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 Ruling Brothers & Secret Lovers

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Clarity
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Di Aug 12, 2014 1:57 am

Valentin:

Seinen Widerstand verstand ich und dennoch sah ich ihm genau an, dass er sich bloß vor den Auswirkungen fürchten würde, die diese Nacht mit sich ziehen könnte. Er wollte nicht noch mehr leiden müssen, das verstand ich. Doch würde er nicht unter mir leiden müssen. Ich liebte ihn viel zu sehr, um das passieren zu lassen. „Du hättest keinen Grund Dich dafür zu hassen.“, begann ich und lächelte. „Denn ich zwinge mich keinesfalls dazu, meinem höchst attraktiven Bruder entgegen zu kommen.“ Meine Hand, auf welche er seine gelegt hatte, nutzte ich trotzdem, um die innere Seite seines Oberschenkels abzufahren, da er meine Hand schließlich nicht sonderlich festhielt. Auch das zeigte mir, dass Denis sich gar nicht mal so gegen diesen Vorschlag zu wehren schien. „Wo liegt denn das Problem, wenn sich zwei Brüder mal etwas.. mehr lieben?“, brummte ich und verwandelte mein Lächeln beinahe zu einem aufreizendem Grinsen. Ich wollte ihn dazu bringen, nachzugeben, da ich wusste, dass er momentan bloß unsicher war. Doch da ich mir etwas in den Kopf gesetzt hatte, um Denis von seinen Gedanken abzubringen, wollte ich keinen Rückzieher durch seine Unsicherheit zulassen. Die Gesetze verbaten zwar, dass so etwas zwischen Brüdern passierte und dennoch scheute ich nicht davor. Ich empfand es keineswegs als widerlich oder gar falsch. Ganz abgesehen davon, dass die meisten Gesetze sowieso vollkommener Stuss waren und nicht von einem besonders klugen Kopfe verfasst waren, was man bereits an dem Verbot der Sodomie sah.
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Yuna
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Di Aug 12, 2014 2:37 am

Denis:

Ich hatte mir denken können dass er das tatsächlich ernst meinte um mich nun auf andere Gedanken zu bringen. Es konnte nicht angehen dass ich ständig nur an den gleichen Mann dachte der mich verletzt hatte, wenn es auf der Welt noch so viele wunderbare Männer gab. Auch wenn ich mich niemals wieder in Valentin verlieben dürfte, vor allem aber nicht wenn die Sonne nach einer langen Nacht wieder aufgehen würde. Die ganzen Gedanken die ich damals verdrängt hatte, kamen plötzlich wieder hoch und jagten mir einen kalten Schauer über den Rücken. Auch die Hand von Valentin die mittlerweile nicht mehr nur ruhig lag, sondern über die Innenseite meines Oberschenkels fuhr ließ mich erstarren. Ich versuchte tief durchzuatmen während ich die Dame hinter dem Tresen ansah, und sie auch binnen kürzester Zeit nach einem der Zimmerschlüssel gebeten hatte. Ich wusste dass es gerade hier riskant war, vor allem aber weil ich mir diese Nacht durch nichts und niemanden versauen lassen wollen würde. Aber ich konnte und wollte mich selbst nun nicht mehr hindern, und eine andere Option, wie ich mir eingestehen musste, sah ich in dem Moment einfach nicht. Somit umfasste ich Valentins Hand vorsichtig und schob sie von meinem Oberschenkel, bevor ich mich dann von dem Barhocker erhob und zu Valentin blickte. Ich war schon froh darüber dass die Dame hinter dem Tresen sich direkt weiter mit den Gläsern beschäftigte, und somit gar nichts bemerken konnte. Also griff ich nach dem Handgelenk von Valentin und zog ihn ohne Worte mit mir mit, ging mit ihm die Treppen hoch und verschwand auch direkt mit ihm auf dem Zimmer, welches wir nun für die ganze Nacht belegen würden. Ich machte mir keine Gedanken um den morgigen oder den darauf folgenden Tag – heute würde ich genießen worauf ich immer gewartet hatte. Eine erste und letzte Nacht mit dem – in meinen Augen – schönsten Mann dieser Welt.
Im Zimmer angekommen drückte ich die Tür rasch zu und schloss ab, bevor ich den Schlüssel in meine Hosentasche schob und zu Valentin blickte, welcher gar nicht sonderlich weit entfernt von mir stand. Es brauchte zwar keine Worte mehr, aber in meinem Kopf herrschte schon ein reines Chaos. Ich machte mir Gedanken darum wie ich es später verkraften sollte, wenn meine Liebe zu ihm mindestens genau so stark wie am Anfang war. Das war, wie ich wusste, momentan aber kaum noch wichtig. Ich wollte mich mit meinem Bruder befassen und ihm zeigen dass ich schon immer darauf gewartet hatte, trotz meines großen Fehlers den ich mit Manuel begangen hatte. Nichts war mir wichtiger als Valentin, und das schien er sicherlich auch wieder zu begreifen.
Ich machte einige Schritte auf ihn zu und blieb vor ihm stehen, bevor ich eine Hand an seine Wange, und die andere an seine Hüfte legte. Für wenige Sekunden lag mein Blick auf seinen Lippen, zog sich dann aber hoch zu seinen Augen. Lächelnd hielt ich dem Blick auch noch stand, während ich den Kopf ein wenig neigte. „Ich habe dich immer mehr geliebt als ihn. Und ich könnte niemals jemanden mehr lieben wie dich“, flüsterte ich an seine Lippen, meinte auch vollkommen ernst was ich da sagte. Trotz meiner Liebe zu Manuel hatte ich nie vergessen, wie ich dazu gekommen war, mich mehr mit Männern zu befassen. Ich hatte mich danach gesehnt meine Zukunft mit Valentin zu verbringen, weil er mir so oft gezeigt hatte wie bedeutend ich doch war. Somit schien es mir völlig eigenartig, dass wir nun in so einer Verfassung vor einander standen. Trotzdem machte es mich auf eine Art mehr als nur glücklich, weswegen ich mich nicht länger damit befassen wollte, darüber nachzudenken, was war und was sein könnte. „Und ich werde dich lieben, bis ich nicht länger fähig bin, zu atmen.“ Somit senkte ich meine Lippen ganz sachte, zärtlich auf seine, und ließ meine Hand von seiner Hüfte rauf in seinen Nacken gleiten, wo ich sie dann ruhen ließ. Nur leicht trieb ich ihn rüber zu der Wand hinter ihm, bis er mit dem Rücken an dieser Stand und mir nicht mehr entfliehen konnte. Das nutzte ich jedoch nicht aus, im Gegenteil – ich genoss diesen zärtlichen Kuss während ich meine Hände vorsichtig zu seinem Oberkörper führte, und mich nur langsam mit den Knöpfen an seinem Hemd befasste. Wir hatten Zeit, sehr viel Zeit – und die würde ich komplett nutzen.
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Clarity
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Di Aug 12, 2014 3:10 am

Valentin:

Nachdem ich vom Barhocker aufgestanden war, hatte ich, bis wir oben auf dem Zimmer angekommen waren, nur die Tatsache belächelt, dass ich seine Unsicherheit besiegt hatte. Für mich war es nie besonders schwer gewesen, Denis von irgendwelchen Ideen meinerseits zu überzeugen und das hatte mich immer glücklich gemacht, da wir meist ziemlich viel Spaß hatten, nachdem er sich darauf eingelassen hatte. Ich war mir auch sicher, dass es diese Nacht nicht anders sein würde. Auf dem Zimmer beobachtete ich Denis, wie er die Türe schloss, verschloss und den Schlüssel zur Bewahrung in seine Hosentasche gleiten ließ, bevor er sich dann mir widmete. Alleine seine Worte brachten meinen Puls dazu in die Höhe zu schnellen, selbst wenn sie mich so gar nicht beunruhigten. Sie ließen mein Herz so schnell und unbarmherzig gegen meine Brust schlagen, dass ich beinahe glaubte, weiteren Berührungen von ihm nicht stand zu halten. Seinen Kuss erwiderte ich trotzdem zärtlich genug und legte meine Hände an seine Hüfte, ehe ich schon die Wand an meinem Rücken spürte. Nun war ich derjenige, in dem die Nervosität entfacht wurde, denn die einzigen Erfahrungen die ich gemacht hatte, waren die Küsse mit Constantin und das Kuscheln. Nie hatte ich mit einem Mann -oder einer Frau- sexuell verkehrt. Dennoch hatte ich nicht vor, wegen der fehlenden Kenntnisse einen Rückzug anzutreten. Leicht keuchend löste ich mich von seinen Lippen und beugte mich ein wenig hinunter zu seinem Hals, auf welchen ich sanft Küsse aufdrückte. „Ich liebe Dich so sehr, dass Du der Erste sein darfst.“, murmelte ich unter den Küssen. „Der Erste, der meinen Körper sein Eigen nennen kann.“ Ich sog zärtlich an einigen Stellen und fuhr mit meiner Zunge über seinen Hals, während ich so langsam begann, mich zu beruhigen und die Nervosität auszusperren. Ich hatte keine Gründe nervös zu sein. Denn ich wusste, dass das mit meinem Bruder, so absurd es auch war, unglaublich schön werden würde.
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Yuna
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Di Aug 12, 2014 4:14 am

Denis:

Ich hätte niemals gedacht dass Valentin noch immer Jungfrau war, aber nun wo ich es wusste ging es mir auch nicht besser. Nicht etwa weil ich nicht fähig war gut mit ihm umzugehen, sondern einfach weil es mir so obskur schien, dass sein eigener Bruder ihn entjungfern würde. Zugleich jedoch machte es mich nervös, zu wissen, dass ich sein erste Mann ein würde. Schon fast hatte ich mir gewünscht, dass er davon eher etwas erwähnt hatte. Nun konnte ich aber schlecht noch unterbrechen was ich angefangen hatte, und somit strich ich ihm das Hemd sachte von den Schultern, ehe ich es einfach zu Boden gleiten ließ. Kurz darauf begann er auch schon, sich meinem Hals anzunehmen, an welchem er an verschiedensten Stellen zärtlich saugte, auch seine Zunge nicht aus dem Spiel ließ und hier und da einige Küsse aufdrückte. Ich keuchte erstickt unter seinen Liebkosungen auf und ließ meine Hände einfach leicht auf seinem Oberkörper liegen, um mich für einen Moment einfach gehen zu lassen. Dafür dass er kaum Erfahrung besaß, wusste er, wie er mit einem Mann umzugehen hatte, wie es mir schien. Lächelnd über diesen Gedanken unterband ich die Liebkosungen nach einer Weile, ehe ich mich mit meinem Hemd befasste, welchem ich mich recht schnell entledigt hatte. Auch dieses ließ ich zu Boden gleiten, bevor ich Valentin vorsichtig mit zum Bett zog, auf welches ich ihn ganz sachte stupste, bevor ich mich auf seinem Unterleib niederließ und meine Arme neben seinem Kopf in der Matratze abstützte. Ich nutzte den Moment kurz um ihn ein wenig zu mustern. Noch immer fragte ich mich weshalb er so enorm abgenommen hatte, aber ich war mir sicher dass ich es noch früh genug erfahren würde. Somit befasste ich mich damit auch nicht viel länger, beugte mich stattdessen zu seinem Hals herunter und begann diesen zärtlich mit meiner Zunge zu liebkosen, arbeitete mich zu seinem Oberkörper vor, bis ich bei seinen Brustwarzen angekommen war. Ich saugte leicht an diesen bis ich Valentin nachgiebig Keuchen hörte, schon spürte wie er eine Hand in meinem Schopf vergraben hatte und mich gegen meinen Willen wieder zu sich rauf zog, um mich in einen Kuss zu ziehen. Jedoch ließ ich mich darauf ein, beließ es aber nicht bei einem einfachen Kuss sondern brachte ihn dazu, mir Einlass zu gewähren, um ein zärtliches, nahezu forderndes Zungenspiel mit ihm zu beginnen. Erst als ich ich selbst mich kaum noch halten konnte und mir diese Situation ein Keuchen, beinahe schon ein Stöhnen entlockte, löste ich mich widerwillig von ihm. Ich rutschte ein wenig zurück um mich mit seiner Hose befassen zu können, welche ich recht schnell geöffnet hatte, was ich meiner auch noch gleich tat. Ich erhob mich von Valentin und reichte ihm meine Hand ein wenig schmunzelnd, um ihn mit nach oben zu ziehen, ehe ich ihn aus seiner Hose, sowie seinen Boxershorts befreite, was ich bei mir auch recht schnell erledigt hatte. Ich wusste wie wichtig es war richtig mit ihm umzugehen, ihn nicht zu verletzen und mir keinesfalls auch nur ein Szenario von Manuel und mir vorzuhalten. Der Sex den wir gehabt hatten, beruhte oftmals auf reinsten Provokationen und ging eher in wildere Nummern über – hier hingegen agierte ich aus Liebe, aus ernstgemeinter und lodernder Liebe. Und ich wollte Valentin Eindrücke vermitteln, die ihn daran erinnerten, dass Sodomie keinesfalls schlecht war. Und so drängte ich ihn sanft rüber zu dem dunkelroten Sofa, bevor ich mich zwischen seinen Beinen auf dem Teppich niederließ. Mein Blick glitt kurz zu ihm hoch, worauf ich beinahe schon erkennen konnte, wie die leichte Röte in seinem Gesicht langsam stärker wurde. Ich lächelte nur leicht, bevor ich mich aber auch nicht länger damit beschäftigte, wie er noch damit kämpfte, dass das für ihn eine vollkommen neue Situation war. Hingegen widmete ich mich seinem Glied mit meiner Zunge, umspielte und liebkoste dieses während ich meine Hände sachte auf seinen Oberschenkeln ruhen ließ. Sein erstickendes Keuchen machte mir schon recht schnell klar, dass es keinesfalls falsch war, was ich tat. Und somit nahm ich sein Glied nach einer gewissen Weile zwischen meine Lippen, spürte nach einer Zeit auch seine Hand wieder in meinem Schopf, hörte wie er danach rang nicht länger laut zu sein, und doch kaum die Ruhe bewahren konnte. Ich lauschte seinem Stöhnen, dem Keuchen, und spürte wie er weiter damit kämpfte sich zu beherrschen, um seinen Höhepunkt herauszuzögern. Ich gab ihm die Zeit, bestimmte selbst wieder wie intensiv ich mich mit seinem Glied befasste, aber schickte ihm selbst die erste Ekstase durch seinen schönen Körper – stets seinen Lauten lauschend.
Ich fuhr mir mit der Zunge sachte über meine noch immer feuchten Lippen, während ich zu Valentin rauf sah. Er saß noch immer schwer atmend dort, während er den Kopf in den Nacken gelegt und die Augen geschlossen hatte. Ich beobachtete ihn nur noch kurz, bevor ich mich neben ihm niederließ, und damit seine Aufmerksamkeit auf mich zog. Ich hielt für einen Moment Blickkontakt mit ihm, ehe ich leicht lächelnd eine Augenbraue hochzog, schon fast fragend, mehr aber bittend wirkte. Ich schätzte dass ich ihm sämtliche Nervosität bereits genommen hatte, weswegen es mich umso zufriedener stellte, dass er sich von dem Sofa erhob, sodass ich leichter an ihn kam. Ich legte meine Hände an sein Becken während mein Blick noch immer in seinen Augen lag. Ich wollte ihm keinesfalls weh tun, aber den Schmerz bei seinem ersten Mal zu verhindern war auch mir unmöglich. Trotzdem blieb ich weiterhin vorsichtig, als ich ihn langsam auf meinen Schoß zog, gerade so dass er seinen Platz auf meinem Gemächt einnehmen konnte. Ich beobachtete seine Mimik, während ich aus dem Augenwinkel sehen konnte, wie er seine Arme auf die Lehne der Couch stemmte und sich mit den Fingern leicht in dem Stoff festkrallte. Ich hielt ihn noch immer fest, und verhinderte somit ihm weh zu tun, sah aber ein dass ich es nicht verhindern konnte – somit ließ ich ihn vorsichtig, Stück für Stück auf mein Gemächt sinken, während ich mich zu ihm vorbeugte und seine schmerzvollen Laute in Küssen erstickte. Ich wollte ihn nicht leiden sehen und auch nichts hören, aber er würde sich daran gewöhnen, und nach kürzester Zeit Gefallen daran finden. Ich ließ ihn das Tempo vorgeben, zwang mich auch anständig zu meiner vollkommenen Beherrschung, während ich ihn sich auf meinem Gemächt bewegen ließ. Nur schwer hob er seinen Körper an, und ließ sich wieder sinken. Und nachdem ich mich von seinen Lippen gelöst hatte, konnte ich auch wieder sein schweres Keuchen verfolgen, beobachten wie er mit den Schmerzen kämpfte. Ich schob meine Hände von seinem Becken langsam zu seiner Hüfte, beschließend, ein wenig nachzuhelfen. „Tut mir leid“, flüsterte ich leise an seine Lippen, bevor ich ihn beinahe schon dazu zwang, sich meinen Stößen entgegen zu heben, um den Schmerzen aus den Weg zu gehen. Ich spürte wie er sich irgendwann aus dem Kuss zu lösen versuchte, weil er es nicht schaffte ruhig zu bleiben, sein Stöhnen zu unterdrücken, aber ich verhinderte es. Ich ließ sich ihm den Kuss nicht entziehen, bis er sich von selbst auf meinem Körper zu bewegen begann. Bis ich spürte, wie er sich hob und wieder auf mein Gemächt senkte, um diesmal mich zu meinem Höhepunkt zu treiben. Sein Stöhnen klang mit der Zeit angenehmer, übertönte trotzdem kaum mein eigenes, welches durch den Raum raunte sobald ich mich aus den Kussarien befreit hatte. Dennoch widmete ich mich seinem Hals, liebkoste diesen mit meiner Zunge und befasste mich intensiv mit einer Stelle, an welcher ich öfter, vor allem aber stärker saugte, um mir mein Stöhnen unterdrücken zu können, als mein Höhepunkt drohte. Er würde eine Erinnerung an diese Nacht mit mir behalten – und das nicht nur, weil ich der Mann gewesen war, der ihn so liebreizend entjungfert hatte. Es würde sich einprägen weil ich es gewesen war – sein leiblicher Bruder, der ihn schon seit der Kindheit von ganzem Herzen liebte.
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Di Aug 12, 2014 4:32 am

Valentin:

Es war schwer mich am nächsten Morgen dazu zu zwingen aufzustehen, wenn die Nacht mir noch in den Knochen hing. Wir hatten uns schließlich noch ewig mit dem Körper des jeweils anderen beschäftigt. Dennoch konnte ich nicht den ganzen Tag im Bett verbringen und so drängte ich mich zumindest dazu, mich zu Denis zu drehen, um ihn anzusehen. Er schlief noch immer friedlich, schien aber zufrieden zu sein, was mich gleich glücklich werden ließ, ganz abgesehen davon, dass diese Nacht wohl die Schönste meines Lebens war. Die Nacht in der mein eigener Bruder mich entjungfert hatte und ich es nicht einmal schlimm fand. Im Gegenteil. Denn ich würde diese Nacht in meinen Erinnerungen in Ehren halten. Leicht lächelnd fuhr ich mit den Fingerkuppen über Denis freiliegenden Oberkörper. Denis war so schön anzusehen und das war schon immer so gewesen, doch nie hatte ich mich großartig damit beschäftigt. Immerhin hatte ich mich auch nie mit Inzest beschäftigt, doch nun, wo ich es tat, empfand ich es als die beste Idee, die wir gehabt hatten. Schon früher kamen wir auf ziemlich schräge Ideen. Wir waren von Klippen ins Meer gesprungen, waren auf Feldern Kaninchen nachgelaufen und hatten uns in Wäldern Häuser aus Stöcken gebaut, um so zu tun als würden wir dort leben. Meist spielte ich, aufgrund meiner längeren Haare, die Mutter und Denis war der Vater. Unsere Kinder waren damals die unterschiedlichsten Dinge, da wir unsere Schwester weniger bei uns hatten. Nicht weil wir sie nicht mochten, sondern weil sie uns nicht so verstand, wie wir es untereinander taten. „Liebelein, willst Du nicht langsam mal aufstehen? Du verschläfst noch den ganzen Tag.“, murmelte ich leise, in die Nähe von Denis Ohr, nachdem ich mich zu ihm vorgebeugt hatte. Ich wollte ihn nicht drängen und würde mich auch heute nur mit ihm in diesem Zimmer aufhalten, wenn er es wollte, doch schien es mir unklug so lange zu schlafen. Immerhin war es ungesund. Während Denis nun wohl langsam auf der Schlafphase zu erwachen schien, aber noch nicht wach genug war, positionierte ich mich auf seinem Unterleib, stützte mich mit meinen Händen vorsichtig auf seinem Oberkörper und beugte mich zu ihm hinunter, damit ich meine Lippen sanft und zärtlich auf seine senken konnte. Vielleicht wurde er ja schneller wach, wenn ich zu solchen Mitteln griff.

Und jaaaaaaaaaaaaaa, die haben Boxershorts an. Very Happy
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Yuna
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Di Aug 12, 2014 4:56 am

Denis:

Ich schätzte es als noch recht früh ein, als ich plötzlich spürte wie Valentin sich auf mein Unterleib gesetzt und seine Hände auf meinem Oberkörper platziert hatte, um mich aus meinem tiefen Schlaf zu holen, in welchem ich mich nur von der Nacht erholt hatte. Nie zuvor hatte ich hinterher jemals noch davon geschwärmt – nicht einmal bei dem Mann der mir so am Herzen lag. Aber das mit meinem Bruder war etwas Besonderes gewesen, und ich würde es niemals verdrängen wollen. Denn wie ich mir eingestehen musste, ist es die wohl schönste Nacht meines Lebens gewesen. Und so war ich auch noch recht zufrieden, nachdem er mich geweckt hatte. Denn da spürte ich direkt schon seine warmen Lippen auf meinen, was mich dazu zwang, meine Hände an seine Wangen zu legen um ihn für einen längeren Moment in diesem Kuss zu halten. Irgendwann jedoch löste ich mich, bevor ich ihn noch leicht müde ansah und schwach lächelte. „Ich würd es mir niemals erträumen den Tag zu verschlafen, wenn ich nicht weiß, wie schön er werden kann, mit dir in meiner Nähe“, murmelte ich zufrieden ehe ich meine Hände an seine Hüften legte, um ihn vorsichtig von mir zu heben und neben mich zu setzen, damit ich mich aufsetzen konnte. Würde ich weiter liegen, hätte ich wahrscheinlich einen Grund um es noch einmal mit dem Schlafen zu versuchen. Stattdessen fuhr ich mir einmal durch meine verwuschelten Haare und blickte Valentin an. „So“, begann ich dann schon ziemlich fordernd, während ich mich nahezu genau daran erinnern konnte, wie wir schon damals oft zusammen auf dem Bett gesessen und geredet hatten. Und nun empfand ich es als einen guten Zeitpunkt, um zu erfahren, was mit ihm geschehen war, seit er vor dem König, den vielen Wachen und der halben Menschheit flüchtete. Ich strich ihm sachte eine seiner blonden Strähnen aus dem Gesicht bevor ich ihn ein wenig ernster ansah. Mir waren gestern einige gravierende Narben auf seinem Körper aufgefallen, die mich heute noch immer brennend interessierten. Es waren Bolzen einer Armbrust gewesen, und es war schon fragwürdig genug, wieso er das überhaupt überlebt hatte. Aber eher fragte ich mich, wie es dazu gekommen war. „Nun kannst du mir mal erklären, was, vor allem aber wer deinen Körper so geschändet hat“, meinte ich ein wenig besorgt. Mich interessierte tatsächlich was in den letzten Monaten geschehen war, und ich hasste mich dafür dass ich ihm nicht hatte helfen können. Beinahe hoffte ich schon dass es nun anders werden würde, denn nach der Nacht mit ihm wollte ich auf alle Fälle verhindern, dass man ihn jemals wieder verletzen würde.
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Di Aug 12, 2014 5:31 am

Valentin:

Nachdem ich wieder neben ihm Platz genommen hatte und er mich aufforderte zu erzählen, was die letzten Monate geschehen war, rutschte ich ein wenig zum Ende des Bettes, wo ich bei solchen Gesprächen meist gesessen hatte, um ihm gegenüber zu sitzen, bevor ich die Decke noch ein wenig an mich zog und daran herum zupfte. „Ach, Brüderchen. Das ist eine lange Geschichte.“, murmelte ich leise vor mich her und blickte dann von ihm, zur Bettdecke. „Angefangen damit, dass ich des Mordes bezichtigt wurde und mehrere Monate durch etliche Städte und Wälder gejagt wurde, habe ich irgendwann eine Stadt gefunden, in der mich anscheinend niemand kannte. Diese Chance wollte ich nutzen, da ich länger niemanden getroffen hatte, der sich das Kopfgeld holen wollte, und bin in die nächst beste Bar gegangen, um etwas zu trinken, bevor ich vorhatte schlafen zu gehen.“, begann ich die Geschichte und rief mir all die Bilder noch zurück ins Gedächtnis, all die Eindrücke, die sich eingebrannt hatten. „Doch meine Geschichte wäre ja langweilig gewesen, wenn nicht noch mehr passiert wäre. Denn ein Mann betrat mit ein paar anderen Männern die Bar und gesellte sich zu mir. Constantin. Er bestellte sich einen Drink und begann mir zu erklären, dass er wüsste, wer ich sei und er der Grund war, warum niemand in dieser Stadt von mir wusste. Er hätte Leute bestochen, die die Fahndungsblätter änderten. Er erklärte mir, dass er es auch darauf abgesehen hätte, mich umzubringen und ich nichts hatte, um ihn umzustimmen und seinen Schutz zu verlangen.“ Ich stoppte kurz und fuhr mir durch meine Haare. „So wie ich nun einmal bin, habe ich gescherzt, ich hätte nur noch meinen Körper und glaubte nicht, dass er sich mit diesem zufrieden geben würde. Doch er sprang auf meinen Kommentar an, nahm sich direkt ein Zimmer und führte mich zu diesem. Seine Männer betranken sich, sodass sie weniger darauf achteten, dass Constantin mit mir wegging. Auf dem Zimmer begann ich jedoch, weil ich schon all die Zeit patzig ihm gegenüber war, meine Spielchen mit ihm genauso werden zu lassen, machte ihn wütend, sodass er weder Lust hatte sich mit mir, noch mit meinem Körper zu beschäftigen. Und weil der Preis für meinen Körper noch nicht hoch genug war, ließ er mich laufen.“ Eine erneute Pause, in der ich meine Erinnerungen zu ordnen versuchte. „Ich habe mir mein Hemd, welches er mir bereits entledigt hatte, wieder angezogen und bin gelaufen. Aus der Bar hinaus, direkt an seinen Männern vorbei, die mich bemerkten und scheinbar genau wussten, wer ich war. Während sie sich zumindest zuriefen, dass sie mich umbringen mussten, begann ich zu rennen und steuerte auf den Wald zu, der einzige Ort, an dem ich dachte, ich hätte eine Chance. Doch es war schon viel zu dunkel und ich kannte mich dort nicht aus, weswegen ich nach einem weiten Weg stürzte und mir mein Knie aufgerissen habe. Es war also unmöglich weiter zu kommen, was ich eingesehen hatte. Ich lehnte mich an einen Baumstamm, versuchte die Schmerzen auszuhalten und hoffte, dass bald jemand kam, der mich umbrachte, damit ich von den Schmerzen erlöst wurde. Stattdessen tauchte Constantin nach einer gefühlten Ewigkeit auf und half mir, trug mich zu seiner Hütte und versorgte mein Bein. Er erklärte mir, dass er seine Kollegen umgebracht hatte, nur wegen mir. Ebenso erklärte er, dass er eigentlich derjenige war, der den König ermordet hatte, ich nur unglücklicherweise gewählt wurde, damit ihn keine Schuld traf. Die Tage darauf unternahmen wir viel miteinander, gingen zu Feldern, damit ich mich mit den Pferden beschäftigen konnte oder er trug mich durch den Wald, weil ich Lust auf einen Spaziergang hatte.“ Nun blickte ich wieder zu Denis, beobachtete ihn ein wenig, während ich die Pause nutzte, um das weitere Geschehen nochmal zurückzuholen. Das Geschehen, welches ich ursprünglich verdrängt hatte. „Doch nachts war er meistens weg, oft stundenlang, vermutlich in dem Glauben, ich würde davon nichts mitbekommen. Das tat ich jedoch und fragte mich, wo er hin gegangen war, ohne mit etwas zu sagen. Diese Unwissenheit trieb mich dazu, in seinen Sachen zu kramen und Briefe zu durchstöbern, in der Hoffnung ich erfuhr, wo er hin ging. Stattdessen fand ich aber einen Brief, einen Brief der bestätigte, dass Constantin den Auftrag gehabt hatte, mich und unsere Schwester umzubringen. Warum weiß ich noch immer nicht. Der Brief war zwar schon einige Jahre alt, doch kamen Zweifel auf, ob er diesen Auftrag nicht noch immer verfolgte. Ob er nicht nur darauf wartete mich umzubringen und mich nur so nett behandelte, um mein Vertrauen zu gewinnen. Mir ging es wieder gut und da Constantin gesagt hatte, ich könne gehen wenn es mir besser ginge, packte ich die Dokumente wieder weg, nahm mir einen Mantel und floh. Floh vor ihm, aus dem Misstrauen, welches sich breit gemacht hatte. Doch in der Stadt lief ich in die Arme seines Bruders. Des Mannes, der den Auftrag aus dem Brief noch immer unglaublich ernst nahm. Er nahm mir sämtliche Macht und schleppte mich zu seinem Haus, wartete auch nicht allzu lange damit, mich unten im Keller an Ketten festzumachen und mir dümmliche Fragen zu stellen. Wer der Mann war, den unsere Schwester heiratete, zum Beispiel. Als würde ich das wissen, wenn ich schon etliche Monate floh und vorher auch keinen großen Kontakt mehr zu Vater und ihr hatte. Er fragte mich noch einige Dinge, die ihn nicht glücklich machten und so versenkte er zwei Bolzen in meinem Körper.“ Ich deutete auf die Narben an meinem Unterleib und die auf meiner Brust. „Ihm hat es aber noch nicht genügt, sodass er noch eine Kugel in mir versenkte.“ Erneut zeigte ich ihm die Narbe, die mir geblieben war. „Irgendwann wurde ich ohnmächtig, hielt den Schmerzen auch kaum stand, weil sie so unglaublich schrecklich waren. Doch wurde ich wieder wach, womit ich nie gerechnet hatte. Ich wurde wach, in Constantins Schlafzimmer und erinnerte mich nur an Albträume, die mich über ihn geplagt hatten und glaubte, er hätte mir all das angetan. Vollkommen schwach, weil ich ewig nichts mehr gegessen hatte, taumelte ich durch den Flur und fiel hin, was Constantin mitbekommen hatte. Er kam die Treppen hoch und sah mich dort liegen, half mir auf, aber bemerkte auch direkt, was für eine Angst ich vor ihm hatte.“ Ich musste schmunzeln, als ich daran zurückdachte. Daran, wie dumm es von mir gewesen war, an Constantin zu zweifeln. „Er hat recht schnell gemerkt, dass ich alles durcheinander geworfen hatte und erklärte mir, dass ich mehrere Monate im Koma gelegen hatte. Ebenso erzählte er mir die Dinge, die wir erlebt hatten und wie oft er mir geholfen hatte, half mir sogar, mich an seinen Bruder zu erinnern, den er umgebracht hatte. Seitdem wohne ich bei ihm und bin glücklich, sowie verliebt. Doch übersteigt diese Liebe, nie die Liebe zu Dir.“ Ich kam mir ein wenig dumm vor, ihm solch eine lange Geschichte erzählt zu haben. „Ich hoffe ich habe Dich nicht zu Tode gelangweilt, aber Du wolltest es ja wissen.“
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Di Aug 12, 2014 5:57 am

Denis:

Ich war ziemlich schockiert über das was ihm in den letzten Monaten widerfahren war, konnte gar nicht fassen dass ich ihn damit alleine gelassen hatte und befasste mich trotzdem eher mit diesem Constantin, anstatt dem anderen Leid welches er erlebt hatte. Er sagte dass er ihn ihn verliebt wäre, dass die Liebe zu mir jedoch größer bleiben, und sich das auch niemals ändern würde. Ich war nicht skeptisch was das anging, aber dass er sich verliebt hatte bedrückte mich tatsächlich ein wenig. Ich versuchte das dennoch zu verdrängen und musterte ihn eine Weile lang, bevor ich rauf in seine Augen blickte. „Constantin ist momentan in einem anderen Land unterwegs, deswegen war es mir überhaupt möglich alleine hier her zu kommen“, erklärte er mir noch. „Er hätte mich sonst begleitet, aus Sorge, dass mir etwas passieren könnte.“ Angespannt hob ich eine Augenbraue. Constantin war momentan gar nicht da, um ihn aufzupassen? Wer tat es stattdessen? Leicht fragend neigte ich den Kopf während ich stets Blickkontakt mit ihm hielt. „Und wer passt auf dich auf, wenn er es nicht tut?“, fragte ich dann doch ein wenig aufgebracht, während ich nur beobachtete wie er mit den Schultern zuckte. An seiner Miene sah ich deutlich dass er mir sagen wollte, dass er niemanden benötigte der auf ihn aufpasste, aber das sah ich mittlerweile wieder anders. Somit erhob ich mich von dem Bett und begann langsam meine Klamotten zusammen zu suchen und mir diese anzuziehen, damit wir uns direkt auf den Weg machen konnten. Ich hatte ohnehin noch viel Arbeit zu verrichten und Valentin würde mich dabei nicht stören. Ich würde ihn einfach mit zu unserem Anwesen nehmen, er konnte dort leben und sich auch ganz normal in die Stadt begeben, weil kaum einer diesen Ort kannte. Ich mochte die Stille dort, und Valentin würde es sicherlich auch gefallen. „Ich nehme dich mit zu unserem Haus, bis Constantin zurück ist. Du wirst dann zwar nicht drum herum kommen, Manuel zu begegnen, aber der lässt sich sowieso selten blicken, seit er seinen neuen Liebhaber hat“, stellte ich kühl fest. Alleine der Gedanke an ihn und diesen Kerl reizte mich wieder, aber letztlich konnte und musste es mir egal sein. Zumal ich etwas viel besseres als Manuel bekommen hatte – die Ehre der erste Mann meines Bruders zu sein.
Nachdem ich mich angezogen hatte schaute ich in seine Richtung, ehe ich ihm seine Sachen vorsichtig zuwarf. „Ich kann schlecht zulassen dass mein Bruder nun wieder alleine in der Welt rumläuft und irgendein dahergelaufenes Arschloch meint ihm weh zu tun“, brummte ich. „Ich habe zwar viel zu tun, aber ich habe genug Zeit für dich. Manuel kann auch mal ein wenig schuften. Hat sich ja in letzter Zeit reichlich dafür belohnt“, knurrte ich dann noch ehe ich mir kurz durch meine Haare fuhr. Ich würde Manuel wahrscheinlich normal gegenüber treten. Würde ihm meinen Bruder auch als diesen vorstellen, und mich dann an meine Arbeit machen. Meine Zeit mit Valentin verbringen und hin und wieder Pflichten nachgehen die auch Manuel zu erfüllen hatte, wie den Einkauf zu erledigen oder Briefe zu verfassen. Es würde sich nichts mehr ändern, und das wusste ich – wahrscheinlich hatte er mich sowieso schon vergessen.
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Di Aug 12, 2014 6:09 am

Valentin:

Ich verstand nicht, wieso Denis sich plötzlich so um mich sorgte, wenn er genau wusste, dass ich sonst immer alleine klar gekommen war. Vermutlich hatte ich vergessen ihm zu erzählen, dass ich bloß in der Nähe von Constantin wie ein Kleinkind handelte, weil ich stets nervös war, eben weil er bisher der einzige Mann gewesen war, dem ich mich genähert hatte, was nun durch Denis anders war. Doch ich beließ es dabei und erhob mich stattdessen von dem Bett, um meine Klamotten zusammenzusammeln und mich anzuziehen, damit ich mit Denis mitgehen konnte. Ich war nicht erfreut auf Manuel zu treffen, wollte ihn weder kennenlernen, noch mit ihm unter einem Dach leben und da beruhigte es mich auch nicht, dass Denis behauptete, Manuel wäre kaum anwesend. „Du kannst froh sein. Ich gehe nur für Dich mit.“, brummte ich, während ich mir meine Hose hoch zog, bevor ich sie zu machte. Dann griff ich zu meinem Hemd und striff es mir über. „Macht dieser Kerl in meiner Gegenwart etwas Falsches, wird er dafür aber bezahlen. Denn so langsam reichts mir.“ Ein wenig mit dem Gedanken spielend, was für eine Genugtuung es wäre, Manuel leiden zu lassen, knöpfte ich mir mein Hemd zu. Es gab so viele verschiedene Möglichkeiten, ihn leiden zu lassen, auch wenn ich Menschen bisher nie Gewalt angetan hatte. Dieser Mann hatte es verdient und eigentlich war es bei ihm auch mehr als überfällig, dass ihm jemand zeigte, dass er so nicht mit Denis oder gar allen Menschen umgehen konnte. Dafür hatte man doch früher gelernt, was Manieren waren. Nachdem mein Hemd zugeknöpft war, blickte ich wieder zu Denis. „Ach, Brüderchen? Wie lange werden wir denn unterwegs sein? Denn ich habe keine Kleidung mit.“ Ich wusste weder ob wir in andere Städte kamen, noch wie lange es dauerte und wenn wir einen Tag lang unterwegs waren, würde ich doch gerne meine Kleidung wechseln. Ganz abgesehen davon, dass ich auch nichts zum anziehen hatte, wenn ich bei dem Anwesen der Beiden ankam. Somit war es vielleicht doch ratsam, Kleidung zu besorgen, bevor ich mich darauf einließ, mit meinem Bruder mitzugehen. Wie lange ich dann bei ihm bleiben würde, stand ebenfalls noch offen, doch ich glaubte, dass es einige Zeit dauern würde, bis ich wieder ging.
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Di Aug 12, 2014 6:30 am

Denis:

Gemeinsam mit Valentin hatte ich mich recht schnell auf den Weg zu meinem Zimmer in einem Gasthaus in der Nähe von der Bar gemacht, um dort meine Sachen, und zusätzlich von einer Bekannten mein Pferd zu holen. Natürlich mussten wir Valentin vorher noch Kleidung besorgen und auch darum kümmerten wir uns hinterher ziemlich schnell. Denn in einer Stadt durch die wir ritten war der Markt um die frühe Uhrzeit schon geöffnet – wir hatten uns also um neue Kleidung für ihn und etwas zu Essen für unterwegs kümmern können. Wir würden nicht sonderlich lange unterwegs sein, aber bis wir ankommen würden einige Stunden vergehen. Und ich konnte darauf verzichten dass mein Magen mich in der Zeit umbrachte, weswegen mir dieser Plan also äußerst schlau erschienen war.
Glatte acht Stunden waren vergangen in denen wir uns größtenteils über die alten Zeiten und Geschehnisse im jungen Alter unterhalten hatten, als wir endlich bei dem Anwesen ankamen. Es war spät am Nachmittag und ich konnte mir kaum vorstellen, dass Manuel momentan im Haus war. Ich kümmerte mich somit rasch um das Pferd, schnappte mir die beiden Beutel und begab mich gemeinsam mit Valentin zur Tür, ehe ich meinen Schlüssel aus der Hosentasche fischte und die Haustür aufschloss. Wie ein Gentleman hielt ich ihm die Tür dann lächelnd auf, bevor ich sie hinter uns beiden wieder schloss und den Schlüssel zurück in meine Hosentasche schob. „Schön hier, nicht? Ich finde die Gegend ziemlich angenehm. Und das Haus erst“, erklärte ich ihm zufrieden während ich mir meine Jacke auszog und diese hinterher an einem der Harken aufhing. Die Jacke von Manuel hing ebenfalls dort, auch den Kamin konnte ich hören. Und an der Wärme merkte ich es erst recht, denn es war hier nie so warm, wenn der Kamin nicht an war. Ich nahm Valentin somit seine Jacke ab und hing sie ebenfalls auf, bevor ich mich kurz zu ihm beugte. „Sei einfach höflich. Spiel ihm die heile Welt vor, und rege dich innerlich über ihn auf“, flüsterte ich lächelnd. „Er hasst es wenn man schlecht von ihm denkt. Zumindest in den meisten Fällen.“ Somit stellte ich mich wieder aufrecht und trat dann gemeinsam mit Valentin den Weg in das Kaminzimmer an, wo Manuel tatsächlich mit einem Brief in der Hand vor dem Kamin saß. Auf dem Tisch neben ihm stand Alkohol, beinahe schon wie ich es erwartet hatte. Immerhin fand ich hier keinen nackten Mann vor, das beruhigte mich schon ungemein. Trotzdem fühlte ich mich wieder unwohl in seiner Nähe. Schließlich hatte ich nie behauptet, dass ich ihn plötzlich nicht mehr liebte. Ich hatte nur eine ziemlich schöne Nacht hinter mir, die mir bewiesen hatte, dass ich ihn nicht unbedingt brauchte. Vielleicht fände ich irgendwann eine Möglichkeit, komplett über ihn hinweg sehen zu können. „Das ist mein Bruder“, erklärte ich ihm, als ich seine Aufmerksamkeit bereits auf mich und die blonde Schönheit neben mir gezogen hatte. „Er bleibt eine Weile hier. Er wird keinen Ärger machen und weder dich noch mich bei der Arbeit stören“, stellte ich ziemlich ernst klar. Ich brauchte keine Proteste von Manuel, und ihm war sicherlich auch egal was ich getrieben hatte, und wieso er überhaupt hier war. Ich brauchte also keine Erklärungen erfinden, wobei ich wahrscheinlich nicht einmal lügen würde. „Und wie ist es dir ergangen, in den letzten Tagen?“, fragte ich dann lächelnd. „Hast du viel geschafft? Arbeitstechnisch? Oder warst du … zu beschäftigt?“ Mein Lächeln glich beinahe einem Grinsen. Und egal wie sehr es schmerzte so arrogant zu sein – war er jemals anders mir gegenüber gewesen, außer in seltenen Fällen in denen er vielleicht mal angetrunken gewesen war? Er konnte ruhig wissen dass er mich verletzt hatte, interessieren tat es ihn sowieso nicht, wie ich wusste.
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Di Aug 12, 2014 8:14 am

Manuel:

Nachdem ich die Stimme von Denis durch das Haus schallen hören hatte, konnte ich meine Konzentration kaum noch dem Brief widmen, den ich in den Händen hielt. Es war eine Antwort des Königs, der mich für die Informationen lobte, die ich noch immer von Jaime bekam. Doch nun war keine Zeit mich mit diesem Brief zu beschäftigen, stattdessen hob ich meinen Blick und sah zu Denis, welcher mir seinen bildhübschen Bruder vorstellte, welcher aber nicht besonders begeistert aussah. Denis ging tagelang weg um mir einen wildfremden Mann hierher zu schleppen? Ob nun sein Bruder oder nicht. Auch sein Kommentar reizte mich unglaublich, doch blieb ich ruhig und lächelte ihn an. Mir war bewusst, wie sehr ich ihn verletzt hatte, doch er hatte es mich weder erklären lassen, noch hatte er mir je gestanden, wie es um ihn stand. Wie hätte ich da handeln sollen? Natürlich stand es nahe, dass er sich verliebt hatte, doch hatte ich gehofft, dass er seriös genug war, damit ihm das nicht passierte. (Muss sein, damit der Hass wächst. Klappt bei mir.) „Ich war beschäftigt, mit der Arbeit. Wie in den letzten Wochen und der König sagt, dass er sehr zufrieden ist.“, antwortete ich ihm dann und widmete mich dann nochmal seinem Bruder, den ich kurzzeitig beobachtete. Ich kannte diesen Kerl nicht und das störte mich. Ich sollte mit ihm in einem Haus wohnen, wenn er mir feindlich gesinnt war und ich ihn nicht einmal einschätzen konnte? Das Ganze gefiel mir überhaupt nicht und dennoch setzte ich ein charmantes Lächeln auf. „Ich bin Manuel. Freut mich Euch kennenzulernen, Hübschling.“, brummte ich in seine Richtung. Es galt nur meinem Amüsement, Denis und gleichzeitig auch seinen Bruder ein wenig aufzuziehen, sie zu provozieren. Wenn Denis schon meinte, dass er alles tun konnte, nur weil er verletzt worden war, wollte ich ihm zeigen, wie ich das fand. Es war von Anfang an klar gewesen, dass unsere Beziehung bloß auf Sex basierte. Er hätte sich nicht darauf einlassen müssen, hatte es aber trotzdem getan.

Valentin:

Ich hatte mir tatsächlich vorgenommen, Manuel höflich gegenüber zu treten, nachdem mein Bruder mich darum gebeten hatte. Doch so, wie Manuel sich benahm, wollte ich diese Bitte beinahe wieder über den Haufen werfen. Was dachte er, wer er war? Er war bloß ein bemitleidenswerter Kaufmann und keineswegs sonderlich attraktiv. Er hätte wissen müssen, was er an meinem Bruder hatte und dennoch schien er lieber seinen dummen Affären nachzujagen. Er benahm sich so dumm, dass mich auch das zur Weißglut trieb. Dennoch blieb ich ruhig und erwiderte sein Lächeln. „Die Freude liegt ganz meinerseits, armseliger Kerl.“, brummte ich. Wie hätte ich denn auch höflich bleiben sollen, wenn er versuchte meinen Bruder, ebenso wie mich zu provozieren, in der Hoffnung es würde Denis noch einmal verletzen. Ich hasste diesen Mann und je länger ich mich in diesem Raum befand, desto eher glaubte ich, würde ich diesem Hund an die Kehle springen. Somit drehte ich mich zu Denis. „Magst Du mir nicht das Haus zeigen? Sowie mein und Dein Zimmer?“ Meine Aussage unterstrich ich mit einem unwiderstehlichen Lächeln. Manuel sollte nicht glauben, dass ich all das auf mir sitzen ließ, sowie Denis. Ich würde ihm noch zeigen, dass ich kein Spielzeug für ihn war, kein Mittel um meinen Bruder auch nur ansatzweise zu kränken. Ich war hier um meinen Bruder zu beglücken und Manuel in die Hölle fahren zu lassen, wo er eindeutig hingehörte. Ich umfasste Denis' Handgelenk und zog ihn aus dem Kaminzimmer, wieder hinein in den Flur und sah mich kurz dort um. „Ich verstehe, wieso Du es hier so schön findest.“, erklärte ich lächelnd. „Abgesehen auf Deinen Mitbewohner.“, setzte ich etwas leiser hinzu und knurrte. Dieser Mann würde von mir nie die Chance bekommen, etwas gut zu machen. Er war es nicht wert, ihm diese Chance zu geben, denn selbst eben hatte er kein bisschen Interesse an Denis gehabt, bloß daran, diesen zu provozieren, um ihn leiden zu sehen. Doch das ließ ich nicht zu. Ich war nun für Denis da und ich liebte ihn über alles. Er brauchte Manuel nicht mehr und auch seine Gefühle, würde ich ihm nach und nach nehmen, indem ich ihm immer wieder den Verstand verdrehte.
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Di Aug 12, 2014 9:15 am

Denis:

So dumm wie Manuel sich meinem Bruder gegenüber gab, machte es mich fast schon wütender als die Tatsache, dass Valentin dieses Spektakel auch noch mitmachte. Denn auch er konnte es sich nicht verkneifen ein wenig provokant gegenüber ihm zu werden, und ich war mit Sicherheit nicht hier um mir nun jeden Tag ein Schauspiel dieser Art anzusehen. Als er Valentin dann als Hübschling bezeichnet hatte, sah ich gereizt zu ihm. Ich wusste dass es ihn amüsieren würde wenn ich nun etwas von mir gab, weswegen ich die Ruhe bewahrte und einfach darauf wartete, dass Valentin sich von selbst entschied nun den Raum mit mir zu verlassen, damit ich mich meiner Arbeit widmen und er mir eventuell sogar dabei helfen konnte. Ich lauschte Valentin somit aufmerksam und reagierte bei seinen Worten schon ein wenig zufriedener als zuvor. Er fragte ob ich ihm nicht mein und sein Zimmer zeigen wollen würde, worüber ich nur lächeln konnte. Auch sein Lächeln zeigte mir dass wir gedanklich beide gar nicht mal so falsch lagen. Als er mich dann auch schon aus dem Kaminzimmer in den Flur gezogen hatte, schaute ich ihn an als ich wieder vor ihm stand und hörte ihm zu, bevor ich leicht nickte. „Mein Mitbewohner, Partner und die Liebe meines Lebens“, brummte ich. „Er hatte lange genug seinen Spaß. Nun habe ich meinen“, gestand ich fast schon grinsend bevor ich eine Hand von Valentin umschloss, und ihn dann langsam durch sämtliche Räume zog, um ihm diese kurz zu zeigen und ihm zu erklären wie und wann sich Manuel hier aufhielt, wenn er denn man zuhause war. Die meiste Zeit würden wir sicherlich alleine sein, wobei ich davon ausging dass er nun erst recht hier blieb, um zu beobachten, was sich alles geändert hatte. Wahrscheinlich ging er irgendwo noch immer davon aus dass ich niemals von ihm los kommen würde, aber so wie er mit mir und meinem Bruder sprach, fiel es mir unglaublich schwer, meine ehemalige Meinung weiterhin zu verteidigen. Meine Meinung über ihn und sein unangenehmes Auftreten.
Als ich mit Valentin auf meinem Gemach angekommen war, blickte ich mich etwas angespannt um. Ich hatte das Zimmer nie komplett eingerichtet weil ich kaum Zeit gehabt hatte. Und nun wo ich sie teils sogar hätte, war es einfach nicht mehr nötig. Zwar sah es hier irgendwie doch ganz gemütlich aus, aber viele Dinge fehlten. Nun wo ich aber meine Arbeit sowieso bald aufgeben würde, war es nicht mehr wichtig, wie dieses Zimmer aussah. Denn länger als ich musste würde ich mich auf diesem Anwesen nicht aufhalten. Ich wollte weg von hier und weg von Manuel, das stand beinahe auch schon fest. Ich würde wahrscheinlich hinterher ewig entscheiden müssen wo ich hinziehen würde, aber ich fand sicherlich eine Lösung für dieses kleine, womöglich aber doch recht große Problem. Ich stellte mir das so leicht vor, obwohl ich wusste dass es das keinesfalls war. Denn die einzelnen Provokationen und das dumme Verhalten von Manuel reichten bis hier hin einfach nicht, um mich wirklich von ihm verabschieden zu können. Es war mir nicht möglich ihn aus meinen Gedanken zu verbannen wenn es einfach noch nicht reichte. Wenn er mich noch nicht genug verletzt hatte, so, dass ich freiwillig vor ihm kapitulierte.
Als Valentin nicht mehr auf der Türschwelle, sondern im Zimmer stand, marschierte ich zur Tür und schloss diese einfach. Mit einem Lächeln schaute ich dann zu Valentin, lief aber an ihm vorbei und ließ mich auf dem Sofa in Nähe des Fensters nieder, stets mit meinem Blick bei Valentin. Es brauchte zwar keine Worte, dennoch konnte ich mich nicht beherrschen. „Manuel ist ein Arsch, im Gegensatz zu dir. Auch wenn ich nicht gewusst habe, dass du auch beißen kannst“, murmelte ich in Hinsicht auf seine Reaktion vorhin. Mir schien als würde er mindestens genau so unfair und jämmerlich sein wie Manuel. Ich hoffte bloß die beiden begannen nun nicht sich jeden Tag so zu behandeln wie eben bei ihrem ersten Treffen, das würde ich womöglich nicht aushalten. Es würde mich nerven und mit der Zeit wahrscheinlich auch wütend machen, da ich meinen Bruder nur als lieben und ruhigen Mann kannte. Auch wenn mir eine andere Seite seinerseits sicherlich gefallen könnte. Ich deutete auf meinen Schoß während ich fordernd lächelte. „Komm her“, hauchte ich verführerisch in seine Richtung. Es war mir ganz gleich dass Manuel sich in der Nähe aufhielt. Ich würde höchstens die Beherrschung behalten wenn Valentin es so für besser hielt. Aber nach der Nacht mit ihm konnte ich schlecht leugnen, dass mein Verlangen nach ihm direkt abgeklungen war. Denn mittlerweile klang es auch keinesfalls mehr eigenartig, dass ich meinen eigenen Bruder entjungfert hatte. Ich war froh darüber dass es nicht irgendein schmieriger Kerl getan hatte, sondern dass sein erster Sex mit mir gewesen, und somit wahrscheinlich schöner als jeder andere geworden war.
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Di Aug 12, 2014 9:30 am

Valentin:

Ich hatte mir von Denis das Haus zeigen lassen, mehr aber mit den Erklärungen, wann ich diese Räume lieber mied um Manuel aus dem Weg zu gehen. Ich hatte nicht vor meine Zeit mit diesem Kerl zu verschwenden, wenn ich nicht musste. Ich würde die meiste Zeit mit Denis verbringen und wenn er nicht da war, ebenfalls meinen Weg nach draußen anschlagen. Ansonsten würde ich mich vermutlich bloß in meinem Gemach aufhalten, mir die Zeit mit Büchern oder anderen Dingen vertreiben und sehnsüchtig darauf warten, dass mein geliebter Bruder wieder nachhause zurückkehrte. Deswegen war es mir auch lieb, dass mit Denis all das erklärte, mit der Einschränkung, dass Manuel dafür ausnahmsweise zuhause sein musste. Ich folgte Denis in jeden Raum und blieb ruhig, während ich ihm zuhörte und zusah, nur ein weiteres Mal feststellen musste, wie gut mein Bruder doch aussah. Doch das würde ich ihm momentan vermutlich nicht sagen, da er es bestimmt auch schon wusste.
Auf seinem Zimmer blieb ich gar nicht lange im Türrahmen stehen, damit er mich nicht wegschicken konnte, was Denis dann auch nicht tat. Er schloss die Türe und lief hinüber zu seinem Sofa, auf welchem er sich niederließ, bevor er mich ansah. Sein Kommentar brachte mich zum Grinsen. „Wenn es jemand wagt, mit Dir zu spielen, kann ich schon einmal biestig werden, Brüderchen.“ Als er mich dann praktisch dazu aufforderte, auf seinem Schoß Platz zu nehmen, grinste ich etwas und lief, ohne groß zu protestieren, zu ihm hinüber und ließ mich rittlings auf seinem Schoß nieder. „Sollten wir uns hierfür nicht lieber erst einmal ausziehen?“, brummte ich leicht grinsend, während ich mich seinen Lippen so genähert hatte, dass kaum Platz zwischen ihnen war. „Aber wir können alles natürlich auch ein wenig herauszögern. Wie Du wünschst.“, murmelte ich dann noch leise, bevor ich meine Lippen zärtlich auf seine senkte. Doch merkte ich recht schnell, dass es mir nicht genügte, weswegen ich ihn in ein forderndes Zungenspiel zog. Er sollte ruhig merken, dass ich, zumindest heute, ungern warten wollte.
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Di Aug 12, 2014 9:47 am

Denis:

Ich wusste dass es ein wenig riskant war in meinem Gemach solche Spiele mit ihm zu beginnen, aber ich kannte niemanden der mich daran hindern würde. Valentin schien damit kein Problem mehr zu haben und Manuel interessierte es sowieso nicht. Ich würde es eher amüsant finden, wenn das mit uns herausfinden würde. Es konnte mir auch egal sein wie er dann darüber denken würde, denn solange ich mich dabei wohl fühlte, hatte es niemanden etwas anzugehen oder zu interessieren. Mich hielt niemand davon ab meinen Bruder so zu lieben, wie er es nach den ganzen Monaten wirklich verdient hatte. Als er sich rittlings auf meinem Schoß niedergelassen hatte, legte ich meine Hände an sein Becken und schmunzelte bei seinen Worten. Die Erinnerungen letzter Nacht schossen mir durch den Kopf, was mich schon wieder glücklich machte und davon ablenkte, wie wütend ich zuvor noch auf Manuel gewesen war. Ich musste dieses Arschloch aus meinen Gedanken streichen, und beinahe glaubte ich, dass es mit Valentin an meiner Seite tatsächlich funktionieren könnte. Denn er wusste scheinbar genau was ich wollte. Er hatte mich ohne weiteres geküsst und diesen Kuss auch viel zu schnell intensiver werden lassen, sodass der Zungenkuss mich beinahe völlig aus dem Konzept brachte. Ich hatte nicht vor das hier in die Länge zu ziehen und herauszuzögern was ich haben konnte, jedoch mochte ich den Gedanken es langsamer anzugehen nach gestern ebenfalls. Ich löste mich ein wenig keuchend aus dem Kuss und lächelte Valentin provokant an. „Wir müssen es nicht in die Länge ziehen. Ich dachte nur dass ich dir nach gestern noch ein wenig unter die Arme greifen sollte“, stellte ich klar. „Immerhin warst du gestern noch Jungfrau.“ Mein Lächeln hatte sich mittlerweile in ein Grinsen verwandelt, nicht aber wegen der Tatsache weil ich ihm erst gestern die Jungfräulichkeit genommen hatte. Sondern eher weil ich derjenige gewesen war, der es letztlich auch getan hatte. Ich zog meine Hände von seinem Becken und befasste mich dafür mit seinem Hemd, welches ich recht schnell aufgeknöpft und neben mir auf dem Sofa abgelegt hatte. „Du musst zunehmen“, brummte ich dann doch leise an seine Lippen, als mir wieder bewusst wurde, wie dünn er wegen dem ganzen Stress geworden war. „Sonst muss ich ewig Angst um dich haben. Ich will dir nichts brechen“, meinte ich leise während mein Blick nun doch wieder in seine Augen fiel. Tatsächlich war meine Sorge um ihn recht groß, und gerade weil er schon vorher so dünn gewesen war, kam ich von diesem Gedanken gar nicht los. Wie vorsichtig sollte ich nur mit ihm umgehen, wenn ich ihm bei jeder kleinsten Berührung weh tun konnte? Ich wusste zwar dass er ziemlich stark und womöglich auch nicht der ängstlichste Mensch war, aber meine Bindung zu ihm ließ kaum zu dass er sich mit irgendwas zu überforderte oder sich alleine in irgendwelche Angelegenheiten stürzte. Ich fuhr mit meinen Fingerkuppen sachte über seinen Oberkörper, während ich mich seinen Lippen wieder zärtlich widmete. Ich wollte wissen was er noch so gelernt hatte in der letzten Nacht, und hielt mich somit regelrecht zurück. Vor allem aber tat ich das weil ich mit meiner Beherrschung nie wirklich übereinstimmte. Ich wollte ihn nicht zu schnell dazu treiben sich mir nun an den Hals zu werfen, sondern wollte ihm seine Zeit lassen, in Hoffnung, dass er sich an meinen Körper und an die ganzen Gefühle gewöhnen würde.
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Di Aug 12, 2014 10:15 am

Valentin:

Die Tatsache, dass mein Bruder mich provozierte und beinahe dazu aufforderte, ihm seinen Verstand zu verdrehen, ließ auf meinem Gesicht ein Grinsen erscheinen. Wenn er wollte, dass ich ihm zeigte, was ich nun gelernt hatte und konnte, würde ich es ihm zeigen. Er sollte sehen, dass ich ziemlich schnell lernfähig war. Lernfähig ihn zu lieben, so wie er es sich wünschte. Doch gab ich auf sein provokantes Kommentar nichts zurück, beschäftigte mich lieber mit dem, was er zu meiner Statur sagte. „Wenn ich Dir dann besser gefalle, Brüderchen.“, murmelte ich lächelnd. Er würde mir nicht weh tun können, da ich längst nicht mehr so schmerzempfindlich war, nachdem ich die Bolzen und die Kugeln abbekommen hatte und er brauchte schon einiges, um das zu toppen, wobei ich nicht glaubte, dass er es je wagen würde, mich zu verletzen. Doch er ließ mich von diesen Gedanken abkommen, indem er mich erneut in einen Kuss zog, ihn aber weniger fordernd ließ. Vermutlich weil ich bereits die Aufgabe bekommen hatte, ihm zu zeigen, was ich von ihm gelernt hatte. So knöpfte ich während des Kusses sein Hemd auf, welches ich ihm dann von den Schultern streifte, ehe ich es zu meinem legte. Dann löste ich mich aus dem Kuss und sah Denis lächelnd an, blickte in seine Augen. Doch nach wenigen Sekunden, hatte ich mich wieder seinem Hals gewidmet und sog nun intensiver an einigen Stellen, denn den Knutschfleck, den er mir verpasst hatte, ließ ich nicht auf mir sitzen. Zwar verteilte ich hin und wieder mal ein paar Küsse auf seinem Hals oder leckte über die Stelle, die ich momentan intensiv liebkoste, doch lief alles darauf hinaus, ihm ebenfalls ein Zeichen dafür zu verpassen, dass er mir gehörte. „Ich hoffe Du weißt, wie sehr ich Dich liebe, Brüderchen.“, flüsterte ich leise, nachdem ich von seinem Hals abgelassen und nun vorsichtig an seinem Ohrläppchen sog, was vielleicht nicht sonderlich verbreitet, aber doch sehr angenehm war, wie ich es mir vorstellen konnte. Erst nachdem ich von Denis ein Keuchen vernommen hatte, ließ ich von seinem Hals ab und erhob mich für einen Moment von seinem Schoß, um mich vor ihm von meiner Hose zu entledigen, bevor meine Boxershorts folgten und ich seine Hand ergriff und ihn von der Couch zog. Somit strich ich einmal seinen Oberkörper hinab, ehe ich den Bund seiner Hose erreicht hatte und mich damit befasste, ihn aus dieser zu befreien. Als das geschafft war, folgte seine Boxershorts. Ich erlaubte es mir, ihn erneut zu mustern, wie er dort nackt vor mir stand, bevor ich ihn zurück auf die Couch stieß und mich leicht keuchend auf seinem Gemächt (danke übrigens für das Wort) niederließ, bisher aber nicht daran dachte, mich großartig zu bewegen. „Du bist wunderschön. Ich hoffe, dass Du das ebenso weißt.“, brummte ich leise, ehe ich dann begann meinen Körper zu heben und wieder zu sinken, während ich mit meinem Becken kreisende Bewegungen machte. Die Schmerzen, die ich gestern empfunden hatte, traten nicht mehr auf und ließen mir genug Freiheit, im Gegensatz zu gestern, das Tempo ein wenig zu steigern, damit ich Denis ersticktem Stöhnen lauschen konnte, während ich mir auf die Lippe bis, um mir meines zu verkneifen. All die Zeit über beobachtete ich Denis, merkte, dass es auch ihm schwer fiel, leise zu sein. Vermutlich hielt er sich bloß zurück, weil ich es so tat. Somit versuchte ich ihn letztlich ein wenig von den Qualen zu befreien und mit einem Kuss all sein Stöhnen abzufangen, bevor es dieses Zimmer verlassen konnte. Ich jedoch bewegte mich weiter auf seinem Gemächt, mit dem Ziel, ihm zu zeigen, dass ich gelernt hatte und ich jedes Mal mehr dazu lernen würde, bis ich es schaffte, ihm voll und ganz zu genügen.
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Di Aug 12, 2014 10:52 am

Denis:

Auch der nächste morgen stimmte mich schon glücklich, als die Sonnenstrahlen durch das Zimmer drangen und mir ein wenig Wärme auf die Haut zauberten. Ich schmunzelte leicht darüber dass Valentin tatsächlich bei mir im Zimmer geschlafen hatte. Sein Kopf ruhte auf meinem Oberkörper während er noch immer schlief, was ich aber sicherlich nicht mehr lange so lassen würde. Ich hatte heute einiges zu tun, auch wenn ich nach gestern kaum an die Arbeit denken mochte. Er hatte mich erneut um den Verstand gebracht und mein Gefallen an dieser Sache wuchs immer schneller. „Aufwachen, Süßer“, brummte ich leise während ich ein wenig durch seine Haare fuhr. Mich störte es wirklich nicht dass er bei mir geschlafen hatte. Schließlich interessierte es Manuel sowieso nicht, und meines Erachtens nach hatte er sich auch nicht länger darüber gewundert wo wir beide uns herumgetrieben hatten. Ich war schon erstaunt darüber gewesen, wie wir es geschafft hatten so leise zu bleiben. Als er sich langsam ein wenig regte, lächelte ich und versuchte mich ein wenig aufzusetzen, zog ihn sogar liebevoll mit hoch und ließ ihn seinen Kopf noch ein wenig gegen meine Schulter lehnen, während er ganz langsam aufwachte. Irgendwann hob er dann seinen Kopf an und rieb sich verschlafen die Augen, bevor er mich ein wenig verträumt anschaute. Ich schmunzelte nur und legte eine Hand an seine Wange, bevor ich ihm zärtlich einen Kuss auf die warmen Lippen drückte. „Ich habe von dir geträumt“, gestand ich ihm fast schon grinsend. „Was hast du geträumt?“ Ich beugte mich bis zu seinem Ohr vor, konnte mir auch eigentlich schon bestens vorstellen worauf das hinauslaufen würde. Ich flüsterte ihm einige – meines Erachtens nach - dreckige Dinge ins Ohr, bevor ich noch ein wenig verharrte und mich dann wieder aufrecht hinsetzte. Grinsend beobachtete ich seine Reaktion, bevor er sich auch schon ohne weiteres rittlings auf meinen Schoß setzte und seine Hände in meinem Schopf vergrub, während ich meine dafür an seine Hüften führte.
Ich hatte gewusst wie es enden würde, und somit wunderte es mich auch absolut nicht, dass ich mich mit Valentin noch immer in meinem Gemach wiederfand, als ich das erste Mal wieder daran dachte, dass ich Pflichten zu erfüllen hatte. Jedoch konnte ich meinen Bruder schlecht unbefriedigt alleine zurück lassen, auch wenn ich mich vorerst bloß damit befassen würde, mir meine Befriedigung zu holen. Und so hatte ich ihn recht schnell aus seinen Boxershorts befreit, mir das hinterher gleich getan und ihm noch einen letzten Kuss auf die Lippen gedrückt, ehe ich ihn vorsichtig rüber zur Wand gedrängt hatte. Ich griff nach seinen Händen und platzierte diese an der Wand, ließ meine jedoch noch immer auf diesen ruhen um mein Gewicht verlagern zu können. „Denk dran“, murmelte ich in seinen Nacken, welchen ich mit meiner Zunge zärtlich liebkoste, nachdem ich meine Hände leicht mit seinen verschränkt hatte. „Wir sind nicht alleine.“ Lächelnd, jedoch noch immer vorsichtig, wie ich auch die letzten Male mit ihm umgegangen war, versenkte ich mich mit einem leisen Keuchen in ihm, und versuchte ihn auch nur langsam an dieses Gefühl zu gewöhnen. Meine Stöße hielten sich anfangs beherrscht, wurden mit der Zeit, als ich merkte dass seine Anspannung sich gelöst hatte, jedoch ein wenig schneller. Ich konnte seine Töne nicht ersticken, nur meine eigenen, worin ich mich auch bestens schlug, indem ich mich mit meinen Lippen an seinem Nacken, sowie seinem Schulterblatt zu schaffen machte. Er durfte ruhig laut sein – es störte mich nicht, im Gegenteil. Ich liebte es ihn zu hören, vor allem aber sein Stöhnen, welches mit der Zeit immer lauter durch den Raum drang.
Nahezu lächelnd drückte ich Valentin nieder auf das Sofa, bevor ich mich auch kurzerhand, ohne Proteste über mich ergehen zu lassen, auf seinem Gemächt niederließ. Ich war daran gewöhnt und brauchte mich somit kaum davor scheuen, konnte Valentin jedoch ansehen dass er sich bereits sichtlich überfordert hatte. Es war schwer für ihn ruhig zu sein, und mein Mitleid dafür war mit der Zeit auch gewachsen. Aber nun hatte ich wieder die Möglichkeit ihm das zu erleichtern, weswegen ich eine Hand in seinen Nacken schob und die andere in seinem Schopf versenkte. So zog ich seinen Kopf ein wenig zu mir, während ich langsam begann mich auf seinem Gemächt zu bewegen, meinen Körper zu heben und mich wieder sinken zu lassen, bis er sich selbst dazu drängte ebenfalls zu agieren. Ich spürte nach kürzester Zeit seine Hände an meinem Becken, während ich mich damit befasste jegliche Töne einzufangen, die seinen Lippen entflohen. Aber auch ich konnte nicht ganz ruhig bleiben. Ich musste mich beinahe mehr beherrschen als er, weil dieses Gefühl mittlerweile einen Fremdheitsgrad angenommen hatte. Und trotzdem konnte ich kaum leugnen, dass ich es mitunter vermisst hatte. Und umso glücklicher war ich darüber, dass das hier nicht Manuel, sondern mein Bruder Valentin war. Und wenn ich verhindern konnte dass man es mitbekam, tat ich es selbstverständlich. Aber wie lange ich das noch tun konnte, war mir nicht klar – denn so wenig wie wir die Finger voneinander lassen konnten, glaubte ich kaum daran, dass diese Liebeleien in den nächsten Tagen ihr Ende finden würden.
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Di Aug 12, 2014 11:27 am

Valentin:

Ich hatte mich den ganzen Tag mit einem Buch beschäftigt, welches ich mir aus Denis' Zimmer mitgenommen hatte, da er nun seinen Pflichten nachzugehen hatte, was ich natürlich trotzdem irgendwo schade fand. Ich genoss die Zeit mit meinem Bruder, umso mehr die innigen Momente, die mir von Mal zu Mal besser gefielen. Dennoch hatte ich meine Zeit erfolgreich totgeschlagen, denn als ich Abends an die Zimmertüre von Denis klopfte, um nachzufragen ob er endlich fertig war, schien es genauso wie erhofft. Er war seinen Pflichten nachgekommen und hatte einen Brief an den König verfasst, ehe er sich auch noch mit anderen Dingen befassen musste. Ich hatte ihn natürlich nicht gestört, weil ich wusste, dass es wichtig war. Doch nun, wo er endlich wieder Zeit hatte, wollte ich ihm diese nehmen. Somit brauchte ich nicht lange, ehe ich mich schon in seinem Zimmer befand und die Türe geschlossen hatte, ehe ich Denis mit zum Bett führte, auf das ich ihn vorsichtig stieß. Dann ließ ich mich auf seinem Schoß nieder, damit er saß und ich ihm sein Hemd somit leichter entledigen konnte. „Du siehst ganz schön geschafft aus, mein Lieber.“, murmelte ich und grinste ein wenig provokant. „Ich denke, nach der schweren Arbeit, hast Du Dir auch eine Belohnung verdient.“ Mit diesen Worten senkte ich meine Lippen auf seine, beließ es für den Moment auch bei einem mehr zärtlich angelegten Kuss, während ich sein Hemd öffnete und es ihm von den Schultern strich, ehe es zu Boden glitt. Dann jedoch zog ich ihn in einen fordernden Zungenkuss, ohne ihm die Chance zu lassen, dass er sich löste, denn ich wollte keinerlei Proteste auf meine Worte hin hören. Ich öffnete mein Hemd, bevor ich es ebenfalls zu Boden fallen ließ und mich von seinem Schoß erhob, obwohl ich mich, wenn auch sehr widerwillig, aus dem Kuss lösen musste. Erst nachdem ich festen Halt auf dem Boden gefunden hatte, zog ich Denis zu mir hoch und begann, mich an seiner Hose zu schaffen zu machen, die ich ihm, genauso wie die Boxershorts entledigte. Bei mir hielt ich es noch für unnötig, mich gleich direkt zu entkleiden, wenn ich mich erst mal seiner selbst annehmen würde. Somit stieß ich Denis leicht grinsend zurück auf das Bett und kniete mich vor ihm hin. „Falls Du nicht belohnt werden willst, sag es mir nur.“ Doch ich gab ihm nicht die Chance noch etwas zu sagen. Während ich sein Glied mit meiner Zunge umrundete, es liebkoste, um Denis die ersten erstickten Laute zu entlockten, blickte ich zeitweise zu ihm hinauf, um sicherzugehen, dass ihm gefiel was ich tat. Nach dem ersten leisen Stöhnen, nahm ich sein Glied letztlich zwischen meine Lippen und merkte schnell, dass ihm das Leise bleiben, immer schwerer fiel.

Manuel:

Ich war den ganzen Tag unterwegs gewesen und hatte mich mit der Arbeit, dementsprechend also mit Jaime beschäftigt, ehe ich einen Brief des Königs erhalten hatte, den ich Denis zeigen sollte. Dieser war die letzten Tage damit beschäftigt gewesen, sich mit seinem Bruder die Zeit zu vertreiben, wie auch immer die Beiden es ständig miteinander aushielten, doch nun hatte er sich gefälligst auch mal der Arbeit zu widmen, was ich bisher nicht großartig von ihm verlangte, da ich es auch alleine hinbekam. Nachdem ich meine Schuhe im Flur ausgezogen und meinen Mantel über einen Stuhl gehängt hatte, lief ich die Treppen hinauf, den Brief in meiner linken Hand und steuerte das Zimmer von Denis an. Doch bevor ich überhaupt in der Lage war, die Türe zu öffnen, erreichten mich nur allzu bekannte Laute. Denis Stöhnen drang durch die Türe und brachte mich zum Grinsen, als ich verstanden hatte, wer sich dort mit ihm befand. Es war interessant zu wissen, was Denis so trieb, wenn er sich nicht gerade mit mir abgab, was er nun ja nicht mehr nötig hatte. Stattdessen fickte er seinen Bruder. Nun war mir aber auch klar, wie sie es den ganzen Tag miteinander aushielten. Ich glaubte kaum an Liebe unter ihnen, mehr an den Spaß, den die Beiden daran hatten, gleich zwei Gesetze zu brechen, anstatt bei einem zu bleiben. Der Gedanke daran, deren kleines Geheimnis zu kennen, ließ mich nur noch breiter Grinsen, doch anstatt sie bei ihrem Tun zu unterbrechen, trat ich den Weg nach unten an, wo ich mich gemütlich vor dem Kamin setzte, um den Abend, wie seit neustem immer, mit Alkohol ausklingen zu lassen. Es schien Denis anscheinend prächtig zu gehen, seitdem er es mit seinem Bruder trieb und es störte mich nicht einmal ansatzweise, da ich mich für Denis nicht interessierte. Falls die Beiden mich jedoch stören sollten, wusste ich, womit ich sie in die Ecke treiben konnte.
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Di Aug 12, 2014 12:18 pm

Denis:

Kurz nachdem ich mich am Abend noch einmal mit Valentin befasst hatte, lag ich gemeinsam mit ihm auf meinem Bett. Sein Kopf ruhte auf meinem warmen Oberkörper, während meine Hand sanft über seinen Rücken strich. Ich lauschte seinem leisen Atem und hielt für wenige Momente sogar die Augen geschlossen, um einfach zu genießen dass ich ihn bei mir hatte. Ich war so froh dass er hier war, dass ich mir nicht länger Gedanken um Manuel machen musste, der mich nun kaum noch interessierte. Es war zwar kaum Zeit vergangen, aber ich hatte gemerkt, dass ich ihn nie wirklich geliebt hatte. Ich hatte es mir eingeredet um meinen Bruder zu vergessen, aber nun war es zwecklos. Ich war hoffnungslos verliebt in ihn und das konnte ich auf keinen Fall leugnen. Keine Gesetze dieser Welt würden mich davon abhalten ihn zu lieben, und nichts würde mich jemals wieder von ihm trennen können. Ich fuhr ihm sanft mit einer Hand durch die blonden Haare und blickte zu ihm hinunter, ehe ich vorsichtig über seine Wange strich. „Ich habe ihn niemals geliebt“, flüsterte ich ehe ich tief durchatmete. Ich meinte das tatsächlich ernst, und ich war froh darüber dass ich es verstanden hatte. Valentin hatte mir die Augen geöffnet und mir die schönsten Stunden meines Lebens beschert, wofür ich ihm mehr als nur dankbar war. Denn im Grunde genommen hatte er mich davor bewahrt, in meinen eigenen Tod zu rennen. Ich wäre in der Nähe von Manuel niemals glücklich geworden, und da ich das nun wieder wusste, konnte ich ehrlich zu mir selbst sein. „Ich habe immer nur dich geliebt, und tue es auch heute noch. Ich liebe dich mehr, als es je einer könnte“, gestand ich ihm schmunzelnd während ich dann doch für den Augenblick die Augen wieder schloss. Mir waren die Gesetze wirklich sichtlich egal, denn was sollte ich gegen meine Liebe schon tun? Ich hatte gemerkt dass ich mich nicht dazu zwingen konnte, nach vielen Jahren einen anderen Mann zu lieben, der diese Gefühle niemals erwidern wollen würde. Valentin hingegen konnte es, und ich war beinahe schon stolz darüber einen so tollen Mann momentan an meiner Seite zu haben. Wenn ich aber ehrlich war, wollte ich ihn niemals wieder gehen lassen. Ich liebte ihn für seine Art, wie er mit mir sprach und wie er mit mir umging. Und das tat ich schon seit vielen, vielen Jahren. Das würde wahrscheinlich auch niemals enden, und so konnte ich mir sicher sein, dass mein Bruder der einzige auf der Welt sein würde, den ich jemals wahrhaftig lieben konnte. „Wenn ich könnte, würde ich dich wahrscheinlich heiraten“, meinte ich leicht lachend. „Dann wüsste ich zumindest dass du mir gehörst, und nicht noch jeder Anspruch auf einen so perfekten Mann wie dich erheben kann“, murmelte ich leise, beinahe etwas betrübt darüber. Ich erinnerte mich daran wie er von seinem Held Constantin gesprochen hatte, und wie er gesagt hatte, dass er verliebt in ihn war. Es war definitiv keine „Liebe“ wie sie zwischen mir und Manuel existiert hatte. Aber war sie reell? Hatte sie eine Chance, stärker zu werden als die Liebe zwischen uns Brüdern? Ich zweifelte nicht daran, hoffte jedoch, dass es niemals geschehen würde. „Ich will irgendwo alleine mit dir leben. Abseits der Zivilisation, die uns irgendwann etwas anhaben wollen würde. Wir könnten glücklich sein, bis zu unserem letzten Atemzug. Glücklich sein, bis keines unserer beiden Herzen noch einen Schlag tut“, flüsterte ich in Gedanken und lächelte. „Ich liebe dich, Valentin. Und das nicht nur als meinen Bruder.“
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Di Aug 12, 2014 12:34 pm

Valentin:

Ich fühlte mich bei Denis wohl, so wohl, dass ich nie von seiner Seite weichen wollte, weil ich wusste, dass es bei ihm der einzige Platz war, an dem ich mich so geborgen fühlte. Constantin konnte mir die Sicherheit nicht geben, so sehr er es auch versuchte. Er war nicht in der Lage, den Platz meines Bruders einzunehmen und auch nicht den Platz, den er in meinem Herzen hatte. Ich würde ihn immer über jeden Mann in meinem Leben stellen, vor allem nach den vergangenen Tagen, in denen ich gelernt hatte, über all die Gesetze und die Verbote hinweg zu sehen. Ich hatte gelernt sie zu verdrängen, weil sie mir nutzlos erschienen. Denn ich wollte meinen Bruder lieben und das auf alle mir erdenklichen Weisen. Während ich seinem Herzschlag lauschte, belächelte ich die Tatsache, dass ich nun hier an seiner Brust lag, als wäre alles in Ordnung, als könne uns niemand schaden. Es war zwar in Wirklichkeit anders, doch tat es gut, das alles vollkommen auszublenden und so zu tun, als wären wir sicher. Somit taten auch seine Worte meinem Herzen und mir unglaublich gut und ich verfolgte sie vollkommen leise. Ich liebte seine Stimme, liebte die Worte die er wählte und ich liebte den Gedanken, mit ihm alleine zu leben, irgendwo, wo uns niemand etwas anhaben konnte. Genauso den Gedanken, ihn zu heiraten. „Dann lass uns das machen. Lass uns von hier weg, gemeinsam. Lass uns ein Haus kaufen, in fernen Ländern, in denen ich auch arbeiten gehen kann, damit wir unser Leben finanzieren können. Wir können auch heiraten. Nun ja, nicht wirklich, aber zumindest können wir uns Ringe kaufen, im Glauben, wir haben geheiratet. Wenn es irgendjemand wagen würde, uns anzusprechen, könnten wir ja immerhin behaupten, dass wir bereits verheiratet sind.“, murmelte ich leise vor mich her und fuhr mit meinen Fingerkuppen leicht über seinen Bauch, machte beinahe kreisende Bewegungen. „Ich liebe Dich ebenfalls nicht nur als meinen Bruder. Du hast mir immerhin gezeigt, wie wenig obskur solch, eigentlich absurd geglaubte Dinge sind. Nun weiß ich, dass Du der Einzige bist, den ich je so lieben kann, wie ich es tue.“ Ich liebte Denis wirklich, selbst wenn es nicht lange gedauert hatte, bis aus brüderlichen Gefühlen, wirkliche echte wurden. Es war auch einfach sich in ihn zu verlieben, denn er war wundervoll. Vermutlich war das Einzige, das mich aufgehalten hatte, die Barrikade die ich mir bisher immer selbst in meinem Kopf gestellt hatte, weil ich Inzest als widerlich fand. Da sich dies nun geändert hatte, sah ich vermutlich alles ein wenig anders.
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Di Aug 12, 2014 1:11 pm

Denis:

„Dann heirate mich“, murmelte ich leise, während ich noch immer vorsichtig mit einzelnen seiner Strähnen spielte, und mir diese vorsichtig um den Zeigefinger wickelte. „Und lege es nie wieder darauf an, dass ich mich zwinge, einen Mann wie Manuel zu lieben“, ergänzte ich mich noch ruhig. Tatsächlich würde ich nichts dagegen einzuwenden haben, uns beiden Ringe zu besorgen damit wir es wenigstens untereinander hinbekommen würden, zu heiraten. Es klang wahrscheinlich völlig eigenartig, jedoch nicht für mich. Der Gedanke daran meinen Bruder zu heiraten gefiel mir – niemand würde ihn mehr anfassen wenn er einen Ring trug, der deutlich zeigte, dass er glücklich vergeben war. Dass er einen Mann hatte der auf ihn wartete wenn es mal später wurde, der morgens mit Frühstück an seinem Bett sitzen und ihn wach küssen würde. Der ihn nach einem langen Arbeitstag verwöhnen und ihn ihn auch in schweren Zeiten stets aufrichtig lieben würde. Mein größer Wunsch war es dieser Mann für Valentin zu sein, gemeinsam ein glückliches Leben mit ihm zu führen und nie wieder von seiner Seite zu weichen. „Heirate mich und bleib für immer bei mir. Uns wird keiner etwas antun können, wenn wir nicht nur durch unser Blut verbunden sind“, flüsterte ich zufrieden, bereits in Gedanken schwelgend. Die Vorstellung gefiel mir wahrscheinlich mehr als sie es gesetzlich durfte. Aber solange Valentin damit einverstanden war, würde ich tun und lassen was ich wollte. Ich brauchte Manuel nicht länger und musste mir nicht noch weiter den Kopf über ihn und „unsere gemeinsame Zukunft“ zerbrechen, wenn ich mittlerweile wusste, dass es niemals eine solche geben würde. Ich würde den Rest meines Lebens an der Seite meines Bruders verbringen, ihn lieben und ehren bis der Tod uns scheiden würde. Ich setzte mich vorsichtig auf und zog Valentin direkt sachte mit hoch, blickte dann direkt in seine Augen als er aufrecht vor mir saß. Mit meinen Händen umschloss ich lächelnd sein Gesicht, während ich mich ein wenig zu ihm vorbeugte. „Wir werden zwar auf ewig den gleichen Nachnamen tragen, weil er familiär ist, aber ich glaube nicht dass ich mich nicht besser fühlen würde, wenn ich weiß, dass du nur noch mir gehörst“, hauchte ich an seine Lippen, streifte diese aber nur kurz. „Was wird aus deiner Liebe zu Constantin? Was wirst du ihm erzählen?“, fragte ich ein wenig beunruhigt, da ich gar nicht wusste wie ein Mann wie er darauf reagieren würde. Ich nahm ihm theoretisch den Mann, der ihm sehr viel bedeutete. Auch wenn ich ihn mehr liebte als er es jemals könnte. „Wenn wir erst einmal fort sind, wird er sicher nicht erfreut darüber sein, dich nicht mehr an seiner Seite zu sehen“, meinte ich besorgt und schaute beinahe schon ein wenig mitleidend drein. Immerhin hatte er Valentin das Leben gerettet als ich nicht da gewesen war, und ich hatte ihm somit viel zu verdanken. Ihm nun also meinen Bruder zu nehmen hielt ich zwar für unfair, jedoch auch nur passend für mich. Ich brauchte ihn, und an einer Zukunft mit ihm führte kein Weg mehr vorbei.
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Di Aug 12, 2014 1:24 pm

Valentin:

Seine Worte drückten mir eine Gänsehaut auf, die sich über meinen kompletten Körper zog, während mein Herz begann schneller zu schlagen. Er forderte mich tatsächlich auf ihn zu heiraten, zumindest so, wie es uns beiden gegönnt war, und schien sich vollkommen sicher, dass er den Rest seines Lebens mit mir verbringen wollte. Ich begann zu Lächeln, weil ich so glücklich war. Glücklich, dass ich ihn an meiner Seite hatte und er mich für immer bei sich haben wollte. „Du meinst für immer.. also für immer und ewig? Bis das der Tod uns scheidet?“, fragte ich nach und blickte in seine Augen, während ich nun mittlerweile vor ihm saß. Ich liebte diesen Mann so sehr, dass ich vermutlich alles tun würde, um ihn heiraten zu können. Doch da uns dies nie möglich sein würde, reichte es mir, zumindest den selben Ring zu tragen wie er, mit ihm in einem Haus zu leben und zu sagen, dass wir verheiratet waren. Ich würde so agieren, als wäre es der Fall und ihn meinen Mann nennen, ob er nun wollte oder nicht. Zwar würde ich es nicht in der Öffentlichkeit tun dürfen und doch würde er nur noch mir gehören, weil ich dann sein Mann war. Leicht schmunzelnd über meine Gedankengänge, legte ich meine Hände auf die Oberschenkel von Denis, weil ich mich ebenfalls noch ein Stück zu ihm vorbeugte. „Ich würde nichts lieber tun, als Dich zu heiraten. Selbst wenn wir keinen offiziellen Weg nutzen können.“ Ich belächelte die Tatsache, dass unsere Pläne nun schon soweit voraus reichten, dass ich mein Leben mit ihm verbringen wollte. Ich belächelte, dass wir womöglich in einem abgeschiedenen Haus wohnen würden und ein Leben wie ein glückliches Ehepaar führen konnten, ohne dass irgendjemand davon erfahren müsste. Bei der Frage von Denis, was nun mit Constantin und meiner Liebe zu ihm war, seufzte ich leise. „Ich habe Dir bereits gesagt, dass ich ihn nie so sehr lieben könnte, wie ich Dich liebe. Ich denke er hat den Platz auch nur eingenommen, weil mein Kopf mir die Vorstellung mit Dir bisher verboten hatte.“, murmelte ich leise und lehnte meine Stirn etwas an seine. „Es wird aber kein Problem darstellen. Ich werde ihm schreiben, dass ich mit Dir verreise. Ich werde ihm den Abschied so leicht wie möglich machen, indem ich sage, dass ich enttäuscht bin, weil er mich alleine gelassen hat. Ich werde ihm erklären, dass ich nie wieder etwas von ihm wissen will und er wird über mich hinwegkommen. Uns steht also alles offen.“
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Di Aug 12, 2014 1:51 pm

Denis:

Ich war so froh darüber ihn glücklich zu sehen, aufgrund der Vorstellungen die die ich ihm frei mitgeteilt hatte. Es war schön zu wissen, dass wir beide im Leben nur noch gemeinsame Ziele hatten, und diese von nun an verfolgen würden. Somit konnte ich gar nicht anders, als sein Lächeln zu erwidern. Mir war mittlerweile unglaublich warm, ich war so glücklich wie nie zuvor und konnte gar nicht daran glauben, dass das alles gerade wirklich passierte. Immer hatte ich mir verboten mir mich mit ihm vorzustellen, und nun hatten sich sämtliche Dinge auch im realen Leben abgespielt. Es waren Erinnerungen die ich ewig beibehalten und stolz über sie nachdenken würde. Trotz dieser rosaroten Traumwelt kannte ich die Schattenseite – wie würde wohl unsere Familie von uns denken? Unser Vater war immer stolz auf unsere Bindung gewesen, hatte immer gesagt wie froh er gewesen war, dass Valentin und ich uns so gut verstanden. Vielleicht war es mit der Zeit einfach zu viel geworden, und nun eskaliert, weil keiner fähig gewesen war es zu verhindern. Aber ich wollte nicht weiter über die Meinung anderer nachdenken. Unser Leben würde schön werden und da interessierte es mich nicht, wie andere darüber dachten. Auch wenn ich mich tatsächlich ein wenig um diesen gewissen Constantin sorgte, der wirklich viel für meinen Bruder getan hatte. Ich wollte ihm Valentin zwar nicht einfach wegnehmen, aber überlassen konnte ich ihm in meinem Zustand auch kaum. Ich würde nur wieder in meinen alten Trott verfallen und mich auf Manuel einlassen, und das wollte ich auf alle Fälle verhindern. Somit blickte ich Valentin zufrieden in die Augen während ich noch immer lächelte. Als er seine Stirn gegen meine lehnte schloss ich für einen kurzen Augenblick die Augen, während ich ein wenig schmunzelte. „Du brichst ihm damit bestimmt das Herz“, stellte ich dann vorsichtig klar. „Aber das ist immer noch besser, wie wenn du mir meines brichst.“ Ich legte zwei Hände an sein Kinn und drückte somit sanft seinen Kopf ein wenig hoch, bevor ich meine Lippen zärtlich auf seine senkte. Er würde es wahrscheinlich niemals wagen mir das Herz zu brechen, und das konnte ich beurteilen ohne es wirklich zu wissen. Ich glaubte nicht daran dass wir nun noch fähig waren uns das zu zerstören. Wir hatten uns lange nicht gesehen, ich war an meiner Liebe zu ihm beinahe gestorben und ihn hatte man ewig gejagt. Trotzdem hatten wir es geschafft uns wieder zu begegnen und diese Angst zu überwinden. Die Angst davor dem anderen näher zu kommen als erlaubt. Ich löste mich langsam aus dem Kuss und sah Valentin glücklich in die Augen, während sich erneut ein Lächeln auf meine Lippen schlich. „Ich liebe dich, mein lieber Valentin. Mein Bruder, mein Ein und Alles“, flüsterte ich liebevoll bevor ich ihn ein weiteres Mal küsste. Es brauchte keine weiteren Worte – es stand fest, wie unser Leben aussehen würde. Ich würde schon in den nächsten Tagen meine Arbeit kündigen und mich von meinem alten Leben verabschieden, um endlich mit meinem Bruder in einem anderen Land glücklich werden zu können. Für ihn würde ich einfach alles tun, und das schien er mittlerweile auch zu wissen. Er war alles was ich brauchte. Er war der Mann, den ich niemals aufhören könnte zu lieben. Valentin.
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Di Aug 12, 2014 10:38 pm

Valentin:

Noch am nächsten Morgen dachte ich über all die Pläne nach, die Denis und ich gemacht hatten, über alles, was die Zukunft uns geben konnte. Ich lag bloß wach im Bett und war mit meinen Gedanken nur bei Denis und dem Gedanken einer Hochzeit. Leicht lächelnd darüber, sah ich zu ihm hinüber und musterte ihn. Ich war so stolz darauf, ihn an meiner Seite zu haben. Den wohl tollsten Mann der Welt. Ein Scheppern riss mich jedoch aus meinen Gedanken und ich war wirklich froh, dass Denis davon nicht geweckt wurde. Meine Neugierde war jedoch geweckt, selbst wenn ich wusste, wer der Verursacher war. Ganz abgesehen davon, dass Denis wach werden hätte können. Somit lief ich bloß in Boxershorts die Treppen hinunter und fand Manuel in der Küche vor, in welcher er die Scherben einer zersprungenen Scotch Flasche aufsammelte. „Euch ist hoffentlich bewusst, dass Ihr mich mit diesem Lärm geweckt habt?“ Ein provokantes Lächeln umspielte meine Lippen. Denn mir schien klar, welche Möglichkeiten ich alles hatte. „Das tut mir natürlich unendlich leid, ich wusste schließlich nicht, dass die Prinzessin einen solch unruhigen Schlaf hat.“, gab er ungerührt zurück, erhob sich sogar vom Boden und sah mich eindringlich an. „Aber was verschafft mir denn die Ehre Deiner Anwesenheit?“ Das Manuel sich wagte, die Förmlichkeiten wegzulassen, obwohl wir uns weder kannten, noch mochten, machte mich unglaublich wütend. „Nun hab Dich nicht so. Nur weil Dein Bruder mir auf die Nerven geht, heißt es doch nicht, dass wir uns anfeinden müssen.“ Was erlaubte sich dieser Mistkerl? Ich hob eine Augenbraue. „Wieso bist Du so zu ihm?“ „Er hat es nicht geschafft die Arbeit vom Privatleben zu unterscheiden und sich Dinge eingebildet, die nicht möglich sind. Das zeugt von Inkompetenz.“ Ich knurrte. „Wie kannst Du es wagen..-“ Doch er unterbrach mich. „Wie niedlich. Du beschützt ihn.“ Ein wenig verwundert blickte ich zu ihm und atmete tief durch, um ihn nicht schon jetzt umzubringen. „Er ist doch auch mein Bruder?“

Manuel:

Die Frechheit die Valentin besaß, mich dafür verantwortlich zu machen, dass ich ihn geweckt hatte, reizte mich unglaublich. Somit ließ ich es mir auch nicht nehmen, ihn ein wenig aufzuziehen, hielt es auch gar nicht mehr für nötig, die Formalitäten aufrecht zu erhalten. Seine Worte waren in meinen Ohren allesamt lächerlich und so wollte ich meine Zeit eigentlich auch nicht mit diesem Jungen verschwenden und dennoch empfand ich das als einen Weg, Denis und seinem Bruder noch einmal zu schaden, sie zu provozieren und vielleicht endlich dazu zu bringen, dass sie gingen. „Er ist doch auch mein Bruder?“ Diese Worte von Valentin brachten mich zum Grinsen, während ich mich an einer der Arbeitsplatten angelehnt hatte und zu ihm sah. Ich rief mir die Geräusche zurück in den Kopf, die ich vernommen hatte, als ich gestern vor Denis' Tür gestanden hatte. „Siehst Du ihn denn auch als diesen an?“ Der überraschte Ausdruck, der sein Gesicht zierte, war mir eine ausreichende Genugtuung. Die Versuche Valentins, das mehr als obskure Verhältnis zu Denis abzustreiten, ließen mich auflachen. „Ich finde das Stöhnen, welches gestern nicht zu überhören war, macht deutlich in welcher Beziehung ihr zu einander steht.“, unterbrach ich Valentins erbärmlichen Versuche, sich aus der Sphäre zu ziehen. Wir wussten beide, dass es nichts brachte, wenn er sich noch weiter raus redete. Ich glaubte ihm sowieso nicht, da ich die Wahrheit kannte.

Valentin:

Die Überraschung, die Manuel lieferte, ließ mich doch ein wenig nervös werden. Er wusste von unserem Geheimnis, er wusste von unserem Verhältnis zueinander. Ich versuchte ihn vom Gegenteil zu überzeugen, scheiterte jedoch an meinen eigenen Worten und musste mir ein weiteren Kommentar von ihm anhören. Doch dieses Mal erwiderte ich nichts darauf. Wenn er meinte, er wollte mich mit der Beziehung zu meinem Bruder aufziehen, sollte er es versuchen. Ich empfand es nicht als falsch, ihn so zu lieben, wie es niemand anders -schon gar nicht Manuel- konnte. „Dabei kann ich Dich gar nicht verstehen, Valentin.“, begann Manuel und lief langsam auf mich zu, was mich automatisch dazu verleitete, nach hinten zu laufen, bis ich eine Wand erreichte und er geschafft hatte was er wollte. Mich in die Enge zu treiben. Nachdem Manuel bei mir angekommen war und seine Arme neben meinem Kopf abgestemmt hatte, in der Hoffnung es würde mich beeindrucken, sah ich ihm nur sehr widerwillig in die Augen. Vielleicht gab er mir ja nun den Rest, damit ich es endlich schaffte, diesen Bastard umzubringen, für das was er getan hat. „Dein Bruder ist doch gar nicht besonders und auch nicht sonderlich gut im Bett. Willst Du Dir nicht lieber jemanden suchen, der nicht zu Deiner Familie gehört? Ich kann Dir zeigen, dass es mehr Spaß, mit jemand anderem macht, vor allem, wenn dieser jemand noch mehr Erfahrungen hat.“ Die Worte von Manuel reizten mich nicht nur unglaublich, sondern griffen noch zusätzlich meinen geliebten Bruder an, was für mich schon Grund genug wäre, ihn letztendlich einfach umzulegen. Doch reichte ihm das scheinbar noch nicht, wie mir die Hand verdeutlichte, die er auf meinen Oberkörper gelegt hatte, ehe er sich zu mir vorbeugte und seine Lippen mehr brutal und fordernd auf meine legte. Angewidert griff ich nach einem seiner Arme, die er noch immer neben meinem Kopf abgestemmt hatte und verdrehte ihn so, das ich ihn auf seinen Rücken legen konnte, während ich sein schmerzerfülltes Stöhnen vernahm, welches beinahe so gut tat, wie das Stöhnen von Denis. „Du Bastard.“ Nach seinen Worten zierte bloß ein Grinsen meine Lippen. Ich schliff ihn mehr oder weniger robust hinter mir her und besorgte mir erst ein Messer, welches ich aus einem Messerblock zog, bevor ich Manuel mit mir mit in den Keller brachte. Da ich mir das Haus vor einigen Tagen hatte zeigen lassen, wusste ich, dass sich unten auch eine Wand mit Stahlfesseln befand, falls sie einen Verdächtigen hatten, den sie für Informationen foltern mussten. Das kam mir doch gerade gelegen. Nachdem ich ihn die Treppen hinunter bekommen hatte, obwohl Manuel mir mehrere Male zu dumm fürs Laufen erschien, schubste ich ihn hinüber zur Wand und begann direkt, ihm diese Fesseln anzulegen. Er sollte lernen, was es hieß meinen Bruder zu verletzen, sich über mich lustig zu machen und über unsere Beziehung urteilen zu wollen. Als er also in Fesseln dort auf dem Boden hing, setzte ich mich im Schneidersitz vor ihn. Ich hatte von dem Mann, der mich ehemals gefoltert hatte, einiges über die Einschüchterung gelernt. Doch ob ich meine Zeit großartig mit ihm verschwenden wollte, war die andere Sache. „Das kannst Du nicht machen. Ich schwöre Dir, wenn Du das tust, wird der König Dich umbringen!“ „Ach ja?“, fragte ich recht belustigt. Er zeigte mir, dass ich ihm wirklich nicht viel Zeit widmen sollte. Das war er einfach nicht wert. „Ich lasse es darauf ankommen, Mistkerl.“ Ich drehte das Messer in meinen Händen und beobachtete Manuel derweil, welcher sicher eingesehen haben musste, dass ich nicht scherzte und er hier nicht lebend wegkam, weil ich nicht vor hatte, ihm sein Leben zu lassen. Er war ein widerlicher Kerl, der nie lernen würde, wie man sich zu verhalten hatte. Es war nur fair, wenn ich die Welt von einem solchen Menschen, wie ihm, erlöste. Ich mochte den Gedanken zwar nicht, jemanden umgebracht zu haben, dennoch schien er nur halb so schlimm, wenn Manuel dafür nicht mehr existierte. „Das ist dafür, dass Du mich angefasst hast.“, knurrte ich, als ich mich zu ihm vorgebeugt hatte. Das Messer vergrub ich in seinem Unterleib, verfehlte auch nur um ein paar Zentimeter die Höhe seines Gemächts. Sein Schrei tat unglaublich gut, obwohl ich nie gedacht hätte, dass ich eine solche Ader besaß. Doch wenn jemand meinem Bruder, der Liebe meines Lebens, so weh tat und es nicht einmal einsah, schien mir das Alles doch ein wenig gerechtfertigter. „Und der hier ist dafür, dass Du Dich über meine Beziehung zu meinem Bruder lustig gemacht hast.“, brummte ich, nachdem ich das Messer aus seinem Körper gezogen und nun aber in seinen Bauch gerammt hatte. Ein weiterer Schrei, der durch das Haus hallte, was mir jedoch sichtlich egal war. Dieses Haus lag abgeschieden von dem Dorf, somit würde es niemand anders mitbekommen. „Und da alle guten Dinge drei sind.. Der Letzte ist dafür, dass Du meinen Bruder verletzt hast, Bastard.“ Ein letztes Mal versenkte ich das Messer in seinem Körper, nun aber in seinem Brustkorb, in der Nähe seines Herzens. Doch wollte ich ihn noch leiden sehen, wollte sehen, dass er schlimmer litt, als mein Bruder, um zumindest eine Genugtuung zu spüren.
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Mi Aug 13, 2014 12:28 am

„You told me, that everyone is going to get a second chance“, he whispered while a smile crossed his lips. „You don't.“

Denis:

Das Zwitschern der Vögel und die Sonnenstrahlen auf meiner kalten Haut rissen mich beinahe aus meinem tiefen Schlaf. Zwar empfand ich es nicht als übel, nun wach zu sein um in den Tag zu starten, weil ich genau wusste dass mich das liebliche Lächeln von Valentin erwarten würde – allerdings war ich noch immer ein wenig übermüdet und fühlte mich auch nicht sonderlich gut. Vielleicht hatte es an meinem Albtraum gelegen, den ich nun aber weitgehend zu verdrängen versuchte. Stattdessen setzte ich mich auf nachdem ich mich von der Decke befreit hatte, und blickte ein wenig fragend neben mich. Normalerweise lag Valentin neben mir, aber heute war er nicht mehr in meinem Bett. Meine warme Hand wanderte auf die leere Seite der Matratze, welche bereits abgekühlt war. Er war also schon etwas länger weg, was mich tatsächlich skeptisch machte. Normalerweise verließ er nie ohne mich das Gemach, aber scheinbar hatte ich mich in meinen Vorstellungen geirrt. Daran ändern konnte ich nun aber nichts, weswegen ich mich erhob und in mein Bad spazierte, wo ich mich dann frisch machte und mich ein wenig in Gedanken versunken um meine Haare kümmerte. Mich wunderte wirklich arg dass Valentin aufgestanden war, ohne mich zu wecken und mir wenigstens zu sagen wo er hin wollte. Und somit hatte es oberste Priorität, dass ich ihn nun aufsuchen würde, um zu erfahren, was er ohne mich getrieben hatte. Ich erwartete beinahe das Schlimmste und wollte Manuel schon beschuldigen, aber vorerst blieb ich ruhig. Ich marschierte rüber zu meinem Kleiderschrank und zog mir dort frische Boxershorts, eine Jeans und ein weißes Hemd heraus, zog mich dann rasch um und fuhr mir noch einmal durch meine Haare. Mit einem leichten Lächeln blickte ich dann in den Spiegel rechts von mir. Ich war endlich wieder zufrieden mit mir und meinem Aussehen, musste nicht ständig Angst haben dass ich jemandem nicht gefiel. Bei Manuel hatte ich dauernd diese Sorge gehabt, und nun bei Valentin war das absolut kein Thema.
Mit langsamen Schritten begab ich mich die Treppen runter, bevor ich aber schon recht schnell ruckartig stehen blieb. Die Stimme von Manuel drang durch den Flur, und meines Erachtens nach kam sie aus der Küche. Ich ging leiser, versuchte jedoch schneller als zuvor zu gehen. Ich wusste spätestens jetzt wo Valentin war, und das beunruhigte mich ungemein. Ich war am Ende der Treppen angekommen und lief langsam rüber zu der Küche. Ich drückte mich jedoch bloß an die Wand neben dem Türrahmen, bevor ich das Gespräch der beiden aufmerksam verfolgte. Die beiden sprachen darüber was uns als Brüder betraf. Und wie sich auch recht schnell zeigte, kannte Manuel das Geheimnis welchen mir gar nicht mal sonderlich gut behütet hatten. Jedoch interessierte mich weniger dass er überhaupt davon wusste. Die Tatsache wie er Valentin und mich hinstellte, regte mich viel mehr auf. „Ich finde das Stöhnen, welches gestern nicht zu überhören war, macht deutlich in welcher Beziehung ihr zu einander steht“, vernahm ich ihn noch, ehe ich mich von der Wand abstieß und dafür leise auf die andere Seite marschierte. Von hier aus hatte ich eine gute Sicht auf die beiden, wünschte mir aber sofort, dass ich es nur hören, dafür nicht sehen musste. Denn was Manuel plötzlich abzog, trieb die Wut in mir wieder hoch. Es machte mich rasend was er dort anstellte, und trotzdem mischte ich mich nicht ein. Ich beobachtete tobend wie Manuel auf Valentin zuging, bis dieser gegen eine der Wände prallte und für den Augenblick keinen Ausweg mehr fand. Er stemmte seine Arme neben ihm an der Wand ab und beugte sich zu ihm vor, während er ihm in die Augen sah. Ich war tatsächlich kurz davor dazwischen zu gehen, weil ich mich kaum halten konnte vor Hass. Aber ich wusste dass Valentin nicht umsonst hier war, ich wusste, dass er einen Grund hatte um das zuzulassen. Und dieser ruhte nicht auf einem Verlangen nach diesem arroganten Arschloch. „Dein Bruder ist doch gar nicht besonders und vermutlich auch nicht sonderlich gut im Bett. Willst du dir nicht lieber jemanden suchen, der nicht zu deiner Familie gehört? Ich kann dir zeigen, dass es mehr Spaß mit jemand anderem macht. Vor allem, wenn dieser jemand noch mehr Erfahrung hat“, hörte ich ihn noch, spürte beinahe schon wie er darüber grinsen musste. Dieses Spiel was er spielte war einfach nur absurd, krank, und widerlich zugleich. Ich hatte nur kurz meinen Blick abgewendet, und konnte mich kaum noch zusammenreißen, als ich wieder zu den beiden sah. Manuel hatte meinen Bruder in einen Kuss gezogen ohne sich über die Folgen bewusst zu sein. In diesem Moment spürte ich, wie mein Körper sämtliche Kälte von sich stieß. Die Hitze durchströmte meinen gesamten Körper, während mein Kopf bereits schmerzte, aufgrund der vielen Gedanken die sich binnen weniger Sekunden in diesem angesammelt hatten. Es gab so viele Arten auf die ich ihn nun am liebsten foltern würde, dafür, dass er meinen Bruder angefasst und es gewagt hatte, sich ihm nun auch noch zu nähern. Er würde keinen Tag länger auf diesem Planeten verbringen, nun wo er diesen lieblichen und unschuldigen Mann bedrängt hatte, das schwor ich mir bei dem Rest meiner Ehre.
Manuel glaubte tatsächlich dass jeder Mann, sowohl auch jede Frau mit ihm verkehren wollten. Dass sie sich alle auf seine provokante und asoziale Art einließen um sein Können in Sachen Sex zu erforschen. Ehrlich gesagt konnte ich mittlerweile nicht mal mehr behaupten, dass er sonderlich gut im Bett war. Vielleicht war ich mittlerweile aber auch zu angewidert von diesem Bastard, welcher soeben meinem Bruder viel zu nahe gekommen war. Aber ich hatte gewusst dass Valentin das auf keinen Fall auf sich sitzen lassen würde. Sein Hass gegenüber Manuel war mindestens so groß wie meiner, und würde ihn sicherlich von nichts mehr abhalten. Und damit behielt ich ebenfalls recht. Denn er hatte nach Manuels Arm gegriffen und verdrehte ihn so, dass er ihn auf dessen Rücken drücken konnte. Ich wusste dass es zu riskant war hier länger zu verweilen, weswegen ich mich daraufhin auch kurz ins Kaminzimmer verzog. Selbst bis hier konnte ich ganz genau verfolgen was Valentin tat. Ich beobachtete wie er ihn durch den Flur schleifte, während er in seiner freien Hand eines der Messer aus dem Messerblock hielt. Und wie ich mir eingestehen musste, sorgte ich mich nicht einmal mehr um das Wohlergehen von Manuel. Es beglückte mich fast sogar, dass der Geduldsfaden meines Bruders gerissen war. Und die Rache an ihm ließ auch nicht lange auf sich warten. Denn gefühlte zehn Minuten später drang der erste schmerzerfüllte Schrei durch das gesamte Haus. Ich hatte mich mit dem Rücken an die Wand gelehnt, ließ meinen Kopf leicht in den Nacken fallen und hatte die Augen geschlossen. Daraufhin folgte auch schon der zweite Schrei, der nahezu nach mehr Schmerzen klang. Ich spürte wie sich ein Lächeln auf meine Lippen schlich, während ich mich dann von der Wand abstieß und langsam meinen Weg zum Keller antrat. Und dort drang mir ein weiterer Schrei entgegen, welcher mich nur schmunzeln ließ. Und wenig später war ich auch schon unten angekommen, und konnte mir dieses Spektakel ansehen. Dadurch dass er an der Wand fest gekettet war, konnte er in seiner sowieso schon misslichen Lage nicht mehr fliehen. Als Valentin mich dann bemerkt hatte schaute ich angespannt zu ihm. Er hatte getan wozu ich mich bisher nie getraut hatte. Hatte angefangen Manuel Leid zuzufügen, was man seinem Körper schon gut ansahen konnte. Das Blut lief aus zwei der Wunden, während hingegen in der dritten noch das Messer steckte. Mein Blick fiel wieder zu Valentin, als dieser einige Schritte in meine Richtung marschiert war. „Du solltest das hier nicht sehen … geh wieder hoch, Denis“, hörte ich ihn nur leise brummen. Ich schüttelte den Kopf bevor ich Valentin vorsichtig an der Hand zu mir zog, ehe ich meine andere an seine Wange legte. „Er hat dich angefasst. Er hat deine Lippen berührt ohne sich über die Folgen klar zu sein. Niemand–“, murmelte ich, „niemand bedrängt meinen Bruder.“ Ich lächelte ihn ein wenig schwach an, bevor ich meine Lippen kurzerhand auf seine drückte. Es interessierte mich längst nicht mehr was Manuel davon hielt. Sobald ich mit ihm fertig war, konnte er sich darüber auch nicht weiter lustig machen. „Ich liebe dich“, flüsterte ich noch an seine Lippen, bevor ich von ihm abließ, und zu Manuel schaute. Ohne weiteres begab ich mich dann in seine Richtung und musterte ihn ein wenig. Es dauerte gar nicht lange, da machte er mich auch schon wieder wütend. „Denis“, hörte ich ihn keuchen. „Ich habe dich immer geliebt, immer. Bitte–“, fuhr er dann fort. Ich war mittlerweile direkt vor ihm angekommen und hatte eine Hand um das Messer gelegt, während mein Blick in seinen Augen lag. „Bitte, hilf mir.“ Ein Lächeln schlich sich auf meine Lippen, während ich ihm das Messer aus dem Körper zog und seinem schmerzvollen Stöhnen folgen konnte. „Bitte“, stöhnte er noch schwer. Mein Lächeln war mittlerweile zu einem Grinsen geworden. Ich blickte hoch zu seiner rechten Hand, ehe ich das Messer direkt durch diese rammte. Ein weiterer Schrei erfüllte den Raum und stimmte mich zufrieden. Jedoch zog ich das Messer recht schnell wieder heraus, und nahm mich auch noch seiner linken Hand an. Auch durch diese stieß ich das Messer und beobachtete seine Mimik, bevor ich zwei Finger unter sein Kinn legte und seinen Kopf zu mir hoch drückte. „Tut das etwa weh?“, fragte ich ihn schmollend, woraufhin sein Blick sichtlich wütend wurde. Ich konnte sehen wie er dazu ansetzte mich zu beleidigen, jedoch legte ich einen Finger auf seine kalten Lippen und schmunzelte liebreizend. Ich beugte mich zu seinem Ohr vor und verharrte dort. „Ich will von dir nichts mehr hören. Alles was aus deinem Mund kommt ist nur noch lächerlich. Wenn du es vorziehst einen heldenhaften Tod zu sterben … halt deine Fresse“, knurrte ich energisch, bevor ich nach dem Messer griff und es ihm aus der Hand zog. Erneut verkrampfte er sich und stöhnte laut auf, jedoch interessierte es mich wenig. Ich ging einen Schritt zurück um ihn ein wenig mustern zu können, während ich das Messer an meinem weißen Hemd abstrich. Es tat nicht einmal weh ihm Leid zuzufügen, im Gegenteil, es befriedigte mich schon fast. Valentin hatte dieses Spiel mit seinem Leben begonnen, und ich würde es beenden. Beenden um mit meinem Bruder in ein besseres Leben gehen zu können. Ich würde die Vergangenheit hinter mir lassen und mir nur noch vor Augen halten, wie dumm ich jahrelang gewesen war. Ich war so froh darüber dass ich nun auf niemanden mehr reinfallen konnte. Denn es stand bereits fest, dass ich mich an meinen Bruder binden würde. Und das würde ich erst tun, sobald der Mann vor mir nicht mehr atmete. Das Blut rann seine Arme herunter und auch sein Oberkörper war mittlerweile überströmt davon. Einzelne Tropfen kamen auf dem Boden auf, wenn sie nicht durch seine Sachen gesickert waren, weil er sich für einen Moment geregt hatte. Ich machte wieder einen Schritt auf ihn zu, drückte mit zwei Fingern seinen Kopf am Kinn hoch und sah ihm in die Augen, während ich das Messer oberhalb seines Gliedes versenkte. Der Schrei der darauf ertönte war lauter als die zuvor, beeindruckte mich aber kaum. Ich zog das Messer direkt wieder aus ihm und beobachtete seine Miene, die von Schmerz nur so geprägt war. Ich hätte ihm so viele Dinge an den Kopf werfen können, aber mir genügte es ihn leiden zu sehen. Er würde nichts mehr darauf erwidern können, er würde es vergessen sobald er erst einmal tief und fest schlief. Ich ließ von seinem Kinn ab und schob meine Hand dafür in seinen Kopf, um seinen Kopf gegen die Wand hinter ihm zu drücken. Trotzdem achtete ich darauf dass er mich ansah. Er sollte sehen, wer sein Leben für immer beendete. Er sollte sehen wen er hatte leiden lassen. Er sollte sehen, dass mir sein Tod gut tat. „Du hast mir einst gesagt, dass jeder eine zweite Chance bekommen würde“, raunte ich ihm zu, während ich den Kopf leicht neigte und stets beobachtete wie er sich noch immer vor Schmerzen krümmte. Ich atmete tief durch während ich die Spitze des Messers in die Haut an seinem Hals drückte. Mein Blick lag noch immer verbittert in seinen Augen. „Denis“, keuchte er. Ich war fertig mit ihm, mit den Erinnerungen an unsere gemeinsame Zeit und dem Leid welches er mir zugefügt hatte. Ich würde glücklich werden – auch ohne ihn. „Du nicht“, beendete ich somit meinen angefangenen Satz, bevor ich das Messer langsam, mehr qualvoll als rapide in seinen Hals drückte. Stück für Stück versenkte ich es, bis nur noch der Griff aus seinem Hals ragte, während die Klinge hingegen tief in ihm steckte. Ich ließ von seinem Schopf ab und beobachtete nur noch, wie er langsam an seinem eigenen Blut erstickte. Und erst als er keinen einzigen Laut mehr von sich gab, drehte ich mich zu Valentin, während ich mir das Blut von den Fingern am Hemd abwischte. „Es ist vorbei“, meinte ich leise. Ich war glücklich, und zugleich … wunderte ich mich über mich selbst. Ich hatte den Mann umgebracht der mir so arg geschadet hatte. Ich hatte so gehandelt wie es für uns alle am besten gewesen war, und mittlerweile fürchtete ich mich nicht einmal mehr vor mir selbst. So leicht war es dennoch nicht zu verkraften. Ich marschierte rüber zu Valentin und zog ihn zu mir, umarmte ihn nach diesem ganzen Drama und ließ ihn auch vorerst nicht mehr los. „Wir können glücklich sein bis in die Ewigkeit“, flüsterte ich. „Nur du und ich, Brüderchen.“
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Mi Aug 13, 2014 3:00 am

Valentin:

Die letzten Wochen waren unglaublich anstrengend gewesen. Wir hatten uns genaue Pläne über legen müssen, hatten das Geld im Anwesen zusammen gesucht und ein paar Klamotten zusammen gepackt, die wir vorerst brauchen würden, ebenso wie ein paar Lebensmittel, um uns auf unserer Reise zu versorgen. Der Mord an Manuel hing mir zwar noch in den Knochen, bereitete mir aber kein schlechtes Gewissen. Es war nur ein ungewohntes Gefühl, mit dem ich lernte klar zu kommen. Während Denis und ich uns ein Anwesen in dem angrenzenden Land suchten, kamen wir in einer Gaststätte unter, verweilten dort jedoch nicht sonderlich lange und hatten schnell etwas abgeschiedenes und ruhiges gefunden, das wir von dem Geld, welches wir noch besaßen, bezahlen konnten. Somit konnten wir uns auch wieder austoben und mussten nicht still sein, wenn wir uns miteinander vergnügten, selbst wenn das vorerst nicht so oft vorkam, da wir viel an dem Haus zu arbeiten hatten. Wir richteten es ein, brauchten auch noch einige Sachen die wir kaufen mussten und hatten auch einige Kleidungsstücke neu kaufen müssen. Doch im Großen und Ganzen näherten wir uns unserer Vorstellung von einer gemeinsamen Zukunft. Denn wir bauten uns unsere kleine perfekte Welt, im Glauben uns würde nichts dabei passieren.
Es war bereits ein paar Tage her gewesen, an dem ich Constantin einen Brief zu kommen lassen hatte. Ich hatte ihm erklärt, was ich mit Denis abgemacht hatte, auf Kosten, ihm sein Herz zu brechen. Doch konnte ich das kaum vermeiden. Denn nur noch er galt darüber aufgeklärt zu werden, dass ich nicht mehr in den alten Trott zurück kam. Ich würde glücklich mit meinem Bruder zusammen leben und das bis ans Ende meiner Tage. Ich brauchte niemanden, außer ihn und ich liebte niemanden so sehr, bis auf ihn. Lächelnd beobachtete ich, wie sich Denis seine Schuhe anzog und nach seinem Mantel griff. Er hatte mir bereits erklärt, dass er auf den Markt ging um einige Lebensmittel zu kaufen, die man im Haushalt so brauchte, weil wir in den letzten Tagen nicht dazu gekommen waren und unser Vorrat langsam knapp wurde. Ich hatte ihm erklärt, dass ich ungern das Haus verlassen würde, wenn es noch nicht fertig eingerichtet und gründlich geputzt war, denn diesen Arbeiten nahm ich mich an. Ich ging einige Schritte auf Denis zu und zog ihn dann an seinem Mantel zu mir rüber. „Lass Dich nicht von irgendwelchen Weibern oder gar Kerlen anquatschen.“, säuselte ich an seine Lippen, ehe ich meine zärtlich auf seine senkte. „Ich werde in der Zeit, in der Du weg bist, den Haushalt machen. Bleib aber nicht zu lange weg, dann kann ich nämlich auch mit dem Essen anfangen. Ich liebe Dich, Brüderchen.“, murmelte ich anschließend, nachdem ich mich wieder von seinen Lippen entfernt hatte und sah ihn freudig an. Ich war nur noch glücklich, seitdem ich bei ihm war und wusste, dass er mich mindestens genauso liebte, wie ich ihn.
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Ruling Brothers & Secret Lovers
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