einmal. „Du bist für ihn momentan ein gefundenes Fressen. Das sind wir alle“, stellte Erik klar. „Am schlimmsten trifft es aber dich, Valentin.“ Ich beobachtete Erik dabei wie er zu Valentin lief, welcher noch immer auf dem Bett saß. Er hockte sich vor ihn und blickte zu ihm rauf, während ich langsam meinen Weg zu Ian ansetzte und mich auf dem Sofa neben dem Sessel niederließ. Erik war schon immer weise gewesen und kannte die Menschen, ohne auch nur ein Wort mit ihnen gewechselt zu haben.Er sah einem an wenn etwas nicht stimmte, und versuchte einem so gut es nur ging zu helfen. In meinen Augen konnte man einen besseren besten Freund als ihn gar nicht haben. „Hat er dich bisher angefasst?“ Mein Blick glitt sofort zu Valentin. Ich wusste dass er Erik nicht vertrauen konnte, wenn er ihn nicht kannte. Und es änderte auch nichts dass er mein bester Freund war, davon wusste er nichts. Da ich jedoch die Geschichte kannte, half ich nach. „Er hat ihn die Tochter von Lord Stark umbringen lassen, und sich ihm vorher kurz genähert. Einige Küsse im Nackenbereich, nichts weiter, so weit ich weiß“, erklärte ich ihm dann, während ich Ian neben mir scharf die Luft einatmen hörte. Sofort fiel mein Blick zu ihm. Wenn es stimmte, dass er etwas mit Dean hatte, wäre er eigentlich perfekt in unserem Plan, von hier zu verschwinden. Aber ich war mir sicher, dass Dean nicht sonderlich dumm war. Ich hatte mir über diese Annäherungen bisher keine Gedanken gemacht. Sie waren längst nichts was mich aufregen könnte, da sie Valentin keinesfalls anmachten. Zumindest nicht die von Dean. Außerdem war mir klar, dass das längst nicht das Schlimmste war, das er in den letzten drei Wochen erlebt hatte. „Du wirst womöglich den ganzen Tag mit ihm verbringen. Und sobald er von der Jagd wieder da ist, wird er entweder müde sein, oder er wird wollen, dass du seine Gelüste stillst“, erklärte Erik ihm mit ruhiger Stimme. Ich atmete tief durch. Ich müsste Dean den Abend über beschäftigen, und womöglich wäre Erik mir dabei eine große Hilfe. Ich wusste dass auf ihn zu zählen war, nur wie es mit Ian aussah, wusste ich stets nicht. „Wir werden ihn beschäftigen. Und mit Glück, fülle ich ihn einfach ein wenig ab. Entweder er ist hinterher unfähig, oder ich störe ihn ein weiteres Mal, sobald er auf seinem Gemach ist, und sich dir annehmen will“, brachte ich noch mit ein, bevor ich zu Ian sah. „Was ist mit euch?“ „Dir“, verbesserte er mich rasch auf die Formalität, was mich ein wenig staunen ließ. „Ich werde bei allem mitmachen. Insofern wir den Blondschopf und dich unversehrt hier raus schaffen können. Dean kriegt sich irgendwann schon wieder ein“, murmelte er nur, ehe ich beobachten konnte, wie Erik sich erhob. „Er wird sich nicht einkriegen. Sobald sein kleiner Sklave weg ist, wird er vor Wut alles zerstören was ihm in die Quere kommt. Deswegen solltest du dich nicht in ihn verlieben. Und nicht mal bei ihm bleiben für Sex“, brummte Erik, bevor er zu einem der Schränke ging, die hier im Zimmer standen. Er zog einen Schlüssel aus seiner Hosentasche, mit welchem er diesen Schrank öffnete. In ihm befanden sich allerhand Waffen. Nahkampf, Fernkampf – im Grunde genommen alles was ein Mann brauchte. Er schaute zu Valentin bevor er auf die Waffen deutete. „Ich weiß dass du kein Königsmörder sein willst“, begann er. „Aber wenn es dir zu viel wird, solltest du es wagen.“ Er schloss den Schrank rasch wieder ab, bevor er den Schlüssel Valentin übergab. Ich brachte mich kurzerhand in diese Erklärung ein, da ich beinahe wusste, wie Eriks Plan aussehen würde. „Erik wird von nun an jeden Schritt den Dean tut, verfolgen. Würde es also irgendwann dazu kommen, dass du nicht mehr kannst, hast du die Möglichkeit dich ordentlich darauf vorzubereiten, Dean zu töten. Erik wird dich dann aus dem Schloss schaffen und sich ein schwarzes Schaf aus der Menge greifen“, erklärte ich ihm dann, ehe ich zu Ian sah. „Wenn das mit dir und ihm stimmt, solltest du anfangen, dir einen guten Plan zu überlegen.“ „Einen Plan?“, hinterfragte er dann doch ein wenig gereizt, bevor er sich erhob. „Ihr habt ohnehin vor ihn umzubringen. Warum sollte ich mir also nun noch etwas überlegen?“ „Das stimmt nicht“, unterbrach Erik ihn. „Es wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht dazu kommen.“ Ich nickte. „Wir sollten trotzdem langsam von hier verschwinden, und uns zumindest aufteilen. Ian, du solltest dich mit Adrian über die Ankunft von Denis unterhalten. Und Denis, wir beide können uns mal unterhalten“, brummte er, ehe ich erneut nickte. Zwar wollte ich nun gar nicht sonderlich viel reden, jedoch wusste ich, dass ich ansonsten im Schloss Amok laufen würde. Also erhob ich mich, bevor ich zu Valentin marschierte und mich noch einmal vor ihn hocke. Mit einem Lächeln sah ich ihm in die Augen, bevor ich sanft eine Hand an seine Wange legte. Es musste zwar nicht sein, dass Ian von dem Verhältnis erfuhr, aber ich hatte genau so, wie er nun gegen mich, etwas in der Hand. „Ich liebe dich, großer Bruder“, flüsterte ich. „Und ich verspreche dir, wir kommen hier wieder raus. Und selbst wenn ich dafür ein Blutbad anrichten muss“, murmelte ich an seine Lippen, als ich bei diesen angekommen war, bevor ich meine zärtlich auf diese drückte. Ich hielt ihn eine Weile länger in diesem Kuss, um ihm die Welt für wenige Sekunden erträglich zu machen, bevor ich mich aber von ihm löste und ihm wieder in die Augen schaute. „Ich gehe mit dir durch die Hölle. Ich werde alles daran setzen, dass er die Finger von dir lässt. Und wenn es nicht anders geht, schneide ich ihm sie ab“, knurrte ich beinahe schon lachend, weil ich mir sicher war, dass sich jegliche Näherungen verhindern ließen, wenn wir es nun zu dritt versuchen würden. Ich fuhr ihm einmal durch seine blonde Mähne, ehe ich mich dann erhob und in die Richtung von Ian schaute, um zu prüfen, wie er das Ganze sah. „Wir müssen euch hier rausholen“, erklärte er jedoch nur ziemlich ruhig. „Ich gebe mein Leben für euch, wenn es sein muss.“ Ziemlich dankbar nickte ich dann, bevor ich mich Erik widmete. Ich konnte nicht verstehen weshalb Ian es so aufnahm, aber ich war sichtlich erleichtert darüber. Erik begann leicht zu schmunzeln, weswegen ich nur auf ihn zu marschierte, gefolgt von Ian. „Ich liebe dich, Valentin. Vergiss das nicht, egal was in den nächsten Stunden passiert.“ „Wir holen dich hier raus“, gab Erik noch aufmunternd dazu, bevor er dann die Tür öffnete und geschlossen mit mir und Ian das Gemach verließ. Die nächsten Stunden würden mit Abstand die interessantesten meines Lebens werden, vor allem aber die riskantesten.
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   So Aug 17, 2014 12:25 am

Valentin:

Einige Tage waren vergangen in denen man Dean oft erfolgreich aufhalten konnte, sich mir Abends überhaupt zu nähern. Meist hatte ich mich dann schlafen gelegt, hatte nicht darauf gewartet, dass Dean zurückkam, falls er denn noch dazu fähig war. Meist schien er immer an den Alkohol zu geraten, was mir die erste Nacht deutlich gemacht hatte, in der er dann doch früher als erhofft ins Zimmer taumelte. Er schien keine Rücksicht darauf zunehmen, dass ich versucht hatte zu schlafen, und begab sich geradewegs zum Bett, welches ich mir mit ihm teilen musste. So hatte er es befohlen. Er ließ sich jedoch nicht auf seiner Seite nieder um zu schlafen, sondern ließ sich wortlos auf meinem Unterleib nieder, bevor er sich ein wenig zu meinem Hals vorbeugte, es sich jedoch im letzten Moment anders überlegte, mir so jedoch der starke Geruch von Alkohol in die Nase stieg. Ich rümpfte ein wenig angeekelt die Nase, während ich bloß hoffte, er ließ von mir ab. Wehren durfte ich mich schließlich nicht. „Ich hatte einen nicht besonders angenehmen Tag.“, säuselte Dean nur ein wenig benommen, während er mir mein einfaches Leinenhemd vom Körper streifte. Auch nun wehrte ich mich nicht, weil ich wusste, dass es keine guten Folgen haben würde. Somit beobachtete ich bloß regungslos wie er sich sein Hemd aufknöpfte und es achtlos neben dem Bett fallen ließ, bevor er vom Bett aufstand und mich unsanft mit hoch zog, ehe er sich mit dem Reißverschluss meiner Hose beschäftigte, den er für seinen Zustand recht schnell geöffnet hatte, bevor er mir die Hose inklusive Boxershorts herunterzog. „Du wirst ihn mir doch sicherlich versüßen?“ Die Frage die er in den Raum warf, unterstrich er mit einem schräg gelegten Kopf und verlangte nun, erst zum zweiten oder dritten Mal, dass ich ihm wirklich eine wörtliche Antwort gab. „Natürlich, Meister.“ Ich versuchte meinen Ekel einfach runter zu schlucken, weil ich wusste, dass sich das alles hier sowieso nicht mehr verhindern ließ. Ansonsten wäre er heute nicht so früh ins Gemach stolziert. Da wollte ich ihn nun nicht noch unnötig verärgern oder mir gar eine Strafe einfangen. Dean lächelte zufrieden und kümmerte sich dann um seine Hose, sowie Boxershorts, die er sich umso schneller entledigt hatte. Was wohl schief gegangen war, dass er die Chance bekam, mir nahe zu kommen? Mir war bewusst, dass es nicht ewig klappen würde, Dean hinzuhalten. Doch hatte ich nicht gedacht, dass er mich gleich bei der ersten Gelegenheit sexuell angehen würde. Darauf kam ich in dem Moment auch überhaupt nicht klar, da ich mit meinen Gedanken nur bei Denis war und was er wohl tun würde, wenn er davon wüsste. Also beschloss ich im Voraus ihm zu verschweigen, was diese Nacht passieren würde. Dean stieß mich gegen die Wand hinter mir und ergriff meinen Arm, den er so verdrehte, dass ich mich mit dem Bauch zur Wand befand. Als das Geschehen war, ließ er meinen Arm jedoch stets nicht los, sondern zog nur noch ein wenig nach, was mich vor Schmerzen leise keuchen ließ. Mistkerl. Schon jetzt wusste ich, wie wenig er die Worte, er wolle mich beschützen, ernst gemeint hatte und war ein weiteres Mal froh, dass sich Denis mit zwei weiteren Männern daran machte, mir hier raus zu helfen. Mit meiner freien Hand stützte ich mich ein wenig an der Wand ab, während ich bloß schweigsam darauf wartete, dass das hier ein Ende fand. Dean legte seine freie Hand nun an mein Becken, ehe er recht rapide und unsanft in mich eindrang. Auch seine darauffolgenden Stöße waren keinesfalls angenehm, wobei es ihm hingegen zu gefallen schien, was ich an seinem widerwärtigen Stöhnen fest machen konnte. Als er sich jedoch so richtig in Ekstase gebracht hatte, zog er sein Tempo nur noch an, was mein qualvolles Stöhnen zwischendrin nicht angenehmer klingen ließ.
Nachdem er sich seinen Höhepunkt geliefert hatte, ließ er schwer keuchend von mir ab und ich merkte, dass die Schmerzen gar nicht weniger wurden. Stattdessen tat mir nun sogar jeder Schritt weh. Wenn ich es mit der Nacht verglich, in der mich Denis erziehen wollte, war sie doch um einiges liebevoller gewesen, als diese hier. Ich schleppte mich zum Bett und ließ mich dort nieder, während ich Dean nur genau beobachtete. Ich hoffte er hatte genug und wer ermüdet genug, dass er sich schlafen legte. Ich hoffte sein Zustand erschwerte ihm weitere Dinge, da diese ständige Demütigung keinesfalls wohltuend war. Stattdessen aber grinste mich Dean nur schräg an, als er seinen Atem wieder unter Kontrolle gebracht hatte. Er deutete auf den Boden vor sich. „Knie dich dort hin.“, befahl er mit rauer Stimme. Wortlos erhob ich mich also von dem Bett um mich einer weiteren Demütigung zu stellen. Ich ließ mich vor ihm auf dem Boden auf den Knien nieder und blickte kurz zu ihm hoch, selbst wenn ich wusste, was er von mir verlangen würde. „Nun mach deinen Meister ein weiteres Mal glücklich.“, brummte er. Ich nickte knapp bevor ich kurz innehielt. Ich wollte das Alles überhaupt nicht. Umso besser hörte sich die Idee mit dem Waffenschrank nun aber an, selbst wenn ich wusste, dass ich nie wieder fähig wäre, irgendjemanden umzubringen, nachdem er mich zu dem Mord an dem kleinen Mädchen gezwungen hatte. Ganz gleich wie schön er sie mir reden mochte. Doch da kein Weg an dieser Situation vorbei führte, widmete ich mich zuerst mit meiner Hand seinem Glied, welches ich vorerst bloß massierte. Als ihm dies jedoch nicht mehr genügte und er mich aufforderte, mich seinem Glied mit dem Mund zu widmen, stieg der Ekel erneut in mir hoch. Ich wollte nicht. Dennoch war es meine Aufgabe, der ich nachkommen musste, um nicht bestraft zu werden. Und in seinem Zustand, sähe diese Bestrafung bestimmt nicht sonderlich schön aus. So tat ich was er mir befohlen hatte und widmete mich seinem Glied mit meinen Lippen, während ich kurz darauf schon eine Hand spürte, die er in meinen Haaren vergraben hatte, um selbst das Tempo und Intensität der ganzen Sache zu bestimmen, was er dann auch schwer stöhnend tat.
Einen Tag später war ich kaum fähig mich zu bewegen, da mein Körper unglaublich schmerzte. Umso glücklicher war ich also, als ich sah, dass Dean sich nicht auf seinem Gemach befand. Ich hatte mich dennoch aus dem Bett gequält, mich gewaschen und mir etwas Frisches angezogen, in der Hoffnung mich danach besser zu fühlen, was ich jedoch stets nicht tat. Ich fühlte mich elend, mir tat alles weh und ich ekelte mich. Ich ekelte mich vor den Erinnerungen, die jedes Mal hochstiegen, wenn ich über Dean nachdachte oder ihn gar zu Gesicht bekam. Doch ich ekelte mich auch vor mir selbst, weil es mein Körper war, den er so benutzt hatte. Wie sollte ich Denis je in die Augen sehen, wenn ich wusste, dass nun ein weiterer Mann sich an meinem Körper vergangen hatte? Ich schluckte schwer als ich mich erfolgreich zum Sofa geschleppt und auf diesem niedergelassen hatte. Fest stand, ich glaubte Dean kein Wort mehr. Weder, dass er mich beschützen wollte, noch all die anderen nutzlosen Dinge, die er mir bisher entgegen gebracht hatte. Er hatte mir gestern bewiesen, wie wenig er seine Worte ernst gemeint hatte. Er hatte mich angelogen, vermutlich damit ich keinen Widerstand mehr leistete. Doch war es hoffnungslos. Ich würde keinen Widerstand leisten, weil ich wusste, was mir blühen konnte. Ich fühlte mich nun nur ein weiteres Mal hintergangen. Aber wieso sollte es mich auch wundern, wenn ich bloß sein Sklave war? Ich hoffte nur, dass Denis und die Anderen bald einen wirklich feststehenden Plan hatten, um mich hieraus zu bringen. Ich wusste schließlich nicht, wie lange ich dem noch stand hielt. Wie lange ich Dean noch stand hielt und wie lange er mich überhaupt noch brauchte, bis er mich entsorgte, weil ihm nie etwas an seinen Worten gelegen hatte. Doch ich würde noch durchhalten. Einzig und alleine für Denis. Ich liebte diesen Mann so sehr, da war mir auch ganz egal ob er mein Bruder war oder nicht. Selbst dass die beiden andren Männer, Erik und Ian, nun von der Liebe zwischen uns wussten, war mir vollkommen gleich. Es reichte, dass er hier war um mich zu retten. Mein kleiner Bruder. Mein Denis. Meine große Liebe.
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Yuna
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   So Aug 17, 2014 1:18 am

Erik:

Etwas besorgt beobachtete ich das Spiel, welches Denis schon seit einer gefühlten Stunde mit meinem kleinen Bruder trieb. Wir hatten uns vorhin geschlossen auf den Weg gemacht, um ihn nach seinem Jagdausflug bei den Ställen abzuholen. Unser Vater wusste bereits über die Ankunft von Denis bescheid, und war auch damit einverstanden, dass er eine Weile hier am Schloss wohnen dürfte, wenn uns es denn half, seinen großen Bruder aus dieser Misere zu ziehen. Und tatsächlich schlugen wir uns bei der Beschäftigung von Dean ziemlich gut. Wenn ich ihn nicht gerade damit überforderte, dass er als König so viele verschiedene Dinge zu tun hatte, war sein Leibwächter damit beschäftigt, ihn um den Finger zu wickeln. Denis hatte sich dieser Aufgabe ebenfalls angenommen, um sicherzustellen, dass Dean ihm keinesfalls etwas tat, und er später etwas gegen ihn in der Hand hatte. Und auch an diesem Abend befasste sich Denis mit meinem Bruder, füllte ihn ab und verführte ihn nach und nach, in Hoffnung, dass er Valentin einen weiteren Abend in Ruhe lassen würde.
Bereits zwei Flaschen Scotch standen leer auf dem Tisch, während das Feuer im Kamin sich langsam dem Ende neigte. Ich starrte noch immer ein wenig abwesend in das Feuer, während ich auch nur lauschen musste. Ich konnte mir deutlich genug vorstellen, was sich hinter mir abspielte. Ein betrunkener Dean ließ sich von Denis auf jede nur erdenkliche Art verarschen. Ich lächelte leicht über diesen Gedanken, ehe ich doch kurz zu ihnen schaute. Dean war sichtlich erschöpft von dem ganzen Alkohol und war auch scheinbar nicht mehr dazu zu motivieren, noch einige Gläser mehr zu trinken. Denis hatte vielleicht ein Glas getrunken und war somit noch komplett fit, sah mich auch nur zufrieden an, im Glauben, dass Dean für den heutigen Abend sicherlich nicht mehr fähig war, sich Valentin zu nähern. Ich sah wie Denis sich langsam zu seinem Ohr vorbeugte, während er mit seiner Hand ein wenig spielerisch über seinen Oberkörper fuhr. „Du solltest schlafen gehen, mein Schatz“, hörte ich ihn grinsend brummen. „Sonst kannst du morgen nicht auf die Jagd.“ Als Denis ihm dann einige Küsse auf den Hals gedrückt hatte, sah ich für einen Augenblick weg. Ich konnte seine Taktik in der Tat gutheißen, aber ich würde Valentin bei der nächsten Gelegenheit davon erzählen. Denis würde es niemals tun, und ich wollte ein Vertrauen zu seinem Bruder aufbauen. Er hatte immerhin ein Recht, zu erfahren, dass sein Bruder mit seinem Charme spielte, um den König von sämtlichen sexuellen Handlungen gegenüber Valentin abzuhalten. „Vielleicht sollte ich das“, hörte ich Dean murmeln, ehe ich auch schon das Klirren der Flaschen vernahm. Sie beide waren auf dem Tisch umgekippt, nachdem Dean sich erhoben hatte und gegen diesen gestoßen war. Das zog meine Aufmerksamkeit wieder auf die beiden. „Ooops“, säuselte Dean nur, und ließ sich von Denis helfen, gerade zu stehen. „Schaffst du das alleine?“, fragte er daraufhin schon fast verführerisch, während ich mich dann von dem Sessel vor dem Kamin erhob. Die beiden standen sich schon wieder ziemlich nahe, was ich nur angespannt beobachtete. Denis hatte seine Hände um Deans Gesicht gelegt und blickte ihn unwiderstehlich an, während Dean nur schmunzelte. Der Gedanke daran, dass er die Fäden beider Brüder zog, machte mich kirre. Denis spielte dieses Spiel, damit seinem Bruder nichts geschah. Und Valentin widersetzte sich nicht, damit man ihn nicht köpfte. „Was wenn nicht?“ „Dann wirst du hier schlafen müssen“, gab Denis ihm lächelnd zurück, ehe er ihm durchs Haar fuhr und hinterher von ihm abließ. „Mit dir?“ Er nickte, bevor er sich zu Denis vorbeugte, und diesem einen Kuss auf die Lippen drückte. Ich hatte meinen Blick mittlerweile zu Boden gewandt. Das Spiel der beiden musste ich nicht mitverfolgen – ich wollte einfach nur eine Übersicht behalten. Und in Begleitung von Denis, während ich bei Dean war, schien es mir definitiv leichter zu sein.
Am gestrigen Abend hatten wir Dean ebenfalls betrunken und völlig fertig auf sein Gemach geschickt, jedoch diesmal im Glauben gelassen, dass Denis sich am nächsten Tag mit ihm auf die Jagd begeben würde. Hinsichtlich der Tatsache was für eine Art „Jagd“ es war, würde Denis niemals mitgehen. Aber falls Dean sich noch daran erinnerte, würde er es tun müssen. Deswegen ließ ich ihn am Morgen auch schlafen, als ich mich auf den Weg zu dem Gemach von Dean machte. Ich hatte ihn bereits gesehen und mich mit ihm unterhalten. Er schien eine recht gute Laune zu haben, was mich doch wunderte. Er müsste verkatert und mies gelaunt sein, da jedoch stieß ich auf Granit. Es gab viele Dinge die ich mir als Erklärung vorstellen konnte, aber ich wollte mich erst selbst davon überzeugen. Das tat ich auch, als ich bei dem Gemach meines Bruders angekommen war, und die Tür langsam öffnete. Mein Blick fiel direkt ein wenig hoffnungslos rüber zu Valentin, welcher dort bedrückt auf dem Sofa saß. Als ich ihn die letzten Tage besucht hatte, war er stets froher Sinne gewesen. Er hatte mich gefragt was Denis tat, wann er wieder zu ihm kommen würde und wie lange es noch dauerte, bis die beiden wieder ihr Leben leben konnten. Ich hatte ihm stets Antworten geliefert die ihn glücklich machten, aber ich schätzte dass das heute nicht von Nöten sein würde. Ich konnte ihm ansehen was geschehen war, und es zerriss mir beinahe das Herz. Wir hatten schlechte Arbeit geleistet und das bereute ich schon jetzt. Selbst ich wäre bei dem Zustand meines Bruders gestern fähig gewesen, mich seinem Körper anzunehmen. Hauptsache wäre gewesen, er hätte Valentin nicht berührt. Nun wo das aber geschehen war, wusste ich, dass unsere Taktik nichts brachte. Es war nicht sinnvoll wenn Denis ihn alkoholisiert mit seinen Reizen verführte, und sich hinterher nicht mit ihm befasste. Doch bisher war es nicht einmal eskaliert. Wie hatte er es gestern noch geschafft, sich Valentin anzunehmen? Diese Frage erübrigte sich eigentlich – mein Bruder nahm sich alles nur erdenkliche. Ich drückte die Tür ein wenig angespannt zu, bevor ich mit langsamen Schritten zu dem Sessel neben dem Sofa marschierte, und mich dann auf diesem niederließ. Mein Blick fiel erneut zu Valentin, ehe ich ihn ein wenig musterte. Er sah nicht danach aus, als fühlte er sich gut. Und eigentlich wunderte es mich auch überhaupt nicht. Es war meine Schuld gewesen, und das gestand ich mir auch relativ schnell ein. Ich hatte einfach kläglich versagt und würde das nicht einmal ausbaden können. Wenn ich aber eines könnte, war es schweigen. Ich musste darüber schweigen, was Dean dem großen Bruder meines besten Freundes angetan hatte. Würde Denis davon erfahren, ginge womöglich die Apokalypse los. Und das konnte ich auf keinen Fall zulassen. Solange Dean den Thron jedoch nicht an mich abgeben konnte, würde ich es auch nicht verhindern können. „Man glaubt mit einigen bedeutenden Kleinigkeiten, wird man dieses schändliche Gefühl wieder los“, begann ich ziemlich ruhig und verständnisvoll. „Aber das wirst du nicht, wenn du immer noch in dem gleichen, abstoßenden Umfeld steckst. Du kannst es nicht verdrängen, aber irgendwann kommst du darüber hinweg. Ich denke, dass dein Bruder dir dabei am besten helfen kann“, stellte ich besorgt klar, während ich an Denis dachte. Ab nun galt es zu verhindern, dass er davon erfuhr. Wichtiger aber war, dass Dean gegenüber Denis kein Wort darüber verlor. Er würde sicherlich nicht sanft ausdrücken dass er seinen großen Bruder missbraucht hatte, und das würde dazu führen, dass Denis ihn töten würde. Er würde seinen Kopf verlieren und auch Valentin würde büßen. Auch ich und Dean sein Leibwächter würden wegen Verrats sterben, und der ganze Plan wäre hinüber. Ich unterdrückte mir darüber ein leises Seufzen, bevor ich wieder zu Valentin schaute. „Was hat er dir angetan?“ Ich konnte meinen Bruder nicht einschätzen. Im Gegensatz zu Denis und Valentin war mein Verhältnis zu Dean total kühl. Wir sahen uns nur wenn wir es mussten, und sprachen nur miteinander wenn man uns dazu aufforderte. Ich hatte ihn noch nie leiden können, denn er spielte schon seit Jahrzehnten ein Spiel, welches ich ungern mitspielen würde. Und in dieses hatte er Valentin nun eingebunden. Ich wünschte dass ich etwas für ihn tun könnte, jedoch hatte ich keinerlei Macht und würde mich nur unbeliebt machen, wenn ich mich für einen „Sklaven“ des Königs einsetzte. Es war so so krank wie mein Bruder handelte. Aber ich wusste, dass er früher oder später bezahlen würde. Vielleicht wäre ich nicht verantwortlich, vielleicht auch nicht Denis. Vielleicht wäre sein Leibwächter derjenige, der ihm später die Kehle für seine abstoßenden Taten durchschneiden würde.
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Clarity
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   So Aug 17, 2014 1:54 am

Valentin:

Nachdem ich vermutlich eine halbe Ewigkeit bloß auf den Boden gestarrt und mir über alles nur erdenkliche den Kopf zerbrochen hatte, war ich beinahe schon ein wenig erleichtert als die Türe aufging und Erik ins Zimmer marschierte. Für mich wäre es nur besser, wenn ich nicht alleine in diesem Zimmer hockte und in Selbstmitleid versank. Ich konnte weder Denis noch sonst irgendjemanden meinen Zustand antun, da ich wusste, wie grässlich ich momentan aussah und mich ebenso fühlte. Doch wie sollte ich all die Gedanken unterdrücken, wenn ich bei jeder schmerzvollen Bewegung daran erinnert wurde. Ein wenig abwesend beobachtete ich, wie Erik durch das Zimmer hin zu dem Sessel links neben dem Sofa lief und sich dort niederließ ehe er mir tröstend beizubringen versuchte, dass ich diese Erinnerungen und den Ekel, dem ich mir und Dean gegenüber empfand, nur loswerden würde, wenn Denis und ich hier wegkommen würden. Wenn wir es schafften, wieder zurück zu unserem normalen Alltag zu kehren und keinen Gedanken mehr an das hier verschwenden würden. Doch ich war mir mittlerweile gar nicht mehr so sicher, ob dies überhaupt jemals passieren würde. Ich hatte Erik oft gefragt, wann es endlich soweit wäre. Wann ich gemeinsam mit Denis hier wegkam. Wann er mich wieder besuchen kam und mit mir redete. Meist hatte Erik das gesagt, was ich hören wollte, doch vermutlich war er nicht einmal realistisch geblieben. Denn es schien, als würde das ein langwieriger Prozess sein, mich mit Denis hier rauszubekommen und diesen musste ich erst einmal durchstehen. Ganz abgesehen davon, dass Erik mittlerweile schon öfter bei mir gewesen war, als mein Bruder. Doch konnte ich Denis nicht einmal böse sein. Vielleicht war er ja zu sehr damit beschäftigt, sich mit Dean zu befassen. Vielleicht war es auch besser, wenn er mich so nicht sehen musste. Ich hörte Erik stets zu und hatte meinen Blick auch angehoben, um ihn anzusehen. Bei seiner Frage schwieg ich jedoch vorerst und ließ meinen Blick durch den Raum gleiten, während ich mir die Erinnerungen ein weiteres Mal in den Kopf rief. Ich sah mich nicht fähig ihm all das zu erklären und dennoch würde ich es tun. Ich würde es ihm erklären, weil ich hoffte, dass mich das vielleicht befreien würde. Jedoch bloß unter einer Bedingung. „Ich verlange von Euch, dass mein Bruder davon nichts erfährt. Bitte, Erik. Ich möchte nicht, dass er jemals erfährt, was ich euch nun erzähle..“, murmelte ich leise und sah noch einmal zu ihm, bevor ich noch kurz auf eine Reaktion wartete. „Er kam gestern Abend ins Zimmer. Alkoholisiert und durchaus unzufrieden. Ich lag bereits im Bett, aber ich denke, dass hat ihn nicht besonders interessiert. Er ist zu mir rüber gelaufen und hat sich auf meinem Unterleib niedergelassen, mich und sich selbst von seinem Oberteil befreit. Dann hat er mich grob mit ihm hochgezogen, hat mich von meinen restlichen Klamotten befreit, während er mich fragte, ob ich ihn seinen unschönen Tag versüßen könnte. Er hat sich von seinen restlichen Klamotten befreit, mich an die Wand gedrückt und meinen Arm ergriffen, diesen schmerzlich verdreht und auf meinen Rücken gelegt, nachdem ich mit dem Rücken zu ihm stand. Er hat jedoch stets nicht losgelassen. Was dann passiert ist, dürfte euch bestimmt einleuchten, ich kann euch jedoch verraten, dass er nicht gerade nett mit mir umgegangen ist.“ Ich deutete kurz hinüber zu der Wand, an welcher ich gestern wohl den Beginn der grässlichsten Nacht meines Lebens erlebt hatte. „Er ließ auch gar nicht lange darauf warten, bis er mich auf die Knie befahl, sodass ich mich seiner Befriedigung annehme. Wobei es ihm natürlich nicht gepasst hat, wie ich agiert habe und er somit lieber selbst die Kontrolle übernommen hatte, indem er eine Hand in meinen Haaren vergraben hatte.“ Nun deutete ich auf die Stelle, an der ich vor ihm gekniet hatte und verzog ein wenig das Gesicht. „Ich war froh, dass er sich danach wenigstens ins Bett gelegt hat und heute Morgen bereits weg war, bevor ich aufgestanden bin.“, murmelte ich leise und blickte zu Boden, weil ich nicht sehen wollte, wie Erik auf meine Worte reagierte. „Es war die schrecklichste Nacht meines Lebens und ich hoffe ich bin irgendwann fähig zu vergessen, denn ich möchte auf gar keinen Fall, dass Denis davon erfährt. Ich schäme mich bereits genug.“ Nun blickte ich doch wieder zu Erik, in der Hoffnung er würde mir nur noch einmal bestätigen, dass er meinem Bruder von nichts erzählen würde. Vermutlich könnte ich es nicht ertragen, wenn er davon wusste. „Wie geht es ihm überhaupt? Was treibt er so? Er scheint ja ziemlich beschäftigt zu sein.. Ich habe ihn nun länger nicht mehr hier aufkreuzen sehen.“, meinte ich ein wenig interessiert. Natürlich gab es vielleicht momentan wichtigere Dinge, doch wenn ich mich vielleicht durch das Treiben meines Bruders ablenken konnte, wäre ich durchaus glücklicher. Dann müsse ich nicht ständig über das bereits Geschehene nachdenken, an dem ich sowieso nichts mehr ändern konnte.
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Yuna
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   So Aug 17, 2014 3:29 am

I'll carry you home.
No, you're not alone.
Keep marching on,
This is worth fighting for,
You know we've all got battle scars.
You've had enough,
But just don't give up.
Stick to your guns,
You are worth fighting for.
You know we've all got battle scars.
Keep marching on.




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Erik:


Ich hätte mir denken können dass Dean ihn nicht sonderlich gut behandelt hatte, auch wenn man es ihm vielleicht nicht ansah. Man konnte nicht einschätzen wie er sich gegenüber anderen verhielt, und vor allem momentan war es ziemlich kompliziert. Keiner kam wirklich an ihm ran, ohne in sein jämmerliches Spiel eingebunden zu werden. Wir mussten abwarten was sich noch tat, und alles verhindern, was zu verhindern war. Er konnte Morde begehen, Menschen foltern und sich betrinken. Aber er sollte die Finger von dem Blondschopf lassen, da waren wir uns alle, samt meinem Vater, drüber einig. Womöglich würde ich ihn darüber in Kenntnis setzen, damit er sich ein neues Bild von Dean machen konnte. Zwar hatte er immer gewusst dass Dean der Sodomie unterfallen war, jedoch war es ihm egal gewesen – Hauptsache sein jüngerer Sohn regierte irgendwann als König. Ich hatte schon früh gewusst dass diese Entscheidung keinesfalls gut gewesen war. Ich ging nun jedoch auch nicht groß auf die detailreiche Umschreibung von Valentin ein, weil ich mich nicht weiter damit befassen wollte. Wenn ich das nun tat, würde ich womöglich Denis darüber in Kenntnis setzen und ein Problem in die Welt setzen, welches so leicht nicht mehr zu beheben war. Und somit nickte ich nur, bevor ich kurz zu Boden sah, als er Denis und seine Triebe am Schloss erwähnte. Ich hatte keine Ahnung ob es schlau war, Valentin von den Plänen seines Bruders zu erzählen. Denn ich hielt Denis für schuldig an dieser Misere. Er hatte Dean gestern mit seinen Reizen umgarnt, was mit dem erzwungenen Sex mit Valentin vielleicht deutlich machte, dass es einen Zusammenhang besaß. Ich wollte ihn nun aber nicht beschuldigen, und somit hob ich den Blick wieder in die Augen von Valentin. „Er ist tatsächlich sehr beschäftigt. Gemeinsam mit Dean seinem Leibwächter, versucht er ihn zu verführen. Und das schon seit einigen Tagen“, erklärte ich ihm dann doch ziemlich ruhig. „Dean springt mehr auf Denis an, weswegen Denis auch jede Möglichkeit nutzt, um ihn abends wieder abzufüllen. Er reizt ihn, bis er ihn wieder in Ruhe lässt. Allerdings ist diese Methode, wie ich feststelle, nicht sonderlich wirksam was dich betrifft.“ Leicht betrübt sah ich dann raus aus dem Fenster. Es gäbe Möglichkeiten um Dean davon abzuhalten, sich an Valentin zu vergehen. Nur wollte ich Denis nicht dazu treiben, stetig mit meinem kleinen Bruder zu schlafen, sich wie sein Haustier zu verhalten damit er bloß bekam was er schon immer gewollt hatte. Denis wäre perfekt um alle seine Wünsche zu erfüllen: er würde mit ihm auf die Jagd gehen, Menschen foltern und sich hemmungslosem Sex hingeben. Es wären Dinge die Denis nicht wollte, zu welchen er aber auf jeden Fall fähig war. Denn wenn es darum ging, etwas zu beschützen, was er liebte, tat er alles. Und das wollte ich Valentin auch zeigen. „Wenn Denis einen besseren Draht zu Dean aufbaut, kann es sein, dass er viele Dinge tun muss, die er niemals tun wollen würde. Das alles wird er, wenn es dazu kommt, für dich tun. Ich möchte, dass du das nicht vergisst“, meinte ich ruhig, als ich ihn wieder ansah. „Denis hat zuvor nie geliebt. Er hat es sich eingeredet, sich von Manuel quälen und missbrauchen lassen, damit er dich irgendwann wiedersehen kann. Sein Ziel war es immer, dich ausfindig zu machen. Er liebt dich mehr als sich selbst, und bei seinem Egoismus ist das wirklich verwunderlich“, säuselte ich doch ein wenig schmunzelnd. Denis hatte auch keine sonderlich schöne Vergangenheit hinter sich, aber bisher hatte er alles gut gemeistert. Alles, damit er seinen großen Bruder endlich wieder an seiner Seite haben, ihn lieben und ehren konnte, bis ihre Herzen nicht mehr schlagen würden. „Er ist verrückt nach dir, deinem Körper, deiner Stimme – deiner bloßen Anwesenheit. Er würde ohne dich nicht mehr leben wollen, und er riskiert momentan sein Leben für dich. Er spielt mit dem Feuer, damit er dich hier raus holen kann. Und ich will nicht, dass du verdrängst, wie sehr du ihn liebst, bloß weil er das Spiel von Dean umzudrehen versucht. Er könnte niemals einen Mann so sehr lieben wie dich.“ Ich erhob mich von dem Sessel und ließ mich dafür neben ihm auf dem Sofa nieder, bevor ich ihn von der Seite ein wenig musterte, dann aber eine Hand an seine Wange legte und somit seinen Kopf vorsichtig zu mir drehte. „Ich bin schon ewig sein bester Freund. Ich brauche ihn nur ansehen und weiß, was er will. Und er will dich, nur dich. Er wäre verloren, wenn du es wärst. Er war schon immer ein Kämpfer. Und auch diesen Kampf wird er gewinnen – ganz allein für dich und eure gemeinsame Zukunft.“ Ich hoffte, dass er mir meine Worte glaubte. Denn Denis setzte tatsächlich alles daran, dieser Hölle entfliehen zu können. Nach allem, was Manuel ihm angetan hatte, stand er nun wieder am Anfang. In einem unvermeidlichen Kampf mit dem König, den er gewinnen konnte. Mit Herz und Verstand, nicht mit Macht und Arroganz. Er würde gewinnen und mit Valentin ein glückliches Leben führen – zumindest hoffte ich es für die beiden Brüder.
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Clarity
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   So Aug 17, 2014 5:32 am

Valentin:

Ich empfand es beinahe als hilfreich, dass Erik nicht weiter auf die Nacht einging, die ich hinter mir hatte, sich stattdessen aber meiner Frage widmete und mir genau erklärte, was mein geliebter Bruder denn so tat. Ob mir das denn dann immer noch lieber war, wagte ich zu bezweifeln. Denn als er mir erklärte, was Denis tat, blickte ich ein wenig überrascht zu Erik. Er versuchte Dean zu verführen? Mir war bewusst, dass er wusste was er tat und alles stets für mich tat. Doch was war, wenn Dean Denis irgendwann zum Sex zwang? Was war, wenn etwas passierte, dass Denis mal nicht voraussehen konnte? Ich schluckte schwer und sah zu Erik, welcher mir nun am erklären war, dass Denis alles für mich tun würde. Alles, damit wir hier wegkamen, was ich nur zu gern wollte. Doch ich wollte nicht, dass Denis sich Dean dabei so nähern musste. Dass er sich tagtäglich in Gefahr stürzte. Natürlich ging jeder Tag für Tag ein Risiko ein, aber das was Denis bereit war für mich zu tun, ließ mich doch ein wenig besorgt zu Boden sehen, anstatt zu Erik, welcher daraufhin auch von meinem Kinn abließ. Gemischt mit meinem Hass, der Wut und dem Ekel, war das keine besonders gute Mischung meiner Gefühle. Denn ich merkte wie sich alles in mir zusammenzog und mir die Tränen in die Augen stiegen. Ich wollte weder hier sein und das Alles erleben, noch wollte ich nicht, dass alle, aber vor allem mein Bruder, sich so in Gefahr brachten. Ich wusste gar nicht wohin mit mir, als mir die ersten Tränen die Wangen hinunter liefen und ich nicht fähig war Erik nun anzusehen oder gar mit ihm zu sprechen. Ich saß bloß weinend neben ihm. Warum konnte alles nicht einfacher sein? Wieso konnten sie Dean nicht einmal so abfüllen, dass er sich gar nicht mehr zu orientieren wusste und irgendwo einschlief, bevor Denis und ich wegliefen? Falls sie sich in Gefahr sahen, hatte ich auch nichts dagegen, wenn sie mitkamen. Ich wollte nur nicht länger hier bleiben. Wollte nicht stetig in diesem Zimmer sitzen, im Unwissen was Denis dort trieb. Ich wollte nicht abwarten, bis er es soweit getrieben hatte, dass er wirklich in Gefahr war. Ich wusste, dass man mit Dean nicht spaßen durfte, und ich hoffte das wusste Denis auch. Leise schluchzend strich ich mir mit dem Handrücken einige Tränen von der Wange, selbst wenn ich nicht verhindern konnte, dass weitere folgten. Das war einfach zu viel für mich. Die ganzen letzten Wochen. Alles schien über mir zusammen zu brechen und ich hatte nicht mal die leiseste Ahnung, wie ich damit umgehen sollte. Wie sollte ich damit umgehen, dass ich von jetzt auf gleich zu einem Sklaven gemacht wurde? Wie sollte ich damit klar kommen, dass ich des öfteren zum Sex gezwungen worden war? Dass sich andauernd Leute wegen mir in Gefahr begaben? Es waren immerhin nicht Wenige gewesen, die nun wegen mir leiden mussten oder es nachher noch würden. Constantin, Ian, Erik aber auch Denis. „Ich will das nicht mehr.“, säuselte ich unter Tränen, nachdem ich Erik wieder angesehen hatte. Ich wusste, dass er sich bestimmt genauso überfordert fühlte, wie ich es in dem Moment war. „Ich will nicht hier sein und ich will nicht, dass ihr euch weiter wegen mir in Gefahr begebt.“ Ich schluckte schwer und hatte beinahe das Gefühl jeden Moment an meinen Tränen zu ersticken. Ich kam mir lächerlich vor, doch konnte ich auch nichts dagegen tun. Es schien, als wären die Tränen, die meine mittlerweile glühenden Wangen hinab liefen, unaufhaltsam. Vermutlich weil ich mich all die Zeit nicht mehr gewehrt oder gar zu meinem Zustand geäußert hatte. Man hatte mich nicht mehr gefragt und ich hatte nichts mehr gesagt. Ich hatte alles bloß still ertragen und nun wo Erik hier war, bereit mit mir zu reden, hatte es mich einfach überkommen. Es tat mir sogar leid, dass er sich so ein Trauerspiel mit ansehen musste, könnte es auch verstehen, wenn er ging und mich hier sitzen ließ. Doch wenn er Denis bester Freund war, dann würde das bestimmt nicht passieren. Denn selbst wenn er überfordert mit mir sein würde, hätte es bestimmt seine Gründe gehabt, wieso er zu Denis bestem Freund wurde. Dennoch ertrug ich es selbst kaum, dass er mich so sehen musste und ich mich nicht einmal dazu zwingen konnte, aufzuhören. Vermutlich, weil all die pessimistischen Gedanken nicht verschwanden. Weil ich sie nicht länger in Gefahr bringen wollte und ebenso nicht wollte, dass Denis nachher noch mit Dean schlief. Der Mistkerl hätte meinen Bruder nicht verdient, egal ob es den Plan unterstützte. Es reichte schon, dass er sich meinen Körper gewaltsam angeeignet hatte, obwohl dieser nur Denis gehörte.
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   So Aug 17, 2014 6:14 am

Erik:

Als Valentin irgendwann zu weinen begonnen hatte, brach für mich beinahe eine Welt zusammen. In meinen Augen war er exakt so, wie Denis es ebenfalls war. Sie beide hatten es bisher nicht leicht gehabt, und bei Valentin wusste ich nun, dass es das auch keinesfalls war. Ich wusste nicht wie weit Dean bei Denis gehen würde, aber mir war bewusst, dass er ihn in viele Dinge mit einbeziehen würde. Er würde so tun als sei Denis sein Freund, würde mit ihm bestimmte Erfahrungen teilen und ihm keine Freizeit mehr geben. Er wollte alles unter Kontrolle haben, und genau das war für uns alle so gefährlich. Es musste irgendwen geben, der ihn bändigen konnte. Nur bisher war mir diese Person noch nicht über den Weg gelaufen, oder sie hatte sich einfach nicht erkenntlich gezeigt. Ich legte vorsichtig einen Arm um Valentin und zog ihn ein wenig an mich, ehe ich ihm die Haare sanft aus dem Gesicht strich, und seinem zittrigen Atem lauschte. Ich konnte verstehen dass er schon jetzt nicht mehr wollte. Denn mittlerweile hatte ich in Erfahrung gebracht, wo er die Wochen gewesen war, als man ihn auf das Schloss und den König vorbereitet hatte. Zu seinem Glück konnte ich ihm vielleicht immerhin etwas mitteilen. „Erinnerst du dich an den Kerl, der dich erziehen wollte? Er ist tot“, erklärte ich ihm recht ruhig. Ich hatte ihn nicht selbst umgebracht, dazu hatte ich die Zeit nicht gehabt. Aber ich hatte ihm drei Meuchelmörder auf den Hals gehetzt, und war sichtlich erleichtert über das Ergebnis. Sie hatten ihn nicht einfach getötet, sondern ihn zuvor noch gefoltert, so, wie er es verdient gehabt hatte. „Im Grunde genommen begebe nur ich mich in wirkliche Gefahr. Denis muss nur zusehen, dass er sich nicht zu sehr auf meinen Bruder einlässt. Constantin ist längst nicht mehr hier und in Sicherheit, wie ich erfahren habe. Und um Ian werde ich mich noch kümmern, sobald ich diesen Mann verstanden habe. Ich weiß nicht, was sein verfluchtes Ziel ist“, murmelte ich. Tatsächlich wusste ich nicht, was er erreichen wollte. Er liebte Dean nicht, und Sex bekam er von ihm ebenfalls nicht. Was also, außer seiner Arbeit, hielt ihn noch bei ihm? Ich konnte ihn entlassen wenn er es wünschte, ich hatte die Macht dazu und würde auch keine Proteste akzeptieren. Aber irgendetwas schien ihn zu halten. Etwas, wovon ich momentan noch keine Ahnung hatte. „Sobald ich Denis sehe, frage ich ihn, ob er Zeit findet, zu dir zu kommen. Ist das in Ordnung?“, fragte ich leise, während ich langsam von ihm abließ und ihm noch einige Tränen sanft von den Wangen strich. „Es ist nicht so, dass er dich nicht sehen will, wirklich nicht. Nur versucht er den ganzen Tag über gemeinsam mit Ian, Dean bei Laune zu halten, damit er nicht hierher kommt und dir etwas antut. Glaub mir, Valentin, dein kleiner Bruder weiß, was er dort tut“, meinte ich ein wenig aufmunternd lächelnd, bevor ich mir durch meine braune Mähne fuhr. Ich wusste dass heute der Tag der Jagd gewesen war, und ich hoffte wirklich für Denis, dass er nicht dabei gewesen war. Falls doch, würde er sich sicherlich daran gewöhnen müssen. Aber solange ich Valentin derartiges nicht bestätigen konnte, hielt ich es auch nicht für schlau, ihn nun sofort darüber aufzuklären. Was es für Dean überhaupt hieß, „jagen“ zu gehen. „Soll ich ihm noch etwas ausrichten? Ich werde ihn gleich höchstwahrscheinlich sehen. Ich erinnere ihn dann daran, dass er sich seine nächste, nicht allzu kritische Stunde freihalten soll. Die übernehme ich dann, um Dean gemeinsam mit Ian zu beschäftigen.“

Denis:


Mein Blick zum Himmel verriet mir, dass die Wolken sich mittlerweile zugezogen hatten. Sie waren allesamt düster und schienen ein Unwetter zu beschwören, während ich noch immer blutübergossen im Wald stand. Die Stimmen hinter mir waren leiser geworden, seit ich an mir herunter sah. Mein weißes Hemd, getränkt in Blut, und meine roten Hände jagten mir einen Schauer über den Rücken, ehe ich auch schon aus den Gedanken gerissen wurde. Jemand ergriff mein Handgelenk und zog sich zu sich, noch bevor ich die Chance hatte, mich auch nur ansatzweise zu wehren. Als ich aber sah, wer dort vor mir stand, zwang ich mich, charmant zu lächeln. Ich begann mir das Blut an den Händen an dem Tuch, welches Dean mir gegeben hatte, nach und nach sorgfältig abzuwischen, während ich meinen Blick stets in seinen Augen hielt. „Du lernst schnell“, flüsterte er zufrieden an meine Lippen, als er sich zu mir vorgebeugt hatte. Ein wenig grinsend ließ ich meine Hand in seinen Nacken gleiten, zog ihn dann in einen kurzen Kuss bevor ich zu den Pferden deutete. „Das wars“, stellte ich raunend klar, sah von Dean jedoch kein Nicken. Er drückte mich gegen den Baum hinter mir, ehe er seine Hände an mein Becken legte und sich mit einem verführerischen Grinsen zu mir vor beugte. „Wir sind hier noch nicht fertig“, brummte er nur, bevor er seine Lippen erneut auf meine drückte, und mich auch stets nichts sagen ließ. Ich spielte sein lächerliches Spiel mit, nahezu mehr als angewidert von ihm, ohne mich auch nur eine Sekunde zu wehren. Lange musste ich das nämlich nicht ertragen. „Ich denke schon, dass ihr fertig seid“, hörte ich Ian von weitem aus dem Wald raunen, während er auf uns zu kam. Über seine Schulter hing einer der leblosen Körper, der bei der Jagd entstanden war. So nutzte ich die Möglichkeit Dean ein wenig von mir weg zu drücken, bevor ich zu Ian marschierte und ihn dankbar ansah, woraufhin er nur rasch nickte und die Leiche dann auf den Wagen beförderte, der von zwei weißen Pferden gezogen wurde. „Alleine heute sieben Menschen“, begann Ian leicht gereizt, als Dean sich auf den Weg zu unseren Pferden gemacht hatte. Ich sah rauf zu ihm und zuckte mit den Schultern. „Wenigstens musstest du sie nicht häuten“, gab ich ihm zurück, während ich mir durch die Haare fuhr. Als ich spürte wie Ian eine Hand an mein Kinn legte, sah ich zu ihm, ehe ich beobachten konnte, wie er mit dem nassen Tuch, welches er zuvor noch in der Hand gehalten hatte, über einige Stellen in meinem Gesicht fuhr. „Er macht deinen Bruder zum Sklaven und dich zum Mörder“, brummte Ian wütend. „Wie lange willst du das noch mit ansehen?“ „Bis ich stark genug bin“, erklärte ich ihm beherrscht. „Du wirst nie stark genug sein. Er setzt dich Dingen aus, die du vorher nie gesehen hast.“ Ich verstand genau, was Ian mir damit sagen wollte. Ich hatte zwar schon viele Menschen umgebracht, jedoch hatte ich mich nie weiter mit ihren Körpern gefasst. Und alles, was ich heute hatte tun müssen, würde mir ewig im Kopf bleiben. Es war abstoßend was Dean auf seinen Jagdarien trieb, und das hatte ich heute am eigenen Leibe erlebt. „Komm“, meinte Ian nur. „Wir sollten ihn nicht warten lassen.“ Und somit begab ich mich gemeinsam mit ihm zu den Pferden, wo Dean bereits auf uns wartete. Kein Fleck Blut zierte seine Kleider – weshalb? Er hatte sich heute nicht beteiligt. Ich alleine hatte vier Menschen umgebracht, ihnen verschiedenste Glieder abgetrennt und auf Wunsch von Dean ihre Haut nach und nach vom Körper getrennt. Ich hasste mich nicht einmal dafür. Bei jedem Menschen mehr, den ich umbrachte, stellte ich mir Dean vor. Und irgendwann würde er es sein. Er war meine Zielscheibe, und so lange ich nicht fähig war, zu treffen, hielten andere hin. Er wusste nichts von diesen Ansichten, und das war auch gut so. Ich wiegte ihn stets in Sicherheit. Denn so lange ich seinen Befehlen gehorchte, selbst noch wenn er betrunken, statt nüchtern war, konnte mir nichts passieren. Ich wusste, für wen ich das überhaupt tat. Und dieser jemand wartete Tag und Nacht darauf, dass ich ihn besuchte. Ich hielt es für nicht machbar, und ich wollte es momentan auch noch nicht riskieren. Aber ich würde Valentin nicht mehr lange alleine lassen. Spätestens in den nächsten drei Tagen, würde er mich wiedersehen. Daran würde ich alles setzen, was ich nur konnte.
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   So Aug 17, 2014 6:42 am

Valentin:

Nachdem mich Erik dann ein wenig an sich gezogen hatte, um mich zu beruhigen und mir die Haare aus dem Gesicht strich, begann ich wirklich mich ein wenig zu beruhigen. Es brachte hier niemandem etwas, wenn ich bloß weinte und jedem damit seine Arbeit erschwerte. Trotz der Tränen, die ich nebenbei zu bändigen versuchte, hörte ich Erik aufmerksam zu und nickte ab und zu, weil ich weinend ungern mit ihm sprach. Ich wusste nicht, ob ich mich über den Tod von Jonathan freuen sollte. Er hatte mir zwar genug Leid angetan und dennoch hätte mich der Tod von Dean momentan doch eher erfreut. Dennoch rang ich mir ein schwaches Lächeln ab, während ich dann schon wieder zuhörte, als er mir erklärte, dass sich niemand wirklich in Gefahr begab und bloß Ian ein wenig eigenwillig war, was mich jedoch nicht ansatzweise beruhigte. Jeder war in Gefahr der Dean nahe stand oder momentan viel mit ihm zu tun hatte. Niemand von ihnen konnte ihn einschätzen. Er erfreute sich an dem Tod anderer Menschen, geilte sich daran beinahe auf und trieb seine widerwärtigen sexuellen Spiele mit einem, ob man wollte oder nicht. Ansonsten würde Dean sicherlich morden. Dennoch wollte ich Erik nun nichts vorhalten. Ich war glücklich, dass er hier war und mich mit allen meinen Gedanken nicht einfach alleine ließ. Das rechnete ich ihm auch hoch an. Doch bevor ich ihm das sagen konnte, erhielt ich von Erik nur noch ein weiteres Mal die Bestätigung, dass Denis wusste, was er tat. Doch was war, wenn er Dean falsch einschätzte? Seufzend verdrängte ich diesen Gedanken und wendete meinen Blick stets nicht von Erik ab. Er tat so viel für mich, obwohl er mich nicht kannte. Ich glaubte nicht einmal unbedingt, dass es nur an Denis lag. „Du... Du kannst meinem Bruder ausrichten, dass eure Arbeit bisher wirksam war und dass es mir soweit gut geht.. Bis er wirklich hier aufschlägt, habe ich mich und meine Gedanken wieder unter Kontrolle. Ich verspreche es. Ach und sag' ihm bitte, dass ich niemanden je mehr lieben konnte wie ihn und ihm dankbar bin, für all das, was er für mich tut. Aber sag ihm auch, dass er auf sich aufpassen soll. Denn wenn ihm etwas passiert, ertrage ich das vermutlich nicht.“ Ich lächelte kurz, als ich mir die letzten Tränen von den Wangen gestrichen hatte und mich dann kurz ein wenig von Erik entfernte, bevor ich ihn in eine Umarmung zog. „Danke, Erik. Danke, dass du hier warst und mit mir gesprochen hast. Dass du nicht gegangen bist, obwohl es sicherlich ein wenig.. komisch war, als ich nun eben geweint habe. Danke, dass du mithilfst und vor allem danke, dass du dich für mich in solch eine Gefahr begibst. Du kannst mir ruhig sagen, du befindest dich in keiner. Doch niemand kann Dean einschätzen. Er ist ein grausamer Mensch, ob er es nur seit neustem ist oder nicht, ist mir egal. Man kann ihm nicht trauen.“, murmelte ich ein wenig leiser und löste mich dann auch wieder von Erik, bevor ich ihn einmal sanft anlächelte. „Bitte passt auf euch auf. Ich würde es nicht ertragen, wenn einer von euch nur wegen mir stirbt.“ Ich würde es mir tatsächlich nicht verzeihen können, wenn einer von ihnen starb, bloß weil sie sich durch mich gegen Dean auflehnten und ihn rund um die Uhr beschäftigten. Er müsste längst verstanden haben, dass er so viel Aufmerksamkeit nicht bekam oder gar verdiente. Er müsste bereits verstanden haben, dass man ein mieses Spiel mit ihm spielte. Und wenn das wirklich der Fall war, mussten sie schauen, dass sie ihn entweder außer Gefecht setzten oder flohen. Denn, so wie ich ihn einschätzte, war er zu allem bereit, solange er bekam was er wollte und er sich damit ein wenig Freude erbringen konnte. Es würde einfach nicht in sein Bild passen, wenn man nur mit ihm spielte und ihn nach Strich und Faden hinters Licht führte. Ich wollte mich nicht auf die Seite des Pessimismus schlagen, doch konnte ich, nach all den aufmunternden Dingen, die ich bereits gehört hatte, auch nicht länger die Realität aussperren. Ich wusste, dass das alles gefährlicher war, als sie es sahen. Sie unterschätzten Dean. Wenn er sich hintergangen fühlte, wäre es für ihn eine Leichtigkeit einen von ihnen als Verräter abzustempeln und umzubringen. Ich fragte mich, wie viel Zeit ihnen wohl noch blieb, bis er das miese Spiel erkannt hatte, welches mit ihm gespielt wurde. Falls er das nicht längst getan hatte.
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   So Aug 17, 2014 7:41 am

Dean:

Gemeinsam mit Denis lief ich in Richtung meines Gemaches, um ihm dort von mir neue Klamotten zu überreichen. Er war komischerweise ohne Sachen angereist, was mich aber nicht weiter stören sollte. Ich hatte den Tag über bloß positive Eindrücke von ihm gesammelt und wollte mich auch jetzt weiter mit ihm befassen. Als Erik uns dann aber entgegen kam, blieb Denis sogar kurz stehen. Ich lief weiter und ließ sie einfach wenige Momente alleine, während ich schon mal auf mein Gemach marschierte, wo Valentin schon wieder bloß auf dem Sofa saß, und sich auch kein Stück regte. Ich wusste noch gut genug was ich gestern mit ihm abgezogen hatte, jedoch verlor ich in diesem Moment kein einziges Wort darüber. Hingegen begab ich mich nur zu meinem Kleiderschrank, zog eine neue Hose sowie ein neues Hemd hinaus, bevor ich zu Valentin blickte. „Dein Bruder ist ein ausgezeichneter Jäger“, erklärte ich ihm zufrieden lächelnd. „Er hat vier Menschen mit einem Bogen auf eine unglaubliche Entfernung getötet. Hinreißender Junge.“ Beinahe schon grinsend hockte ich mich dann vor den Tisch, damit ich mit Augenhöhe auf Valentin war, welcher noch immer auf dem Sofa saß. „Ich freue mich auf heute Abend“, flüsterte ich schon leise lachend, ehe ich auch schon die Anwesenheit von Denis hinter mir auf der Türschwelle spürte. Sofort erhob ich mich und drehte mich zu ihm um, ehe ich ihm seine Sachen zuwarf. Das Blut hatte mittlerweile einen dunkleren Ton angenommen, dadurch dass es auf dem Weg hierher getrocknet war. „Ich habe deinem Bruder gerade erzählt, wie stolz ich auf deine Künste bin.“ „Auf meine Künste?“, hinterfragte Denis dann nur, bevor ich lächelnd auf ihn zu ging und eine Hand an seine Wange legte. Mein Blick lag in seinen Augen, während ich mich noch ein wenig zu seinen Lippen vorbeugte. Ich spürte auf diese Nähe wie er zitterte, und erfreute mich daran sogar mehr als zuvor gedacht. „Nicht nur die sexuellen Künste“, hauchte ich grinsend, bevor ich dann aber von ihm abließ und mich dann zur Tür begab. „Wir sehen uns hoffentlich gleich im Kaminzimmer?“ Nach seinem Nicken begab ich mich dann schon einmal ins Kaminzimmer. Als ich dort jedoch aufschlug, war ich nicht alleine. Ich hatte mich darauf eingestellt heute mal Denis abzufüllen, um sein bescheuertes Spiel umzudrehen. Wenn er mich wirklich für so außerordentlich doof hielt, sollte er sich damit nur weiterhin in Sicherheit wiegen. Bald hätte ich beide Brüder gefickt und dann interessierte es mich auch nicht mehr, mit was für lächerlichen Dingen er bei mir ankam. „Ian?“ Leicht angespannt blickte ich zu Ian, welcher dort ziemlich ruhig auf dem Sofa saß, und mich musterte. Ich hoffte er wollte nun nicht schon wieder einen Versuch starten, mich davon zu überzeugen, was für ein atemberaubender Mann er doch war. Ich machte einige Schritte in seine Richtung, ehe ich fragend stehen blieb. „Was tust du hier? Du solltest dich um die restlichen Papiere kümmern. Ich habe dir diesen Befehl nicht umsonst gegeben. Außerdem erwarte ich Denis“, stellte ich ernst klar. „Du hast hier nichts zu suchen.“
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   So Aug 17, 2014 8:32 am

Ian:

Ich hatte mir nach der Sache im Wald vorgenommen, einen letzten Versuch zu starten, um Dean zur Vernunft zu bekommen. Immerhin war das Alles bloß eskaliert, weil ich mich einem Befehl verweigert hatte, was ich nun erneut tat. Jedoch diesmal mit guten Gründen, welche er vermutlich nicht als diese ansehen würde. Ich wusste nicht wie er reagieren würde und hoffte, er machte diesmal nicht wieder mich und meine Worte schlecht, sondern ließ sich etwas anderes als die fortwährende Leier einfallen, die mich langsam nervte. Jeder hielt sich damit zurück, ihn zu töten, weil ich es so wollte. Weil ich hoffte, er würde sich ändern. Ich hoffte ich verteidigte ihn nicht umsonst. „Ich will verdammt nochmal wissen, was du dir von dem Ganzen hier erhoffst.“, brummte ich, während ich meine Arme vor meinem Oberkörper verschränkte. Ich biss mir ein wenig auf die Unterlippe, um ihm nicht zu erzählen, dass ich der Einzige war, der sich dafür eingesetzt hatte, dass er sein Leben noch behielt, selbst wenn er mir dann sicherlich immer noch nicht verziehen hatte. „Du weißt ganz genau, dass zwischen mir und Loras nie etwas gelaufen ist und ich mich bloß noch einmal um seine Verletzung gekümmert habe, damit du nicht dafür zur Rechenschaft gezogen wirst. Ganz abgesehen davon, dass ich mich darum schon in der Bar gekümmert hatte. Aber all das interessiert dich ja nicht mehr. Ich vergaß.“ Ich lächelte ihn charmant an. Er wollte keineswegs provoziert werden, doch das was ich sagte, war die Wahrheit und nicht dazu da um ihn in Rage zu bringen. „Du bist nun ja ein ignoranter Herrscher, der von vielen am Schloss gehasst wird, während du dich durch deine Macht und all die Befehle selbst ziemlich in die Höhe hebst, nicht? Ich interessiere dich auch nicht mehr. Du kümmerst dich lieber um deinen Sklaven oder um andere Männer, die dir gerade in den Kragen passen.“ Ich blieb stets auf der Couch sitzen und hatte bisher auch nicht vor mich von dieser zu erheben. „Diese Veränderung steht dir nicht, Dean.“ Ich machte mir gar nicht die Mühe freundlich zu klingen, weil ich an seinem Gesichtsausdruck sehen konnte, wie wenig ihm meine Worte passten. Doch wollte er nun auch noch die Wahrheit leugnen? Wollte er sagen, dass er sich außerordentlich toll gab und auch Valentin kein Haar krümmte, ihn ja bloß vor Schaden bewahren und beschützen wollte? Wollte er erklären, dass seine Jagden noch in irgendeiner Weise menschlich verliefen? Doch ich ließ Dean gar nicht die Chance sich groß gegen meine Worte zu wehren. „Ich frage mich langsam, ob es nicht ätzend ist, alleine zu sein. Wenn du niemanden auf deiner Seite hast und nur Leute um dich herum, die dich und dein Verhalten widerlich finden.“ Erneut lächelte ich. „Du weißt selbst, dass du so nicht sein müsstest und dir dann auch einiges ersparen würdest. Du könntest ganz einfach wieder du selbst sein und dich ganz normal deinen Aufgaben widmen, müsstest dir trotzdem nichts befehlen lassen. Das wäre bestimmt angenehmer, als solch eine bedrückte Stimmung. Du könntest vielleicht endlich irgendjemanden finden der dich liebt, Dean. Denn so wie du momentan drauf bist, wird es schwer werden, jemanden zu finden, der dem gerecht werden kann.“, erklärte ich ruhig und fuhr mir durch meine Haare. Er schien nicht interessiert daran zu sein, sein Verhalten überhaupt noch einmal zu überdenken. Schien eher unglücklich und erbost über meine Worte. Somit wartete ich nur lächelnd seine Worte oder Taten gegen mich ab, während ich wusste, dass er mir heute nichts anhaben konnte. Denis würde hier nicht auftauchen und dafür hatte ich bereits gesorgt, indem ich ihm erzählt hatte, wohin Dean heute noch musste. Somit hatte er ein wenig Zeit mit seinem Bruder, zu welchem er eine sehr innige Beziehung führte. Interessieren tat ich mich für ihre Beziehung jedoch nicht, weil ich nicht der Meinung war, mich dort einmischen zu müssen. Die Liebe fiel nun mal eben hin, wo sie wollte und ließ da kaum Entscheidungsfreiheit. Dean wusste jedoch nichts von seinem Ausflug, den er heute noch antreten müsste und solange ich mich mit ihm unterhielt, klärte ich ihn auch noch nicht darüber auf.
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   So Aug 17, 2014 8:54 am

Dean:

Ich lauschte ihm aufmerksam und versuchte auch gar nicht mich gegen seine Worte zu behaupten, da er komplett richtig mit sämtlichen Anschuldigungen gegenüber mir lag. Ich verhielt mich in letzter Zeit wie ein Arschloch, und hatte auch vorerst nicht mehr vor, das auf irgendeine Weise zu ändern. Mich interessierten seine Ansichten überhaupt nicht, er konnte noch so viel darüber reden, und es wäre mir strikt egal. „Oh, da spricht jemand aus Schmerz, weil er versetzt wurde“, stellte ich liebreizend lächelnd klar, ehe ich in seine Richtung marschierte, und mich auf der Lehne des Sofas niederließ. Ich hatte somit perfekten Blick auf ihn, und nutzte diesen auch. „Du hättest Loras auch heiraten können, und es hätte mich einen Scheiß interessiert“, erklärte ich ihm rau. Tatsächlich war mir mittlerweile egal, was damals mit Loras geschehen war. Die beiden hätten genau so gut miteinander schlafen können, und es müsste mich nun nicht mehr interessieren. Ich hatte viel mehr Spaß an dem Spiel mit Denis, bei welchem er stets zu gewinnen glaubte. Das wollte ich ihm vorerst auch gar nicht nehmen. Der Hübsche würde früh genug merken, dass er sich mit einem König nicht anlegen sollte. „Warum stellst du dich denn so krumm? Wieso verstellst du dich nicht, wie Denis es tut? Sein jämmerliches Spiel spiele ich schließlich auch mit“, meinte ich grinsend, wies ihn nur daraufhin, dass ich genau wusste, was hier lief. „Ihr könnt mich ruhig weiter für dumm verkaufen. Ich weiß, was für einen Zweck das hier hat. Wann ist denn der Nächste an der Reihe, um mich zu beschäftigen?“ Ich blickte auf die Armbanduhr die ich trug, ohne die Uhrzeit jedoch abzulesen. Dann schaute ich Ian wieder ein wenig gespielt schockiert an. „Schon so spät? Wird es nicht Zeit, mich abzufüllen? Vielleicht schafft ihr es ja diesmal, ohne, dass ich hinterher Denis seine kleine Schlampe missbrauche“, knurrte ich gereizt, bevor ich mich von der Lehne erhob und zu dem Kamin schaute. „Keiner von euch wird dieses lächerliche Spiel gewinnen. Und du, Ian, hast längst verloren. Weißt du, warum du noch lebst?“ Ich wandte mich fragend zu ihm um, vernahm aber kein einziges Wort. „Weil mein Bruder mich sonst umbringt. Sterbe ich, stirbt er zwar auch, aber dann regiert unser Vater. Wie langweilig würde die Welt nur werden? Wer würde die Wälder aufmischen, wenn nicht ich und der süße Denis?“ Fast schon lachend griff ich nach der Scotchflasche auf dem Kaminsims, drehte diese auf und nahm einen kräftigen Schluck. Erst dann schaute ich wieder zu Ian und hob fragend eine Augenbraue hoch. „Was willst du eigentlich noch von mir? Moralpredigten kann mir mein Bruder auch halten, und ich nehme sie nicht ernst. Glaubst du, dass ich noch immer so wütend darüber bin, dass du mir widersprochen hast? Oh Ian“, meinte ich beinahe schon genervt, „so wichtig warst du mir dann auch nicht. Du hast mir zum Sex gereicht, und zu mehr habe ich dich nie benötigt. Ich dachte du könntest Privates von der Arbeit trennen“, stellte ich lächelnd klar, während ich den Kopf leicht schief legte. „Du solltest zusehen, dass du dich um deine eigenen Sachen kümmerst, Ian. Ich kann jeden durch den gottverdammten Wald jagen, nach dem es mir beliebt. Und wenn du es nicht bald aufgibst, und mir weiter auf die Nerven gehst, wirst du auch laufen. Mal schauen wie schnell du dann ins Schwitzen kommst“, hauchte ich noch liebreizend, grinste dann jedoch, und nahm noch einen Schluck von dem Scotch. Ian nervte, ohne es wahrscheinlich zu merken. Seine Worte interessierten mich auch nicht länger. Ich wusste was ich wollte, und er sollte aufhören sich da ständig einzumischen. Er würde mit dem Rest dieses Packs untergehen – und das schwor ich bei dem Rest meiner Ehre.
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   So Aug 17, 2014 9:23 am

Ian:

Mein Lächeln wich bei seinen erbärmlichen Worten stets nicht von meinen Lippen, weil sie mich kein Stück trafen. Es interessierte mich nicht mehr, wenn er über mich herzog und wenn er sich einreden wollte, dass es ihn nie gestört hatte, als ich mich ihm widersetzt hatte, sollte er das ruhig tun. Aber erst, nachdem ich mit ihm fertig war. Nun hatte ich mich aber zumindest davon überzeugt, dass mir an seinem Leben nichts mehr lag und ich den anderen die Möglichkeit offenlegte, auch mit Waffen gegen Dean vorzugehen. Am besten töteten sie ihn direkt, dann wäre jeder von dieser Witzfigur befreit. Es war schon amüsant, dass ich stets darauf gehofft hatte, er änderte sich. Vermutlich wirklich nur, weil mir unsere sexuelle Beziehung gefallen hatte, wobei er diesen Gefallen wahrscheinlich auch noch abstreiten würde. „Dich hätte es nicht interessiert, stimmt. Deswegen warst du in der Bar auch so unglaublich eifersüchtig, Dean, Liebster.“ Ich lächelte ein wenig abwesend. „Und rennen kann ich gut. Du dürftest meine Ausdauer ja bestens kennen.“, erklärte ich, während ich dann vom Sessel aufstand, aber keine Anstalten machte, zu Dean zu gehen oder mich diesem Kerl überhaupt zu nähern. „Es gibt tatsächlich noch etwas, dass ich dir sagen will.“, entgegnete ich dann. „Es findet gleich ein Ball statt. Vor dem kannst du dich leider nicht drücken. Deine Anwesenheit wird erwartet, als König und du hast noch genau..“ Diesmal war ich derjenige der spielerisch auf die Armbanduhr blickte, jedoch um sie wirklich zu lesen, ehe ich ihn wieder ansah. „Zwanzig Minuten. Dann steht die Kutsche bereit und du musst dich darin befinden. Ansonsten werden Zweifel gehegt und andere Könige oder gar die Kirche wird sich einschalten. Mal sehen was sie hier so alles an Geheimnissen raus kramen könnten. Wäre bestimmt amüsant. Ganz viele Leute, die nur dir Aufmerksamkeit schenken und vielleicht der blonden Schönheit auf deinem Gemach.“ Mit diesen Worten ließ ich ihn dort alleine stehen, interessierte mich auch gar nicht dafür, was er nun tat und ob er es rechtzeitig schaffte. Sollten hier doch ruhig Leute rumlaufen, die Dean misstrauten. Sollten sie Valentin finden und am besten mitbekommen, auf welche „Jagden“ Dean so ging. Mich interessierte das Alles nicht mehr. Das Einzige, das wirklich noch wichtig war, schien die Tatsache, dass Dean unser Spielchen durchschaut hatte. Es war wichtig, dass irgendwer davon erfuhr. Doch vorerst begab ich mich auf mein Gemach, zog mir dort die Sachen aus, die ich als Deans Leibwächter, auch wenn ich in letzter Zeit umfunktioniert wurde, getragen hatte und kramte aus meinem Schrank einige Klamotten, die ich gut im Alltag tragen konnte. Ein schwarzes Hemd sowie eine dazugehörige dunkle Hose landeten auf meinem Bett, ehe ich mich kurz ins Bad begab um mich zu waschen. Ich hatte nicht vor einen weiteren Tag hier zu verbringen, wenn man mich hier nicht brauchte und meine Pläne sowieso nie funktionieren würden. Ich konnte Valentin nicht vor Dean beschützen, weil er wusste, wie er handeln musste, um Leute zu manipulieren. Ich hätte ihn höchstens umbringen können, doch dazu war ich nicht bereit. So war es für mich das Beste, wenn ich von hier wegging, nachdem ich Erik oder Denis noch davon in Kenntnis gesetzt hatte, dass Dean von allem Bescheid wusste. Dass er heute aber auf dem Ball erscheinen musste, hatte ich bereits beiden erklärt, weswegen ich glaubte, dass sie diesen Abend mal genießen würden, um anderen Dingen nachzukommen. Sonst saßen wir ja meist immer mit Dean an der Bar, was von nun an auch keinen Zweck mehr hatte. Vermutlich würde ich Denis auch noch erzählen, dass Dean Valentin als „Denis kleine Schlampe“ tituliert hatte, in der Hoffnung er würde wütend genug sein, ihn umzubringen. Das Zeug dazu hatte er auf jeden Fall. Ich jedoch war nicht weiter von Nöten. Somit zog ich mir meine Hose an und schloss den Reißverschluss. Ich hatte all die Zeit Hoffnung in diesen Mann gesteckt, doch diese war eindeutig verloren gegangen.
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   So Aug 17, 2014 9:43 am

Erik:

Als Dean wutentbrannt an mir vorbeilief, hielt ich ihn rasch am Arm fest und hinderte ihn daran, nun so schnell von der Bildfläche zu verschwinden. Er trug bereits den Anzug für den Ball, von welchem ich glaubte, dass es in einem Blutbad enden würde. „Was ist los?“, fragte ich ihn doch etwas interessiert, weil ich keine Ahnung hatte, wer ihn so wütend gemacht hatte. Keiner von uns war bei ihm gewesen, wenn ich mich so an unseren Plan erinnerte. Als er sich dann aber von mir losgerissen hatte, zog ich nur verwundert eine Augenbraue hoch. Er war sichtlich erzürnt, und somit war es gut, dass er nun verschwand. Somit ging er auch wortlos, und ließ mich einfach zurück. Denis konnte nicht bei ihm gewesen sein. Ich war bis vor kurzem noch bei ihm und seinem großen Bruder gewesen, und hatte ihnen gesagt, wie viel Zeit sie miteinander verbringen konnten. Der Einzige der mir in den Sinn kam, war letzten Endes Dean sein Leibwächter Ian. Ich hatte mich nicht mehr viel mit ihm unterhalten, weil ich glaubte, er würde mir aus irgendwelchen Gründen ausweichen. Ob er mich nun mochte oder nicht, es war wichtig, dass wir zusammenhielten. Ich war mir nicht sicher ob er nun wirklich bei ihm gewesen war, somit entschied ich mich letztlich dazu, mich zu seinem Gemach zu begeben, und ihn selbst einfach zu fragen, ob er Schuld an der Laune meines kleinen Bruders trug.
Bei seinem Gemach angekommen klopfte ich einige Male, öffnete auf seine Forderung hinweg auch die Tür und blieb für einige Sekunden etwas angespannt auf der Türschwelle stehen, während mein Blick kurz beschämt zu Boden glitt. Ich räusperte mich ein wenig verzweifelt, ehe ich doch zu Ian hoch sah, welcher gerade damit beschäftigt war, den Reißverschluss seiner Hose zu schließen. Ich sah, dass die Sachen, die er normalerweise als Leibwächter von Dean trug, einfach verteilt auf dem Bett lagen. Normalerweise lief er nie in anderen Sachen als ihnen rum, jetzt jedoch war er dabei, sich diese anzuziehen. Er trug auch noch kein Hemd, was mich für den Moment komplett aus dem Konzept brachte. Ich hatte keine Ahnung mehr, weswegen ich überhaupt bei ihm war. Fragwürdig, wenn ich mal darüber nachdachte. Nachdem ich die Tür hinter mir zugedrückt hatte, fuhr ich mir durch meine dunkle Mähne und versuchte meinen Blick auf Ians Augen zu fixieren, konnte mich jedoch kaum davon abhalten, seinen wohlgeformten, zugleich gut trainierten Oberkörper intensiv zu mustern. „Dean ist gerade wüten an mir vorbeigezogen“, stellte ich dann doch ein wenig ernster klar. „Warst du bei ihm?“ Als er nickte, schaute ich kurz zu Boden, ehe ich auf die Sachen auf dem Bett deutete. „Was ist passiert, dass du so plötzlich abhauen willst? Ich dachte du bist nicht die Art von Mensch, die davonläuft“, stellte ich klar. Es war verwunderlich, dass er nun abhauen wollte. Entweder er hatte endgültig genug von meinem kranken Bruder, oder er hatte Gründe, die auch mich etwas angingen. Doch wollte ich ihn auf keinen Fall gehen lassen, ohne dass Dean das schriftlich erlaubt hatte. Man würde Ian bis zu seinem Tode quälen und foltern. Einem derart interessanten Mann wie ihm sollte man so etwas nicht antun. Und zulassen würde ich das auch auf keinen Fall. Sobald ich seine Gründe kannte, würde ich versuchen, ihn abzuhalten. Das Chaos würde hier ohne ihn ausbrechen, ohne dass er das auch nur annähernd wusste. Das konnte ich einfach nicht zulassen.
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Mo Aug 18, 2014 12:11 am

Ian:

Ich hatte vermutlich ein wenig unüberlegt gehandelt, als ich Erik herein gebeten hatte, ohne zu wissen, dass er geklopft hatte. Doch nun stand er schon in meinem Gemach und schien sichtlich überfordert mit der Situation, vermutlich weil ich dort immer noch mit freiem Oberkörper stand. Anstatt mir jedoch, nachdem ich die Hose zugemacht hatte, mein Hemd zu nehmen und dieses anzuziehen, wendete ich mich Erik zu. „Warst du bei ihm?“ Ich nickte bloß. Innerlich erfreute ich mich doch beinahe daran, dass er sich von mir reizen lassen hatte und wütend war, obwohl er doch so getan hatte, als würden ihn meine Worte nicht interessieren. Und an diese, sowie die Worte von Dean erinnerte ich mich noch genau. Doch riss ich mich zusammen und freute mich bloß innerlich, da Erik wohl kaum nachvollziehen könnte, wenn ich nun grinste. Während ich ihn weiterhin ansah, schwieg ich und lauschte seinen weiteren Worten, die mich dann aber wirklich zum Grinsen brachten. „Mich hält hier nicht mehr sonderlich viel. Ich habe mich abgesichert, dass die Sache mit Dean hoffnungslos ist und nun weiß ich, dass ich hier nichts mehr machen kann. Er weiß, was für ein Spiel mit ihm gespielt wird und nun darf auch Denis nicht mehr in die Nähe von Dean. Denn Dean will das Spiel umdrehen und nicht nur, ich zitiere, „Denis kleine Schlampe“ zum Sex zwingen, sondern auch Denis. Mich brauch er weder zu seinem Schutz, noch habe ich die Chance ihn irgendwie zu verführen.“, erklärte ich, während ich langsam auf Erik zu ging und kurz vor ihm stehen blieb. Ich hatte verstanden, dass er mich nicht gehen lassen wollte und mir war das Risiko bewusst, welches ich eingehen würde. Doch war ich Dean draußen überlegen, ich hatte immerhin eine unschöne Vergangenheit hinter mir, die mich geprägt hatte. Dennoch faszinierte es mich, dass Erik mich nicht gehen lassen wollte. Ich hatte geglaubt, dass ich ihm immer vollkommen egal war, weil ich mich auf seinen Bruder eingelassen hatte. „Und wenn ich hier nicht gebraucht werde, weil ich Valentin und Denis nicht schützen kann, ist es doch besser wenn ich gehe, oder nicht? Vielleicht finde ich dann jemanden der mich braucht oder sich meiner annimmt?“ Ich lächelte charmant. „Ich war nun einige Wochen nur mit der Arbeit beschäftigt, die ich eigentlich nicht vollbringen muss. Ich habe mich nie dagegen gewehrt. Aber ich habe Bedürfnisse die es zu stillen geht. Damit will ich euch nicht noch zusätzlich zur Last fallen.“, flüsterte ich beinahe nur noch, als ich eine Hand an Eriks Wange gelegt hatte. Es stimmte, dass ich mich nach Nähe sehnte. Aber auch nach jemanden, den ich bedingungslos lieben konnte. Dean war dafür die falsche Person und ich kannte hier kaum andere Leute, für die ich mich bisher interessiert hatte, bis auf Erik. Ihn hatte ich schon die ganze Zeit über beobachtet und war fasziniert gewesen, wie er sich für Denis und Valentin einsetzte. Ich war überrascht, dass er für die Beiden einfach alles riskierte und mir war klar, dass ich ihn bedingungslos lieben konnte. Doch hatte ich bisher immer geglaubt, dass er mich für dümmlich und naiv hielt. Vielleicht hatte ich nun ja eine Chance, wenn es anders war? Wenn er mich doch nicht für dumm hielt und vielleicht sogar Gefallen an mir gefunden hatte? Denn Gefallen an ihm, hatte ich durchaus. „Oder meint ihr, ihr würdet euch meiner annehmen?“ Mit meinem Daumen strich ich über seine Wange, während ich mich zu ihm vorbeugte, um ihn in einen kurzen, jedoch leidenschaftlichen Kuss zu ziehen. Es war riskant, was ich hier trieb. Doch wenn ich sowieso vorhatte zu gehen, konnte ich Erik doch auch zeigen, dass ich ihn unglaublich toll und attraktiv fand. Bisher war er immer alleine gewesen und wenn er mich ließ, würde ich mich ihm annehmen.
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Mo Aug 18, 2014 12:45 am

Erik:

Ich war nicht sonderlich verwundert über seine Worte, und hätte es eigentlich auch gar nicht anders erwartet. Er hatte sich an Dean geklammert weil er gut aussah und einen hohen Status hatte, er hätte in seiner Gegenwart nie verlieren können, wäre es nicht irgendwann mit ihm durchgegangen. Ich hatte mir dieses Spektakel nun mehrere Wochen angesehen und wusste, dass aus den beiden nie etwas hätte werden können. Es war völliger Schwachsinn und ich war sichtlich erleichtert darüber, dass auch er es endlich verstanden hatte. Ich hätte es womöglich nicht ertragen, wenn Dean Ian nun auch noch so schlecht behandelt hätte, weil er ihm zu sehr auf die Nerven gegangen war. Aber irgendwie war dann doch nicht alles so, wie ich es am liebsten gehabt hätte. Es spielte sich nicht so ab, dass es für mich sonderlich leicht war. Ganz im Gegenteil. Ian machte mir dieses Spiel nur noch schwerer, als es ohnehin schon gewesen war. Ich beobachtete seine Schritte angespannt, ehe ich ihm in die Augen sah, als er vor mir angekommen war. „Ich war nun einige Wochen nur mit der Arbeit beschäftigt, die ich eigentlich nicht vollbringen muss. Ich habe mich nie dagegen gewehrt. Aber ich habe Bedürfnisse die es zu stillen gilt. Damit will ich euch nicht noch zusätzlich zur Last fallen“, flüsterte er nur, ehe ich binnen der nächsten Sekunde schon seine warme Hand an meiner Wange spürte, welche mich nahezu daran hinderte, den Blick nun noch von ihm abzuwenden. Ich hatte mich bisher über meine Sexualität nie erkenntlich gezeigt, weil ich mich rechtens verhalten wollte. Im Gegensatz zu meinem Bruder war ich bekannt in den Dörfern und wurde gemocht, durch meine Hilfe und meine liebevolle Art gegenüber den Bürgern. Ich hatte mir meinen eigenen Ruf aufgebaut und mich auch jahrelang mit Frauen befasst, um mich dazu zu zwingen, sie zu lieben. Eine Zeit lang hatte ich sogar daran geglaubt, dass es geklappt hatte. Aber Ian begann nach und nach alles zu entkräften, was ich mir die Jahre über eingeredet hatte. Ich schluckte schwer, während ich seinen Worten folgte. „Oder meint ihr, ihr würdet euch meiner annehmen?“ Mein Puls schoss in die Höhe, während mein Herz so sehr gegen meine Brust hämmerte, dass ich es schon selbst als viel zu laut empfand. Ich hatte jede einzelne Minute damit verschwendet, mich auf meine Arbeit zu konzentrieren, damit ich nicht brechen musste, was ich mir immer vorgehalten hatte. Ich hatte mich aus sämtlichen Spielen der Männer, mit denen ich nun zu tun hatte, herausgehalten und mich vor solchen Dingen bewahrt. Und nun war ich in genau so einer Situation gefangen, und konnte mich, trotz meiner Erfahrung und meiner eigentlichen Reife, meinem Wissen, welche Strafen so etwas mit sich zog, nicht wehren. Es war nicht so, als hätte ich mich lange nicht mehr um Gelüste meinerseits gekümmert. Aber es lag alles an Ian – er war derjenige, dem ich zuvor kaum vertraut hatte, weil es mir unmöglich war, nachzuvollziehen, was er hier spielte. Ich verstand ihn nicht und hielt ihn dennoch für unfassbar schlau. Doch was er hier tat war alles andere als das. Innerhalb kürzester Zeit hatte er mich so weit manipuliert, dass ich mitspielte. Ich konnte nicht anders, als diesen leidenschaftlichen Kuss zu erwidern. Ich war machtlos gegenüber einem Mann wie ihm, und das schien ich auch deutlich genug zu zeigen. Ich legte meine Hände sachte an sein Becken, ehe ich ihn somit leicht rüber zur Wand drückte, bis er mit dem Rücken an dieser angekommen war. Jedoch löste ich mich dort kurz von seinen Lippen. Denn der Gedanke daran, dass er mit beiden königlichen Brüdern etwas haben würde, störte mich enorm. Ich kam mir vor wie die zweite Wahl, nur weil mein Bruder ihn mittlerweile nicht mehr wollte. „Mein Misstrauen gegenüber dir wird bestehen bleiben“, keuchte ich an seine Lippen. „Du kannst nicht einfach mit beiden königlichen Brüdern etwas haben, und dich dazu noch in Sicherheit wiegen. Ich hoffe du weißt, worauf du dich hier einlässt“, brummte ich, während ich meine Hände dann auf seinen freien Oberkörper legte, und ihn noch ein wenig mehr gegen die Wand hinter ihm drückte, bevor ich mich zu seinen Lippen vorbeugte. „Sobald er tot ist, regiere ich. Und wenn ich regiere, wirst du mein kleines Haustier“, erklärte ich ihm provokant grinsend. „Du wirst mich überall hin begleiten und alles tun was ich will. Während ich alles tue, was du willst, wenn du mich zufriedenstellst.“ Lächelnd zog ich eine Hand rauf zu seinem Kopf, legte sie an seine Wange und zog ihn in einen weiteren, zärtlichen Kuss, der recht schnell in einen leidenschaftlichen Zungenkuss ausartete. Ich wusste welches Spiel Dean mit ihm abgezogen hatte, und genau so wenig konnte ich leugnen, dass ich damals auch diese Art ausgelebt hatte. Ich vertraute Ian, ganz gleich was ich ihm erzählte. Täte ich das nicht, stünde ich nun nicht hier, würde darüber nachdenken wann ich regieren, und Ian einen verdienten Status an Seite des rechtmäßigen Königs geben würde. Nach allem was er bisher durchgestanden hatte, schien mir das auch die einzige Möglichkeit, um mich dankbar zu zeigen. Auch wenn er sicherlich noch viele andere Möglichkeiten kannte. Dennoch löste ich mich irgendwann wieder von ihm, ehe ich ihn liebreizend anlächelte. „Aber solange er noch regiert, wirst du gehorchen. Wenn nicht ihm, gehorche mir. Vielleicht belohne ich dich irgendwann dafür“, flüsterte ich an seine Lippen, ehe ich mein Hemd ein wenig zurecht zog und mich dann auf den Weg zum Bett machte, von welchem ich Ians Hemd zog. Ich warf ihm dieses zu, ehe ich zur Tür deutete. „Wir haben noch was vor. Also komm, mein Hübscher.“
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Mo Aug 18, 2014 1:19 am

Ian:

Nachdem ich Erik in einen Kuss gezogen hatte und eigentlich erwartet hatte, dass er mich von sich wies und mir sagte, dass er nicht wollte, dass ich mich ihm näherte, war ich recht verwundert darüber, dass er den Kuss stattdessen erwiderte und mich hinüber zur Wand drückte, ehe er seine Hände an mein Becken legte. Derweil war mein Puls auch in die Höhe geschossen und ich versuchte ihn, nachdem Erik sich aus dem Kuss gelöst hatte, vergeblich ihn wieder unter meine Kontrolle zu bekommen. Doch schien mir recht schnell klar zu werden, dass es vergebliche Versuche waren, da mich seine Worte reizten, mich um meinen Verstand brachten und mir zusätzlich nochmal zeigten, was für einen Fehler ich in der Wahl von Männern gemacht hatte. Erik schien in meinen Augen so perfekt. „Du kannst nicht einfach mit beiden königlichen Brüdern etwas haben, und dich dazu noch in Sicherheit wiegen. Ich hoffe du weißt, worauf du dich hier einlässt.“ Mir war vollkommen bewusst, auf was ich mich hier einließ. Dennoch war ich nicht nur darauf aus gewesen, mit den beiden sexuell zu verkehren. Erik war in meinen Augen viel attraktiver und reifer. Er wusste mit sich und anderen umzugehen, weswegen ich ihn auch nicht mit Dean vergleichen konnte und würde. Ich ärgerte mich beinahe schon, Erik nicht direkt verfallen zu sein. Bei seinen weiteren Worten, über die Zeit in der er wohl herrschen würde, trieb er mir eine Gänsehaut ein. Vermutlich würde ich ihm wirklich überall hin folgen, alles tun was er sagte, wenn er im Gegensatz auch auf solche Liebeleien einging. Vielleicht fand er ja irgendwann genug Gefallen an mir um eine etwas ernstere Beziehung mit mir zu führen und ich wäre nicht nur sein „Haustier“ sondern auch sein Geliebter. Ein wenig lächelnd erwiderte ich schließlich seinen Kuss und empfand es nicht mal als dramatisch, dass der noch so zärtliche Kuss zu einem fordernden Zungenkuss überging. Seine Hände, die noch immer auf meinem Oberkörper lagen, zeigten ihm vermutlich, wie schnell und schwer mein Herz in seiner Gegenwart gegen meinen Brustkorb hämmerte. Als er sich dann jedoch von mir löste, war ich doch beinahe schon ein wenig beleidigt, weil ich gehofft hatte, seine Nähe noch ein wenig auskosten zu können. Mir war bereits klar, dass ich ihm von nun an zu Diensten stehen würde. Somit hatte ich wenigstens einen plausiblen Grund hier zu bleiben. Ich fing das Hemd, welches er geholt und mir zugeworfen hatte, mit Leichtigkeit auf und streifte es mir über, während ich es langsam zuknöpfte und die ersten zwei Knöpfe des Hemdes aufließ. Dann lief ich hinüber zur Türe. Vielleicht konnten wir den Abend nutzen, um uns ein wenig kennen zu lernen, nachdem wir geklärt hatten, wie wir mit Dean verweilten, welcher nun von unserem Plan wusste. Denn ich wollte unbedingt mehr über den Mann erfahren, der sich trotz unserer Küsse so gefasst gab, wozu ich glücklicherweise auch noch in der Lage war, selbst wenn mein Körper mir immer wieder erklärte, dass ihm das nicht genügte. „Wenn das Alles vorbei ist, werde ich aber definitiv weniger Alkohol trinken.“, erklärte ich ein wenig belustigt, als ich die Türe geöffnet hatte und aus meinem Gemach lief, noch wartete bis Erik ebenfalls aus diesem kam, ehe ich die Türe schloss. Ich hatte in der letzten Zeit jeden Abend Alkohol getrunken, während ich mir das Spiel mit Denis und Dean gegeben hatte und da ich eigentlich nicht so viel Alkohol in so einer kurzen Zeit trank, wäre es für mich bestimmt besser, wenn ich damit bald wieder aufhörte. Gemeinsam mit Erik machte ich mich dann auf den Weg ins Kaminzimmer um zumindest diesen Abend mal normal ausklingen zu lassen, da Dean nicht hier war und auch erst sehr spät wiederkommen würde, wenn er es diese Nacht überhaupt tat.
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Mo Aug 18, 2014 1:43 am

Denis:

Ich war so froh nach diesem grausamen Tag endlich Ruhe zu finden. Ich hatte mich vorhin nur noch ganz kurz mit Dean unterhalten, bevor ich ihm auf sein Gemach gefolgt war. Der heutige Tag war perfekt durchgeplant worden, sodass ich mich nach seinen Worten nicht einmal dazu aufraffen musste, ihm nun noch zu folgen. Er würde nicht mehr länger am Schloss sein, und ich hatte endlich die Möglichkeit meinem großen Bruder zu erklären, was es mit diesen Annäherungen auf sich hatte, nachdem er diese eben noch vor seinen Augen erlebt hatte. Etwas angespannt drückte ich die Tür hinter mir leise zu, bevor ich mich auch schon ohne weiteres rüber zu Valentin begab, und mich neben ihm auf dem Sofa niederließ. Auch wenn ich ziemlich nervös war, da ich auf keinen Fall etwas riskieren wollte, vertraute ich weitgehend auf Erik. Und wenn das heute schiefgehen würde, wäre ich mit Valentin verschwunden, bevor auch nur einer die Möglichkeit ergreifen konnte, uns nun noch kaltblütig umzubringen.
Ich musterte Valentin ein wenig von der Seite, während ich im Kopf durchging, was ich ihm überhaupt sagen wollte. Ich war keinesfalls hier um ihm vorzuhalten was für grässliche Dinge ich tun musste, da es ihm nicht besser, wenn nicht sogar noch viel schlechter ging, wie mir. Es tat mir leid dass ich kaum bei ihm gewesen war, was sicherlich auch ein Grund dafür war, dass er sich nicht sonderlich gut fühlte. Wobei das sicherlich noch ganz viele andere Gründe hatte. Jedoch hinderte mich das längst nicht daran, Valentin vorsichtig auf meinen Schoß zu ziehen, nachdem ich mich etwas angenehmer hingesetzt hatte. Ich ließ meine Hände an seinem Becken ruhen, während ich ihn aufmunternd anzulächeln versuchte, und meinen Blick stets in seinen schönen Augen hielt. Ich vermisste die gemeinsame, ruhige Zeit mit ihm unheimlich. Nicht nur er wäre froh, wenn wir diesem grausamen Ort endlich entfliehen konnten. Aber wir konnten nicht einfach abhauen, weil ich wusste, dass Dean uns das nicht durchgehen lassen würde. Er würde uns verfolgen und töten lassen, und dann wäre jeder einzelne Kampf umsonst gewesen. „Es tut mir leid, dass ich nicht zu dir kommen konnte“, entschuldige ich mich leise, während ich eine Hand zu seiner Wange hochzog, und mit dem Daumen sanft über diese strich. Ich würde ihm so gerne alles erklären, ihm jede Situation nahelegen der ich bisher standgehalten hatte. Aber mir ging es längst nicht so miserabel wie ihm. Ich war frei und konnte mich auch so bewegen wie ich es wollte. Valentin jedoch verbrachte den ganzen Tag auf diesem Gemach, nicht wissend, wann Dean das nächste Mal zu ihm kommen und sich mit ihm befassen wollen würde. „Ich versuche Dean ein guter Freund zu sein, damit er zumindest mir nichts tut. Ich habe damit bessere Chancen an dich zu gelangen, weil er viele Dinge plant, bei denen ich dabei sein soll. Wie heute bei der Jagd“, murmelte ich. Darüber wollte ich ihm jedoch nichts erzählen. Es reichte was er hatte sehen müssen, und niemand sollte ihn jemals wieder einen Menschen töten lassen. Er würde es auch nie wieder tun müssen. Falls Dean jemals fiel, wären es ich oder Erik, die dafür zuständig sein würden. „Ich wollte vermeiden, dass du siehst, in was für einer Beziehung ich zu ihm stehe. Ich schlafe nicht mit ihm“, begann ich. „Nur lasse ich ihn im Glauben, dass mein Interesse an ihm und seiner abstoßenden Art unermesslich ist. Solange er dieses Spiel mitspielt, passiert nichts. Aber deswegen bin ich nicht hier.“ Ich brach sämtliche meiner Erklärungen ab, während ich Valentin vorsichtig durch seine blonde Mähne fuhr. Er war wirklich nicht glücklich hier, aber ehrlich gesagt war das keiner von uns. Wir alle wollten nicht mehr, als hier lebendig rauszukommen. „Ich bin hier, für dich. Weil ich so gut es geht für dich da sein will“, meinte ich lächelnd. „Erik hat mir deine Nachricht ausgerichtet. Und ich, mein lieber Valentin, liebe dich mindestens genau so sehr wie du mich“, flüsterte ich zufrieden während ich beide Hände sachte an seine Wangen legte. Er glaubte nicht wie froh ich war, ihn nun endlich wiederzusehen. Es hatte mich so viel Geduld gekostet, so viel Kraft, nicht einfach in das Gemach zu stürmen, ihn zu schnappen und mit ihm abzuhauen. Ich musste mich beherrschen, und das auf längere Zeit. Doch wurde es mir zu viel, und das wusste Erik, würde Dean durch meine Hand sterben, und niemand würde es mir je nachweisen können. „Wenn wir hier raus sind, habe ich eine Kleinigkeit für dich“, meinte ich lächelnd, ehe ich nach seiner Hand griff, und sanft über den Ringfinger an seiner linken Hand fuhr. „Für immer. Nichts trennt uns. Nicht einmal ein irre gewordener König.“
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Mo Aug 18, 2014 2:12 am

Valentin:

Es hatte mich einige Nerven gekostet, dem standzuhalten, was ich gesehen hatte. Denis, wie er mit blutgetränkten Kleidern hier stand und die Nähe von Dean ertragen musste. Ich erinnerte mich nur zu genau daran, was Dean gesagt hatte. Daran, dass Denis vier Menschen umbringen musste und wie sehr sich Dean auf heute Abend freute. Umso glücklicher war ich, als ich mir wieder ins Gedächtnis rief, dass Dean heute auf einen Ball musste und nicht die Chance bekam, sich meinem Bruder zu nähern. Ich wollte nicht, dass er auch noch durchmachen musste, was ich durchgemacht hatte.
Nachdem sich Denis umgezogen und sich auch gewaschen hatte, er neben mir auf dem Sofa Platz genommen und die ersten Momente bloß stillschweigend neben mir verbrachte, ehe er mich auf seinen Schoß zog. Ich erwiderte bloß seinen Blick und hoffte all dem stets Stand halten zu können, ohne nun auch noch vor ihm in Tränen auszubrechen. Es war das Letzte was ich wollte. Ich hörte Denis aufmerksam zu und schmiegte mich ein wenig an seine Hand, als er begonnen hatte, sanft über meine Wange zu streichen. Seine Berührungen waren tröstend und unglaublich schön. Ich sehnte mich nach Denis, immer wenn er nicht hier war. Ich hielt es kaum ohne ihn aus. Er ging zärtlich mit mir um, während Dean mich immer schlecht behandelte. Selbst wenn dieser rapide Unterschied schwer zu ertragen war, genoss ich jede Sekunde die ich mit meinem kleinen Bruder hatte. „Ich bin hier, für dich. Weil ich so gut es geht für dich da sein will.“ Ein Schauder überfuhr mich, während ich ihm jedoch gestattete, durch meine Haare zu fahren. Noch immer schwieg ich und hörte ihm bloß aufmerksam zu. Als er dann sagte, er hätte, sobald wir hier weg waren, etwas für mich, während er über meinen Ringfinger strich, blieb mir beinahe mein Herz stehen, weil ich ganz genau wusste worauf er anspielte. Jedoch versuchte ich diese Nervosität ein wenig zu verdrängen. Ich hatte noch Zeit, bis es dazu kam und bis dahin würde ich gefasst auf seine „Überraschung“ reagieren können. Zumindest nicht so überaus nervös . Nun galt es jedoch erst mal, ihm zu sagen, was ich in Erfahrung gebracht hatte. Es galt, ihn zu warnen und ihm zu sagen, was mir auf der Seele brannte. „Ich weiß, dass du das Alles bloß für mich tust, Denis.. Aber ich denke, Dean weiß, was für ein Spiel du mit ihm spielst. Du musst ihm nicht länger als guter Freund dienen. Damit würdest du dir nun nur noch schaden. Es gibt sicher andere Wege, ihn auf Trab zu halten. Das sage ich nicht, weil ich eifersüchtig bin. Sondern, weil ich es sonst vor Sorge hier nicht mehr aushalten könnte.“, murmelte ich ruhig und fuhr mit meinen Fingern ein wenig über seinen Oberkörper. „Ich vermisse dich schon jetzt in jeder Sekunde, die du nicht hier bei mir verbringst. Wie sollte ich denn dann jemals damit klarkommen, wenn dir etwas passiert?“, murmelte ich, während ich mit dem Blick meinen Fingern folgte. „Ich weiß, dass du auf dich aufpasst. Aber ich weiß leider auch, dass du für mich ziemlich viel riskierst. Ich würde es nicht ertragen, wenn dir etwas passiert, Denis.“ Ich sah wieder hinauf in seine Augen und beugte mich ein wenig zu ihm vor. „Denn was würde mir deine Überraschung nutzen, wenn du sie mir nicht machen kannst.“, scherzte ich dann ein wenig lächelnd, damit ich nicht zu besorgt rüber kam. Ich machte mir vielleicht viel zu viele Sorgen, jedoch traute ich Dean kein bisschen. Ich hasste diesen Kerl abgrundtief, weil ich wusste, dass er fähig war, mir meinen Bruder zu nehmen. Nicht weil er sich bloß seinen Körper nahm. Ich würde es einfach nicht ertragen, wenn ihm irgendetwas passierte. „Ich liebe dich so sehr. Ich wünschte ich würde dir nicht immer so viel Ärger machen.“ Eine Hand legte ich nun in seinen Nacken, während ich ihn nur noch ein wenig mehr zu mir vorzog. „Auch wenn ich es durchaus zu schätzen weiß, dass mein edler und unglaublich attraktiver Prinz immer wieder bereit ist, mich zu retten.“ Leicht lächelnd zog ich ihn schließlich in einen Kuss. Wir hatten nur den Abend, bis er mich nicht mehr sehen konnte. Doch ich hoffte, er versuchte nicht weiterhin, Dean ein guter Freund zu sein. Es würde nicht funktionieren. Er würde bloß scheitern. Und das, obwohl sie bisher zu gewinnen schienen.
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Mo Aug 18, 2014 2:58 am

Denis:

Aufmerksam lauschte ich seinen ruhigen Worten, während ich den Blick stets nicht von ihm abwandte. Er sprach davon, dass Dean womöglich wusste, dass ich mit ihm nur ein lächerliches Spiel spielte. Daran jedoch hätte ich nicht einmal im Traum denken wollen. Zuvor war ich mir immer sicher gewesen, dass er keine Ahnung von meinen Plänen hatte. Wo Valentin es mir nun aber erzählte, wurde ich tatsächlich skeptisch. „Ich habe diese ganzen Menschen umsonst getötet?“, fragte ich dann doch etwas abwesend, während ich entgeistert meinen Blick senkte. Ich hatte jedes Spiel von Dean mitgespielt, damit er glaubte, ich würde Gefallen an ihm finden. Und nun wollte mir Valentin sagen, dass womöglich jegliche Taktiken durchschaut hatte? „Die ganze Zeit über habe ich versucht mich ihm anzupassen, und trotzdem war er mir in jeder Hinsicht überlegen?“ Ich war so fassungslos. Die ganze Zeit über hatte er von allem gewusst, und ich hatte es einfach mit mir machen lassen. Aber nicht nur das. Was war an den Abenden geschehen, an denen ich Valentin in Sicherheit gewogen hatte, indem ich Dean früher, als gewollt, gehen lassen hatte? Ich sah wieder angespannt in seine Augen, bevor ich mich gemeinsam mit ihm erhob und ihm sachte vor mir auf dem Boden absetzte, bevor ich mich auch schon mit seinem Hemd befasste. Sein aufgebrachtes „Was tust du?“ ignorierte ich bloß, während ich jeden Knopf, so schnell es mir nur möglich war, öffnete. Ich strich ihm das Hemd von den Schultern, bevor ich direkt gar nicht anders konnte, als den Blick abzuwenden. Schon seinen Oberkörper und seine Hüften zierten einige rötliche Stellen. Jedoch drehte ich ihn so, dass ich auch seinen Rücken ansehen konnte. Auch sein Becken war nicht verschont, und war teils bedenkt mit blauen, leicht lilafarbenen Flecken. „Dieser Mistkerl“, knurrte ich gereizt, bevor ich, in meiner Wut, kaum wissend wohin mit mir, raus zum Fenster starrte. Ich ertrug den Anblick nicht. Ich konnte nicht fassen, wie kläglich ich letztlich noch versagt hatte. Ich hatte mich so in Sicherheit gewogen, hatte von meinem Plan geglaubt dass er funktionieren würde, während ich gar nicht mitbekommen hatte, dass es bereits zu spät gewesen war. „Alles was er dir angetan hat, wird er ebenso spüren“, meinte ich wütend, ehe ich mich zu ihm umdrehte. „Ich werde diesen Mistkerl von irgendeinem beliegen Mann missbrauchen lassen, und reiße ihm dann bei lebendigem Zustand sämtliche Glieder aus“, knurrte ich während ich mich damit befasste, Valentin wieder in das Hemd zu stecken. Ich hasste mich. Ich hasste mich dafür, dass ich es nicht geschafft hatte, meinen Bruder vor solchen schlimmen Erlebnissen zu bewahren. Ich fühlte mich nicht nur schuldig, ich war es auch noch. Aber Dean würde dafür bezahlen. Kein Mann wagte es meinem Bruder Leid zuzufügen, ohne hinterher dafür bestraft zu werden. Und selbst wenn ich am Ende draufgehen würde. Dean würde für seine widerlichen Taten und seine abstoßende Art noch leiden, das schwor ich mir hoch und heilig. „Er wird dafür büßen“, erklärte ich, versuchte mich langsam wieder einzukriegen. „Und wenn ich mit meinem Leben dafür bezahle. Erik würde hinterher immer noch Acht auf dich geben können. Ich schaffe es ja scheinbar nicht.“ Ich ließ mich zurück auf das Sofa sinken, raufte mir angespannt die Haare und starrte zu Boden. Erik wäre tatsächlich geeigneter um meinen Bruder zu beschützen. Ich schaffte es nicht, ich war nicht schlau genug gewesen. „Es ist meine Schuld. Ich werde dafür geradestehen, sobald die Zeit gekommen ist. Er hat den Mann missbraucht, der mir mein Leben bedeutet. Die Liebe meines Lebens. Valentin, das kann ich nicht einfach so stehen lassen.“ Ich wusste dass er diese Reaktion erwartet hatte, und mir dämmerte, wieso er mir das verschwiegen hatte. Ihm war klar gewesen, dass ich mich auf alle Fälle rächen wollen würde. In meinen Augen hatte er es nun auch gar nicht mehr anders verdient. „Erik weiß davon, nicht wahr? Und ich Idiot erfahre es natürlich zuletzt.“ Ich keuchte spottend auf. „Du hättest mir sagen können, dass ich versagt habe. Und doch hast du es mir verschwiegen. Wann hattest du vor, mir das zu sagen? Bis ich mit ihm geschlafen hätte, im Glauben, er ließe die Finger von dir, um sich bei der nächstbesten Gelegenheit dann wieder an dir zu vergehen?“ Ich hob fragend eine Augenbraue nachdem ich meinen Blick wieder zu ihm angehoben hatte. „Du bist mein Bruder. Meine große Liebe. Du gehörst mir, Valentin. So wie ich mit Körper, Herz und Verstand auch dir gehöre. Was er dir angetan hat, kann nicht unbestraft bleiben. Er hat damit den größten Fehler seines Lebens begangen. Er soll das zu spüren kriegen.“
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Mo Aug 18, 2014 3:24 am

Valentin:

Mir hätte klar sein müssen, dass Denis nach meinen Worten eine gewisse Skepsis hegen würde und dieser nachging. Doch hatte ich inständig gehofft, dass er mich nicht von meinem Hemd befreite, um sich meinen Körper anzusehen. Dieser gehörte zwar ihm und dennoch hatte ich ihm den Zustand von diesem zu gerne verschwiegen. Mein, „Was tust du?“, ließ ihn scheinbar vollkommen kalt, da er kurz darauf bereits mein Hemd von meinen Schultern strich, um sich meinen Oberkörper genaustens anzusehen, was er daraufhin auch tat. Seine Worte jedoch ließen mich nicht kalt. Ich hatte gewusst, dass er so reagieren würde. Doch hätte ich es mir nicht verziehen, wenn ich ihn nun nicht gewarnt hatte. Trotz allem war ich vollkommen überfordert mit der Situation. Ich kam nicht darauf klar, dass mein Bruder so wütend war und sich in Gefahr begeben wollte, nur um zu rächen, was nun doch nicht mehr ungeschehen gemacht werden konnte. Ich ließ mich, nachdem er mich wieder in mein Hemd gesteckt hatte, bloß auf das Sofa sinken. Ich ließ ihn einfach weiter reden, ließ ihn sich aufregen, selbst wenn ich es in meinem Zustand nicht ertrug. Ich ertrug nicht meine Erinnerungen, jedoch auch nicht den Vorwurf den er mir machte. Ich hatte es ihm nicht sagen wollen, weil ich ganz genau wusste, dass er so reagierte! Ich schluckte, während ich merkte, dass meine Augen bereits glasig geworden waren. Genau das veranlasste mich auch dazu, meinen Blick zu Boden zu wenden. Ich hasste es, dass er davon sprach, wie es wäre, wenn er starb. Ich hasste es, dass es ihm gleichgültig sein würde, da er mich bei Erik in Sicherheit sah. Aber umso mehr hasste ich Dean, welcher an alldem Schuld war. Ein weiteres Mal war ich überfordert. Ein weiteres Mal begannen die Tränen über meine Wangen zu laufen, obwohl ich nicht gewollt hatte, dass mein Bruder das miterleben musste. „Hör auf, Denis!“, fuhr ich ihn an, so gut es mir unter Tränen möglich war. „Sei verdammt nochmal still.“, murmelte ich dann bereits leiser, während ich meine Knie ein wenig an meinen Körper zog. „Hör auf, dir die Schuld zu geben. Dean ist schuld. Er ist einfach schuld an allem. Und sag bloß nie wieder, dass es dir egal ist, welches Risiko du eingehen würdest, selbst wenn du dein Leben lassen müsstest, um mich zu rächen.“, schluchzte ich. „Ohne dich würde ich es nicht aushalten!“ Ein wenig verzweifelt versuchte ich mich dazu zu bringen, aufzuhören, scheiterte jedoch kläglich und begann, bei dem Gedanken, was wohl wäre, wenn Denis irgendwann wirklich wegen mir starb, nur noch mehr an zu weinen. Er sollte so etwas nicht sagen! Ich wollte nicht hören, dass er bereit wäre, sein Leben für mich zu opfern! Ebenso wie ich es nicht mochte, wenn er behauptete er könne mich nicht beschützen. Das tat er doch. Nur konnte er nicht rund um die Uhr für meinen Schutz sorgen. Das müsste ihm doch selbst klar werden. Vollkommen überfordert versuchte ich mir die Tränen von meinen Wangen zu wischen, jedoch rannen sie immer weiter meine Wange hinab, ehe sie auf mein Hemd oder in meinen Schoß tropften, daher brachte es mir nicht sonderlich viel. „Genau aus diesem Grund habe ich dir nichts davon erzählt. Wir stehen das hier durch, ohne dass du dich nun noch in Gefahr bringst. Versprich mir, dass du das nicht tust!“ Ich sah Denis ein wenig eindringlich an, selbst wenn es mir durch meine Tränen schwer war, klar zu sehen. Ich wollte mir nicht noch mehr Sorgen machen, als ohnehin schon. Ich wollte nicht, dass er sich in eine Gefahr stürzte, bloß weil man mich missbraucht hatte. Natürlich war es grässlich und ich hasste es umso mehr, doch wusste ich, dass es nichts brachte, wenn man nun über Rache nachdachte. Momentan brachte es einfach nichts. Es wäre keinem von uns dadurch geholfen.
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Mo Aug 18, 2014 3:44 am

Denis:

Ich verstand sehr wohl, weshalb er mir davon nichts erzählt hatte, und ich wusste wie dumm es wäre, wenn ich mich nun einfach an ihm rächen würde. Aber in meiner Wut brauchte ich meine Worte nicht zu kontrollieren. Ich war nicht dumm, ich würde nicht einfach unüberlegt auf Dean losgehen um ihn leiden zu lassen. Vor allem konnte ich das auch gar nicht mehr. Nicht nachdem Valentin angefangen hatte, in meiner Gegenwart zu weinen. Eine kurze Zeit lang starrte ich ihn bloß fassungslos an, versuchte seiner zittrigen Stimme noch den Inhalt zu entnehmen, um mir darüber kurzerhand Gedanken zu machen. „Verzeih mir“, murmelte ich nur leise, als ich mich wieder etwas beruhigt hatte. Es brachte nichts nun wütend zu sein, Valentin hatte recht damit dass es uns nicht helfen würde. Und wenn ich mich nun noch weiter in Gefahr begeben würde, hätte er davon auch nichts. Er wäre auf sich alleine gestellt, weil ich mir sicher war, dass er Erik nicht an seiner Seite haben wollte, falls ich nicht mehr lebte. Ich sah ziemlich fertig zu ihm rüber, bevor ich ihn dann ohne weiteres wieder auf meinen Schoß zog, und ihn daraufhin einfach sanft in die Arme schloss. Er sollte aufhören zu weinen, vor allem aber wollte ich, dass wir nicht weiter auf dieses abstoßende Thema eingingen. Was geschehen war konnte ich nun auch nicht mehr rückgängig machen, und wenn ich mich nun darüber aufregte würde es auch nichts ändern. Ich konnte Dean nicht einfach töten, es würde einen anständigen Plan benötigen, für den ich Erik sicherlich noch brauchte.
Ich fuhr mit meiner Hand sanft über seinen Rücken, während ich seinem Atem weiter lauschte. Sein Schluchzen war mittlerweile verstummt und stimmte mich zumindest so glücklich, dass ich ihn langsam wieder losließ, dann jedoch meine Hände an seine Hüften legte um ihn bloß bei mir zu behalten. Ich sah ihm rauf in die Augen, ehe ich dann mit einer Hand doch noch sanft die letzten Tränen von seinen Wangen wischte. „Ich verspreche dir, dass ich mich nicht weiter in Gefahr begebe. Ich werde Dean auf Abstand halten, und mich mit Erik und dessen Vater darüber austauschen, wie wir von nun an vorgehen“, erklärte ich ihm ruhig. Adrian wäre uns sicherlich noch von Nutzen, wenn man ihn davon überzeugen konnte, dass sein jüngster Sohn mittlerweile absolut krank agierte. Adrian hielt sich so gut es ging aus der Sache raus, und nach den Dingen, die ich nun erfahren hatte, würde ich das nicht mehr akzeptieren. Ich hatte genügend Dinge gegen Dean in der Hand, und mit seinen Psychospielchen sollte endlich schluss sein. „Ich lasse das nie wieder zu. Ich habe bereits mein erstes Versprechen gebrochen, aber das zweite werde ich halten. Von nun an passe ich mehr auf mich auf, im Wissen, dass ich es für dich tue“, meinte ich ruhig, während ich meine Hände vorsichtig an seine Wangen legte, und seinen Kopf leicht zu mir herunterzog. „Wir kommen hier raus, und dann werde ich dir geben, was du dir bisher am meisten gewünscht hast. Ich lasse dich nicht im Stich, okay?“ Sobald wir hier raus waren, würde ich ihm bei der nächsten Gelegenheit den Antrag machen. Er verdiente es, nachdem er sich so oft gewünscht hatte, dass es geschah. Und wenn das etwas war, das ihn glücklich machen konnte, wäre es mir eine Ehre, ihm das erfüllen zu können. „Ich liebe dich. Meine Fehler tun mir leid, und ich wünschte es gäbe sie nicht. Du bist alles was ich noch habe. Du bist mein Leben. Wundert es dich etwa, dass ich alles dafür riskieren würde?“
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Mo Aug 18, 2014 4:12 am

Valentin:

Ich hatte auf seine Entschuldigung hin nichts mehr gesagt, weil ich es für unnötig hielt. Immerhin hatte ich ihn gerade auch angepampt. Dennoch hätte ich weitere seiner Worte nicht ertragen können und somit hatte ich es unterbinden müssen, dass er weiter redete. Wortlos ließ ich mich von ihm auf seinen Schoß und in eine Umarmung ziehen, ehe ich meinen Kopf ein wenig gegen seine Schulter lehnte und seinem Herzschlag lauschte, um mich zu beruhigen. Es brachte niemandem etwas, wenn Denis sich nun so aufregte, aber ebenso brachte es nichts, wenn ich weinte. So zwang ich mich dazu, mit dem Weinen aufzuhören und mich zu beruhigen, was mir nach guten fünf Minuten auch gelungen war. Dennoch ließ ich meinen Kopf weiterhin ein wenig auf Denis Schulter ruhen. Ich wusste nicht, wie lange ich dieser ganzen Situation noch standhalten konnte und ich hoffte einfach, dass ich es in Kürze nicht mehr musste. Ich hoffte, dass die Drei es schafften, einen Plan zu finden, der uns ein für alle Mal hier rausholte. Ich wollte hier bloß noch weg und mit Denis wieder zurück in ein normales Leben, weil ich die Ruhe nun eindeutig mehr zu schätzen wusste, nachdem all das hier der pure Horror war.
Ich sah hinauf in seine Augen, nachdem er seinen Griff gelockert hatte und ich mich somit auch dazu brachte, ein wenig Abstand zu ihm zu gewinnen. Meine Hände hielt ich an Denis Oberkörper, während ich ihm aufmerksam zuhörte. Es stimmte mich durchaus zufrieden, dass er nun sagte er würde auf sich aufpassen, anstatt sich für mich zu opfern. Ich würde nichts davon haben, wenn ich ihn verlor. Lieber litt ich, bis wir hier heraus kamen, als dass sich Denis in ernsthafte Gefahr brachte. Ich ließ ihn auch meinen Kopf ein wenig zu sich ziehen, damit er mir sagen könnte, er würde mir den Wunsch erfüllen, auf den ich all die Zeit sehnsüchtig wartete. Lächelnd beobachtete ich Denis ein wenig, ehe ich ihn in einen kurzen, jedoch liebevollen Kuss zog. Kurz darauf löste ich mich jedoch wieder von seinen Lippen, behielt diese Nähe zu ihm aber bei. „Du bist das, was ich mir in den letzten Tagen am meisten gewünscht habe. Der Antrag steht an zweiter Stelle, ist für mich jedoch ebenso wichtig, weil mir dich dann niemand mehr wegnehmen darf. Dann bist du vergeben. An mich. Bis der Tod uns scheidet.“, murmelte ich lächelnd und legte meinen Kopf ein wenig schief. „Außerdem ist es nicht so, dass ich dich nicht verstehe. Du bist ebenso mein Leben. Dennoch ist es nicht gut, wenn wir uns nachher verlieren, Brüderchen.“, murmelte ich leise. „Ganz abgesehen davon, dass ich dich sowieso mehr liebe.“ Ein leichtes Grinsen schlich sich auf meine Lippen, während ich wieder in Denis Augen sah. Damit ich keine Proteste seinerseits entgegen nehmen musste, senkte ich meine Lippen also ein zweites Mal auf seine, diesmal aber umso leidenschaftlicher. Ich liebte Denis und ich wusste genau, dass ich damit wohl auch nie aufhören könnte. Wenn all das vorbei war, würde ich nicht mehr von seiner Seite weichen und auch, wenn ich Muskelkater oder Kopfschmerzen hatte, mit ihm einkaufen gehen, damit so etwas gar nicht erst passieren konnte. Ich wollte weder ihm solche Sorgen bereiten, noch mich so etwas aussetzen. Ich wollte mit Denis ein normales Leben führen, als sein Mann, Geliebter und Bruder. Bis mein Herz nicht mehr schlug. Noch nie hatte ich jemanden so sehr geliebt, wie ihn. Ich fühlte mich auch nicht fähig, je nochmal jemand anderen, als ihn, zu lieben und das erschien mir auch gut so. Ich würde nicht zulassen, dass uns noch jemand trennte. Denn ich ertrug es kaum, ohne Denis zu sein.
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Mo Aug 18, 2014 4:48 am

Erik:

Einige Tage waren seit dem Vorfall mit Dean und Valentin nun vergangen, und auch für mich hatte sich inzwischen einiges geändert. Zwar war ich noch immer komplett bei der Sache, befasste mich auch weiterhin stets damit Dean unter Kontrolle zu kriegen, und beschäftigte mich trotzdem mit dessen ehemaligen Liebhaber und Leibwächter Ian, welcher mittlerweile meiner vollkommenen Macht unterlag. Bisher hatten wir uns regelrecht gut verstanden, hatten bestimmte Aufgaben gemeinsame erledigt und auch mit meinem Vater noch einmal über das kranke Verhalten meines gesprochen. Und da er vorhatte sich selbst einmal mit ihm zu unterhalten, gewährte er uns einen freien Tag, den wir nutzten. Da ich im Dorf keinesfalls so unbeliebt war wie Dean, war es für mich und Ian auch gar kein Problem, dieses zu durchqueren. Wir hatten uns nichts vorgenommen, wollten einfach ein wenig die Zeit an der frischen Luft verbringen und uns unterhalten. Dieser Mann war wirklich perfekt geschaffen für mich. Er war intelligent, charmant und lustig zugleich. Über sein Aussehen brauchte ich gar nicht anfangen. Den er war mit Abstand der schönste Mann, der mir je in meinem ganzen Leben begegnet war. Und ich hatte tatsächlich schon viele Männer gesehen. Jedoch konnte ich mich gar nicht länger mit diesen Gedanken befassen. Denn während ich zufrieden neben Ian lief, hörte ich plötzlich eine mir nur allzu bekannte Stimme unmittelbar hinter mir. Ich blieb somit abrupt stehen und wandte mich zu der Frau um, dir dort stand. Ich musterte sie ein wenig angespannt, wollte beinahe schon dazu ansetzen ihr zu sagen, dass ich in einem wichtigen Gespräch war, aber dazu kam ich gar nicht. „Oh Erik!“, begann sie direkt, bevor sie sich nahezu um meinen Hals warf. Ein wenig irritiert drückte ich sie sachte von mir, da ich ein wenig überrascht von ihrer Euphorie war. „Es ist gerade mal eine Woche her“, erklärte ich Miranda ein wenig lächelnd, „seit wir uns das letzte Mal gesehen haben. Trotzdem freust du dich so?“ Sie nickte glücklich, während sie einfach dazu ansetzte, neben mir und Ian herzulaufen. Mein Blick in dessen Richtung verriet mir die Freude über Miranda, was mich nur zum Grinsen brachte. Jedoch schaute ich die braunhaarige Schönheit neben mir nach einer Weile wieder an, während ich mir durch meine Mähne fuhr. „Eine Woche ist eine sehr lange Zeit. Die Woche war ziemlich langweilig ohne dich“, begann sie zu erzählen. „Ich habe die ganze Woche nichts anderes getan, als neue Kleider für dich anzuprobieren, damit ich dir gefalle“, brummte sie noch, bevor sie lächelnd zu mir rauf schaute. „Wann hast du Zeit, sie dir mal anzusehen?“ Ihr verführerischer Blick ließ mich kalt, wie ich recht schnell feststellte. Trotzdem versuchte ich ihr diesen Gedanken nicht zu übermitteln, sondern beugte mich dafür ein wenig zu ihr herunter. „Momentan bin ich sehr beschäftigt“, flüsterte ich lächelnd, bevor ich mich wieder aufrecht stellte und stets neben Ian herlief. „Aber ich schätze nächsten Sonntag hätte ich ein wenig Zeit für dich und deine schönen neuen Kleider. Waren sie sehr teuer?“ Ihr Nicken verriet mir, wie stolz sie darauf war, etwas „für mich“ gekauft zu haben. Sie war eine typische Frau wie jede andere, was Ian in diesem Moment wahrscheinlich auch recht gut feststellen konnte. „Dann sehen sie an deinem perfekten Körper sicherlich hinreißend aus“, schmeichelte ich ihr noch grinsend, bevor ich kurz zu Ian schaute, welcher sichtlich gereizt über meine Worte zu sein schien, weswegen ich irgendwann an dem See, abseits des Dorfes, bei welchem wir mittlerweile angekommen waren, abrupt stehen blieb. Ich blickte zu Miranda, welche mir und Ian nun gegenüberstand. „Ich hätte nie gedacht, dass du unverbindlichen Sex so leicht verschieben kannst!“, stellte sie dann doch etwas zickig klar, was mich zum Auflachen brachte. Darauf wollte ich gar nichts zurückgeben. Denn Ian neben mir schienen ihre Worte noch weniger zu gefallen, als mir. Trotzdem antwortete ich nach einer kurzen Zeit der Stille. „Sex, meine Liebe, ist nicht alles. Ich stehe auf … Frauen … mit Verstand und Herz. Und Frauen … die gehorchen“, stellte ich unwiderstehlich lächelnd klar. Ich stand nicht auf Frauen – nicht mehr. Dennoch gab es jemanden, mit Herz und Verstand. Und jemanden, der auf jedes meiner Worte hörte, ohne, dass ich ihn auffordern musste. Ian.
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Mo Aug 18, 2014 5:14 am

Ian:

Ich hatte wirklich gehofft, dass der freie Tag der uns genehmigt wurde, wirklich schön werden konnte und ich diesen nutzen konnte, um Erik auch im privaten Umgang weiter kennen zu lernen, nicht nur was seinen Bruder betraf. Das ich jedoch gleich Zuhörer einer sehr privaten Sache wurde, passte mir absolut nicht. Ich empfand es schon als ein Unding, dass sich eine Frau einfach zu uns gesellte, obwohl sie Erik zu kennen schien. Er war doch beschäftigt oder nicht? Und ihre Worte machten mich auch nicht glücklich. Mir war bewusst, in welcher Beziehung die Beiden bisher zu einander gestanden hatten und es machte mich rasend. Dennoch blieb ich verhältnismäßig ruhig und lief nur neben den Beiden her, während ich ihrem Gespräch stets lauschte. Es reichte mir schon, dass sie erklärte, sie hätte die ganze Woche stets Kleider für Erik anprobiert, um ihm zu gefallen. Doch beließ sie es nicht einmal bei diesem lächerlichen Kommentar, sondern fragte tatsächlich noch, ob Erik nicht demnächst mal Zeit hätte, sie sich anzusehen. Genervt blickte ich zu Boden, während ich zuhörte, was Erik ihr zurück gab. Ich hoffte wirklich, er meinte nicht ernst was er sagte, denn ansonsten würde ich jeden verdammten Tag, ebenso nächsten Sonntag, dafür sorgen, dass Erik nicht zu diesem Treffen ging. Ich wusste, dass ich kein Anrecht auf ihn hatte. Dennoch war dieser Mann viel zu perfekt, um sich mit solch einer Frau abzugeben, welcher er tatsächlich noch Komplimente machte. Sie war natürlich nicht hässlich, doch schien sie mir nicht geeignet für Erik. Als Erik dann plötzlich stehen blieb, tat ich es gleich und versuchte mich abzulenken, indem ich kurz hinüber zu dem See sah, an welchem wir halt gemacht hatten. „Ich hätte nie gedacht, dass du unverbindlichen Sex so leicht verschieben kannst!“, hörte ich sie nörgeln und wäre am Liebsten gegangen. Doch hatte ich Angst, dass er sich danach tatsächlich noch auf sie einließ, da es ihn beinahe amüsierte, wie sehr mich diese Situation störte. Bei der Antwort die Erik ihr jedoch gab, blieb mir kurzzeitig mein Herz stehen, weil ich wusste, dass er es nicht auf Frauen bezog. Dafür waren seine spielerisch eingelegten Pausen eindeutig zu lang. Ich beobachtete die Frau vor mir ein weiteres Mal, welche sich deutlich pikiert das Kleid glatt strich. „Und in mir siehst du dieses Bild einer Frau nicht?“, fragte sie mehr oder weniger schockiert, während sie mich schon die ganze Zeit nicht beachtete. Sie versuchte sich vermutlich einzureden, dass ich nicht hier war, weil ich überhaupt nicht begeistert war, von dem was sie dort erzählte. Dennoch ließ ich die Beiden miteinander reden, ohne mich einzumischen. Dazu hatte ich schließlich kein Recht. „Lass mich nächsten Sonntag nicht warten.“, stellte sie letztlich ein wenig beleidigt fest, ehe sie davon lief, weil ihr scheinbar eingefallen war, dass sie noch etwas wichtigeres zu erledigen hatte. Ich sah ihr noch nach, bis sie ganz von der Bildfläche verschwunden war und sah dann hinauf zu Erik. „Du bist ein verdammter Idiot.“, murmelte ich ein wenig beleidigt, ehe ich aber zu Grinsen begann. „Ich schwöre dir, wenn du vor hast, zu dieser Frau zu gehen, halte ich dich auf.“, brummte ich während ich meine Hände auf seine Brust legte und ihn ein wenig nach hinten drückte. „Ganz abgesehen davon, dass ich es echt.. faszinierend finde, auf welche Art von.. Frauen du so stehst.“ Mit einem unwiderstehlichen Lächeln bemerkte ich, dass ich Erik genau da hatte, wo ich ihn haben wollte. Ich war mit ihm den ganzen Weg über den Steg gelaufen und nun stand er bereits an der Kante. „Es ist wirklich schade, dass ich wohl keine Chance bei einem Mann wie dir habe.“, flüsterte ich leise, als ich mich zu seinen Lippen vorgebeugt hatte. Für einen Moment senkte ich meine Lippen auch auf seine, bis ich ihn mit meinen Händen, die stets auf seinem Oberkörper lagen, einfach ins Wasser schubste. Es war mir dabei vollkommen egal, ob seine Klamotten nass sein würden. Er hatte es verdient. Grinsend sprang ich dann, als er wieder an die Oberfläche getaucht war, hinterher. Ich hatte einen Krieg mit ihm im Wasser angefangen und ich wusste ganz genau, dass das vermutlich lustiger werden würde, als alles was wir sonst heute getan hätten.
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Ruling Brothers & Secret Lovers
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