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 Ruling Brothers & Secret Lovers

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Yuna
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Mo Aug 18, 2014 5:37 am

Erik:

Nach dem „Es ist wirklich schade, dass ich wohl keine Chance bei einem Mann wie dir habe“, hörte mein Kopf auf sich irgendwelche Sachen zusammenzureimen. Bis eben hatte ich noch gefasst verfolgt wie Miranda beleidigt verschwunden war, während ich nun kaum noch die Möglichkeit hatte, die Situation so zu richten, wie ich sie gerne gehabt hätte. Und erst jetzt schaute ich mich auch erst einmal kurz um. Ich stand gemeinsam mit Ian auf dem Steg, nicht jedoch sonderlich positiv für mich. Ich stand direkt an der Kante und merkte erst im nächsten Augenblick, dass das scheinbar genau der Plan von Ian gewesen war. Bevor er sich jedoch die Mühe machte, hoffte ich in dem Kuss, in welchen er mich zog, beinahe schon darauf, dass das überhaupt nicht sein Plan war. Als er mich dann jedoch trotz allem in das Wasser schubste, zerstörte er damit sämtliche meiner Hoffnungen in so wenigen Sekunden. Durch den Schock hatte ich mich teilweise sogar verschluckt, war aber doch noch heil wieder an der Wasseroberfläche angekommen und atmete ein wenig hektischer auf. „Und mich bezeichnest du als einen verdammten Idioten?“, meinte ich lachend, ehe ich dann schon beobachten konnte, wie er ebenfalls in das Wasser sprang, und daraufhin schon neben mir wieder auftauchte. Ich fuhr mir durch meine klitschnassen Haare während ich dann mit einem Grinsen auf den Lippen zu Ian schaute. Tatsächlich war er der einzige Mann, bei dem ich solche Aktionen durchgehen ließ. Denn dafür, dass er mir eigentlich zu gehorchen hatte, nahm er sich sehr viele Freiheiten, die uns das Leben doch nach und nach versüßten. Zwar würden wir auf keinen Fall so nass gemeinsam wieder zurück zum Schloss gehen, aber ich wusste beinahe schon, dass wir auch dafür eine Lösung finden würden. Trotzdem sollte Ian wissen, dass das auf Dauer nicht so weitergehen konnte. Selbst wenn wir bei solchen Kleinigkeiten auch unseren Spaß hatten, konnten sie irgendwann unseren Tod bedeuten. Ich legte meine Hände lächelnd an seine Wangen und zog ihn ein wenig zu mir, während mein Blick in seinen Augen lag. „Du musst dir das nächste Mal besser überlegen, was du tust. Wir können nicht klitschnass in das Schloss einmarschieren. Du weißt wessen Skepsis das weckt. Ich riskiere ungern, dass mein Bastard von Bruder dir den Kopf abschlägt“, meinte ich doch etwas besorgt. Ich wusste dass Dean unsere kleinen Spielereien mit einem Fingerschnippen beenden konnte, und das wollte ich auf keinen Fall eintreten lassen. Denn trotz der erwachsenen Art die Ian sich angeeignet hatte, war er für solche Dinge zu haben. Ich schätzte es, nur konnte ich mich momentan, in diesem ganzen Chaos, einfach nicht auf ihn einlassen. Ich wusste schließlich nicht, wie ich ihn irgendwann vor meinem Bruder beschützen sollte. „Aber wenn du mich Sonntag trotzdem aufhalten willst, kannst du dir ja schon mal einige Gründe überlegen. Nur wenn sie gut sind, gehe ich nicht“, säuselte ich an seine Lippen, ehe ich ihn in einen zärtlichen Zungenkuss zog. Ich wusste was für ein Risiko ich hier einging, aber diesmal riskierte ich nicht das Leben anderer, sondern mein eigenes. Und ich konnte Ian nicht ständig auf Abstand halten. Er versuchte schon seit Tagen sich mir zu nähern, und oftmals ging ich auch darauf ein. Aber wir hatten bisher nicht miteinander geschlafen, was sich in nächster Zeit auch nicht ändern würde. Nicht etwa weil ich ihn auf die Folter spannen wollte, sondern einfach, weil ich ihn nicht in Gefahr bringen wollte. Und dadurch dass er keine Erwartungshaltung mir gegenüber hegte, war das alles hier unverbindlich. Und Ian stellte sich tatsächlich ziemlich schlau an. Er tat wonach ich verlangte, war da sobald ich etwas brauchte und lehnte sich nicht gegen mich auf. Außer jetzt, wo er es spielerisch versucht hatte, weil meine Provokationen bei ihm angeschlagen waren. Aber gerade das machte diesen Mann für mich so unheimlich interessant. Er war anders als die Männer, die ich bisher gekannt und des öfteren getroffen hatte. Und das hielt mich auch in seiner Nähe. Mein unermessliches Interesse an ihm, welches von Tag zu Tag immer weiter wuchs.
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Clarity
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Mo Aug 18, 2014 5:57 am

Ian:

Ich hatte tatsächlich gehofft, dass wir noch eine kleine Spielerei im Wasser anfangen konnten, bevor wir wieder aus dem See gingen, um zu trocken. Doch ließ Erik es nicht dazu kommen, sondern zog mich bloß zu sich und belehrte mich. Er erklärte mir, dass so etwas momentan einfach nicht möglich war, weil Dean mich dafür bei der kleinsten Möglichkeit die sich bot, umbringen lassen konnte. Doch wollte ich mir wegen Dean nicht ständig den Kopf zerbrechen müssen und darüber nachdenken, was ich tun durfte und was ich doch besser ließ. Ich wollte nicht, dass ich mit Erik nicht solche kleinen Aktionen unternehmen durfte, bloß weil Dean es nicht passen konnte. Mit ihm hatte ich abgeschlossen, so wie er es mit mir getan hatte und solche Kleinigkeiten waren es mir definitiv wert, mein Leben zu riskieren. Denn die Tatsache, dass wir uns einander immer wieder näherten, machte mich unglaublich glücklich. Ich erwartete bisher auch nicht von Erik, dass er direkt mit mir schlief, da es ihm überlassen war, wann er es wollte oder gar dazu bereit war. Ich überließ dies stets ihm, selbst wenn ich wusste, dass mein Körper es langsam immer weniger ertrug, wenn wir auf Nähe spielten, da ich mich nach mehr sehnte. Nach mehr seiner Nähe. „Aber wenn du mich Sonntag trotzdem aufhalten willst, kannst du dir ja schon mal einige Gründe überlegen. Nur wenn sie gut sind, gehe ich nicht.“ Ein wenig grinsend über diese Anspielung ließ ich mich schließlich von ihm in einen Zungenkuss ziehen und erwiderte diesen. Solche kleinen Annäherungen genoss ich ungemein und Erik konnte sich gar nicht vorstellen, wie sehr ich sie schätzte. Ich war glücklich, dass er sich mir momentan oft widmete, selbst wenn es stets nicht über die Küsse hinauswuchs, da wir uns beide zu beherrschen wussten. Viel Zeit für uns hatten wir sowieso nicht, da wir uns Dean immer noch annahmen, selbst wenn dieser wusste, welches Spiel wir mit ihm spielten. Sollte er es ruhig wissen. Solange wir Beschäftigungen fanden, denen er sich nicht entziehen konnte, schafften wir Valentin und Denis ein wenig Zeit, aber ließen vor allem Abends zu, dass Valentin schon längst schlief, wenn Dean denn dann zurück aufs Gemach kam. Meist aber fanden wir Aufgaben, die ihn über Nacht beschäftigten, während wir am Tag dafür da waren, uns um Dean zu kümmern. Das war alles wirklich anstrengend und so war ich umso glücklicher, dass es zwischendrin belohnende Annäherungen und nun vor allem diesen freien Tag für uns gegeben hatte. Ich zog den Zungenkuss noch so weit wie möglich in die Länge, weil ich mich kaum von Erik lösen wollte, tat es nach einigen Momenten dann trotzdem. Ich deutete kurz hinauf in den Himmel, bevor ich Erik charmant anlächelte. „Die Sonne scheint und es ist warm. Ich denke unsere Klamotten werden nicht allzu lange brauchen, bis sie trocken sind. Zumindest sind sie das, bis wir wieder zurück zum Schloss gehen.“, erklärte ich ruhig. „Dean kümmert sich weder um Gerüchte, noch um die Leute in der Stadt. Er wird nicht erfahren, wenn wir vollkommen durchnässt durchs Dorf gelaufen sind. Wenn es dir aber lieber ist, hier zu warten bis wir trocken sind, können wir das auch. Am besten machen wir ein romantisches Picknick.“ Leicht grinsend umfasste ich Eriks Handgelenk, ehe ich ihn vorsichtig wieder mit an Land zog, da ich nun keinen spielerischen Krieg mehr anfangen wollte. Das ließ sich aber bestimmt wann anders wiederholen. „Und selbst wenn dein Bruder davon erfährt“, meinte ich letztlich grinsend. „Das hier ist es mir definitiv wert.“
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Yuna
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Mo Aug 18, 2014 6:36 am

Erik:

Ich schätzte wirklich enorm, dass er seinen Anstand auch weiterhin behielt. Zwar sah ich ihm an dass er nicht sehr begeistert über meine Worte war, aber ich wollte nicht riskieren, dass mein Bruder mir nun auch noch den Menschen nahm, der in meinem Leben momentan die Hauptrolle spielte. Als ich endlich wieder raus aus dem doch etwas kälterem Wasser war, fuhr ich mir noch einmal durch meine mittlerweile wahrscheinlich total schlimm aussehenden Haare, bevor ich zu Ian linste. „Wenn er davon erfährt“, ging auf seine Worte ein, „hast du nicht mehr lange zu leben, du Idiot.“ Leicht lächelnd zog ich ihn dann am Handgelenk noch einmal zu mir, drückte ihm einen Kuss auf die noch immer feuchten Lippen, bevor ich mich dann kurz umschaute. Zwar wollte ich nun meine Zeit nicht weiter in nassen Klamotten hier draußen verbringen, da ich es um jeden Preis vermeiden wollte, in einer so schweren Zeit noch krank zu werden, andererseits wollte ich aber auch nicht wieder zum Schloss. Die Meinung von Ian brauchte ich mir jedoch gar nicht einfangen. Ihm wäre es am liebsten, würden wir gemeinsam hier bleiben uns uns nie wieder auf dem Schloss blicken lassen. Da ich jedoch noch Pflichten zu erfüllen hatte, kam er mit seinem Wunschdenken bei mir bisher nicht sonderlich weit. „Du glaubst gar nicht was den lieben Dean alles interessiert, sobald sein großer Bruder Besitz davon ergriffen hat. Sobald er dich nicht mehr in meiner Nähe sehen kann, wird er eifersüchtig“, stellte ich klar, nachdem ich von seinen Lippen abgelassen hatte. Tatsächlich war mein Bruder schon auf viele Dinge, die in meinem Besitz gewesen waren, tierisch eifersüchtig gewesen. Zwar würde ich Ian nicht mehr an meinen kleinen Bruder hergeben, da er seine Chancen bereits verspielt hatte, jedoch würde ich auch keine Gewalt zulassen. Er würde womöglich alles daran setzen um mir wegzunehmen, was ich mir mittlerweile genommen hatte, sobald er auch nur ein Wort davon hörte. Wenn er uns am Schloss gemeinsam sah, wusste er immerhin nur, dass wir unsere Arbeit gut erledigten. Er hörte wie Ian mich mit Formalitäten ansprach und sich auch so benahm, als sei ich in seinen Augen eine wichtige Person. Momentan war ich das zwar noch nicht, aber irgendwann würde ich es sein. „Ich bin nicht der Mensch für Romantik“, fügte ich letztlich noch bei, „das solltest du mittlerweile wissen.“ Ich blickte ihn ein wenig aufmunternd an. „Aber für Action bin ich immer zu haben.“ Mein provokantes Zwinkern brachte mich dann doch ein wenig zum Grinsen, ehe ich dazu ansetzte, mich nun gemeinsam mit ihm, klitschnass, zurück auf den Weg zum Schloss zu machen. Ich hatte bereits eine Ausrede parat, falls jemand sich das Recht nehmen würde, uns beide darauf anzusprechen. Auch wenn mich am Schloss fast keiner auf mein Verhalten oder sonstige Dinge ansprechen würde. Schließlich kannten die meisten am Schloss mich und meine Art, und viele von ihnen wünschten sich mich als den König. Ich konnte es ziemlich gut nachvollziehen, zeigte das jedoch niemandem. Ich war meinem Bruder ja angeblich so treu ergeben, und würde es niemals zulassen, dass irgendjemand ihn je zu Fall bringen würde. Wahrscheinlich wäre ich, als sein eigener Bruder, irgendwann noch für seinen Tod verantwortlich. Momentan jedoch wollte ich darüber noch gar nicht weiter nachdenken. Wir hatten noch ein wenig Zeit, bevor es Denis mit Dean endgültig reichen würde. In den Augen von Ian konnte Dean nämlich bereits tot sein. Davon ließ ich mich aber nicht irritieren. Der perfekte Plan brauchte Zeit, und die nahm ich mir auch.
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Clarity
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Mo Aug 18, 2014 7:04 am

Ian:

Es waren nun mehrere Tage vergangen, in denen Erik und ich stets auf Dean Acht gaben und ihn mit Aufgaben versorgten, was ihm zwar nicht passte, uns aber nicht wirklich interessierte. Wenn wir ihn nicht beschäftigen würden, wäre er fähig Valentin etwas zu tun und das wollten wir alle derweil nur noch erfolgreich verhindern, nachdem wir bereits einmal gescheitert waren. Die letzten Tage waren Annäherungen zwischen uns auch nur möglich gewesen, wenn Dean weg und wir beide ungesehen waren. Mir war mittlerweile bewusst, dass ich kaum länger auf Abstand spielen konnte und sicherlich irgendwann verlangen würde, was mir nicht zustand. Ich hoffte nur, dass mir Erik dann nicht verwehrte, was ich nun schon länger begehrte. Ich blickte kurz in den Spiegel, während ich mir noch den letzten Knopf meines weißen Hemdes zuknöpfte, ehe ich mir mein schwarzes Jackett überzog. Ich verzichtete jedoch auf eine Fliege oder gar eine Krawatte. Denn auch wenn wir uns heute auf einen Maskenball begeben würden, wäre er nicht dafür da uns prächtig zu amüsieren, sondern zu verhindern, dass Dean ein Blutbad anrichtete. Adrian hatte Erik und mich vor ein paar Tagen angesprochen und uns aufgetragen, darauf zu achten, dass Dean an dem Abend keinen Fehler beging und so waren wir beide gezwungen uns schick zu machen, um zu diesem Ball zu gehen. Für mich war es eine völlig neue Erfahrung, da ich mit solch formellen Dingen nie groß etwas zu tun gehabt hatte. Ich hätte mir vor einigen Monaten noch nicht einmal vorstellen können, dass ich hier am Schloss arbeiten würde. Ich fuhr mir ein weiteres Mal durch meine Haare um sie ein wenig zu richten, ehe ich mich dann zufrieden vom Spiegel abwendete, nach meiner Maske griff, die auf der Kommode lag, und aus dem Zimmer stolzierte. Dean würde alleine in der Kutsche verweilen, während Erik und ich bereits beschlossen hatten, dass wir uns mit zwei Pferden separat anschlossen. Natürlich bloß um für Deans Sicherheit zu sorgen. Doch ehrlich gesagt, war ich nicht sonderlich scharf darauf gewesen mit Dean in einer Kutsche zu sitzen. Über diesen Gedanken grinste ich ein wenig, ehe ich den Flur hinunter lief und mich die Treppen hinab begab. Ich fragte mich wirklich, wie der Abend heute verlaufen würde. Ich hoffte natürlich darauf, dass Dean seinen Plan nicht sonderlich ernst gemeint hatte, doch konnte ihn sowieso keiner einschätzen und so war es besser, wenn wir auf ihn Acht gaben.
*Ich setze hier nun einen gewollten Cut, den du vielleicht mit Gesprächen, Handlungen oder Gedanken füllen kannst, wenn du magst. So musst du dich nicht nur daran halten, was ich so schreibe.*
Mit dem Glas Champagner, welches ich nun schon eine halbe Ewigkeit in der Hand hielt und erst wenige Schlücke daraus getrunken hatte, begab ich mich zu Erik, welcher auf der anderen Seite des Saals schon den ganzen Abend Stellung hielt. Dean verhielt sich außerordentlich ruhig und gab sich bloß Tänzen mit einigen Frauen hin und war auch momentan beschäftigt. Er tanzte nämlich eng umschlungen mit einer schwarzhaarigen Schönheit, was mich gar nicht wirklich interessierte. Bei Erik angekommen bemerkte ich bereits seinen fragenden Blick, weil wir ausgemacht hatten, diese Posten den ganzen Abend einzunehmen. „Er verhält sich ruhig.“, erklärte ich kurz. „Ich denke, er wird es sich heute Abend nicht erlauben, hier ein Blutbad anzurichten.“ Ich sah hinauf in Eriks unglaublich schöne Augen. Ein wenig grinsend zog ich seine Krawatte zurecht, ehe ich unbemerkt über seine Brust strich. „Ich weiß, dass mein Vorschlag von euch sicherlich als unachtsam gewertet wird.“, begann ich und achtete, weil wir in einem Saal voller wichtiger Personen waren, sogar auf Formalitäten ihm gegenüber. „Aber ich würde den Auftrag an der Stelle pausieren. Wir könnten uns derweil anderen.. interessanten Dingen widmen.“ Ein unwiderstehliches Lächeln schlich sich auf meine Lippen. „Wir haben bald Sonntag.“ Ich begann zu grinsen, als ich mich an den Vorfall in der Stadt erinnerte. „Ich denke, ich könnte euch nun schon beweisen, dass ich auch ein recht angenehmer Partner bin, wenn ihr auf unverbindlichen Sex steht.“, flüsterte ich ihm zu, als ich mich ein wenig vorgebeugt hatte. „Und wenn ihr unbedingt jemanden in einem Kleid sehen wollt, ziehe ich mir am Sonntag auch gerne ein Kleid für euch an.“
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Yuna
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Mo Aug 18, 2014 7:58 am

Erik:

Der Abend des sagenumwobenen Maskenballs hatte bereits vor drei Stunden seinen Lauf genommen. Ganze drei Stunden in denen ich nicht mehr getan, als Sekt getrunken, und mich mit an mir interessieren, adligen Frauen unterhalten hatte. Ich hatte mich natürlich stets auf die Taten meines kleinen Bruders konzentriert, war aber der Meinung dass er sich zu ruhig verhielt. Bisher hatte ich im Gegenzug aber auch noch keinen unserer Bogenschützen erblicken können, die das Blutbad später eröffnen würden. Trotzdem wunderte es mich, dass Ian plötzlich zu mir stieß und meinte, dass er sich ruhig verhielt. Ich wusste das bereits und ich konnte es nicht gutheißen. Jedoch hatte ich auch gar nicht die Chance, Ian darüber groß aufzuklären. Denn ehe ich mich versehen hatte, hatte er meine Krawatte zurecht gezogen und über meine Brust gestrichen, während sein Blick stets in meinen Augen lag. Alleine mit diesen Berührungen trieb er meinen Puls in die Höhe, und das, wie ich merkte, auch mehr als nur gewollt. Er sprach mit Formalitäten, was mich mindestens genau so fertig machte. Er war der einzige Mann, bei dem ich Gefallen daran gefunden hatte, wenn er mich mit Formalitäten ansprach. Seit ich ihm gesagt hatte, dass er mir zu gehorchen hatte, hatte es eine Art Bedeutung angenommen, die ich ihm schon einige Male erläutert hatte. Ich hätte womöglich darüber gegrinst, wäre ich nicht in einer solch misslichen Lage wie nun. „Ich denke, ich könnte euch nun schon beweisen, dass ich auch ein recht angenehmer Partner bin, wenn ihr auf unverbindlichen Sex steht.“ Mein Körper wurde von einem eiskalten Schauer durchzogen, nachdem er mir diese Worte zugeflüstert hatte. Und ehe ich auch nur etwas darauf zurückgeben konnte, setzte er auch schon dazu an, die Treppen zu den Gemächern der Familie zu bestreiten, bei welcher der Maskenball stattfand. Dieser Mann schaffte es immer und immer wieder. Er brach meinen Anstand und meine guten Vorwände mit so wenig Worten. Denn auch nun sah ich mich nicht gewillt, trotz seinem Ziel, heute mit mir zu schlafen, ihm aus dem Weg zu gehen. Ich hatte Ian so lange auf Abstand gehalten, dass ich es ihm kaum noch ausschlagen konnte. Auch wenn sein Vorwand mich ein wenig zum Lachen brachte, nachdem er verschwunden war. Ich wäre Sonntag keinesfalls zu Miranda gegangen. Ich wollte mit einer Frau kein sexuelles Verhältnis mehr führen, wenn ich nun genau so gut einen Mann haben konnte, was aufgrund meiner Arbeit ewig nicht der Fall gewesen war. Und so fiel es mir auch ziemlich schwer, mich nun von meinem Platz zu begeben. Ich drückte dem Butler neben mir das leere Champagnerglas in die Hand, blickte noch einmal kurz zu meinem kleinen Bruder, welcher immer noch mit einem schwarzhaarigen Mädchen tanzte. Es schien für den Moment in Ordnung. Und Ian verdiente es, dass ich mich endlich mit ihm und seinem gottgleichen Körper befasste.
Ich konnte kaum fassen, dass ich ihm nun wirklich gefolgt war. Geschah nun etwas im Ballsaal, weil Dean wusste, dass ich und Ian nicht mehr anwesend waren, und er den Plan bereits durchschaut hatte, würde ich mich womöglich hassen. Aber mittlerweile verlangte mein Körper so enorm nach Ian, dass ich ausnahmsweise nicht mehr an meinen Abstand appellieren wollte. Es war mir möglich, aber die Motivation ließ sich einfach von meinem Verlangen auslöschen, welches anstieg, als ich beobachtete, wie Ian in eines der Gemächer ging und mich zuvor noch einmal unwiderstehlich anlächelte. Eine Weile blieb ich einfach auf meiner Stelle stehen, bevor ich aber auch noch die letzten Meter überbrückte, und nur wenige Sekunden später ebenfalls in dem Gemach aufschlug. Ich lächelte Ian nur scharf an, bevor ich in seine Richtung marschierte, und ihn binnen weniger Sekunden gegen eine der Wände gedrückt hatte. Meine Hände stemmte ich neben ihm an dieser ab, während ich meinen Blick in seine Augen senkte. Noch immer zierte ein Lächeln meine Lippen, welches mittlerweile aber unwiderstehlich geworden war. „Du hast mir nie erzählt, dass du mich so sehr willst, dass du es riskierst, auf einem Maskenball mit über hundert Menschen, in dem Gemach einer der Gastgeber, mit mir zu schlafen“, flüsterte ich wollüstig an seine Lippen, während ich mittlerweile bereits grinste. Ich zog langsam eine Hand von der Wand, welche ich dann in seinen Schritt führte, und mich auch gar nicht länger mir Worten befasste. Ich begann den wohl empfindlichsten Bereich zu massieren, während ich meinen provokanten Blick stets in seinen Augen hielt. „Willst du mich wirklich so sehr?“, fragte ich doch leicht rau, während ich stets grinste. „Dann zeig es mir.“
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Mo Aug 18, 2014 8:58 am

Ian:

Da ich gewusst hatte, Erik würde an seinen Anstand appellieren, wenn ich ihm in dem Ballsaal noch die Chance dazu gab, hatte ich mich direkt an ihm vorbei hinauf zu den Gemächern der Familie begeben. Auf meinem Weg hatte ich das Glas Champagner bloß auf einer der niedrigen Kommoden abgestellt und mich auch nicht weiter darum gekümmert, was es für Folgen haben könnte, wenn es dort jemand fand. Man würde schlecht heraus finden können, wer das Glas dort abgestellt hatte. Als ich das Gemach erreicht hatte und ich mich umdrehte, um zu überprüfen ob Erik mir gefolgt war, war ich umso glücklicher als ich ihn auf dem Gang erblickte. Ich lächelte ihn unwiderstehlich an, ehe ich bereits die Türe des Zimmers geöffnet hatte und mich in das Gemach begeben hatte. Nur kurz sah ich mich in dem Raum um, damit ich wusste, wo sich sämtliche Möbel befanden. Dann schmiss ich mein Jackett bereits rüber auf das Sofa, weil ich es nun nicht brauchen würde. Ich wusste wie riskant es war, was wir hier trieben und ich war glücklich, dass all die Wachen beschäftigt genug waren, um nichts von alle dem mit zu bekommen. Doch was war wenn Dean merkte, dass nicht nur Erik, sondern auch ich fehlte? Würde ihm vielleicht bewusst werden, was wir hier trieben? Mit diesen Gedanken wollte ich mich jedoch gar nicht mehr großartig befassen. Ich hatte ein Spiel mit dem Feuer angefangen, was mir ziemlich gut bewusst war. Und somit wollte ich dieses Spiel beenden, ohne mir weiter über die Konsequenzen den Kopf zu zerbrechen. Ich wollte diese Nähe zu Erik schon länger, doch bisher hatte er mich stets auf Abstand gehalten. Da er nun aber mitspielte, würde ich mir diese Chance definitiv nicht entgehen lassen. Ich hatte bereits sehnsüchtig darauf gewartet, dass es zu solch einer Situation kam , da würde ich sie mir sicherlich nicht mehr verbauen. Lächelnd drehte ich mich zur Türe, als diese aufging und Erik in das Zimmer stolzierte. Es machte mich beinahe verrückt, wie er mich an die Wand drückte, seine Hände neben meinen Kopf ab stemmte und mir unwiderstehlich lächelnd in die Augen sah. Genauso wie ich bei seinen Worten gefühlte tausend Tode starb.  „Du hast mir nie erzählt, dass du mich so sehr willst, dass du es riskierst, auf einem Maskenball mit über hundert Menschen, in dem Gemach einer der Gastgeber, mit mir zu schlafen.“ Sein Grinsen ließ meinen Puls zusätzlich noch immens in die Höhe steigen, während ich stetig in seine Augen sah. Das Verlangen nach seiner Nähe war immer da gewesen, doch hatte ich tatsächlich nie mit ihm darüber gesprochen. Aber es brauchte auch nie Worte, da er bestimmt gewusst hatte, wie es um mich stand, wenn er sich in meiner Nähe aufhielt.  Leise schluckend beobachtete ich, wie er eine Hand von der Wand zog und sie dafür in meinen Schritt legte, ehe er diesen Bereich zu massieren begann. Ein leises Keuchen entfloh mir, da seine Berührung beinahe überraschend kam und mir mein Körper nur noch einmal deutlich machte, wie sehr ich Erik wollte. Seinen Worten versuchte ich aufmerksam zu Lauschen, während es doch stetig schwerer wurde, da er nicht aufhöre, den Bereich meines Gliedes zu massieren und ich wusste, worin es enden würde. Somit zog ich seine Hand ein wenig hoch, legte sie stattdessen auf meinen Oberkörper. „Ich dachte ihr würdet nicht wollen, wenn ich mich eurer annehme. Ihr seid schließlich mein König und ich euer Haustier.“ Ein provokantes Grinsen zierte nun ebenfalls meine Lippen, da ich wusste wie sehr ihm diese Formalitäten gefielen, ehe ich mich zu seinem Hals vorgebeugt hatte und diesen zu liebkosen begann. Ich sog exzessiv an einer Stelle, über die ich auch mit meiner Zunge fuhr, ehe ich ihm noch einige Küsse auf dem Hals aufdrückte und seinem Keuchen lauschte. Da ich dieses Spiel jedoch nicht bis in die Ewigkeit treiben wollte, strich ich ihm sein Jackett von den Schultern und öffnete die Krawatte, die anschließend ebenfalls zu Boden glitt. Ich hatte nicht vor dieses Spiel zu unterbrechen und genauso wenig wollte ich riskieren, dass mir irgendwer diesen Moment versaute. So kümmerte ich mich dann bereits um sein Hemd, welches ich ihm kurzerhand aufknöpfte und von den Schultern strich. Mit meinen Händen fuhr ich seinen Oberkörper beinahe begierig ab, während ich aufreizend lächelte. Dann jedoch befasste ich mich mit meinem Oberteil, welches ich genauso schnell von meinem Körper entfernt hatte, ehe ich seine Hände ergriff und diese an meinen Oberkörper legte, damit er mich berührte. Schließlich hatte ich mich lange genug nach seinen Berührungen gesehnt. Eine Hand schob ich in seinen Nacken, ehe ich ihn in einen fordernden Zungenkuss zog. Es war alles unglaublich riskant, sodass mir das Adrenalin nur so durch die Adern schoss. Doch empfand ich all das als unglaublich verlockend. Unter dem Kuss keuchend begann ich dann schließlich mich mit dem Reißverschluss seiner Hose zu beschäftigen, wobei ich mir ziemlich viel Zeit ließ. Nachdem seine Hose geöffnet und sie bereits ein Stück hinunter gezogen hatte, fuhr ich mit meiner Hand vorsichtig in seine Boxershorts, bevor ich begann, sein Glied nun ebenfalls zu massieren und löste mich auch aus dem Kuss, während ich ihm nun in die Augen sah und ihm bereits das erste Stöhnen zu entlocken versuchte. Nachdem das auch geschehen war, lächelte ich triumphierend und befreite ihn ganz von seiner Hose, ehe ich mich kurz mit meiner befasste und diese ebenfalls zu Boden gleiten ließ. Ich hoffte Erik würde Gefallen an der ganzen Sache finden, so wie ich es bereits tat. Dann würde es demnächst vielleicht öfter zu solchen Situationen kommen.
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Yuna
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Mo Aug 18, 2014 11:08 am

Erik:

Ihr seid schließlich mein König, und ich euer Haustier.“ Sein provokantes Grinsen jagte mir eine Gänsehaut über den gesamten Körper, ehe ich auch beinahe schon nachgiebig aufhörte, mich seinem Glied zu widmen. Denn auch passen begann er sich mit meinem Hals zu befassen, was mich des öfteren zum Keuchen brachte. Ich ertrug es einfach nicht, wenn man mich mit solchen liebreizenden Dingen noch hinhielt. Trotzdem ließ ich meinem liebsten Haustier momentan den aktiven Part, da ich ihn immerhin dazu aufgefordert hatte, mir zumindest zu zeigen, dass er mich wirklich so sehr wollte. Und recht schnell hatte er mir das auch verdeutlicht. Denn nachdem er von meinem Hals abgelassen hatte, befasste er sich mit meinem Jackett, welches er mir von den Schulten strich, ehe auch noch die Krawatte folgte, mit welcher er sich rasch beschäftigt hatte. Er schien wirklich kaum noch Halt machen zu wollen, wenn er keine Ahnung hatte, ob ich nun noch fähig war, dieses Spiel letztlich noch abzubrechen. Aber ich dachte nicht auch nur eine Sekunde daran. Ich ließ ihn mich von meinem Hemd befreiten, ehe ich auch schon seine warmen Hände auf meinem Oberkörper spürte. Ich genoss seine Berührungen ungemein, war auch beinahe froh, dass es ihm wenigstens für eine kurze Zeit den aktiven Part zuschreiben wollte. Denn eigentlich hatte ich es nicht gerne, wenn mein Haustier sich an mir austobte. Lächelnd über den Gedanken beobachtete ich ihn dabei, wie er sich aus seinem Hemd befreite, und hinterher nach meinen Händen griff, mit welchen ich fordernd über seinen beinahe perfekten Körper fuhr. Er hatte sich lange genug nach den Berührungen und dem Sex mit mir gesehnt, es wurde Zeit, dass er endlich bekam, wonach er die ganze Zeit über verlangt hatte. Zuvor war mein Verlangen nach Männern gar nicht mehr so sonderlich hoch gewesen. Doch seit ich Ian kannte, hatte sich einiges verändert. Als ich am Schloss angekommen war, hatte ich nur über gewisse Dinge mit meinem Vater sprechen wollen. Nachdem ich dann von Denis erfahren hatte, wollte ich ihm und seinem großen Bruder helfen. Und nun wo ich Ian kannte, wollte ich alles daran setzen, meine Zeit mit ihm zu verbringen. Es war ein gefährliches Spiel mit dem Feuer, an dem ich mich nicht das erste Mal in meinem Leben verbrennen würde. Doch ich würde auch diesmal nicht nachgeben und alles ausschöpfen, bis ich selbst merkte, dass es keinen Sinn mehr für mich machte. Zwischen uns jedoch lief es gut – ich brauchte mir keine Sorgen in nächster Zeit machen. Und solange ich ihn noch ausreichend unter Kontrolle hatte, konnte meines Erachtens nach auch nichts schiefgehen.
Seinen Zungenkuss erwiderte ich fordernd, ließ ihn sich auch mit dem Reißverschluss meiner Hose befassen und wehrte mich dagegen auch gar nicht. Als ich jedoch seine Hand plötzlich an meinem Glied spürte, wollte ich beinahe protestieren, nachdem Ian sich aus dem Kuss gelöst hatte. Ich wusste welchen Zweck das diente, und am liebsten hätte ich mich dafür direkt an ihm gerächt. Ich konnte gar nicht anders als beherrscht aufzustöhnen, und für einen Moment auszublenden, dass das hier komplett gegen meine Moral war. Als Ian dann jedoch so abrupt aufhörte, sich dafür mit meiner Hose befasste und sich dann an seine eigene machte, sah ich ihn ein wenig gereizt an. Ich wusste dass ihm nicht die Oberhand hätte lassen, weswegen ich ihn letzten Endes rüber zur Wand drückte, an welcher wir eben schon gestanden hatten. Ich mochte es nicht wenn man mich so aufzog, und erst recht nicht in solchen Situationen. Ian sollte das nun zwar nicht zu spüren bekommen, da ich ihm keinen falschen Eindruck übermitteln wollte, jedoch würde ich ihn darüber noch belehren. Er hatte mir und meinen Anweisungen zu folgen, und sollte sie nicht zu seinen Gunsten nutzen, nur weil er mich vielleicht zwischenzeitlich leiden sehen wollte. Nachdem ich ihn mit dem Oberkörper gegen die Wand gedrückt hatte, ihm jedoch weitgehend sämtlichen Freiraum zurückgab, und ihn seine Hände immerhin an der Wand abstemmen ließ, zog ich ihm rasch die Boxershorts aus, ehe ich mir das genau so schnell gleich tat. Den leichten Schmerz den ich mittlerweile schon gespürt hatte, hätte ich zwar noch weiter ertragen, jedoch kaum weiter geduldet. Ich legte meine warmen Hände erst an sein Becken, als ich mich ziemlich sanft, mit einem beherrschen Stoß in ihm versenkte, und auch bei seinem ersten Keuchen nicht mehr weiter darüber nachdachte, wie es ihm am liebsten war. Hier ging es mittlerweile nur noch um mich, mein Haustier hatte sich zu fügen. Leicht grinsend darüber zog ich meine Hände von seinem Becken, legte diese dafür auf seine Hände und verschränkte meine leicht mit ihnen, während ich mit einem angenehmen Tempo weiter in ihn stieß, und dieses aufgrund meiner Wollust, und meinem immer lauter werdenden Stöhnen jedoch anhob. Es war riskant, mehr als nur gefährlich und ausnahmslos verboten. Und genau das machte es eigentlich so einzigartig.

Dean:

Eigentlich war ich der festen Überzeugung gewesen, dass sowohl mein Bruder als auch die anderen verstanden hatten, dass ich von ihrem dämlichen Spiel genug hatte. Jedoch war es keinesfalls so. Denn ich war nicht alleine auf den Maskenball gekommen. Mein ehemaliger Leibwächter und mein liebster, älterer Bruder hatten mich begleitet. Und dafür dass die beiden zuvor kaum miteinander zu tun gehabt hatten, standen sie sich momentan scheinbar ziemlich nahe. Ich sah die beiden oft beieinander stehen und lachen, sie schienen hier zumindest ihren Spaß zu haben, während ich mich einfach mit Frauen befasste, damit der Abend seinen Lauf nehmen konnte. Tatsächlich war es geplant gewesen, meiner kleinen Jagdsaison noch ein Sahnehäubchen zu verpassen, was heute auf dem Maskenball stattfinden sollte. Die meisten von den Männern, die sich hier befanden und seelenruhig mit den Frauen tanzten, waren mir unterlegen. Ich erfreute mich somit recht lange an dem Anblick dieser mörderischen Truppen, trank nur hin und wieder mal ein Glas Champagner und ließ stets nicht meinen großen Bruder und Ian aus dem Blick, welche, als ich zu ihnen sah, wieder beieinander standen. In dem Moment tanzte ich mit einem noch recht jungen, schwarzhaarigen Mädchen, konnte mich auf dieses aber kaum konzentrieren, nachdem ich Ian die Treppen hochgehen sehen hatte, und Erik ihm nur mit einem angespannten Blick nachsah. Ich zwang mich ihn nicht weiter zu beobachten, weil ich wusste, dass er früher oder später noch einmal zu mir schauen, und seiner neuen Errungenschaft dann folgen würde. Ich hatte nicht dran geglaubt dass zwischen den beiden etwas lief, aber mit der Zeit hatte es sich scheinbar von selbst ergeben. Nur bis heute hatte ich dafür keine Bestätigung erhalten, was sich, wie ich bemerkte, aber ändern sollte. Denn als ich zu der Stelle sah, an der Erik zuvor gestanden hatte, war er verschwunden. Mit einem Lächeln auf den Lippen löste ich mich dann langsam aus dem Tanz mit der schwarzhaarigen Schönheit, übergab mein Champagnerglas einem der Butler und begab mich langsam ebenfalls nach oben.
Ich hatte meinen Kopf an die Wand gelehnt, an welcher ich schon seit mehr als einer halben Stunde stand, und aufmerksam den Tönen gelauscht hatte, die es noch durch die Wand geschafft hatten. Es war für mich beinahe zu schön, das nun noch mitzuerleben. Mein ehemaliger Leibwächter ließ sich von meinem großen Bruder ficken, nachdem er zuvor noch ein Verhältnis mit mir gehabt hatte. Es war zwar keine Genugtuung mehr, es tat, wie ich mir eingestehen musste, sogar meinem Stolz ein wenig weh. Ich verstand die beiden einfach nicht. Erik hatte sich kaum mit Männern befasst, und Ian hat sich wahrscheinlich einfach den nächstbesten Kerl geschnappt, der es ihm besorgen konnte. Es amüsierte mich, während es mich zugleich runterzog. Mehr aber machte es mich wütend. Ich hatte vieles für Erik, aber auch für Ian getan. Und sie beide hintergingen mich, ohne über die Folgen nachzudenken. Aber ich ließ sie machen, störte sie nicht. Erst als die Geräusche nämlich abgenommen hatten, öffnete ich die Augen wieder, und konnte auch schon wenige Minuten später beobachten, wie Erik und Ian gemeinsam, direkt neben mir, das Gemach verließen. Mit einem Lächeln stieß ich mich von der Wand ab, während ich die beiden musterte. Die Haare der beiden waren komplett zerzaust, und auch die Hemden saßen nicht mehr so perfekt wie noch zuvor. Erik fummelte noch an seiner Krawatte, während Ian mich nur angespannt ansah. „Und schon hast du dich auch von meinem Bruder ficken lassen“, meinte ich fast schon lachend. „Ich hoffe du bist nun stolz auf dich. Nun hast du auch mal etwas erreicht.“ Ich zwinkerte ihm kurz zu, bevor ich Erik ansah. Dieser schien nicht sonderlich begeistert über meine Anwesenheit, was ich sogar verstand. „Er ist nutzlos“, erklärte ich. „Wir sollten vielleicht genau so eine Inzestbeziehung eingehen wie Denis und Valentin. Macht sicher eine Menge Spaß, gleich zwei Gesetze zu missbrauchen.“ Ich fuhr mir lächelnd durch meine Haare, ehe ich den Kopf leicht schief legte. „Solltet ihr nicht Wache stehen? Fünfzig von den mehr als hundertfünfzig Männern, die gerade mit den Frauen tanzen, warten nur auf meinen Befehl, sie abzustechen“, meinte ich zufrieden. „Anstatt zu vögeln hättet ihr vielleicht  mal eurem eigentlichen Ziel nachgehen können. Denn wenn ihr mich nun tötet, bevor ich irgendjemandem einen Befehl geben kann, geht ihr beide mit mir drauf.“ „Wer sprach direkt vom Töten?“ Ich schaute angespannt zu Erik, welcher mich auch schon in der nächsten Sekunde am Handgelenk zu sich gezogen, und mit dem Oberkörper zurück gegen die Wand gedrückt hatte. Meinen Arm hatte er auf meinen Rücken gezogen, was mich schmerzlich aufkeuchen ließ. Jedoch nahm er mir auch die Möglichkeit, noch etwas von mir zu geben, indem er seine freie Hand auf meinen Mund drückte, um mich daran zu hindern, nun noch nach irgendjemandem zu schreien, der mir helfen könnte. Und das wären alle hier anwesenden Personen. „Dumm, wenn dir die, die du manipuliert hast, dir irgendwann in den Rücken fallen, nicht wahr?“, hörte ich ihn in der Nähe meines Ohres knurren, während er mich stets nicht losließ. „Was hast du von diesem Spiel gehabt? Außer etlicher toten Menschen, der Schändung einer einzigen Person und dem Hass der halben Menschheit?“ Ich spürte wie er seine Hand langsam von meinem Mund zog, jedoch nicht seinen Griff um meinen Arm lockerte. „Gar nichts“, gab ich ihm gereizt zurück. „Rein gar nichts.“ „Korrekt. Und was war dein Ziel?“ „Keines.“ Ich bekam recht schnell zu spüren, dass die Wut, hinsichtlich meiner Worte, nach und nach in Erik aufstieg. Er vergrub eine Hand in meinem Schopf, willig, meinen Kopf so gegen die Wand zu schlagen. „Warum hast du diese ganzen Menschen durch den Wald gehetzt und getötet?“, hörte ich ihn ziemlich ernst fragen. „Ich weiß es nicht“, keuchte ich nur unter Schmerzen, versuchte mich irgendwie loszureißen aber scheiterte. „Warum hast du Valentin missbraucht?“ „Ich weiß es nicht“, wiederholte ich mich nur. „Warum hast du den Hass der halben Menschheit auf dich gezogen?“ „Weil ich ein verdammtes Arschloch bin“, stellte ich klar, während ich mich nun aber endgültig von Erik losriss, und ihn auch rasch von mir stieß. Mein Blick fiel rauf in seine Augen, während ich ihm zuhörte.

Erik:

„Du hast das nicht aus Langeweile getan“, raunte ich, nachdem er sich von mir losgerissen hatte. Ich erinnerte mich an seine erbärmlichen Worte, dass wir doch genau so gut eine Inzestbeziehung eingehen können. Das führte dazu, dass ich ihn zurück gegen die Wand drückte, meine Arme neben seinem Kopf abstemmte und mein Unterleib beherrscht gegen seines zu drücken begann, während mein Blick weiterhin in seinen Augen lag. „Was wolltest du? Mich?“, fragte ich gereizt. „Ruhm? Ehre?“ Als er den Kopf schüttelte, zog ich eine Hand zu seinem Kinn, um ihn dazu zu zwingen, mich weiterhin anzuschauen. „Weshalb dann?“ „Ich weiß es nicht! Ich weiß es nicht, Erik!“ Seine Worte brachten mich noch nur Weißglut. Ich konnte gar nicht anders, als ihm nun doch eine zu scheuern. Ich hatte meinen kleinen Bruder nie geschlagen, ihm nie Leid zugefügt und immer seinen Worten gehorcht, weil ich gehofft hatte, er würde irgendwann nach mir kommen, wenn ich mich ihm fügte und ihm gleichzeitig nahebrachte, wie man sich wirklich zu verhalten hatte. Aber momentan schien es mir sinnlos, ihm seiner Laune einen Freipass zu erlauben. Nach seinem fassungslosen Blick und dem schmerzvollen Keuchen musterte ich seine Wange, welche schon jetzt einen leicht rötlichen Ton annahm. Ich stemmte meine Hand wieder an der Wand neben seinem Kopf ab, und beugte mich wieder zu ihm vor. Er sollte ruhig merken in was für unangenehme Situationen ich ihn bringen konnte, wenn ich nur wollte. „Wenn du es mir nicht sagst, ereilt dich das Schicksal von Valentin“, knurrte ich gereizt. „Und ich schwöre dir, dass ich dir dabei sämtliche Knochen brechen werde.“ Er schien mir diese Worte direkt zu glauben, was mich skeptisch machte, aber nicht dazu führte, dass ich sie noch einmal hochholte. „Ich konnte nicht mehr“, keuchte er, „ich konnte einfach nicht mehr!“ Als ich sah, wie seine Augen langsam glasig wurden, wandte ich kurz den Blick ab. Ich wollte ihm diese Masche nicht abkaufen. Er konnte auf Knopfdruck heulen, und das hatte ich schon oft festgestellt. „Verarsch mich nicht“, knurrte ich wütend, als ich ihn wieder ansah, und ihm bereits die ersten Tränen von den Wangen liefen. „Du hast einen Mann, der dir sowieso gehorcht hat, einfach kaltblütig vergewaltigt. Und nun heulst du, weil dein großer, böser Bruder dich schlägt? Oder passt dir die Nähe nicht? Ich dachte, du stündest auf solche Inzestbezieheungen?“ „Hör auf! Hör einfach auf, bitte!“ Seine Worte ließen mich einfach kalt. „Du hast allen Menschen, die ich geliebt habe, Leid zugefügt. Jedem einzelnen, nach und nach, so schmerzhaft wie nur möglich“, erklärte ich ihm mit ruhiger Stimme, während ich mich stets nicht von ihm entfernte. „Du hast meine Frau getötet. Meine Tochter.“ „Erik!“ „Nein!“ Ich konnte mich kaum noch beherrschen. Was er mir angetan hatte, war schlimmer als alles andere dieser kaltherzigen Welt. „Du hast ihnen vor meinen Augen die Kehle aufgeschnitten, du wolltest, dass ich zusehe! Und du heulst, weil du die Wahrheit nicht erträgst? Oder heulst du, damit ich Mitleid habe?“ Erneut traf meine flache Hand auf seine bereits rote Wange, was nur dazu führte, dass er noch mehr weinte. Es interessierte mich kein Stück mehr. „Du hast mir alles genommen, was ich wollte. Du hast mir alles genommen, was ich liebte“, meinte ich dann wieder etwas leiser. „Ich wusste nicht mehr was ich tun sollte“, hörte ich Dean daraufhin nur keuchen, was meine Aufmerksamkeit wieder auf ihn zog. Erst jetzt sah ich ihm wieder in die Augen. „Die Schlachten“, begann er, „ich habe mich so oft lebensbedrohlich verletzt. Ich bin so oft davon gekommen, und habe unserem Vater gesagt, dass ich nur noch kämpfen will. Er wollte mich als König, schon immer, er hat mir nicht einmal die Chance gegeben, ihm zu erklären, dass ich nicht herrschen kann.“ Als ich seiner Stimme anhörte, dass er sich langsam beruhigte, zog ich eine Hand von der Wand um ihm wenigstens ein wenig das Gefühl der Freiheit zu geben. Ich wollte ihn nicht komplett bedrängen, wenn er nun immerhin zu sagen schien, was wirklich zu dem ganzen Chaos geführt hatte. Ich lauschte ihm weiterhin aufmerksam, zugleich aber skeptisch genug. „Ich habe ihn darum angefleht, dass du herrschst. Ich war noch nie fähig dazu, und er wollte es nicht zulassen. Er hat immer gesagt, ich würde daran nicht zerbrechen. Aber du wirst krank. Krank, weil jeder etwas von dir verlangt, wovon du keine Ahnung hast. Ich habe mich nie belehren lassen, nie Bücher gelesen und mich nie mit den wichtigsten Dingen vertraut gemacht. Ich habe einfach meine eigenen Regeln aufgestellt, in Hoffnung, Vater würde mir irgendwann den Thron entziehen.“ Ich musterte angespannt seine Miene, ehe ich den Blick kurz senkte. Er hatte niemals herrschen wollen? „Weißt du noch den einen Abend, an dem ich dich gefragt hatte, ob du mir jemals vom Thron helfen würdest? Du sagtest, dass du mich niemals umbringen könntest. Ich habe es provoziert, damit du es tust. Habe Menschen umgebracht, sie missbraucht, sie schlecht behandelt und zu dir geschickt. Du hast mich nicht umgebracht.“ Ich schüttelte den Kopf. Ich hatte nichts gewusst. Nichts von dem, was Dean da erwähnte, war mir je bewusst gewesen. Es zerriss mir nicht das Herz, aber es zerstörte das Bild von Dean, meinem kleinen Bruder, welches ich mir in den Kopf gesetzt hatte. Er war nie der Mörder gewesen den ich sah. Er war immer der Junge gewesen, den ich mit großgezogen hatte. Ich hatte ihn im Stich gelassen, nicht wissend, dass er nach meiner Aufmerksamkeit gefleht hatte. „Bitte Erik“, hörte ich ihn keuchen. „Nach allem, was ich getan habe. Töte mich.“ Ich sah ihm wieder in die Augen. Er weinte noch immer, und würde damit wohl auch nicht aufhören. Es waren zu viele Informationen auf einmal, mit denen ich nicht zurechtkam. Und somit schüttelte ich einfach nur den Kopf, ehe ich seine Handgelenke ergriff, um ihn gemeinsam mit Ians Hilfe von dem Maskenball zu kriegen. Ich konnte ihn nicht einfach umbringen, nach allem, was er getan hatte. Nach den vielen Menschen, die unter seiner abstoßenden Art gelitten hatten. Es galt, meinem Vater davon zu berichten. Ihn zu fragen, weshalb er Dean nie geholfen, und mir davon nie erzählt hatte. Und in der Zeit, würde mein kleiner Bruder in einem der Kerker verharren müssen. Ich musste die Gesetze einhalten, und laut diesen, verdiente er den Tod nicht. Doch damit würde ich mich später befassen. Später, wenn ich wusste, ob mein Vater ihn bloß hatte tot sehen wollen. Meinen kleinen Bruder. Dean.
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Clarity
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Di Aug 19, 2014 5:38 am

Valentin:

„Ich liebe dich, Denis.“, murmelte ich leise vor mich her, während mein Kopf stets auf Denis Brust ruhte. Ich genoss die Zeit, die ich mit Denis hatte. Erik und Ian waren gemeinsam mit Dean auf den Maskenball und hatten uns somit ebenfalls Zeit verschafft, die wir gemeinsam nutzen konnten. Ich war ihnen dafür unglaublich dankbar. Denn ich sehnte mich jede Sekunde, in der Denis nicht bei mir war, nach meinem kleinen Bruder. Leicht lächelnd betrachtete ich unsere Hände die miteinander verschränkt waren und ich begann mit meinem Daumen leicht über den Handrücken seiner Hand zu streichen. Hier bei Denis fühlte ich mich geborgen und ich wusste, dass ich mich auch bloß bei ihm so sicher fühlen konnte. Ich hatte das Gefühl, dass mir nichts passieren konnte, wenn ich bei ihm war. „Ich habe dir das nie gesagt.“, flüsterte ich recht leise, während mein Blick weiterhin auf unseren Händen lag und ein sorgloses Lächeln meine Lippen zierte. „Aber damals, als wir immer im Wald gespielt haben und du in den Spielen meist der Vater und ich die Mutter war.. Ich habe jedes Mal gedacht mein Herz springt mir aus der Brust, wenn wir Dinge getan haben, wie Händchen halten oder wenn wir uns einen Kuss auf die Wange gegeben haben, selbst wenn ich es mir nie wirklich erlaubt habe, über eine Beziehung zwischen uns nachzudenken. Mir war schon immer bewusst, dass derjenige, dem du dein Herz schenken würdest, es bei dir gut haben wird. Weil du der fürsorglichste und tollste Mensch bist, den ich je kennengelernt habe. Und nun bin ich umso glücklicher, dass ich diese Person bin, nachdem ich von den Verboten abgesehen habe. Wieso sollte ich mir von idiotischen Gesetzen verbieten zu lassen, den wohl wundervollsten Menschen auf dieser Welt zu lieben?“

Aufgeregt ließ ich Denis Hand los, als wir im Flur des Anwesens angekommen waren. Ich lief ein paar Schritte in den Flur hinein und sah mich um, während ich mich dabei beinahe um mich selbst drehe. Erik hatte zwar gesagt, er stelle uns ein Anwesen bereit, aber er hatte nie erwähnt, dass es beinahe wie ein kleines Schloss schien. Überwältigt blickte ich hinüber zu Denis. „Das.. Das.. ist unglaublich.“, murmelte ich leicht grinsend, bei dem Gedanken, dass wir beide unser Leben nun hier gemeinsam verbringen würden. Nun verstand ich aber, wieso Erik etwas von ein paar Bediensteten und sogar Wachen erzählt hatte. Dieses Haus war viel zu riesig um es alleine sauber oder gar sicher halten zu können. Denis und ich hatten nun die Chance bekommen, unser Leben in Ruhe und Ordnung zu verbringen und würden uns sicherlich auch nicht durch die Leute gestört fühlen, die mit uns hier lebten. Erik hatte uns versichert, dass wir ihnen vertrauen könnten und sie es nie wagen würden, über unser Verhältnis zu urteilen, was mir persönlich am wichtigsten gewesen war. Schließlich wollte ich nicht in noch mehr Probleme herein geraten, wenn wir die Letzten gerade hinter uns gelassen hatten. In den letzten Tagen war jedoch viel positives passiert. An dem Abend des Maskenballs, wurde Dean in den Kerker geschleppt, da er scheinbar Einsicht gezeigt hatte, die aber deutlich zu spät kam. Erik hatte mit seinem Vater geredet und klar gestellt, dass er nun herrschen würde, weil sein Bruder nicht dazu fähig war, schließlich stand ihm der Thron rechtmäßig zu. Er hatte uns zu Rittern schlagen lassen, für all das was wir durchgemacht und vollbracht hatten. Immerhin, so meinte er, hatten wir dazu beigetragen, dass Dean gefasst wurde. Er hatte uns mit Geld und diesem Anwesen entlohnt und uns deutlich gemacht, dass wir jedoch auch immer am Schloss willkommen waren, wenn wir ihn und Ian wieder besuchen wollten, selbst wenn sie wohl beide in nächster Zeit ein wenig Stress hätten, weil sie sich eingewöhnen mussten. Doch genauso mussten Denis und ich uns erst mal an alles gewöhnen. Nun war für mich aber wichtig, dass Haus zu erkunden, weswegen ich lächelnd auf Denis zu lief und sein Handgelenk umfasste, ehe ich ihn von Raum zu Raum zog. Wir hatten eine riesige Küche, einen Speisesaal, etliche Gemächer, welche aber noch nicht unseres sein sollte, eine Bibliothek. Oben waren dann ebenfalls einige Gemächer, die jedoch auf dieser Etage nicht von dem „Personal“ belegt wurden, sondern vermutlich für Gäste sein würden. Hier befand sich aber auch ein Kaminzimmer, sowie ein kleines Arbeitszimmer, sowie unser Gemach. Dieses Zimmer öffnete ich tatsächlich als Letztes und war ziemlich überrascht, als ich einige Sachen stehen sah, die noch zu unserem alten Haus gehört hatten. Ich drehte mich zu Denis, welcher vermutlich schon total genervt von meiner plötzlichen Euphorie war, die nur davon zeugte, dass wir nun endlich in Ruhe zusammen leben konnten. „Wir haben es geschafft.“, meinte ich lächelnd, während ich auf Denis zuging und vor ihm Halt machte. „Wir haben die Sache mit Dean durchgestanden und nun steht unserer gemeinsamen Zukunft nichts mehr im Weg. Ich liebe dich so sehr, Denis.“ Ich lächelte liebevoll und legte eine Hand in seinen Nacken, ehe ich ihn in einen zärtlichen Kuss zog. Ich war so unglaublich glücklich. Vermutlich empfand es Denis als lächerlich, dass ich mich so über alles freute, doch ich war einfach glücklich, aus der ganzen Geschichte raus zu sein und mich wieder dem Alltag mit meinem geliebten Bruder widmen zu können.
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Yuna
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Di Aug 19, 2014 6:54 am

Denis:

Mittlerweile waren mehr als fünf Wochen vergangen, die ich mit Valentin gezwungenermaßen am Schloss verbracht hatte. Wir waren beide nicht freiwillig dort gewesen, nur hatte man ihm die Zeit dort weitgehend erschwert. Trotzdem konnte ich mir eingestehen, dass auch ich es nicht sonderlich leicht gehabt hatte. Ich hatte von Tag zu Tag mehr Menschen gegen meinen Willen jagen und töten müssen, war dazu gezwungen mein eigenes Spiel zu verlieren, und war oft genug an mir selbst verzweifelt. Es hatte sich vieles getan, viele Abende hatte ich nur damit verbracht, über die Zukunft mit meinem großen Bruder nachzudenken. Ich wusste nicht wie es jemals wieder okay werden sollte, aber da hatte ich noch nicht gewusst, mit was für einer enormen Hilfe mir mein bester Freund, und mittlerweile auch König, uns unter die Arme greifen würde. Erik hatte mich und Valentin zu Rittern schlagen lassen, weil er der festen Überzeugung gewesen war, dass wir es beide nach der harten Zeit verdient hatten. Ich hatte die Nacht danach noch mit ihm diskutiert, hatte ihm gesagt dass ich diesen Titel nicht haben wollte, nachdem ich so viele hilflose Menschen getötet hatte. Jedoch war Erik nicht willig mir diesen Titel wieder zu entziehen, und hatte mir gesagt, dass er darauf bestand. Er wollte nichts weiter als dass ich und Valentin wieder ein gesittetes Leben führen konnten, und somit hatte er uns direkt auch noch ein Anwesen bereitgestellt. Dieses wollten wir uns einige Tage nach der Einkerkerung von Dean auch in Ruhe ansehen. Zwar hätte ich mich genau so damit abgefunden, gemeinsam mit Valentin im Schloss zu wohnen, aber unser Anwesen war beinahe sogar so groß wie dieses. Es war kein einfaches kleines Haus, es glich wirklich dem Schloss in welchem Erik mit seinen über hundert Bediensteten tagtäglich seine Arbeit verrichtete. Wie viele Bedienstete und Butler er uns wohl gestellt hatte? Fragend und dennoch zufrieden lief ich neben Valentin her, welcher gar nicht glauben konnte, dass das gestellte Anwesen so enorm groß war. Und auch als wir im Flur angekommen waren, konnte er sich kaum zusammenreißen. Ich war so froh darüber ihn nach dem ganzen Kram der letzten Wochen so glücklich zu sehen, und das schien auch nicht so leicht abzuklingen. Ich hatte gar nicht wirklich die Zeit, mich groß im Flur umzuschauen, welcher wirklich unfassbar geräumig war. Es sah alles total prunkvoll aus, und eigentlich glaubte ich schon fast, dass Erik dafür zuständig gewesen war. Er wusste dass ich auf schlichte Einrichtungen stand, und das hier übertraf einfach alles. Und wie ich recht schnell feststellen durfte, war auch der Rest dieses kleinen Schlosses in diesem Stil eingerichtet. Denn Valentin zog mich mit sich mit durch jeden einzelnen Raum, staunte nicht nur über die Größen der verschiedenen Zimmer, sondern auch über die prunkvollen Möbel und die antiken Bilder die an den Wänden aufgehangen waren. Als wir dann bei dem letzten Zimmer im Haus angekommen waren, und Valentin die Tür aufgemacht hatte, staunte auch ich nicht schlecht. Schon auf den ersten Blick fielen mir einige Möbel aus dem alten Haus auf, konnte auch von weitem in dem Bücherregal die Bücher sehen, in welchem einige von den Büchern standen, die ich schon über Jahre von Haus zu Haus schleppte, weil unsere Mutter sie mir damals geschenkt hatte. Es waren wirklich bedeutende Kleinigkeiten, die diesen unglaublichen Moment erst einzigartig machten. Ich beobachtete lächelnd wie Valentin sich zu mir umdrehte und auch mit langsam Schritten auf mich zu kam, während ich noch immer ein wenig baff auf der Türschwelle stand. Ich konnte auf seine Worte gar nichts erwidern, weil er mich schon viel zu schnell in einen zärtlichen Kuss gezogen hatte, den ich nur liebevoll erwiderte, während ich meine Hände an seine Hüften legte. Lächelnd löste ich mich dann jedoch aus dem Kuss und blickte meinem großen Bruder zufrieden in die Augen. „Und ich dich erst, Liebling“, flüsterte ich zufrieden an seine Lippen, während ich langsam einen Schritt mit ihm in das Zimmer machte, um die Tür hinter mir schließen zu können. Erik hatte zwar erwähnt dass im Laufe des Tages die Bediensteten hier eintrudeln würden, aber die Zeit die mir jetzt noch blieb, würde ich für meinen Bruder nutzen. Zwar meinte Erik ebenfalls, dass jegliche Bediensteten und Wachen über unser brüderliches Verhältnis aufgeklärt waren, jedoch hatte ich nicht vor dass ihnen auch dauernd vorzuhalten. Dennoch führte nun kein Weg dran herum, dass ich mich meinem Bruder nach dem ganzen Stress mal wieder widmen würde. Somit drückte ich ihn leicht über zu dem Bett, auf welches ich ihn hinterher vorsichtig stieß, bevor ich mich vorsichtig auf seinem Unterleib niederließ, und meine Arme neben ihm auf der Matratze abstemmte. Lächelnd beugte ich mich zu ihm herunter, während ich mich nebenbei schon damit befasste, mir Gedanken um den Antrag zu machen. Ich wollte ihn nicht länger warten lassen, trotzdem hielt ich es für richtig, wenigstens noch abzuwarten, dass sich hier auf unserem Anwesen alles eingependelt hatte. „Ich lasse dich nach allem was passiert ist nicht mehr gehen“, stellte ich ein wenig angespannt klar, während ich meinen Blick in seinen Augen hielt. „Und erst recht nicht mehr, wenn du bald einen Ring an deinem Finger trägst.“ Lächelnd senkte ich meine Lippen dann ein weiteres Mal auf seine, zögerte ihn sogar ein wenig in die Länge, bevor ich mich dann aber mit seinem Hals befasste, welchen ich zärtlich mit meiner Zunge liebkoste (ich klaue dir deine Optionen aufgrund deines noch kommenden Beitrages mal nicht), während ich mit einer Hand langsam die Knöpfe seines Hemdes zu öffnen begann, und es dann zur Seite strich, um mit den Fingerkuppen über seinen Oberkörper fahren zu können. Erst unterhalb seines Bauchnabels ließ ich meine Hand dann für einige Momente ruhen, bevor ich mich auch schon mit dem Reißverschluss seiner Hose befasste. Ich hätte nicht einmal im Leben daran gedacht, dass alles nochmal so werden konnte, wie es bereits gewesen ist. Aber ich war glücklich darüber dass Valentin so eine positive Einstellung hatte, und auf keinen Fall mehr an die schlechten Erinnerungen zurückdachte. Wir konnten nun endlich unser gemeinsames Leben führen, ohne dass uns jemand noch einmal dazwischenfunken würde. Und darüber war ich unglaublich glücklich. Denn mein Bruder war mein Leben.
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Di Aug 19, 2014 7:27 am

Valentin:

Vor einigen Tagen hätte ich nie geglaubt, dass wir nochmal zu einem normalen Alltag zurückkehren würden. Ich hatte geglaubt es würde noch ewig dauern, bis wir dort heraus kamen und selbst dann stünden wir noch vor etlichen Problemen. Doch es war alles anders gekommen, als ich es mir je erträumt hätte. Lächelnd blickte ich Denis in die Augen, als er sich aus dem Kuss gelöst hatte und konnte gar nicht in Worte fassen, wie glücklich ich war. „Liebling?“, wiederholte ich leicht grinsend, während ich rückwärts aufs Bett zu lief, ehe mich Denis vorsichtig auf dieses stieß, ehe er schon seinen Platz auf meinem Unterleib eingenommen hatte. Bei seinen Worten wurde mein Lächeln bloß noch breiter, doch hatte ich gar nicht die Chance groß darauf einzugehen, da er mich darauf schon in einen Kuss zog, den ich keinesfalls wegen meiner Worte unterbrechen wollte, weswegen ich ihn bloß erwiderte. Ich grinste Denis leicht an, als er sich von mir gelöst hatte und beobachtete, wie er sich dann meinem Hals widmete. „Wer hat denn je behauptet, dass ich nochmal von deiner Seite weiche? Ich würde es ohne dich nicht ertragen, weil ich dich so sehr liebe.“, keuchte ich ein wenig leiser, während ich bereits seine Finger auf meinem Oberkörper spürte, die diesen abfuhren, bis sie an dem Bund meiner Hose angekommen waren, wo sich Denis dann bereits mit meiner Hose beschäftigte. Das ging alles ein wenig schnell, doch war es für mich so vollkommen in Ordnung. Immerhin hatten wir nun bereits über einen Monat aufeinander verzichten müssen, in sexuellen Hinsichten. Dennoch zog ich seine Hände letztlich von meinem Reißverschluss, drehte mich so, dass ich mich nun auf seinem Unterleib platzieren konnte, blieb dort jedoch nicht sitzen. Stattdessen stand ich vom Bett auf und strich mir mein Hemd nun vollständig von den Schultern und ließ es zu Boden gleiten, ehe ich mich mit meinem Reißverschluss befasste und meine Hose letztlich von meinen Hüften zog. Darauf folgten dann meine Boxershorts, ehe ich Denis Handgelenk ergriff und ihn zu mir hoch zog. Ich widmete mich jedoch direkt seinem Hemd, welches ich aufknöpfte und ebenfalls zu Boden fallen ließ, ehe ich hinauf in seine Augen sah. „Niemand außer dir wird meinen Körper je nochmal so zu Gesicht bekommen oder gar anfassen dürfen.“, murmelte ich zufrieden und drückte ihm einen kurzen Kuss auf die Lippen, ehe ich mich bereits mit dem Reißverschluss seiner Hose auseinander setzte und diese einfach gemeinsam mit den Boxershorts von seinem Becken zog. Dann stieß ich ihn bereits wieder aufs Bett und ließ mich leicht keuchend auf seinem Gemächt nieder, während ich mich jedoch noch nicht weiter bewegte. „Und ich hoffe ich werde der Einzige sein, der dich so sehen darf.“, flüsterte ich noch etwas leiser, ehe ich meine Hände ein wenig auf seiner Brust ab stemmte. Erst dann begann ich mich vorsichtig auf seinem Gemächt zu bewegen und lauschte seinem ersten leiseren Stöhnen, ehe ich mein Tempo ein wenig anzog und zu kreisenderen Bewegungen überging. Als ich seine Hände an meinem Becken spürte, legte ich die rechte Hand auf seine Linke und verschränkte sie mit meiner. Während ich seinem Stöhnen lauschte, biss ich mir jedoch auf die Unterlippe, weil ich meines nicht hören wollte. Ich wollte für heute bloß das von Denis vernehmen. Immerhin hatte ich es nun lange nicht mehr hören dürfen.
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Di Aug 19, 2014 8:13 am

Erik:

Mit einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen verließ ich gemeinsam mit meinem Vater und dem Rest des Rats das Kaminzimmer, um mich noch kurz bei ihnen zu verabschieden. Wir hatten über das Urteil meines kleinen Bruders gesprochen und darüber ausgehandelt, wie man sich nun der Öffentlichkeit stellen sollte. Ich hatte zu meinen Gunsten entschieden, dass es auf jeden Fall besser wäre, wenn jeder von den Taten meines Bruders erfahren würde. Er sollte für seine missratene Art gerade stehen, und das hatte ich ihm die letzten Tage auch deutlich gemacht. Aufgrund der Tatsache was er Valentin angetan hatte, konnte ich ihn nicht einmal begnadigen. Vorerst würde ich auf die Anreise eines Freundes warten, der sich mit meinem kleinen Bruder fassen würde. Ich hatte ihm versprochen dass er freikommen würde, wenn er fähig war die Folter zu überstehen. Er hatte einfach zu viele Fehler begangen, als dass er sie noch irgendwie begleichen konnte. „Pass auf dich auf, mein Sohn“, vernahm ich meinen Vater glücklich, ehe er mich auch schon kurz in seine Arme zog. Das Verhältnis zwischen uns war mittlerweile zwar besser geworden, aber ich hatte ihn darum gebeten, dass er sich an einem Ort niederließ. Ich würde Zeit brauchen um alles zu verdauen, und nun wo ich auch noch regieren musste, wurde die Zeit immer weniger. Ich konnte mich kaum noch mit anderen Dingen befassen, auch wenn das eigentlich kaum noch ein Problem war. Denn ich hatte endlich meinen rechtmäßigen Platz auf dem Thron einnehmen können und konnte wieder Ordnung in das Land bringen. Und genau das war auch der Plan, den ich nun aufmerksam verfolgte.
Stets mit einem Lächeln auf den Lippen marschierte ich durch das Schloss, begegnete immer wieder Bediensteten oder Wachen die mich zu meiner Position beglückwünschten, weil sie mich genau kannten. Sie hatten immer gewusst dass ich der rechtmäßige König war, und ich hatte ihnen auch versprochen, dass ich alles irgendwann besser machen würde. Und so wie ich es nun eingefädelt hatte, musste ich das nicht einmal alleine machen. Ich hatte Ian zur Hand des Königs ernannt, damit meine Macht von nun an auch ihm galt. Es war an der Zeit ihm seinen alten Status abzunehmen. Denn er war für mich längst mehr als ein einfaches Haustier, welches mir gehorchte und mir jeden Wunsch von den Lippen ablas. Dieser Mann war in meinen Augen einfach perfekt, er traf genaustens meinen Geschmack und seine Meinung stimmte bei so vielen Situationen mit meiner überein, dass ihn schon fast als mein Ebenbild betiteln konnte. Ich war stolz ihn an meiner Seite zu haben, und das hatte ich ihm mittlerweile auch schon einige Male gezeigt.
Wie beinahe jeden Abend kam Ian recht spät zurück zum Schloss. Er hatte einige kleine Aufgaben für mich erledigt, die er als Hand des Königs in meinem Dienste einfach zu erfüllen hatte. Dementsprechend fing ich ihn auch draußen bei den Ställen ab, gerade als er sein Pferd weggebracht hatte. Es war sichtlich dunkel um die Uhrzeit, und aufgrund der Jahreszeit war es trotzdem nicht sonderlich kalt. Mit einem Lächelnd marschierte ich auf ihn zu, bevor ich vor ihm stehen blieb und leicht eine Augenbraue hochzog, als ich ihm in die Augen schauen konnte. „Und du hast brav deine Arbeit erledigt?“ Als er nickte und im nächsten Moment mit einem Grinsen zu mir schaute, erwiderte ich dies zufrieden. Er war tatsächlich ziemlich zuverlässig, und trotzdem hatte ich ihn dafür kein weiteres Mal belohnt, weil ich einfach nicht die Zeit dazu gehabt hatte. Aber wie ich so war, kam ich auch nun auf eine recht heikle Idee. Ich sah mich kurz ein wenig verstohlen um, ehe ich eine Hand auf Ians Oberkörper legte, und ihn in die Scheune neben uns drückte. Zwar musste ich gerade nun, wo ich König war, auf meine Taten achten, jedoch ließ ich es mir auch nicht nehmen, den Mann der mir bisher immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden hatte, nicht auch irgendwann für seine Hilfe zu belohnen. Und weil ich mittlerweile wusste welche Gedanken er damals noch am See gehegt hatte, wusste ich dass das der Puls direkt in der Nähe des Schlosses noch schneller in die Höhe steigen würde. Gerade weil wir beide so bedeutende Personen für das Reich waren, schien es mir unheimlich riskant und verlockend zugleich. Mit einem unwiderstehlichen Lächeln auf den Lippen drückte ich Ian zu der Wand hinter ihm, nachdem ich mich noch kurz um das Scheunentor gekümmert hatte. Meine Arme stemmte ich neben seinem Kopf ab, während ich mich zu seinen Lippen vorbeugte und ihm dennoch fordernd in die Augen sah. „Wir müssen irgendwann nochmal zu dem See“, raunte ich grinsend. „Gegen Sex im Wasser hätte ich mindestens genau so wenig einzuwenden, wie Sex noch auf dem königlichen Anwesen.“ Fast schon grinsend drückte ich dann meine Lippen verlangend auf seine, ließ aus diesem einfachen Kuss aber recht schnell ein leidenschaftliches Zungenspiel werden, aus welchem ich Ian auch so schnell nicht mehr fliehen ließ. Erst als ich sein leises Keuchen an meinen Lippen vernahm, ließ ich meine Hände an seinem weißen Hemd entlang streifen, bevor ich mich recht schnell mit den Knöpfen befasste. Es war mir ganz gleich was ich hier tat. Solange ich Gefallen daran hatte, und Ian damit einen tun konnte, hatte es niemanden zu interessieren was sich hinter der königlichen Fassade abspielte. Denn dieser Mann brachte mich, ohne es wirklich zu wissen, um den Verstand. Ihn noch weiter auf Abstand zu halten würde mich womöglich noch verrückt machen. Und als komplett falsch empfand ich es auch nicht, auf solche „öffentlichen“ Optionen zurückzugreifen. Sie gefielen mir. Ich hatte Ian schon oft gesagt, dass ich nicht der Mensch für Romantik war. Und genau das teilte er auch mit mir, was für uns beide nur so vom Vorteil zu sein schien.
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Di Aug 19, 2014 8:41 am

Ian:

Mit dem Abend des Maskenballs hatte ich mich noch länger beschäftigt, ebenso mit den Worten von Dean, selbst wenn ich versuchte ihm kein Mitleid zu schenken. Er hatte allen Unrecht getan und dafür musste er gerade stehen, somit machte ich mir den ganzen Tag ein paar Gedanken, wie der Rat ausgehen würde, der für Erik heute an gestanden hatte. Während sich der Himmel bereits einen dunklen Farbton annahm, ritt ich zurück zum Schloss, meine Zügel stets fest in der Hand. Würde Dean gefoltert werden? Gehängt? Ich hatte nicht dabei sein können, weil ich mich im Dorf um einige kleineren Dinge kümmern musste, was ich aber nicht mal tragisch fand. Ich erledigte diese Dinge gerne, weil sie zu meinem Status gehörten, den ich mit ehren Trug. Die Hand des Königs. Ein wenig lächelnd über den Gedanken glitt mein Blick hinüber zu den Feldern, auf welchen nun keine Menschen mehr groß arbeiteten, wie noch vorhin auf meinem Hinweg. Erik, welcher recht schnell zum König ernannt wurde, hatte es sich nicht nehmen lassen, mir einen gewissen Status zu geben. Selbst wenn es ein Status war, den ich eigentlich nicht verdiente. Ich hatte ihn dankend angenommen und versuchte seitdem all meine Aufgaben zufriedenstellend zu erledigen, während ich Erik auch immer zur Seite stand. Unser Verhältnis basierte stets auf einer geschäftlichen Beziehung und über den Abend, an welchem wir miteinander geschlafen hatten, redeten wir nie. Wir hatten es nie angesprochen und ich wusste nicht, wie er über all das gedacht hatte. Doch erfuhr ich das Alles viel schneller als gedacht.
Nachdem ich mein Pferd vom Sattel befreit und gestriegelt hatte, wollte ich mich sowieso auf den Weg machen, Erik davon zu berichten, dass ich all meine Aufgaben erledigt hatte, jedoch kam er mir zuvor. „Und du hast brav deine Arbeit erledigt?“ Grinsend nickte ich, weil ich ihm genau das eigentlich hatte entgegnen wollen. Er erwiderte mein Grinsen, ehe er sich kurz umsah. Dass er mich dann in die Scheune drückte, durch die Hand die auf meinem Oberkörper ruhte, irritierte mich im ersten Moment genauso, wie die Worte die er mir entgegen brachte, nachdem ich mit dem Rücken an der hölzernen Wand der Scheune stand. Mein Kopf schien gar nicht mehr ordentlich zu arbeiten, während mein Puls von Sekunde zu Sekunde anstieg. Vermutlich weil ich nicht geglaubt hatte, dass es nochmal zu so etwas kam. Ich erwiderte den Blick von Erik interessiert, ehe ich im nächsten Moment bereits seinen Kuss und sein darauffolgendes Zungenspiel erwiderte. So langsam verstand mein Kopf dann auch, was hier vor sich ging und ich war fähig nun selbst etwas zu tun. Keuchend löste ich mich schließlich aus dem Kuss und widmete mich stattdessen seinem Hals, auf welchem ich anfangs bloß ein paar Küsse aufdrückte. „Und ich habe bereits geglaubt, du würdest da lieber mit dem Weib hingehen, welches uns bis dorthin begleitet hat.“, murmelte ich grinsend, weil dies wohl eine Geschichte war, über die ich nicht hinwegkommen würde. Nun sog ich exzessiv an einigen Stellen seines Halses und fuhr mit meiner Zunge über diese, während ich seinem Keuchen lauschte und bemerkte, dass es für ihn auch schwerer wurde, sich mit meinem Hemd zu beschäftigen. Somit wendete ich mich schließlich von seinem Hals ab und kümmerte mich stattdessen um mein Hemd, welches ich öffnete und auf einem der Heuballen legte ehe ich mich mit seinem Hemd beschäftigte. Dieses hatte ich glücklicherweise recht schnell geöffnet und begann mit meinen Händen seinen Oberkörper ab zufahren, während ich grinsend in seine Augen blickte. „Aber ich hätte auch nichts gegen Sex im See einzuwenden. Natürlich nur mit dir, versteht sich.“
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Di Aug 19, 2014 9:20 am

Erik:

Es war nicht so als würde ich mich nicht mit ihm befassen wollen, und mich deswegen nur der vielen auf mich zukommenden Arbeit widmen, nur hatte auch er mittlerweile einen wichtigen Status den es nicht zu missbrauchen galt. Wir hatten beide Dinge zu tun und da konnte ich nicht ständig irgendwelche Ausnahmen machen. Vor allem nicht wo es momentan auf noch keiner wirklichen Beziehung beruhte. Sie war nicht einmal körperlich, da wir bisher erst einmal miteinander geschlafen hatten. Jedoch wurde mir gerade ziemlich gut bewusst, dass sich das in naher Zukunft sicherlich noch ändern könnte. Denn nie zuvor war mein Verlangen nach einem Mann so groß gewesen, wie es das nun nach ihm war. Und das machte er mir nur noch einmal deutlich, als er sich meinem Hals zu widmen begann. Ich konnte gar nicht anders als unter den zärtlichen Küssen zu keuchen, ehe ich schon spürte wie er die Haut an einigen Stellen zärtlich ansog. Dieser Mann wusste wie er mit mir umzugehen hatte, und das faszinierte mich nun bereits ein weiteres Mal. Über die Worte seinerseits konnte ich nur grinsen, ehe ich, nachdem er uns den Hemden entledigt hatte, eine Hand in seinen Schopf schob, und mich ein wenig gegen ihn drückte. Für den Moment ließ ich ihm keinen Platz, sah ihm dafür aber intensiv in die Augen. „Und ich habe bereits geglaubt, Ihr“, korrigierte ich ihn provokant, „würdet da lieber mit dem Weib hingehen, welches uns bis dorthin begleitet hat.“ Lächelnd befasste ich mich mit meiner freien Hand mit seinem Reißverschluss, welchen ich recht schnell geöffnet hatte, und ihm so auch die Hose schon ein wenig runterschieben konnte. „Aber ich hätte auch nichts gegen Sex im See einzuwenden. Natürlich nur mit euch“, korrigierte ich ihn erneut, als ich eine Hand in seine Boxershorts geschoben, und nun leicht begonnen hatte, sein Glied zu massieren, „versteht sich.“ Natürlich zwang ich ihn nicht dazu, mich ständig mit den Formalitäten anzusprechen. Aber mittlerweile war es tatsächlich auch etwas, womit ich ihn aufziehen konnte. Er hatte sich in der Öffentlichkeit daran gewöhnt, und trotz unseres nicht vorhandenen Verhältnisses vergaß er ständig, es auch im Privaten beizubehalten. Erst als ich seiner Miene ansehen konnte, dass es für ihn mit der Zeit schwerer wurde, meinen Berührungen noch standzuhalten, grinste ich. Ich legte zwei Finger an sein Kinn um ihn dazu zu zwingen, mir in die Augen zu sehen, während ich stets nicht aufhörte, sein Glied zu massieren. „Wir sind nicht zusammen“, flüsterte ich grinsend. „Und ich bin dein König. Und die Hand des Königs ist auch nicht mehr, als ein Haustier. Ein gehorchendes Haustier.“ Ich sah wie er sich mittlerweile schon auf die Lippe biss, damit er mir nicht die Genugtuung gab, nun noch aufzustöhnen. Dazu würde ich ihn aber noch bringen. Ich zog meine Hand aus seinen Boxershorts, bevor ich ihn aus dieser, und zuvor noch aus der Hose befreite. Erst dann kniete ich mich vor ihm hin, und begann mich mit meinen noch immer warmen Lippen seinem Glied zu widmen. Selbst wenn ich mir schon oft genug gesagt hatte, dass ich niemals vor einem Mann knien würde, wenn ich über ihn herrschte. Das mit Ian war etwas anderes. Für ihn täte ich alles, was er nur von mir verlangte.
Nachdem ich Ian ausreichend befriedigt hatte, hatte ich mich meiner Hose und meinen Boxershorts entledigt, und mich hinterher nur kurz noch seinem Hals gewidmet, welcher, wie ich mir eingestehen musste, mir sicherlich noch zum Verhängnis werden würde. Der Knutschfleck der sich dort in den nächsten Tagen verdeutlichen würde, würde sicherlich noch ein ziemlich schräges Licht auf die Hand des Königs werfen. Aber ich sah es belustigt. Immerhin konnte man dann davon ausgehen, dass ich ihm genug Freiraum gab. Grinsend über diesen Gedanken drängte ich ihn wieder zurück an die Wand, an der er vorhin noch mit dem Rücken gestanden hatte. Diesmal jedoch drückte ich ihn mit dem Oberkörper dagegen, bevor ich ihm jedoch noch ein wenig Platz zurückgab, und ihn sich immerhin an der Wand abstützen ließ. Er dann legte ich meine warmen Hände an sein Becken, bevor ich mich auch schon sanft in ihm versenkte. Erst als ich ihn wohlig aufkeuchen hörte, begann ich auch, meine Stöße exzessiver werden zu lassen. Ich hob mein Tempo mit der Zeit an und versuchte mich trotzdem noch, so gut es mir möglich war, mich zu beherrschen. Mein Stöhnen konnte ich jedoch nicht ewig zügeln, und somit war ich nach einer Zeit auch nicht mehr sonderlich leise. Ich war hiermit ein riesiges Risiko eingegangen, welches mir trotzdem viel zu gut gefiel, als dass ich es niemals wiederholen würde. Ian war für solche Dinge perfekt geschaffen, und das wurde mir immer extremer bewusst.
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BeitragThema: Re: Ruling Brothers & Secret Lovers   Mi Aug 20, 2014 2:58 am

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Ein Hoch auf die beiden. Denis & Valentin Hartwig.


Denis:

Eine Woche war vergangen, seit wir auf unser neues Anwesen gezogen waren und uns eingelebt hatten. Ich war ziemlich fasziniert von der Auswahl, die Erik an Wachen und Bediensteten getroffen hatte. Viele von ihnen kannte ich wegen meiner Arbeit für den König noch persönlich, und somit wusste ich wie loyal sie waren. Sie hatten zwar einige Male nach dem Verhältnis zwischen mir und meinem Bruder gefragt, jedoch nur, weil es eine äußerst interessante Kombination war. Somit hatte ich es ihnen auch nicht übel genommen, mich sogar öfters von ihnen beglückwünschen lassen und konnte letzten Endes auch nur darüber lächeln, dass viele von ihnen es tatsächlich mit Leib und Seele akzeptierten. Schon das zeigte mir deutlich genug, dass ich diese Menschen niemals missen wollen würde. Denn während dieser einen Woche hatten sich Freundschaften geschlossen. Wir waren mittlerweile wie eine kleine Familie, und doch hatte jeder seinen Freiraum und konnte tun und lassen was er wollte, solange er seine Arbeit dabei nicht vernachlässigte. Ich hatte nichts gegen einen gesitteten, und doch lockeren Alltag. Wobei ich diesen schon seit einer Weile nicht mehr hatte. Ich war damit beschäftigt, die Reise rüber nach Schottland durchzuplanen. Dabei handelte es sich um den Antrag, den ich meinem Bruder machen wollte. Warum gerade Schottland? Damals hatten wir dort noch gelebt. Und immer wenn wir gemeinsam unterwegs waren, besuchten wir die gleiche Burg. Die Eilean Donan Burg, die fernab unseres Hauses gestanden hatte. Wir waren oft ziemlich weit und lange gelaufen, da das Dorf auch eine enorme Weite entfernt gelegen hatte. Aber wir hatten uns mit der Zeit in diese faszinierende Burg verliebt, welche zu jeder Jahreszeit majestätisch ausgesehen hatte. In den Augen vieler anderer war sie nie besonders gewesen, doch für uns bedeutete sie eine spannende Kindheit. Wir waren die meiste Zeit dort gewesen, hatten nach Geheimnissen geforscht und konnten es uns auch oft nicht nehmen lassen, trotz der unangenehmen Kälte, im Wasser schwimmen zu gehen. Wir sind dann meistens klitschnass um Mitternacht wieder nach Hause gekommen, wo unser Vater uns erst einmal zusammenstauchen musste, weil es nicht angehen konnte, dass wir im Alter von zehn und fünfzehn noch um diese Uhrzeit draußen gewesen waren. Aber ich hatte meinem großen Bruder stets vertraut, wenn er mir gesagt hatte, dass er uns heil zurück nach Hause bringen würde. Und mit einer Ausnahme hatte er das auch jeden Tag getan.
„Wie hast du das denn nun wieder geschafft?“ Ein wenig irritiert blickte ich zu meinem Bruder, welcher plötzlich wieder bei mir stand, mir die Hand hinhielt und auf mein Knie starrte, welches von Blut nur so überströmt war. Ich war ausgerutscht und hingefallen, wollte meinem Bruder das nun aber nicht sagen. Er würde mich sonst nur für völlig inkompetent halten, und somit sah ich nur rauf in seine grünen Augen, während ich seine Hand ergriff und mich vorsichtig an ihm hochzog, ehe ich mich aufgrund der Schmerzen auch schon auf der steinernen Mauer neben mir abstützen musste. Mein ganzes Bein durchzog ein stechender, zugleich ziehender Schmerz, welcher einfach nicht aufhören wollte. Nur wollte ich nun nicht auch noch weinen, weil Valentin sonst noch denken könnte, dass ich ein Schwächling wäre. Und das wollte ich auf jeden Fall verhindern. Somit starrte ich einfach auf meine Hände, welche ich mittlerweile beide auf der Mauer abgestützt hatte. „Weiß ich nicht“, murmelte ich dann nur leise, bevor ich von der Mauer abließ, und neben Valentin versuchte, einige Schritte zu laufen. Jedoch scheiterte ich kläglich durch die Schmerzen, und keuchte nur schwer auf. „Du kannst nicht laufen?“ Auf seine Frage hinweg senkte ich den Blick, ehe ich rasch den Kopf schüttelte. Der Weg zum Dorf war schon weit, aber unser Haus zu erreichen würde noch mindestens eine Dreiviertelstunde in Anspruch nehmen. Ich würd diesen Weg niemals schaffen, und das konnte man mir wahrscheinlich auch ansehen. „Es tut weh, Valentin“, schluchzte ich, während ich dann doch merkte, wie mir einige Tränen die Wange herunterliefen. Als ich dann im nächsten Moment die Hand von Valentin auf meiner Schulter spürte, hob ich den Blick ein wenig angeschlagen. Mit seiner freien Hand strich er mir sanft die Tränen aus dem Gesicht, während er mich aufmunternd anlächelte. „Ist okay“, meinte er er ruhig. „Dann trage ich dich.“ Und schon im nächsten Moment hatte er mich hochgehoben, ehe er noch einmal in meine Augen sah. Ich versuchte mich so gut es ging an ihm festzuhalten, während ich noch immer ein wenig schluchzte. „Aber der Weg bis nach Hause ist total weit!“ Ich sah ihn nur nicken, während er langsam auch schon loslief. „Ich habe versprochen auf dich aufzupassen. Und wenn ich dich den ganzen Weg nach Hause tragen muss, damit dir nichts mehr passiert, dann tue ich das auch.“
Ich beobachtete Valentin ein wenig grinsend, während er sich noch immer mit seinem Pferd befasste, welches schon seit einer halben Stunde rumzickte, und Valentin strikt nicht auf sich lassen wollte. „Ich hatte mal einen Zeitplan“, erklärte ich ihm, nachdem ich mich auf mein Pferd geschwungen, und mir mein Hemd zurecht gezogen hatte. „Und du ruinierst ihn.“ Ich sah ihm die Frustration zwar deutlich an, aber ich konnte an der Laune seines Pferdes schließlich auch nichts ändern. Jedoch deutete ich irgendwann auf mein Pferd, bevor ich Valentin eine Hand hinhielt. „Komm. Es ist zwar ein wenig weiter als sonst, aber du wirst es schon überleben.“ „Ein wenig weiter als sonst?“, wiederholte er mich. „Das habe ich schon einmal gehört. Und dann waren wir einen ganzen Tag lang unterwegs.“ Ich grinste ihn an, als er meine Hand ergriffen, und sich hinter mir auf dem Pferd positioniert hatte. Ich spürte bereits einige Sekunden später, wie er seine Arme um meine Taille geschlungen hatte, bevor er sich auch für einen kurzen Moment an mich kuschelte. „Wir schaffen es auf jeden Fall bevor die Sonne untergeht, und sind sogar rechtzeitig zu diesem Augenblick dort, wo ich dich haben will“, meinte ich schmunzelnd, bevor ich langsam in Richtung des Tores unseres Anwesens ritt, wo uns bereits das gesamte Personal erwartete. Sie wussten von meinem Plan, da ich sie damit genaustens konfrontiert und aufgeklärt hatte. Ich hoffte dass sie meinem großen Bruder alles verschwiegen hatten, aber es fühlte sich auf jeden Fall so an. Denn wenn Valentin die ganze Zeit über von dem Ort, an den ich mit ihn wollte, gewusst hätte, wäre er kaum noch still geblieben. Er hatte diesen Ort nicht mehr gesehen, seit er mit achtzehn das elterliche Haus verlassen hatte. Ich war erst vor kurzem noch dort gewesen, um mich davon zu überzeugen, dass es noch genau so schön wie damals war. Und das hatte sich durch meinen kurzen Besuch auch nur noch einmal bestätigt. Es war der perfekte Ort, um meinem Bruder noch einmal die Liebe zu gestehen, und ihn endlich zu meinem Mann zu machen. „Passt auf euch auf“, hörte ich James rechts von uns, welcher mich anlächelte. Mit ihm hatte ich mich besonders lange darüber unterhalten. Valentin kannte ihn nicht mehr, aber ich erinnerte mich noch genau an ihn. Er war der Sohn des Schmieds direkt gegenüber von unserem Haus gewesen, und ich hatte viel Zeit mit ihm verbracht. „Werden wir. Und ihr stellt das Haus nicht auf den Kopf.“ Grinsend beobachtete ich schon wie sie protestieren wollten. Bisher hatten sie alle gute Arbeit geleistet, und ich vertraute ihnen tatsächlich. „Viel Glück.“ Ich sah zu Lena, welche mich mit einem liebevollen Lächeln ansah, woraufhin ich nur nickte. „Danke, Lena.“ Ich erwiderte ihr lächeln, bevor ich mich dann aber auch gemeinsam mit Valentin auf den Weg machte. Es würde eine kleine, große Reise werden, von der ich glaubte, dass sie gut ausgehen würde. Ich würde mir meinen größten Traum erfüllen, wenn mein großer Bruder mir denn die Möglichkeit dazu gab. Und das hoffte ich wirklich inständig.
„Valentin!“, nörgelte ich schmerzlich aufkeuchend, während ich den Blick immer noch fixiert an der Decke unseres Zimmers hielt. Valentin war damit beschäftigt die Wunde an meinem Knie zu säubern und zu desinfizieren, damit sich nichts entzündete. Ich konnte gar nicht anders, als mich in den Saum der Bettdecke zu krallen, um mich nicht noch schwächer hinzustellen, als ich es mittlerweile sowieso schon war. „Ich bin fast fertig“, vernahm ich ihn, während er langsam begann, mir etwas Salbe auf die Wunde zu schmieren, was mindestens genau so schmerzte. Erneut keuchte ich auf, und griff irgendwann automatisch nach seiner Hand, die bis eben ruhig auf meinem Oberschenkel gelegen hatte, und drückte diese leicht, um den Schmerzen standhalten zu können. Als ich dann irgendwann spürte, dass er seine Hand vorsichtig wegzog, um sich mit dem Verband zu befassen, begann ich, ihn aufmerksam zu beobachten. Er war total ruhig und achtete darauf mir nicht weiter weh zu tun, konzentrierte sich voll und ganz auf den Verband, ehe er mich zufrieden anlächelte. „Okay so?“ Ich nickte zufrieden, während ich ihm weiterhin in die Augen sah. Mein Puls ging plötzlich total schnell, mein Herz schlug so heftig gegen meine Brust, dass ich glaubte, dass selbst er etwas davon mitbekommen könnte. Als er dann seine Hand nach mir austreckte, um mir eine Strähne aus dem Gesicht zu streichen, zitterte ich zusätzlich sogar noch, was er zu bemerken schien. „Du zitterst ja“, meinte er etwas angespannt, bevor er sich langsam aufrichtete und die Decke von seinem Bett holte, bevor er wieder zurück zu mir kam, und sich direkt neben mir auf der weichen Matratze niederließ, bevor er mich in seine Arme zog und uns beide vorsichtig in die weiche Decke hüllte. Noch immer total irritiert beobachtete ich ihn nur, ehe ich ihm wieder in die Augen sah, als er endlich ruhig neben mir saß, und mich liebevoll anlächelte. „Besser?“ Ich nickte nur, war gar nicht fähig mich groß zu regen. Als er mich dann jedoch noch ein Stück näher an sich zog, sodass ich gezwungen war, meinen Kopf auf seinen Oberkörper zu legen, protestierte ich auch nicht einmal. Ich legte stattdessen vorsichtig meine Hand auf seinen Bauch, während ich zu ihm hoch sah. Jedoch schmunzelte er nur, fuhr mir durch meine braunen Haare, und atmete einmal tief durch, was ich gut spüren konnte. „Versuch zu schlafen“, meinte er leise, „der Tag war anstrengend.“ Damit behielt er recht. Vielleicht würde es morgen auch genau so anstrengend werden, insofern ich dann wieder laufen konnte. Aber darüber machte ich mir momentan noch keine Gedanken. Er hatte sich gut um mich gekümmert, und selbst nun wich er nicht von meiner Seite, was mich zum wahrscheinlich glücklichsten Menschen der Welt machte. Ich hatte den besten großen Bruder, den man sich nur wünschen konnte.
„Mir ist langweilig“, hörte ich Valentin nörgeln, während ich mich ein wenig umsah. Wir waren fast am Ziel, und nun begann mein großer Bruder auch noch zu nörgeln. Ich grinste leicht. „Soll ich dich beschäftigen?“ „Hier im Wald?“ Ich nickte erkenntlich, während ich neben mich deutete, wo sich der Wald weiter erstreckte. Links von uns konnte man durch einige Bäume und Büsche das Wasser sehen. Das Wasser, welches sich auch rund um die Eilean Donan Burg befand, welche wirklich nicht mehr sonderlich entfernt von uns stand. Als ich spürte wie Valentin seine Hände von mir zog, stoppte ich abrupt das Pferd und beobachtete nur aus dem Augenwinkel, wie Valentin vom Pferd hüpfte und ein wenig fordernd zu mir rauf sah. „Das war ein Scherz“, versuchte ich ihn zu belehren, während er jedoch der festen Überzeugung war, dass ich nun auch darauf eingehen sollte. Zwar war ich mir sicher dass keine Menschenseele sich hier herumtreiben würde, aber es war wirklich nur ein einfacher Scherz gewesen, den Valentin jedoch gerade zu ernst genommen hatte. Als er mir dann auch noch die Hand hinhielt, zog ich leicht eine Augenbraue hoch. „Valentin“, knurrte ich leise. „Bei der Bar hast du dich auch nicht angestellt“, zog er mich letztlich mit einem Grinsen auf den Lippen auf, was mich tatsächlich dazu trieb, seine Hand zu ergreifen und vom Pferd zu springen. Schon im nächsten Moment hatte das Pferd dann an einem der Bäume festgebunden, bevor ich mich Valentin widmete, welchen ich an der Hüfte zu mir zog, bevor ich ihn unwiderstehlich anlächelte. „Du bist verrückt“, murmelte ich an seine Lippen, ehe ich ihn in einen zärtlichen Kuss zog. Zwar durchkreuzte auch das nun meinen Zeitplan, aber wir waren fast an unserem Ziel angekommen. Und solange ich Valentin damit den bisherigen Tag schon einmal versüßen konnte, würde ich auch nicht zögern, die Aktion hinter der Bar nun auf den Wald zu verlagern. Auch wenn es in meinen Augen nur eine Kleinigkeit war. Und trotz meinem eigentlichen Vorhaben, wollte ich das nun nicht ausschlagen. Selbst wenn ich mit der Zeit wieder an Anstand und Moral gewonnen hatte, an die ich nun kaum noch appellieren konnte. Es war einfach unmöglich meinem Bruder und seinen Taktiken standzuhalten, und das zeigte sich momentan erneut.
Mit einem Lächeln beobachtete ich wie Valentin langsam wieder aus dem kalten Wasser kam, während er sich durch seine klitschnassen Haare fuhr. Ich hatte mich keinen einzigen Zentimeter in das Wasser begeben, wusste aber, dass sich das sicherlich noch ändern würde. Valentin mochte es schließlich nicht, wenn er selbst nur komplett durchnässt bei der Kälte zurück zum Haus musste, und da litt ich lieber mit ihm. Aber bevor ich mich selbst dazu entscheiden konnte, ins Wasser zu kommen, hatte er schon mein Handgelenk ergriffen und mich ins Wasser gezogen. Es war eisig kalt, und ich war es nicht mehr gewohnt, weswegen ich schon nach kürzester Zeit zu zittern begann. Mein Körper war ohnehin noch anfällig für sämtliche Krankheiten, aber ich wusste was mich erwarten würde, sobald ich mal wieder krank war. Weil unser Vater keine Zeit für uns hatte, und unsere Mutter sich zu viel um unsere Schwester kümmern musste, wäre Valentin wieder für mich zuständig. Und ich liebte die Nähe meines großen Bruders, weswegen es mich auch gar nicht störte. Als er dann plötzlich hinter mich geschwommen war, und seine Arme um mich geschlungen hatte, lächelte ich, während ich jedoch merkte, wie mir die Röte ins Gesicht stieg. „Kalt, nicht?“ Ich versuchte vorsichtig zu nicken, während ich seinen Kopf auf meiner Schulter spürte. Mein Blick lag ein wenig versteinert auf der Burg, während ich versuchte, mich einfach nicht zu regen. Mittlerweile war mir etwas wärmer geworden, schon alleine durch die gewaltige Aufregung. Diese Nähe war so unangenehm und angenehm zugleich, dass ich gar nicht wusste wohin mit mir. Als er dann jedoch von mir abließ, dafür nach meiner Hand griff und mich zu sich herumdrehte, konnte ich ihm in die strahlenden Augen sehen, nachdem ich kurz rauf zu dem Mond über uns gesehen hatte. Das Lächeln auf Valentins Lippen zwang mich ebenfalls zu einem, während ich spürte wie seine Hand sich mit meiner verschränkte. Ich war sichtlich überfordert damit, wollte mich aber auch keinesfalls aus dieser Situation befreien. Als er sich dann aber plötzlich zu mir vorgebeugt hatte, und ich seine feuchten Lippen auf meinen spürte, blieb mein Herz für einen Moment stehen. Seinen Hände lagen mittlerweile an meinen Wangen, während ich gar nicht wusste, was ich tun sollte. Ich konnte nicht anders, als den Kuss irgendwie zu erwidern, und beinahe schon zu hoffen, dass er niemals vorüber gehen würde. Valentin löste sich jedoch nach einer kurzen Zeit, nahm aber stets keinen Abstand von mir, sondern sah mir in die Augen und war nur wenige Zentimeter von meinen Lippen entfernt. „Ich liebe dich, kleiner Bruder. Ich möchte, dass du das niemals vergisst“, hörte ich ihn säuseln, bevor er mich auch schon ein zweites, dieses Mal jedoch vorsichtigeres Mal küsste. Ich wusste gar nicht wie mir geschah, und doch hielt ich es keinesfalls für falsch oder verwerflich. Und während mein kleines Herz fast aus meiner Brust schlug, erwiderte ich den Kuss einfach ein weiteres Mal. Dieser Tag, und das wusste ich, würde mein gesamtes Leben verändern.
Ich lief ganz vorsichtig hinter Valentin her, während meine Hände noch immer seine Sicht verdeckten. Wir waren früh genug vom Pferd abgesprungen, damit er bloß nicht erahnen konnte, wo wir uns befanden. Und das hatte ich meiner Meinung nach auch ziemlich geschickt eingefädelt. Denn so lange, wie Valentin nun nicht mehr hier gewesen war, konnte er sich auch kaum an den Waldweg erinnern, welchen wir beinahe jeden Abend bestritten hatten. Zumindest wenn wir nicht durch den Wald gelaufen waren. Ich wusste aber, dass es ihm spätestens bei der Burg dämmern würde. Ich blieb ziemlich in der Mitte der Brücke stehen, und hielt somit auch Valentin an. Erst dann hob ich ein wenig den Blick, und schaute zum Himmel. Die Wolken hinter der Burg waren komplett hell, während die, die sich über der Burg erhoben, bereits eine dunkle Färbung angenommen hatten. Der Wind war zwar nicht kräftiger geworden, aber er war auch so nicht sonderlich leicht. Denn man hörte das Rascheln der Blätter und Gräser, nahm den Geruch der frischen Luft wahr und spürte die leichte Brise genau so gut. Trotzdem war es nicht sonderlich kalt, womit ich sogar gerechnet hatte. Es war das perfekte Wetter, der perfekte Abend und der perfekte Ort. Und mit diesen Gedanken zog ich sachte meine Hände von seinen Augen, bevor ich sich ihn für einen Augenblick einfach umsehen ließ. Lächelnd beobachtete ich nur, wie er ziemlich fasziniert die Burg musterte, bevor er in das Wasser sah. Wahrscheinlich erinnerte auch er sich daran, wie wir dort oft schwimmen gewesen waren, und ich mich einige Tage darauf immer wieder schwer erkältet hatte. Ich verband viele Erinnerungen mit der Burg, und es schien für mich einfach perfekt, uns hier unseren größten Wunsch zu erfüllen. Als Valentin sich zu mir umgedreht hatte, und kurz davor war etwas zu sagen, schüttelte ich nur den Kopf, bevor ich langsam seine warmen Hände ergriff, und ihn noch ein wenig an mich heran zog. Mein Blick fiel ein wenig verliebt in seine Augen, während auf meinen Lippen noch immer ein Lächeln zu sehen war, welches in den nächsten Minuten wohl auch nicht schwinden würde. „Damals waren wir jeden Tag hier. Wir sind am Morgen eine Stunde hierher gelaufen, und am Abend eine Stunde zurück. Wobei es da meistens sogar bis zu zwei Stunden gedauert hat, weil wir so erschöpft waren“, begann ich glücklich über diese Gedanken. „Als wir das erste Mal hier gewesen sind, hatten wir immer Angst, dass noch jemand diese Burg besitzt. Wir haben uns von Wand zu Wand geschlichen, und immer wieder überprüft ob auch niemand mehr hier ist. Und als wir uns nach einer Woche sicher waren, dass wir niemanden mehr hier vorfinden können, waren wir tagtäglich hier.“ Ich hielt kurz inne, damit ich sichergehen konnte, dass er fähig war, meinen Worten auch soweit zu folgen. Ich deutete daraufhin jedoch rechts neben mir zum Wasser, bevor ich ihm wieder in die Augen sah. „Ich bin damals zehn gewesen, als du begonnen hast, mein Leben komplett auf den Kopf zu stellen. Durch dich war ich erwachsener, und zugleich noch viel hilfloser. Du hast mich dort im Wasser das erste Mal geküsst, und mir gesagt, dass ich nie vergessen soll, wie sehr du mich liebst.“ Ich erinnerte mich an den Kuss als wäre er gestern gewesen. Wäre das nie geschehen, hätte ich mir nie sicher darüber sein können, wie viel mein großer Bruder mir wirklich bedeutet hatte. Dennoch ließ ich nun langsam von seinen Händen ab, und zog dafür eine kleine Schatulle auf meiner Hosentasche, welche ich aber noch fest umschlossen hielt, während ich Valentin weiter in die Augen sah. „Seit diesem Tag an habe ich dich immer mehr geliebt. Habe deine Nähe so sehr gewollt, dass ich mich bei unseren Ausflügen öfter verletzt habe, damit du dich um mich kümmerst, weil unsere Eltern kaum die Zeit hatten. Ich habe dir gesagt dass ich Angst in der Dunkelheit habe, damit du gemeinsam mit mir in einem Bett schläfst. Damit ich die Möglichkeit hatte, auf deiner Brust einzuschlafen, und genau dort auch wieder aufzuwachen, um mit dir in den Tag zu starten. Ich habe nicht erst begonnen, dich so sehr zu lieben. Ich habe es auch nicht erst gelernt, während wir die ganzen letzten Wochen durchgestanden haben. Ich habe dich schon immer so sehr geliebt, wie ich es auch heute noch tue.“ Ich konnte gut beobachten wie seien Augen mittlerweile ein wenig glasig wurden, was mich aber gar nicht groß störte. Ich liebte seine emotionale Art und auch ich konnte nicht behaupten, dass meine eigenen Worte mich auf irgendeine Weise kalt ließen. Doch ich war noch längst nicht fertig. Dennoch öffnete ich nun vorsichtig die Schatulle mit den zwei Ringen in dieser, blickte kurz auf sie herab, bevor ich Valentin jedoch wieder glücklich anlächelte. „Du weißt nicht wie froh ich bin, einen Menschen wie dich an meiner Seite zu haben. Dadurch dass du mein Bruder bist, halte ich diese Beziehung für noch viel sinnvoller. Denn ich könnte mich und mein Herz niemand anderem als dir anvertrauen. Ich würde für dich bis an das Ende der Welt gehen, und ich möchte dass du weißt, dass du der einzige Mensch auf diesem Planeten bist, der mir immer mehr bedeuten wird als mein eigenes Leben. Ich wäre ohne dich längst nicht mehr der Mensch, der ich auch durch dich geworden bin. Ich wäre ohne dich, mein Leben, hoffnungslos verloren.“ Ich schloss für einen Moment die Augen, atmete tief durch und ließ diese Worte kurz einmal so stehen, bevor ich Valentin dann aber doch wieder ansah. Zwar war das Lächeln mittlerweile von meinen Lippen verschwunden, war nur noch ein schüchternes Schmunzeln, aber das konnte sich mit Leichtigkeit wieder ändern. Aber nicht nur das würde sich ändern. Es würde viele Dinge geben, die von heute an anders werden würden, wenn Valentin sich dazu entschied, sein Leben für immer mit mir zu verbringen. Aber darüber konnte ich mir Gedanken machen, sobald unsere gemeinsame Zukunft besiegelt war. Und somit griff ich nach seiner rechten Hand, während ich in der linken noch immer die geöffnete Schatulle mit den Ringen hielt. Ich sah Valentin aufmerksam in die Augen, nachdem ich noch einen kleinen Schritt an ihn heran gemacht hatte. Und erst dann, als die gesamte Situation passte, setzte ich an. „Willst du mich heiraten, Valentin Hartwig?“
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