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 Bora Bora [prs]

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Yuna
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BeitragThema: Re: Bora Bora [prs]   Sa Mai 31, 2014 11:05 am

Erik:

Für mich begann der Morgen recht spät, da ich zu müde war, um mich von den Sonnenstrahlen dazu zwingen zu lassen, mein Bett zeitig zu verlassen. Zwar hatte ich mitbekommen wie Valentin aufgestanden war, hatte mich dann aber noch einmal umgedreht um wirklich ausgeschlafen zu sein. Schließlich hatte ich heute einiges mit ihm vor, hoffte zumindest dass er dabei auch mitspielte und sich nicht zurückzog weil er glaubte, ich würde das aus Mitleid abziehen. Und darauf konnte ich wirklich verzichten, wie mir wieder klar wurde, als ich mit diesen pessimistischen Gedanken aufwachte. Gähnend rieb ich mir die Augen während ich noch dort lag und mich damit beschäftigte, wie ich anfangen würde. Zwar wusste ich was heute passieren sollte, aber nicht, wie ich Valentin das beibringen konnte. Vielleicht hatte er ja gar keine Lust und wollte nach gestern lieber etwas alleine machen? Ich seufzte leise und befreite mich von der warmen Decke, ehe ich aufstand und mich direkt mit frischen Klamotten ins Badezimmer trug. Ich wollte keine Zeit verschwenden und nun ewig damit beschäftigen mich fertig zu machen, weswegen ich auch nur kurz unter die Dusche schlüpfte, meine Haare so gut es ging außen vor ließ und stattdessen eher meinen Körper mit dem Shampoo bedeckte. Ich spülte hinterher alles sorgfältig ab und stieg recht schnell wieder aus der Dusche, trocknete mich ab und zog mir die frischen Sachen an, bevor ich mich kurz im Spiegel betrachtete und mich ein wenig um meine Haare kümmerte. Die Zeit zickte bereits, auch wenn es gar keinen Grund zur Eile gab. Ich wollte nur nicht dass der Tag schneller vorbei ging, als ich es geplant hatte. Denn jede Sekunde dieses Tages erschien mir kostbarer wie zuvor.
Nachdem ich mich im Bad fertig gemacht hatte, war es an der Zeit, Valentin aufzusuchen. Dabei achtete ich drauf, keinerlei unnötigen Dinge mit mir zu nehmen, die den Tag stören könnten. Dazu gehörten unter anderem mein Handy und die Kamera, die Manuel noch vorbei gebracht hatte. Ich hatte ihm ja gesagt dass ich nichts aufnehmen würde, und dabei blieb es, auch heute, an einem solchen Tag. Somit schnappte ich mir bloß mein Portemonnaie und durchlief dann ein wenig die Hütte, da Valentin sich ja sicherlich nicht woanders aufhalten würde, da er ja eigentlich von meinen Planungen, oder zumindest wusste, dass ich mit ihm etwas unternehmen wollte. Glücklicherweise hatte er es wohl auch nicht ignoriert, denn er saß draußen auf der Terrasse auf einer der Liegen und las sicherlich wieder Kommentare, worüber ich nur den Kopf schütteln konnte. Es störte mich nicht, aber Abstand zu unseren Zuschauern war auch mal ganz angenehm. Ich marschierte mit langsamen Schritten zu ihm und setzte mich auf die Liege neben ihn, bevor ich zu ihm schaute und mir kurz durch meine Haare fuhr. „Ist es dir echt so wichtig, zu wissen, was die so treiben?‟, fragte ich etwas unsicher, weil er eigentlich schon immer der Mensch gewesen war, der im Urlaub nachschaute, ob auch im Internet alles okay war. Ich hielt mich davon gezielt fern, wenn ich mal frei hatte. Mir war egal was er trieb, heute allerdings war mir wichtig, dass er nur Augen für mich hatte. Und somit nahm ich ihm vorsichtig das Handy aus der Hand, sperrte es und legte es neben mich auf die Liege. „Wir werden heute die Insel ein wenig erkunden. In einer kleineren Gruppe und einem netten Herren, der das Ganze organisiert hat. Hinterher gehen wir ein Eis essen und werden dann Abends am Strand ein kleines Dinner haben‟, erklärte ich im meinen Plan ganz konkret. „Und Abends begeben wir uns auf die andere Seite der Insel, für das Feuerwerk, welches dort stattfindet.‟ Ich hatte mir das alles gut überlegt und mich viel informiert, und wenn er nun mitspielen würde, würde der Tag schön werden. Ich könnte verstehen wenn er keine Lust hatte, nachdem ich ihn gestern einfach geküsst hatte. Aber vielleicht verstand er mein Handeln ja, so, wie ich seines mittlerweile.

Denis:

Das Schauspiel welches sich mir unweigerlich bot, machte mich innerlich fast schon fertig. Denn ich erlebte, was ich niemals hatte erleben wollen. Einen Streit zwischen zwei Personen, die sich eigentlich lieben und glücklich zusammen sein sollten. Statt diesem Bild hielten die beiden sich die Fehler des anderen vor und brachten konkrete Argumente, die in wenigen Momenten in einer Beleidigung endeten. Für mich war dieses Spektakel normalerweise nicht besonders, ich brauchte mich damit im Kopf nicht beschäftigen und musste mir auch nicht einreden, dass ich mich nun schlecht fühlen musste. Ganz unschuldig war ich nicht, aber ich war nicht auf die Freundin von Manuel zugegangen, und hatte ihr irgendwelche Befehle erteilt. Sie hatte Fehler begangen die ihn nun zu sehr gestört hatten. Er hatte die Beziehung in kürzester Zeit beendet und sich von ihr verabschiedet, während ich nur dort stand und die ganze Angelegenheit beobachten konnte.
Amy hatte mich früh am Morgen aus dem Bett gerissen und in ihrer Hysterie direkt damit begonnen, mich wieder fertig zu machen und mir zu sagen, was für ein Arschloch ich war, mich gefragt wer ich glaubte zu sein, ihren Freund flachzulegen. Aber es stimmte, ich hatte mit ihrem Freund geschlafen, was mir erst wieder in den Sinn schoss, als ich mit meiner Hand über die empfindliche Stelle an meinem Hals fuhr. Der Knutschfleck, welcher Amy zuerst in ihr Sichtfeld gesprungen war, hatte an Farbe längst nicht abgenommen. Er war sogar dunkler geworden und würde die nächsten Tage auch ohne Hilfe nicht verschwinden, was mir so aber ganz recht war. Denn ich stand dazu, dass ich mit Manuel geschlafen hatte. Ich war zufrieden damit und wollte es auch nicht leugnen, selbst, wenn ich mir unser erstes Mal nüchtern lieber gewünscht hätte. Und vor allem dieses erst, wenn er wusste, wie ich fühlte. Aber davon konnte ich kein Wort erwähnen. Nicht, weil ich mich nicht traute. Sondern weil sich einfach kein richtiger Zeitpunkt ergab, wie ich merkte. Denn als Manuel aus dem Bad gekommen war und sich mit seiner Freundin angelegt hatte, konnte ich nur schweigen und sie beide beobachten. Das Schlimme an der ganzen Sache war eigentlich, dass ich Manuel alles abnahm, was er sagte. Amy schien dies nämlich nicht zu tun. Denn Manuels Interesse an mir war gewachsen, er war schon so weit, dass er mich seiner Freundin vorzog und die Beziehung beendete, weil Amy sich nicht rechtens verhalten hatte. Und so war es auch geschehen. Sie hatte eine halbe Ewigkeit dort herum gestanden, ungläubig, wollte nicht realisieren dass Manuel gerade die Beziehung beendet hatte, da sie wohl noch davon ausgegangen war, dass Manuel das keinesfalls tun würde. Darüber freuen wollte und konnte ich mich einfach nicht. Nicht einmal, als Amy endlich verschwunden war und die Tür hinter sich zugeschlagen hatte, so fertig wie sie nun sicherlich war.
„Du bist mir nicht zur Last gefallen‟, gab ich im vorsichtig zurück, als er begonnen hatte, sich für den gestrigen Abend zu entschuldigen. Wusste er noch, was ich mit ihm angestellt hatte? Ich unterdrückte mir ein leises Seufzen darüber als ich meinen Blick zu ihm angehoben hatte. Als er dann im nächsten Moment schon davon anfing, dass er lieber gehen sollte, schüttelte ich den Kopf. Ich wollte auf keinen Fall dass er nun ging, vor allem stellte sich da die Frage, wo er überhaupt hin wollte. Wenn ich ihn nun gehen ließ, würde er wahrscheinlich nicht mehr wiederkommen und mir aus dem Weg gehen.Das wollte ich auf jeden Fall verhindern, weswegen ich einige Schritte auf ihn zu machte und vor ihm stehen blieb. „Du bleibst brav hier bei mir‟, murmelte ich leise, schon unzufrieden über seine vorherigen Worte. „Ich kümmer mich besser um dich als sie es könnte. Und sie tut es nun sowieso nicht mehr‟, raunte ich noch. Ich wusste dass ich dabei ziemlich komisch rüberkommen musste, teils sogar fordernd, weil der Ton, der meine Stimme unterstrichen hatte, weniger reizend gewesen war. Er klang schon fast befehlend, weil ich nun nicht wollte, dass er mich alleine ließ. Nicht nach der gestrigen Nacht, die ich mehr als nur genossen hatte. Ich hielt trotz der Tatsache, wie gut mir die Nacht trotz seiner ziemlichen Abwesenheit gefallen hatte, meine Hände auch bei mir. Ich wollte ihm nicht zu nahe treten nachdem er gerade seine Freundin verlassen hatte. Auch wenn er nicht danach aussah, als würde ihn das groß belasten.
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Clarity
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BeitragThema: Re: Bora Bora [prs]   So Jun 01, 2014 1:44 am

Valentin:

Ich war mehr in Gedanken versunken, als dass ich mich wirklich darauf konzentrierte, was die Community geschrieben hatte. Ihre Verschwörungstheorien, gegenüber unserem Urlaub, bloß weil das alles so plötzlich gewesen war. Somit blickte ich ein wenig überrascht zu Erik, welcher neben mir saß und wohl schon komplett fertig war. “Momentan interessiert es mich kaum, aber es ist nun mal ein guter Zeitvertreib, wenn du noch nicht wach bist.”, erklärte ich und lächelte etwas, ließ auch ohne ein Murren zu, dass er mir mein Handy abnahm und es neben ihn legte, bevor er mir den Ablauf des Tages zu erklären begann. Wahrscheinlich war das alles an einen strikten Zeitplan gebunden, doch fand ich die Ideen von Erik wirklich gut. Er hatte sich vermutlich wirklich Mühe gegeben, hingesetzt und rechachiert, um heute einen schönen Tag mit mir auf die Beine zu stellen. “Klingt gut.”, erklärte ich kurz und strich mir eine Haarsträhne hinters Ohr, welche mir einfach die ganze Zeit ins Gesicht hing. Mittlerweile waren meine Haare jedoch getrocknet. “Und wann müssen wir los?” “Am besten gleich.”, antwortete Erik und erwiderte mein Lächeln, welches ich ja stetig auf meinen Lippen behielt. Ich hatte auch keinen Grund nun wieder trübsal zu blasen, wenn ich doch lieber meine Zeit nutzen konnte, um sie mit Erik zu verbringen und Spaß zu haben. Selbst wenn ich gewusst hatte, dass ich mir auf den Kuss gestern nichts einzubilden hatte, wusste ich auch, dass Erik trotz allem nicht abgeneigt gewesen war. Vielleicht bestand ja die Chance, dass er sich ja wirklich in solch einen Idioten wie mich verliebte?
“Na dann los.”, murmelte ich beinahe schon zu überschwänglich, nachdem ich aufgestanden war und ich nochmal zu Erik geblickt hatte, welcher mittlerweile auch bereit stand, um nun loszugehen, was ich letztlich auch tat. Nachdem wir draußen waren, ließ ich Erik jedoch vor laufen, da ich absolut nicht wusste, wo wir hinmussten, um dem Trüppchen hinzuzustoßen.
Es dauerte aber gar nicht lange, bis wir am Strand angekommen waren, wo bereits ein paar Leute, sowie der Mann warteten, von dem Erik vorhin gesprochen hatte, welcher uns natürlich genauso überschwänglich begrüßte, wie ich Erik vorhin meine Vorfreude über diesen Tag ausgedrückt hatte.

Manuel:

Die Reaktion von Denis auf meine Worte hin überraschte mich, war völlig unerwartet gewesen und passte überhaupt nicht in meine Gedankengänge, da ich wirklich davon ausgegangen war, er würde nun nicht sonderlich gut über mich denken, nachdem ich so mit Amy umgesprungen war. Ich hatte geglaubt, dass er verschreckt war, dadurch, wie ich auch sein konnte, wenn man mich dazu veranlasste. Doch merkte ich, dass Denis immer gut für Überraschungen war, was mich zum Schmunzeln brachte, genauso wie seine Worte, die besagten, er würde sich besser um mich kümmern, wie Amy es je gekonnt hätte. Ich trat noch einen Schritt an Denis heran und blieb auch vorerst wortlos vor ihm stehen, sah ihm für einen Moment bloß in die Augen, bevor ich zu Lächeln begann. “Schade nur, dass ich mich an gestern gar nicht mehr erinnern kann.”, flüsterte ich schließlich leise, während ich meine Hände an seine Schultern legte und ihn an die Wand links von mir drückte, jedoch vorsichtig genug, um nicht noch das Bild von der Wand zu reißen. Erst dann beugte ich mich zu ihm runter und ließ kaum Abstand zwischen seinen Lippen und den meinen. “Ich glaube,”, raunte ich an seine Lippen. “Du musst mir helfen, meine Erinnerungen aufzufrischen.” Daraufhin senkte ich meine Lippen auf seine, ließ eine Hand von seinen Schultern hinab zu seiner Brust gleiten, während ich die andere in seinen Nacken legte. Wie er über all das denken mochte, war mir auch egal. Es war nicht, weil ich Ablenkung von dem Ende meiner Beziehung suchte, sondern mehr, dass ich ihm nun seine Chance gab, mich um den Verstand zu bringen. Soweit ich mich an gestern erinnern konnte, war ich im Unterbewusstsein bereits abhängig von seiner Nähe und wollte diese gar nicht missen, selbst wenn mein Kopf das noch nicht annehmen wollte. Doch vielleicht schaffte er es ja, genauso wie er meinen Körper auf fairer Basis manipuliert hatte, sich in meine Gedanken einzupflanzen, sowie in mein Herz, jedoch mit den Nebenwirkungen, dass er dort nicht mehr so schnell entkommen könnte und das vermutlich nicht nur aus meinem Herzen. Wenn ich jemanden liebte, zeigte ich es auch und wollte, dass er es nicht mehr vergaß. Wenn ich jemanden liebte, dann würde ich nicht zulassen, dass derjenige sich je nochmal jemand anderem so näherte, wie mir.
Ein wenig närrisch zog ich ihn schließlich auch in einen Zungenkuss, welchen ich schon ziemlich schnell, sehr fordernd werden ließ. Er hatte gesagt er würde sich besser um mich kümmern, wie es meine Ex getan hatte, dann also auch im sexuellen Sinne.
Bevor ich ihn zum Bett drückte, um eine gemütlichere Position zu schaffen, hatte ich mich wieder von meinem T-Shirt und meiner Jeans verabschiedet. Nachdem er dann im Bett lag, mit mir über ihm, blickte ich ihm nochmal kurz in die Augen, bevor ich begann seinen Hals zu liebkosen, hauptsächlich aber an der Stelle, an der ich ihm wohl gestern schon einen Knutschfleck verpasst hatte. Ich nahm es mir auch nicht, noch einmal daran zu saugen und über diese Stelle zu lecken, bevor ich kurz von seinem Hals abließ. “Das Ganze kann aber nur laufen,”, begann ich und machte eine kurze Pause. “Wenn ich heute derjenige bin, der sich um dich kümmern kann.” Lächelnd fuhr ich, um meine Worte nur noch einmal zu bekräftigen, mit meiner Hand seine Brust hinab, bis hin zu dem Bund seiner Boxershorts, wo ich dann unwillkürlich stoppte, nachdem ich noch kurz an dem Stoff herum gespielt hatte, stattdessen meine Lippen nochmal auf seine senkte. Ich war bei vollem Bewusstsein und konnte behaupten, dass mir gefiel, was ich hier tat. Das Alles wurde auch nur nochmal bestätigt, dadurch, dass mein Körper einer unglaublichen Hitze ausgesetzt war, die nicht einmal das Wetter schuld war, zumal mein Herz gegen meine Brust hämmerte und das Adrenalin nur so durch die Adern gepumpt wurde. Doch wusste ich ehrlich gesagt nicht, ob ich noch bei vollem Bewusstsein war, wenn das hier endete, weil ich schon merkte, wie mein Verstand langsam zu schwinden begann.
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Yuna
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BeitragThema: Re: Bora Bora [prs]   So Jun 01, 2014 3:49 am

Erik:

Die Zeit die wir gemeinsam damit verbrachten, uns verschiedene Teile der Insel genauer anzusehen, rief in mir doch ein wenig das Verlangen hervor, einige Szenarien aufzunehmen um später noch einmal Erinnerungen hochzuholen. Nun wo ich aber nichts mitgenommen hatte, war ich natürlich nicht fähig dazu. Da ich aber wusste dass Valentin sein Handy noch hatte, kam ich hin und wieder bei ihm an und zwang ihn dazu, verschiedene Bilder von der Umgebung zu machen und zwang ihn hier und da sogar zu einem verrückten Selfie mit mir, welches er dann noch extra für mich auf Instagram auf meinem Account hochludt, damit wir mal wieder einen kleinen Statusbericht abliefern konnten. So konnten immerhin alle sehen, dass alles in Ordnung war. Und im Grunde genommen war es das doch eigentlich auch. Es gab hier und da Komplikationen, nicht nur was unsere Gedanken angingen. Aber ich hatte mir ein Ziel gesetzt und dieses verfolgte ich auch eifrig, ohne Angst davor zu haben, was in näherer Zukunft alles passieren könnte. Ich war gespannt und das zurecht, denn so schwer schien es wirklich nicht, Dinge anders zu betrachten. Wie zum Beispiel wenn Valentin sich damit befasste, sich zu einigen Blumen zu hocken und sie spezifiziert unter die Lupe zu nehmen, sowie den Gruppenleiter zu fragen, ob er die Blume mitnehmen dürfte. Mit der Zeit hatte er sogar einen ganzen Strauß angesammelt, welchen er mir irgendwann zufrieden übergeben hatte. Die Tatsache dass er sich auf dem ganzen Weg über die Insel damit befasst hatte, machte mich unglaublich glücklich. Es war einerseits total niedlich, andererseits wusste ich, wie ernst die Sache war. Ich konnte nicht einfach sagen, dass es ein einfacher Blumenstrauß war. Es waren mit Abstand die schönsten Blumen in diesem vorhanden, die ich so je gesehen hatte. Und er hatte sich die Mühe für mich gemacht, was mir nur zeigte, dass ich den heutigen Tag zu einem der Schönsten machen müsste.
Wir waren mittlerweile der Gruppe entflohen und hatten uns zum Strand begeben, nachdem ich den Blumenstrauß noch schnell in unsere Hütte gebracht und in eine schöne Vase gestellt hatte. Wir begaben uns gemeinsam zu der kleinen Bar bei welcher wir schon am ersten Tag gewesen waren, um noch ein wenig Zeit zu überbrücken. Denn nicht umsonst hatte ich zwei Butler angeheuert die sich um das Dinner am Strand kümmerten, während ich Valentin beschäftigte. Wir standen gemeinsam bei der Bar, Valentin war dabei sich noch auszusuchen was er diesmal für ein Eis wollte, während ich meinen Cocktail schlürfte und ein wenig beobachtete, wie die Wolken sich langsam am Himmel verteilten. Vorhin war der Himmel noch wolkenlos gewesen. Ich hoffte nur, dass es nun nicht gleich zu regnen begann. Aber selbst wenn. Was sprach dagegen, mit ihm durch den Regen zu gehen? Ich belächelte diesen Gedanken und blickte rüber zu Valentin, welcher noch immer mit den Eissorten zu kämpfen hatte. Eigentlich wollte ich in nun auf keinerlei ernste Themen ansprechen, sondern nur den Tag mit ihm genießen. Aber mich beschäftigte der Kuss von gestern ungemein, weswegen ich mir die Frage über diesen auch nicht unterdrücke konnte. „Hast du den Kuss gestern‟, meinte ich vorsichtig, „eigentlich als falsch empfunden?‟ Ich hatte mein leeres Cocktailglas mittlerweile auf dem Tresen abgestellt und meinen Kopf leicht geneigt, während ich Valentin interessiert musterte. Ich konnte nicht leugnen dass er glücklich schien, aber ich wusste auch nicht, ob es wirklich so war. Seit er sich verliebt hatte, konnte ich das nicht mehr einschätzen. Zumindest nun nicht mehr, wo ich wirklich davon wusste. Er konnte mir sagen dass er gut drauf war, und sich zugleich schlecht fühlen. „Ich weiß dass es eine doofe Frage ist. Aber ich kann dich nicht einschätzen, was für mich wirklich der pure Horror ist. Mir geht es einfach besser, wenn ich weiß, was in deinem hübschen Köpfchen vor sich geht‟, erklärte ich ihm dann noch gelassen und fuhr mir durch meine Haare.

Denis:

Glatt eine halbe Stunde war nach dem Sex mit Manuel nun vergangen, und noch immer ruhte mein Kopf auf seinem durchaus schönen Oberkörper. Ich hatte längst nicht mehr mit meinem schweren Atem zu kämpfen, der zuvor noch unglaublich schnell gewesen war. Ich hatte den Kerl vielleicht ein wenig unterschätzt, teils aber auch keine Ahnung gehabt, da wir unter anderen Umständen unser erstes Mal miteinander gehabt hatten. Aber er hatte tatsächlich aufgeholt was er gestern versäumt hatte, und wie er mir mitgeteilt hatte, scheinbar auch teils seine Erinnerungen an diese Nacht wieder. Zwar glaubte ich ihm davon nichts, weil er wirklich zu dicht gewesen war, aber ich konnte mich nicht beschweren. Dennoch erhob ich mich nach der vergangenen Zeit, hob zumindest meinen Kopf an und gab mir mit meinem Ellenbogen ein wenig Halt auf dem Bett, während ich Manuel so von der Seite musterte. Er hatte seine Augen geschlossen und atmete ruhig, schien gar nicht beachten zu wollen dass ich mich von ihm entfernt hatte. Ich grinste nur schief und hob meine freie Hand, fuhr ihm durch seine dunklen Haare und lächelte schwach, ehe ich mich zu seinem Hals beugte und einige Küsse auf diesen drückte, während meine Hand wohlig über seinen noch immer warmen Oberkörper fuhr. Ich wusste zwar noch nicht so ganz wie ich über diese Situation nun urteilen sollte, da mein Kopf und mein Herz sich noch immer nicht einig waren, aber es stand zumindest fest, dass ich weiterhin schweigen würde. Momenten passte es einfach wieder nicht, und gerade am Anfang einer sexuellen Beziehung sollte ich im nicht beichten, wie es wirklich um mich stand. Ich wollte verhindern dass ich irgendwann einen Fehler machte, und er mir nicht mehr glauben würde, dass ich ernsthaft in ihn verliebt war. Für die nächste Zeit würde es wohl auch reichen, wenn mir statt seinem Herz einfach nur sein Körper gehörte, selbst wenn mir irgendwo klar war, dass das nicht ewig so weiter gehen könnte. Indirekt hoffte ich aber auch teils, dass sich seinerseits Gefühlte aufbauten. Was konnte daran denn falsch sein? Er hatte mich vielleicht noch nicht sonderlich gut kennengelernt, hatte nun ein zweites Mal Sex mit mir gehabt und war auch aktiv, nicht passiv wie noch zuvor dicht dabei gewesen. Er würde doch besser über mich urteilen können, wenn ich mich ihm auch so präsentierte, wie ich eigentlich war. Vielleicht konnte er sich dann ja auch daran gewöhnen, wie manche Männer mit ihren Partnern umsprangen. Nicht schlecht aber auch nicht zu gut. Zumindest nicht, wenn noch keine Liebe im Spiel war. Und von dieser sah ich hier auch weit und breit nichts.
Während ich seinen Hals mit meiner Zunge liebkoste rutschte meine Hand abwärts seines Oberkörpers herab zu seinem Unterleib, stoppte an seinem Becken dann einmal kurz, als ich das erste Mal an einer Stelle an seinem Hals leicht gesaugt hatte. „Männer mit Knutschflecken sind sexy‟, stellte ich raunend klar und lächelte unwiderstehlich. „Und sie werden von Frauen seltener angemacht, weil sie glauben, sie seien vergeben‟, meinte ich noch etwas leiser und lächelte schwach, als ich meinte Hand tiefer geschoben hatte, und mittlerweile bei seinem Glied angekommen war. „Und dich Schmuckstück teile ich wirklich ungerne noch einmal mit einer Frau.‟ Meine leise Stimme war in ein Flüstern umgeschlagen, kurz bevor ich begann, eine Stelle an seinem Hals zu fixieren. Neben den sanften Küssen die ich auf diese Stelle drückte, saugte ich abwechselnd leichter, mal etwas doller an dieser, um auch den gewünschten Effekt zu erzielen, während ich mich nebenbei aber noch mit seinem Glied beschäftigte, und dieses lasziv massierte. Die Welt durfte ruhig erfahren dass ich bekommen hatte, was ich wollte. Zwar gehörte der Mann noch längst nicht mir, aber ich hatte einen richtigen Schritt in die schönere Richtung mitbekommen. Nicht nur dass er mit seiner Freundin Schluss gemacht hatte. Sondern auch, dass er sich auf freiwilligen Sex eingelassen hatte.
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Clarity
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BeitragThema: Re: Bora Bora [prs]   So Jun 01, 2014 6:56 am

Valentin:

Den ganzen Vormittag über, welchen ich wirklich sehr gelungen fand, machte ich es mir zur Aufgabe die verschiedensten Blumen für Erik zu pflücken. Es gab so viele Blumen die wir in Deutschland gar nicht hatten und über welche ich mich dann immer schnell aufklären ließ, bevor ich sicher ging, dass es niemanden störte, wenn ich nun eine Blume mitnahm. Bei einer, die mir nahe einem kleinen Abhang entgegen kam, hatte mein Interesse doch deutlich zugenommen, weil sie so außergewöhnlich aussah. Natürlich stellte ich meine Fragen und bekam heraus, dass es sich dabei um eine Dahlia Hybride (http://borabora.sehenswuerdigkeiten.co/files/2012/02/bora_bora-blume-300x225.jpg) handelte, es aber komisch war, dass diese dort blühte, weil sie sonst nur in Gärten wuchs, eben weil sie eine strenge Wasserzufuhr brauchte. Bei der Frage ob ich sie pflücken durfte, nickte unser Tourguide nur noch amüsiert, sodass ich nun mittlerweile schon Unmengen von Blumen in meinen Händen hielt. Als wir dann an einem hohen Gras ankamen, pflückte ich mir davon auch noch ein bisschen was, während der Mann sämtliche seiner Informationen herunter rasselte, die für mich nur halb so interessant waren. Natürlich war es spannend zu erfahren, wie sich die Insel gebildet hatte und um welche Jahreszeiten rum, doch reichte es für mich auch, bloß die Eindrücke einzusammeln, Bilder zu machen, wenn Erik mich dazu aufforderte und sonstige Bilder einfach in meinem Gedächtnis zu behalten. Denn meine Mission, nun einen ordentlichen Blumenstrauß zusammen zu stellen, war eindeutig wichtiger. Somit band ich die Blumen mit den langen Grashalmen vorsichtig zusammen und beäugte mein Werk noch ein wenig skeptisch, weil ich nicht wusste, ob es denn dann halten würde, entschloss mich dann aber, Erik diesen Blumenstrauß zu überreichen. “Für dich.”, meinte ich und lächelte beinahe ein wenig stolz, als ich das Lächeln auf seinen Lippen sah. Das reichte mir vollkommen aus, ob er nun nur lächelte, weil ich so blöd war und den ganzen Weg entlang Blumen gesammelt war oder er sich nun freute, mich machte es jedenfalls unglaublich glücklich.
Nachdem wir die Blumen zuhause abgeliefert hatten und Erik noch darauf bestanden hatte, sie in eine Vase zu stellen, was mir deutlich zeigte, dass er meine Idee nicht bloß dumm fand, sich sogar darüber freute, waren wir hinüber zur Bar gegangen, an der ich schon am ersten Tag ein Eis bekommen hatte. So war es dann auch heute wieder, nur tat ich es mir unheimlich schwer, mich für eine Eissorte zu entscheiden. Letztlich entschied ich mich dann für eine bunte Mischung verschiedener Eissorten, welche ich dann glücklich aß, während ich im Hinterkopf noch das Bild hatte, wie Erik sich über die Blumen gefreut hatte. Natürlich waren meine Ideen vollkommen schwachsinnig und vermutlich auch gar nicht mehr so aktuell, weil es bessere Möglichkeiten gab, jemanden etwas zu schenken, doch ich hoffte, er verstand was ich ihm sagen wollte. Er war mir wichtig und das sollte er sehen, selbst wenn ich jegliche Anzeichen von Liebe wegließ. Ich wusste schließlich nicht, inwiefern das mittlerweile okay war.
Bei seiner Frage blickte ich überrascht zu ihm hinüber und hob eine Augenbraue, während das Eis von mir in dem Becher vor sich her schmolz, weil ich mich bisher mehr mit meinen Gedanken, als mit dem Eis beschäftigt hatte. “Ich.. Nein. Also, als falsch habe ich ihn nicht unbedingt empfunden.” Ich runzelte meine Stirn. “Nur hätte ich nicht damit gerechnet.”, fügte ich hinzu, als ich meine Worte nochmal überdacht hatte und schob mir noch einen Löffel voll mit Eis in den Mund, während ich Erik weiterhin ansah. “Du kannst mich also nicht einschätzen? Soso.”, murmelte ich und lächelte etwas. “Dann sag ich dir nun lieber auch mal, dass mir der Tag bisher super gefallen hat. Ich weiß, dass du sicher auch lange gebraucht hast um ihn zu planen, deswegen bin ich mir auch ziemlich sicher, dass der Rest des Tages genauso toll wird.” Ein wenig grinsend blickte ich hinunter zu meinem Eis, welches nun mehr als Milchshake gewertet werden konnte. “Das war bisher schließlich immer so.”

Manuel:

Den Tag, den ich bisher nur genutzt hatte um meiner Beschäftigung auf sexueller Basis nachzugehen, musste ich letztlich aber umplanen, selbst wenn ich mich liebend gerne weiter mit Denis und seinem Körper beschäftigt hätte. Denn als ich, in einer unserer Pausen, zwischen den Extasen, mal darüber nachdachte, was vorher alles so passiert war, fiel mir plötzlich auch ein, dass meine Freundin nun zurück fliegen würde, weil sie keinesfalls länger hier blieb. Sie würde all ihre und wahrscheinlich auch die Sachen, die wir als “unser” bezeichnet haben, mitnehmen und so wusste ich, dass die Kamera, welche ich hierher mitgenommen hatte, um Aufnahmen und Bilder zu machen, auch unter den Sachen verweilen würde, die sie mitnahm. Das konnte ich jedoch nicht zulassen, weil sich dort schon Aufnahmen und Bilder befanden, die ich zusammen schneiden und in ein Video packen musste, zumal ich auch noch weitere Sachen aufnehmen würde, wenn möglich auch noch die beiden Superhomies, mit denen ich bisher in diesem Urlaub nun nicht sonderlich viel zu tun hatte. Den beiden gönnte ich auch ein bisschen Ruhe, nachdem mir Erik ausdrücklich gesagt hatte, dass er nicht hier war um zu arbeiten, sich stattdessen eher um Valentin sorgte. Wie weit das nun mit den beiden geklärt war, wusste ich auch nicht. “Denis, ich muss mal schnell rüber zu meiner Hütte und meine Kamera davor bewahren, entführt zu werden. Die brauch ich nämlich noch.”, erklärte ich kurz, bevor ich mich vom Bett erhob und ihn somit nicht mehr auf meiner Brust liegen, sondern ins Kissen sinken, ließ. Ich schnappte mir meine Boxershorts, bevor ich mir mein T-Shirt und meine Jeans überzog und nochmal zu Denis sah. “Ich komm auch gleich wieder.” Leicht grinsend verließ ich also die Hütte, lief schnellen Schrittes hinüber zu unserer Hütte, die aber doch ein wenig entfernt von Denis lag.
Nachdem ich die Schüsselkarte aus meiner Hosentasche gefischt und die Türe geöffnet hatte, sah ich auch schon Amy, welche mich entgeistert anstarrte. “Hast du die Kamera eingepackt?”, fragte ich noch recht freundlich. “Ja?” “Ich brauch sie wieder.”, stellte ich bestimmend fest und deutete auf ihre Tasche, in welcher sich die Kamera dann wohl befand. “Wieso? Sie gehört nicht nur dir!” Leise seufzend begann ich ihr also zu erklären, wozu ich sie brauchte und was meine Aufgabe war, was sie scheinbar immer noch nicht begriffen hatte und diskutierte hitzig mit ihr, weil sie die Kamera partout nicht herausrücken wollte.
“Aber alles andere darf ich behalten, wenn ich die Kamera rausrücke?”, hinterfragte sie meinen Deal nochmal. Ich nickte. Ich brauchte weder die Kette die ich ihr geschenkt hatte, noch brauchte ich den Laptop den ich ihr gekauft hatte. Ich wollte bloß die Kamera haben. “Gut.”, murmelte sie letztlich leise vor sich her und legte die Kamera aufs Bett, schloss ihren Koffer noch einmal und sah zu mir rüber. “Und du bist dir sicher, dass du es nicht nochmal probieren willst?” Ich nickte. “Dann leb wohl.” “Leb wohl.”, gab ich ihr bloß zurück, während ich die Kamera zurück in den Schrank von mir legte, welcher nun ausgesprochen leer aussah, weil die Klamotten von Amy fehlten.
Ich war noch kurz unter die Dusche gesprungen und hatte mich angezogen, bevor ich wieder nach draußen gegangen war und mich auf den Weg zurück zu Denis machnen wollte, welcher meiner Meinung nach, lange genug gewartet hatte. Somit lief ich zurück über den hölzernen Steg an endlos vielen Hütten vorbei, bis ich Denis schon aus der Entfernung stehen sah, vor ihm zwei Frauen, wovon mir eine ziemlich bekannt vorkam, durch ihr tolles Aussehen und ihre dunklen Haare. Was wollten die beiden von ihm? Doch noch bevor ich auch nur ein Wort mitbekommen konnte, waren die beiden schon verschwunden und Denis blickte in meine Richtung, weil ich wirklich nicht mehr weit entfernt von ihm war. “Und wie siehts aus? Was machen wir nun?”
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Yuna
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BeitragThema: Re: Bora Bora [prs]   Mo Jun 02, 2014 3:09 am

Miranda:

„Er ist immer noch so sexy wie vor wenigen Wochen‟, flüsterte ich Ana leicht angespannt und dennoch ziemlich zufrieden zu, als meine Aufregung ein wenig nachgelassen hatte. Ich war schließlich nicht hier, während er davon wirklich Bescheid wusste. Denis hatte keine Ahnung dass ich mich hier aufhielt und würde auch erst den Grund erfahren, sobald ich endlich vor ihm stand. Er war nicht weit von uns entfernt, stand auf seiner der Terrasse die sich neben seiner Hütte erstreckte. Ana blickte in seine Richtung und stupste mich leicht an, woraufhin mein Blick sich zu ihr senkte. „Er ist heiß‟, murmelte sie leise. „Meinst du nicht, er hat schon wieder eine Freundin?‟ „Was wäre denn, wenn er eine hätte?‟, fragte ich lächelnd und drückte ihr mein Handy in die Hand, damit sie Denis schreiben konnte, wo wir uns gerade befanden. Ich beobachtete wie sie bloß schrieb, in welche Richtung er seinen schönen Kopf bewegen sollte, was er dann auch schon getan hatte, noch bevor ich darauf eingehen konnte, was wäre, wenn er eine Freundin hätte. Aber Ana würde noch früh genug merken, wie wenig es mich störte, wenn mein Ex nun eine neue Freundin oder meinetwegen auch einen Freund hatte. Er liebte sowieso niemanden, er brauchte bloß Sex, und das wusste ich aus bester Erfahrung.

Denis:

Als ich spürte wie mein Handy vibrierte, seufzte ich leise auf und begab mich rüber zu dem kleinen Tisch auf meiner Terrasse auf welcher der Aschenbecher stand, drückte in diesem meine Zigarette aus, ehe ich mich damit befasste, wer mir soeben geschrieben hatte. Erst hatte ich es, anhand des Namens, für nichts Besonderes gehalten. Als ich dann aber las was dort überhaupt stand, durchfuhr mich eine heftige Hitzewelle. „Links von dir‟ stand dort einfach nur, ganz gezielt, geschickt von meiner Ex, Miranda. Sie hatte nie solche Spielchen mit mir gespielt, und eigentlich fühlte ich mich auch total dumm, als ich wirklich daran dachte, nach links zu schauen, dort, wo der Strand und der Steg zu meiner Hütte begann. Aber ich konnte gar nicht anders und richtete meine Aufmerksamkeit nach links, wo ich sah, was ich so nicht erwartet hätte.
Miranda stand dort mit ihrer zierlichen, viel jüngeren Freundin Ana, welche sich schon einige Male in mich verliebt hatte, wie Miranda mir mal erzählte. Ich wusste gar nicht worüber ich nun zuerst nachdenken sollte. Entweder über die Tatsache dass die beiden überhaupt hier waren, oder darüber, was sie hier wollten. Interessieren tat es mich eigentlich wenig, aber es schien verlockend, womit ich mich von der Terrasse zurück in die Hütte begab und dann den Steg abwärts lief, bis mir die beiden Hübschen auch schon entgegen kamen. Dass sie gut aussahen konnte ich ja nicht leugnen, auch wenn mich der Gedanke daran störte, dass ich eine Sechzehnjährige als hübsch bezeichnen konnte.
Ich blieb vor den beiden stehen und fuhr mir fragend durch meine dunkle Mähne, ehe ich Miranda für einen Augenblick musterte. Sie lächelte mich stichelnd an, während Ana erwartungsvoll neben ihr stand und darauf wartete, dass ich ihr Beachtung schenkte, woran ich momentan aber weniger dachte. „Stalkst du mich mittlerweile schon?‟, fragte ich sie vorsichtig.

Miranda:

Als Denis endlich vor uns stand, lächelte ich zufrieden und schüttelte auf seine Frage hinweg den Kopf. Ich stalkte ihn nicht, hatte aber gewiss meine Absichten, die mich hierher geführt hatten. Nicht nur wegen des Urlaubs den ich hier machen wollte, sondern auch, weil ich wusste, wen ich hier antreffen würde. Ich machte einen Schritt näher an Denis heran und sah zu ihm rauf, während meine Hand spielerisch über seinen Oberkörper strich. Recht schnell hatte er meine Hand aber auch schon ergriffen und zog sie vorsichtig von sich, was Skepsis in mir aufkommen ließ. Nie hatte er meine Berührungen unterbunden oder war ihnen ausgewichen, nun hingegen schien er sogar einen plausiblen Grund dafür zu haben. „Ich stalke dich nicht. Ich habe dich lediglich vermisst‟, brummte ich, merkte dann, wie Ana neben mich trat um Denis noch weniger Freiraum zu lassen. Ich wusste dass er nicht widerstehen könnte. Es brauchte sicherlich nicht viel um ihn zu verführen, selbst nicht als Frau. Dieser Kerl stand auf beides, und seiner Ex würde er niemals einen Wunsch abschlagen. So glaubte ich zumindest. „Dich und deinen äußerst schönen Körper.‟ Ich ließ eine Hand in seinen Nacken gleiten und zog seinen Kopf so leicht zu mir runter. „Und den Sex mit dir‟, flüsterte ich lächelnd, ehe ich mich wieder ein wenig von ihm entfernte und mir eine Strähne aus dem Gesicht strich.

Denis:

Miranda stand erst wenige Sekunden vor mir und übertrieb schon wieder maßlos. Nicht nur dass sie sinnlos versuchte mich zu verführen, was bei mir absolut keinen Anklang fand, sondern auch Ana, die mich noch immer anstarrte als würde ich sie fressen wollen. „Miranda‟, knurrte ich, „was willst du? Du bist nicht grundlos hier, ich habe keine Lust auf deine Spielchen. Sag mir was du willst und wir kriegen das bestimmt hin. Wenn es Geld ist, meinetwegen, habe ich genügend von. Wenn du jemanden brauchst der dich durchnimmt, ich schlage dir irgendeinen Kerl vor, meinetwegen kann ich dir auch ein heißes Mädchen besorgen‟, stellte ich noch etwas gereizt klar und senkte kurz meinen Blick, um über meine Worte nachzudenken. Als hätte sie jemals um solche Dinge gebeten. „Wie du weißt bin ich im Urlaub. Und Urlaub heißt, dass ich entspannen, und mich nicht zulabern lassen will, Süße.‟ Ich schaute rüber zu Miranda bevor ich Ana noch einmal musterte. Sie sah mich noch immer an, was mich mit der Zeit wirklich stutzig machte. Sie konnte nicht schon wieder verfallen sein, nur weil sie wenige Sekunden vor mir gestanden hatte. Und selbst wenn, war es mir völlig gleich. Sie konnten eigentlich zusammen wieder verschwinden, ich hatte ihnen wirklich nichts zu sagen, und wollte mich ihnen genau so wenig für irgendwelche gemeinsamen Aktivitäten auf der Insel oder sonstigen Dingen anbieten.

Miranda:

Seine Worte trafen mich keineswegs, machten mir nur deutlich dass er in den letzten Wochen wenig Sex gehabt hatte, wenn er nun zickte als wäre er ein Mädchen. Belustigt entsperrte ich mein Handy, welches ich immer noch in meiner Hand hielt. In einigen meiner Ordnern suchte ich nach einem Video, welches ich ehemalig mit Denis aufgenommen hatte, das sogar ziemlich professionell mit einer guten Kamera und einem Stativ. Er hatte drauf bestanden, nachdem meine Idee ihn so gereizt hatte. Und nun, wo wir nicht mehr zusammen waren, zumindest keine sexuelle Beziehung mehr führten, besaß ich diese Sachen noch. Ich wusste dass ich sie irgendwann, früher oder später noch brauchen würde. Ich lächelte während ich das Video abspielten ließ, und es Denis hinhielt. Darauf zu sehen waren wir, gemeinsam beim Sex. Mich konnte man in einer Szene allerdings so gut wie gar nicht sehen, Denis dafür umso deutlicher. Als wir zu dieser Szene gekommen waren, stoppte ich das Video und funkelte Denis bitter an. „Es wäre schade, wenn das schöne Filmchen im Internet landet, oder nicht?‟, fragte ich in leicht schon fordernd und machte wieder einen Schritt auf ihn zu, ließ meine Hand von seinem Oberkörper abwärts zu seinem Gürtel rutschen. „Du bist doch so beliebt im Internet. Vielleicht ja in der falschen Branche‟, stellte ich grinsend klar und lehnte meinen Kopf leicht gegen seine Brust.

Denis:

Als Miranda mir näher gekommen war, als ich es normalerweise zulassen würde, und ihren Kopf nun leicht gegen meine Brust lehnte, wollte ich eigentlich schon zu anderen Mitteln greifen um sie nun loszuwerden. Allerdings war ich dazu nicht fähig, nachdem sie mir unser kleines Sextape gezeigt hatte. Normalerweise war ich immer vorsichtig mit solchen Dingen gewesen, aber ich hatte einfach nicht aufgepasst. Meine eigene Dummheit verdeutlichte sich hier einfach noch einmal. Dieses Sextape durfte einfach nicht ins Internet kommen. Aber wenn sie mir schon damit drohte, dieses Sextape zu veröffentlichen, wollte sie sicherlich einen hohen Preis. Mir graute es davor, aber ich hatte keine Wahl. Ich schob eine Hand an ihren Hinterkopf um ihr Spiel mitzuspielen, hielt sie so davon ab ihren Kopf von meiner Brust zu nehmen. Ich beugte mich ein kleines Stück herunter und musterte sie ein wenig. „Was willst du von mir?‟, fragte ich ziemlich leise. Ich hatte nicht erwartet dass sie so unfair werden würde. Wir waren gut auseinander gegangen und hatten uns auch darauf geeinigt, uns aus dem Weg zu gehen. Sie nun so zu erleben war erschütternd genug.

Miranda:

Seine Hand an meinem Hinterkopf zeigte mir bloß, dass er er gar nicht anders konnte. Ich kannte seine Art und wusste, wann er ungewollt handelte. Und dass er nun mitspielte, geschah nicht gewollt. Nerven tat mich das relativ schnell, weswegen ich mich von ihm befreite und stattdessen beide Hände an sein Becken schob, und mich ein wenig an seinen Körper drückte, während ich meinen Blick stets in seinen Augen hielt. „Sex‟, schnurrte ich lächelnd, „mit dir und Ana.‟ Diese Idee hatte ich mit Ana längst besprochen, wir waren uns einig gewesen, dass ich ihn mit dem Sextape erpressen würde, um Sex mit ihm und Ana zu erzwingen. Ich wusste zwar, dass Ana erst sechzehn war, aber ehrlich gesagt interessierte mich das nicht. Würde Denis sie gut behandeln, würde niemand herausfinden, dass er mit einer Minderjährigen geschlafen hatte. Ich glaubte aber auch nicht dran, dass er sie schlecht behandeln würde. Immerhin wäre ich dabei und konnte mich noch immer gegen in behaupten, ihm trotz des Sexes die Karriere im Internet ruinieren und das Video hochladen.

Denis:

Angespannt hörte ich Miranda zu, und wollte ihr erst gar nicht glauben, was sie eben von sich gegeben hatte. Erschrocken, beinahe schon erzürnt sah ich zu Ana. Sie war nicht einmal bisexuell, sie war verliebt in mich und Minderjährig zugleich. Was dachte Miranda sich dabei? Ich konnte mit einer minderjährigen nicht sexuell verkehren und erst recht nicht noch mit Miranda gleichzeitig. Auf solche Spielchen hatte ich keine Lust, gelüsten tat es mich danach genau so wenig. Mal ganz abgesehen davon, dass ich verliebt war. Ich seufzte leise und sah mich ein wenig fertig um, weil ich noch immer damit rechnete dass Manuel jeden Moment wieder auftauchte. Aus dem Grund griff ich auch Mirandas Händen und zog diese von meinem Becken, ehe ich sie prüfend musterte. Wenn man es so sah, konnte ich hierbei niemanden betrügen. Ich war nicht mit Manuel zusammen und er wusste nicht, dass ich in ihn verliebt war. Zumal wir noch keine sexuelle Beziehung eingegangen waren, und er, wenn dann, selbst wusste, dass ich wegen meine Bisexualität hin und wieder sicherlich das Verlangen nach einer Frau hegen würde. Miranda sah nicht gut aus, was auch Grund dafür gewesen war, dass wir so ewig miteinander verbracht haben. Aber momentan hatte ich einfach nur Augen für Manuel und wollte auch gar nicht mit einer Frau verkehren, geschweige denn Zweien zugleich. Aber wenn dieses Sextape das Internet kreuzen würde, wäre meine Karriere am Ende. Und würde Manuel davon Wind bekommen, wäre ich ihn direkt wieder los. Welche Möglichkeiten boten sich mir also, außer Miranda das Video mit Gewalt zu ziehen, oder mich ihrem Willen zu beugen?

Miranda:

Als er immer noch schwieg, seufzte ich leise. „Meinetwegen musst du nicht‟, stellte ich klar. „Aber dann wirst du in den nächsten zwölf Stunden das Tape online finden.‟ Ich sah kurz zu Ana, welche Denis noch immer ansah. Ich hatte mir nie Gedanken über sie gemacht, immerhin hatte sie immer gesagt dass Denis auch nur irgendein Kerl war, und ihr nichts bedeutete. Sie sah aber gar nicht danach aus, als wäre ihr so egal, dass Denis sie nicht beachtete. Aber was sollte ich groß tun? Ich konnte ihn nicht auch noch dazu zwingen, Ana zu lieben. Zumal ich das auch gar nicht wollte. Ich wollte nur dass er erfüllte, was ich gesagt hatte. „Wie oft‟, fragte er, als meine Gedanken abgebrochen waren. Ana funkelte mich von der Seite leicht an, als würde sie mir eine Zahl nennen wollen. Aber ich entschied mich für eine eigene und hob meinen Blick wieder zu Denis an. „Dreimal‟, meinte ich. „Drei Tage. Heute, morgen, und übermorgen. Danach kannst du persönlich das Tape von meinem Handy löschen‟, erklärte ich ihm und lächelte.

Denis:


Über ihre Worte brauchte ich eigentlich gar nicht lange nachdenken, denn ich war strikt dagegen, direkt dreimal mit ihr und Ana zu schlafen. Ich hatte da absolut keine Lust drauf und nervlich war ich da auch nicht für. Ich konnte das mit mir und meinem Herzen schlecht ausmachen, wenn ich so ernsthaft verliebt war, und auch gar nicht das Verlangen danach hatte, momentan etwas mit einer Frau zu haben. Es war möglich dass ich mich irgendwann für ein Geschlecht entscheiden und dann doch mal wieder einen Rückfall haben würde. Momentan sah es aber mehr danach aus, als würde ich mich zu Männern hingezogen fühlen. Und gerade wo ich wirklich davon ausgegangen war, meine Bisexualität würde in die Homosexualität abgeschweift sein, kam Miranda an. Mit einem Vorschlag, der nur unfreiwillig etwas ändern könnte, falls überhaupt. Aber was blieb mir? Das Tape durfte auf keinen Fall ins Internet. Erneut sah ich mich angespannt um. „Fuck‟, murmelte ich leise. Manuel kam gerade wieder von seiner Ex zurück, sah mich mit den beiden hier. Ich blickte Miranda schnell wieder an. Ich musste eine Entscheidung treffen, so schnell es nur ging. „Ich komme in einer Stunde zu dir‟, meinte ich nur rasch. „Aber sieh zu dass ihr nun weg kommt.‟ Mit einem Knurren deutete ich in die Richtung den Steg entlang, woraufhin Miranda mich nur anlächelte. Ich war so froh darüber dass sie mich zum Abschied nicht noch aufzog, sich mir näherte und mich küsste oder sonstiges tat. Sie verschwand, als Manuel auftauchte. Schon von etwas weiter weg blickte ich angespannt in seine Richtung. Als er dann vor mir stand und mich fragte, was wir heute machen würden, schluckte ich schwer. Mein Kopf war damit beschäftigt, zu verarbeiten, was ich soeben bejaht hatte. Dass ich Sex mit meiner Ex und einer Minderjährigen haben würde, nur um zu verhindern, dass das Sextape von mir und Miranda nicht ins Internet kommen und mir meine Karriere zerstören würde. Was sollte ich denn Manuel nun erzählen? Ich hatte überhaupt keine Ahnung und war auch eigentlich der Meinung, ich müsse Miranda mit Gewalt dazu bringen, das Video zu löschen. Aber war das so schlau? Sie hatte sicherlich eine Kopie davon auf ihrem Rechner, mir würde es also nichts bringen, mich nun gegen ihren Willen zu stemmen. Ziemlich fertig blickte ich Manuel an, mied aber seine Augen weil ich dem Blickkontakt nicht standhalten könnte. „Aus heute wird nichts‟, erklärte ich ihm nur schnell. „Ich muss was aufnehmen für unseren Kanal.‟ „Aber ich kann dir doch dabei helfen?‟, erwiderte er. Ich hatte es gewusst. Er konnte mir verdammt nochmal nicht dabei helfen. Wieso musste diese ganze Sache auch so kompliziert sein? Ich schüttelte rasch den Kopf. „Ich kriege das alleine hin. Wir würden uns gemeinsam nur aufhalten, ich möchte dass das schnell geht, und wir den Rest des Tages gemeinsam verbringen können. Klingt doch viel besser, oder nicht?‟, fragte ich dann lächelnd und griff nach seiner rechten Hand, welche ich mit meiner leicht verschränkte. Ich hob nun doch mal meinen Blick in seine Augen, um meine Aussage zu stärken. „Denn ich könnte dir nicht garantieren, dass du neben mir sicher bist. Es gibt hier genug Orte auf der Insel die sich bestens anbieten, um sein Verlangen zu stillen. Und das muss nicht sein. Deswegen bleibst du brav hier in der Nähe der Hütte‟, murmelte ich schmunzelnd.
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Clarity
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BeitragThema: Re: Bora Bora [prs]   Mo Jun 02, 2014 7:48 am

Manuel:

Denis schien ein wenig abwesend zu sein, schien mit den Gedanken weit weg und im ersten Moment total orientierungslos, als wüsste er nicht, was er mir zurück geben sollte. Als er mir dann jedoch absagte und mir erklärte, dass wir das Alles später nachholen konnten, da er etwas aufnehmen musste, mich jedoch nicht helfen ließ, seufzte ich etwas. Doch wollte ich ihn nicht aufhalten, immerhin war dies sein Hobby und etwas, wozu er sich beinahe verpflichtet. “Dann nimm halt lieber im Urlaub auf, anstatt deine Zeit mit mir zu verbringen.”, murmelte ich und schmollte gespielt, bevor ich ihm einen Kuss auf die Stirn drückte. “Gut, dann werde ich mal zurück gehen und dort auf dich warten, damit ich auch ja nicht abhanden komme. Du kannst, wenn du fertig bist, gern vorbei kommen.” Ich lächelte etwas und fuhr mir durchs Haar, während mich in gewisserweise noch die beiden Mädchen beschäftigten, zumindest das Eine. Da ich mich aber nicht länger damit beschäftigen wollte, blickte ich Denis noch einmal in die Augen, bevor ich dann zurück zu meiner Hütte lief, mit einem Plan, wie ich nun die nächsten Stunden meine Zeit rumbekommen könnte.
Mit der Kamera lief ich durch die komplette Hütte und filmte auch die Location von draußen, also auf dem Balkon, stellte sicher, dass wir auch gutes Material für die Videos sammelten. Ich hatte nun nichts zu tun, also wieso dann nicht an die Arbeit setzen und Videomaterial sammeln? Zwar würde ich die Videos von Erik oder Valentin überquatschen lassen, sodass sie erklärten, wo man sich befand und was man sah, vielleicht auch noch nähere Details preisgaben, um den Zuschauern das Alles näher zu bringen.
Nachdem ich dann fertig war und die Hütte abgedreht hatte, kümmerte ich mich um das Gebiet draußen, von welchem ich auch nochmal ein bisschen was aufnahm, sowie dem Strand, welchen ich ja wirklich gerne mochte. Erst dann ließ ich es mit der Filmerei auch wirklich sein und setzte mich stattdessen daran, lieber schon einige Aufnahmen zusammen zu schneiden, zu filtern und Musik drüber zu hauen, außer an Stellen, an welchen ich noch Kommentare der beiden Superhomies einfügen wollte. Und Stellen, an welchen ich Videos der beiden einbeziehen wollte, makierte ich und schrieb sie mir zusätzlich auch einfach nochmal auf. Denn ich hatte nicht gewollt, dass Erik hierher flog, so kurzfristig, und sich dann auch noch partout weigerte, sich an ein paar Aufnahmen für ihren Zweitkanal zu setzen. Zwar übernahm ich nun größtenteils die Arbeit, doch erwartete ich trotzdem, dass von den beiden auch noch etwas kam, was ich verwenden konnte und nicht völlig lustlos aneinander gereimt war. Denn darauf konnte nicht nur ich, sondern auch die Fans verzichten, welche sicherlich nicht glücklich sein würden, wenn sie so außen vor gelassen wurden. Das war auch der einzige Grund, weswegen ich so auf diese Videos und Statements der beiden bestand, denn wenn die beiden schon kurzfristig in den Urlaub geflogen waren, musste es einen triftigen Grund geben und hinzu zu diesem Grund, wollten sie doch nicht noch eine Fanbase, die ihnen böse war? Ganz abgesehen davon, dass ich mich mit ihnen dann nicht beschäftigen wollen würde, was aber der Fall gewesen wäre. Immerhin wäre ich zuhause geblieben und somit würde bei mir alles hinterfragt werden, was sich um Valentin und Erik drehte. So schien die Möglichkeit mit den Videos die simpelste, um sich weitere Probleme zu sparen.
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Yuna
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BeitragThema: Re: Bora Bora [prs]   Mo Jun 02, 2014 9:48 am

Denis:

Mir ging es bei der Sache absolut nicht gut, weil ich mich so fühlte, als würde ich Manuel hintergehen. Schließlich hatte ich ihn nun schon belogen und aufgrund der Tatsache, dass ich ohnehin schwer verliebt in ihn war, fiel mir das auch nicht leichter. Aber nun wo Miranda mit diesem bescheuerten Sextape angekommen war, blieb mir keine Wahl. Entweder ich konnte mich selbst bald im Internet sehen, oder ich zwang mich dazu, mit zwei Frauen rumzumachen. An Sexappeal fehlte es der ganzen Angelegenheit sicherlich nicht, und ich war auch der Meinung ich würde eher passiv agieren und die beiden dazu drillen, miteinander rumzumachen damit ich mich vage raushalten konnte. Aber dieser Gedanke änderte natürlich nichts daran, dass ich das überhaupt durchziehen musste. Ich hatte mich auch nur schweren Herzens zu der Hütte von Miranda und Ana begeben, weil meine Lust auf dieses sexuelle Abenteuer zu gering war. Ich seufzte während ich vor der Tür stand und mich beinahe gar nicht dazu überwinden konnte, überhaupt zu klopfen. So wenig Lust wie ich hatte, so ging es auch meinem Mut. Immerhin hatte ich im Hinterkopf behalten, dass Ana als minderjähriges Mädchen, wenn ich schlecht mit ihr umging, ein Recht darauf hatte, mich wegen Kindesmissbrauchs zu verpfeifen. Ich konnte mir somit nicht mal einen kleinen Spaß können und sie beide meiner Macht unterziehen. Ich musste ihre dämlichen Spiele mitspielen und Dinge tun, ich ich als fast schon homosexueller Mann auch gar nicht machen wollte. Und wenn Miranda und Ana mich tatsächlich nicht anmachen würden, es bei mir somit absolut keinen Anklang finden würde, wäre mein Sextape auch in den nächsten paar Stunden online. Aber wie zwang man sich dazu, etwas geil zu finden? Seufzend klopfte ich einige Male an die Tür und wippte ein wenig ungeduldig auf meinen Füßen vor und zurück. Ich kam mir so unendlich dumm vor, bei dem Gedanken daran, dass ich beinahe schon wusste, dass mich diese ganze Sache hier nicht auch nur einen Funken anmachen würde. Aber Miranda brauchte ich das gar nicht erst erzählen. Denn sie stand, wie erwartet, bereits halbnackt vor der Tür, nachdem sie diese geöffnet hatte (http://oi58.tinypic.com/2yn1lqe.jpg). Ich musterte sie etwas widerwillig, konnte aber auch gar nichts mehr sagen, da sie mich an meinem Handgelenk einfach in die Hütte gezerrt und Ana die Tür hinter mir zugeschlagen hatte. Ich hob bloß erschrocken eine Augenbraue und ließ mich von Miranda mitziehen, bis sie mich auf einen der Sessel drückte und kurz zu mir herunter lächelte. „Ich hab mir gedacht‟, begann sie, „dass Ana dich mal ein wenig näher kennenlernt. Dich, und deine aufbrausende Art, weißt du?‟ Ich spürte beinahe wie sie mich unfair anfunkelte. Ich wusste welche aufbrausende Art sie meinte. Würde ich mich Ana gegenüber so verhalten, säße ich nach meinem Urlaub im Knast. „Und du meinst das gefällt ihr?‟, fragte ich sie etwas ernster und beobachtete wie Ana (http://oi59.tinypic.com/5n58pt.jpg) langsam in unsere Richtung kam, und sich dann ohne weitere Worte rittlings auf meinem Schoß niederließ. Sie begann langsam an meinem schwarzen Hemd die Knöpfe zu öffnen, während ich noch immer damit beschäftigt war, Miranda anzusehen. „Finden wir heraus, ob es ihr gefällt? Jeder muss mal neue Dinge kennenlernen‟, erwiderte sie daraufhin bloß und ließ sich auf dem Sessel mir gegenüber, während sie beobachtete, wie Ana sich an meinem Hemd zu schaffen machte. Langsam kam es mir echt so vor, als würde sie Ana bloß sinnlos dazu zwingen. Ich schob meine Hand sachte in ihren Schopf damit sie aufhörte und die letzten zwei Knöpfe meines Hemdes in Ruhe ließ, während ihre rechte Hand bereits auf meinem nackten Oberkörper lag. Ich zog ihren Kopf ein wenig zu mir runter, und stoppte an ihrem Ohr. „Du willst das nicht‟, flüsterte ich lächelnd und ließ meine Hand aus ihrem Schopf, in ihren Nacken gleiten. Ich spürte wie sie dennoch die letzten Knöpfe meines Hemdes öffnete und mit ihrer Hand meinen Oberkörper abtastete, ehe sie einmal aus Versehen meinen Blick erwiderte und direkt stoppte. „Miranda‟, meinte ich dann etwas abwertend, „ich ficke keine Minderjährige.‟ Mit den Worten umfasste ich Anas Becken und setzte sie neben mich auf die Lehne des Sessels, ließ mein Hemd so, wie es war. „Es bringt weder ihr, noch mir etwas. Wahrscheinlich nehme ich ihr damit dann sogar die Unschuld und bin das totale Arschloch. Nachher beschimpft man mich dann als Kinderschänder. So lustig finde ich das nicht‟, raunte ich ihr entgegen. Auf meine Proteste hinweg erhob sie sich und blieb vor mir stehen. Seufzend senkte ich schon den Blick und fuhr mir angespannt durch die Haare. Es schien mir so sinnlos überhaupt hier zu sein, nur wegen eines dummen Sextapes. Und dann auch noch den Mann betrügen, den ich liebte. „Miranda ich bin homosexuell‟, erklärte ich ihr, „ihr beide macht mich nicht mal annähernd an. Wenn du es unbedingt brauchst, meinetwegen lad das Sextape überall hoch, wo es dir möglich ist. Ich will nicht den Mann betrügen, den ich liebe. Das wäre Schwachsinn‟, murmelte ich. „Ach wie süß‟, gab sie nur abwertend zurück und hockte sich vor mich. Aufgrund dieses Kommentars sah ich wieder zu ihr, unbeeindruckt von der Art und Weise, wie sie sich verhielt. Ich wusste worauf sie hinauswollte. „Denis ist verliebt. Wer ist der Glückliche? Warum hast du ihn nicht gefragt, ob er mitmacht?‟ Ihr hämisches Lächeln brachte mich innerlich zwar zum Toben, dennoch versuchte ich, einigermaßen locker zu bleiben. Sie würde nun alles in den Dreck ziehen, was ich ihr soeben erzählt hatte. Nur um mich wütend zu machen. Nur, damit ich mir nahm, was sie von mir verlangte, weil ich anders mit ihr nicht umspringen würde. Immerhin schlug ich keine Frauen oder verletzte sie auf irgendeine Weise körperlich. Wenn man vom Sex absah. „Ach! Ich verstehe‟, kicherte sie, „es ist der Kameramann!‟ Nach ihren Worten hatte sich meine Hand automatisch in ihrem Schopf vergraben, sodass ich sie ohne große Anstalten auf meinen Schoß ziehen konnte. Ihren Kopf drückte ich ein wenig zu mir runter, während ich sie gereizt ansah. „Er hat kein Interesse an solchen Flittchen wie dir. Oder an Minderjährigen‟, knurrte ich wütend. „Er hat aber auch kein Sextape mit seiner Ex gedreht‟, flüsterte sie nur und legte ihre Hände auf meine Schultern, um mir das Hemd von diesen zu streichen. Als sie mich aus diesem befreit hatte, sah ich sie entgeistert an. Sie war nicht wie Amy, nicht so völlig dumm. Sonderlich schlau war sie vielleicht aber auch nicht, wenn sie eine Minderjährige dazu trieb, sich an einen reifen Mann zu machen. „Manuel hätte seinen Spaß sicherlich gehabt‟, erklärte sie, während sie am Reißverschluss meiner Jeans zu fummeln begann, und ich spürte, wie Ana sich zu meinem Hals heruntergebeugt hatte, und diesen bereits lautlos mit ihren Lippen erkundete. Ich atmete tief durch. Nicht nur weil ich gerade tatsächlich mit mir selbst zu kämpfen hatte, aufgrund der Tatsache, dass Miranda Manuel mit einbezog. Sondern auch, weil eine Minderjährige gerade meinen Körper berührte. Und das nicht an den ihr erlaubten Orten. „Ich glaube nämlich kaum dass er seine Ex so schnell vergessen konnte. Sie und ihren schönen Körper.‟ Miranda trieb es wirklich auf die Spitze. „Er hätte sicherlich gerne mal eine Minderjährige gehabt. Oder deine Ex‟, vernahm ich noch, bevor ich abschaltete. Ich wollte ihr nicht länger zuhören. Nicht länger hören, wie sie mich, und alles was ich mir gerade erkämpft hatte, so in den Dreck zog. Dass sie mich provozierte, war eine Sache. Aber dass sie Manuel solche Perversionen anhing, war etwas anderes. Ich stieß Miranda von mir und erhob mich von dem Sessel, zog Ana dann am Handgelenk zu mir und drängte sie gegen eine der Wände, bevor ich auch ihr anderes Handgelenk ergriff und beide gegen die Wand drückte. Mein Blick fiel kurz zu Miranda, als ich mich so weit gegen Ana gedrückt hatte, dass sie keinerlei Chancen hatte, mir nun zu entkommen. „Was nun, mh?‟, knurrte ich. „Was bringt es dir, wenn du mich provozierst? Sieh mal‟, meinte ich, während ich Ana aus ihrem hautengen Kleid befreite. Ihr Blick verriet mir deutlich, dass sie das nicht wollte. Dass sie auch nicht wollte, dass ich so mit ihr umging, wie ich es dank Miranda tat. Es war mir völlig gleich, wie sexy Miranda für eine Frau auch immer war. Welch schönen Körper und verführerischen Blick sie besaß, und was für junge Freundinnen sie hatte, die mich sicherlich leicht befriedigen könnten. „Es führt nur dazu, dass deine kleine Freundin Angst vor mir hat.‟ Mit den Worten ließ ich ihre Handgelenke auch wieder los, welche ich schließlich wieder ergriffen, nachdem ich sie aus dem Kleid befreit hatte. Ich schob sie in Reichung des Sessels, während ich beobachtete wie Miranda nur eine Augenbraue hob und ein wenig an dem Saum ihres dünnen Pullovers spielte. Ich hatte keine Lust mehr, noch länger hier zu sein. Ich ertrug weder die Hitze im Raum, noch die Tatsache, dass Miranda mich immer noch dazu zwingen wollte, mich an einer Minderjährigen zu vergehen. Aber ich hatte gewusst dass sie nicht kampflos aufgab. Sie hatte einen Masterplan angefertigt, gerade so, dass er entkräftete, was ich zuvor noch gesagt und gedacht hatte. Ab da an begann es auch weniger Sinn zu machen, mich zu wehren.
Miranda befreite sich mit Hilfe von Ana aus ihrem dünnen Seidenpullover, bevor sie mit langsamen Schritten auf mich zu marschierte. Mein Blick lag gezielt auf ihren Brüsten, auch wenn ich, wie ich feststellte, ein gemindertes Interesse an diesen hatte. So hob ich den Blick auch irgendwann an und wartete nur bis sie vor mir angekommen war. Ohne mich gegen sie zu wehren, ließ ich sie machen, als sie eine Hand an meine Wange, und die andere auf meine rechte Hand gelegt hatte, welche sie daraufhin zu ihrem Hintern zog. Dort ließ ich sie auch vorerst ohne Proteste liegen. „Ana ist nur unerfahren mit dir‟, erklärte sie mir leise, „während ich dich bestens kenne. Dich und deine Art‟, schmunzelte sie. „Das mit Manuel war nicht ernst gemeint. Aber alles, was dein Leben betrifft, hat hiermit wenig zu tun. Sieh es doch als nettes Abenteuer für zwischendurch. Unabhängig von deiner Liebe zu einem Mann.‟ Ich schüttelte bloß leicht den Kopf während ich merkte, wie Ana sich wieder zu uns gesellte. Sie positionierte sich unabhängig neben mir und spielte an meiner Jeans rum, während ich Miranda immer noch ansah. „Wenn das Tape nicht online kommt, erfährt Manuel nicht davon. Und deine Karriere bleibt bestehen. Was ist dir lieber? Dass alle erfahren was du in deiner Privatsphäre treibst, und dass du es direkt vergessen kannst, deine Liebe zu gestehen – oder ein perfektes Ende bei welchem niemand zu schaden kommt?‟ Ich seufzte. Sobald sie von meiner Liebe sprach, war ich sowieso ratlos. Ich würde wirklich alles für Manuel tun, und alles darum geben, dass er glücklich werden könnte. Aber wenn er solche Dinge sehen müsste, hätte ich das Gegenteil erreicht. Miranda legte ihre andere Hand an mein Kinn, während Ana sich damit befasste, mich aus der Jeans zu kriegen. „Wir verwöhnen dich auch beim ersten Mal‟, flüsterte sie, „dann kannst du dich passiv entspannen.‟ Ihre Lippen waren meinen um einiges näher gekommen, was mir so gar nicht gefiel. Ich wollte niemand anderen als Manuel küssen. Aber was blieb mir noch? „Unter einer Bedingung‟, murmelte ich an ihre Lippen. „Den nächsten Sex darf ich frei gestalten. Keine Begrenzungen, nur meine Bestimmungen.‟ Sie nickte. Normalerweise hätte ich lächeln müssen, aber ich konnte nicht. Es war ihr also schon wieder egal, oder sie wusste, was ich vorhatte. Aber es interessierte mich nicht. Sie musste ihr Wort halten. Nämlich dieses, welches besagte, dass ich heute nichts tun musste. Solange ich mich nicht um eine Minderjährige kümmern musste, war es mir auch egal. So interessierte es mich auch herzlich wenig, als Miranda meine andere Hand ebenfalls zu ihrem Hintern geschoben hatte, an welchem ich sie nur noch ein wenig an mich drückte, damit sie nicht von mir wich. Ich musste, wenn sie schon solche Seiten aufzog, ihr Spiel wenigstens mitspielen.
Ich hatte Ana mittlerweile auch geholfen, mich aus der Jeans zu befreien. Sehr viel Zeit war nicht vergangen. Unser Standpunkt hatte sich von der Wand zum Bett geändert, auf welchem ich lag, während Miranda meinen Körper mit Küssen übersäte. Ganz aus meiner Rolle war ich wohl aber doch nicht gefallen. Ich hatte mich nicht davor retten können, Ana nicht anzufassen. Wobei, wenn man das anfassen konnte? Schließlich war es doch dazu gekommen, dass sie mich küsste. Dies war ausgeartet in einen Zungenkuss, während Miranda stets nicht in Erwägung zog, dieses Spiel mit sich und Ana weiterzuspielen, während ich sie passiv beobachten und wenigstens einen Moment versuchen konnte, meine Gedanken an Manuel loszuwerden. Diese Minuten waren wohl wirklich die schrecklichsten meines Lebens. Ich wollte nicht auf dem Bett von Miranda liegen, eine Minderjährige küssen und gleichzeitig meine große Liebe im Kopf haben. Und behaupten dass es so abwegig war, überhaupt hier zu sein, durfte ich nicht. Wenn ich so dachte, würde ich morgen nicht mehr hierher kommen, und das konnte ich mir nicht leisten. Ich musste diesen Scheiß durchziehen bis zum Ende, selbst wenn ich nach drei Tagen daran verrecken würde, nicht körperlich, sondern eher psychisch, weil ich noch immer versteckt hielt, was ich Manuel sagen wollte. Und dazu log ich ihn konkret auch noch an. So fertig war ich wohl zuvor noch nie gewesen.
Erschöpft wie ich war, mit den Nerven am Ende und einfach nur deprimiert von diesem Tag, schleppte ich mich den Steg entlang um zurück zu meiner Hütte zu kommen. Ich wollte gar nicht weiter darüber nachdenken, was ich eben erlebt hatte. Ich war nicht glücklich darüber und gut ging es mir erst recht nicht. Ob das nun aber mit dem Sex zusammenhing oder mit der Tatsache, dass Miranda mich dazu gezwungen hatte, Alkohol zu trinken, natürlich auch nur Absinth, war mir nicht klar. Mein Kopf war ohnehin benebelt. Ich wollte auch gar nicht groß nachdenken. Ich wusste dass es gleich Stress geben würde. Ich hatte Manuel gesagt ich würde mich beeilen, und mittlerweile ging schon die Sonne unter. Denn nach meinem ersten Sex mit Miranda und Ana hatte ich mich noch von ihnen festhalten lassen, und das Resultat davon war ich, fertig und schlecht drauf. Ich war mehr zerstört von der Tatsache dass Manuel nichts von dieser ganzen Sache wusste, als von dem Sex, welchen ich passiv größtenteils überstanden hatte. Ich seufzte leise während ich nach meiner Schlüsselkarte suchte und diese auch nur schwer in meiner Hosentasche fand. Die Tür zu öffnen war auch nicht sonderlich leicht, da ich schon ein wenig Alkohol intus hatte, welcher mich irritierte, aber es war nicht so, dass ich nicht klar denken könnte, wenn ich mich bemühte. Und bemühen musste ich mich nun definitiv, weswegen ich tief durchatmete und kurz zum Aufwachen den Kopf schüttelte. Dann trat ich ein, drückte die Tür hinter mir zu, zog mir meine Schuhe aus und knöpfte mein Hemd noch rasch ordentlich zu, bevor ich mich auf die Terrasse begab, wo ich Manuel vorfand. Er lag auf einer der Liegen im Lichtschein einiger Kerzenlaternen. Schweren Herzens begab ich mich in seine Richtung und ließ mich auf der Liege neben ihm nieder, bevor ich ihn einen Moment lang beobachtete und allen Mut zusammennahm. „Es tut mir leid‟, meinte ich beinahe lautlos, weil ich mich so sehr dafür schämte, dass ich ihn angelogen, betrogen und sitzen gelassen hatte, und er gar nicht wusste, welche Gründe das hatte. „Ich habe die Zeit vollkommen vergessen. Immerhin habe ich nun genug Bildmaterial. Zwar wird Peter mich dafür köpfen, dass das alles mit dem Handy aufgenommen ist, aber ich habe mir Mühe gegeben‟, log ich dann noch. Ich fühlte mich so grässlich, ich wusste gar nicht was ich an mir zuerst hassen sollte. „Kann ich mich irgendwie bei dir entschuldigen? Worte bringen es nicht‟, meinte ich, „und das ist mir klar. Ich habe dich den ganzen Tag alleine gelassen, wobei ich mit dir einiges vorhatte. Ich fühle mich schlecht deswegen‟, ergänzte ich leicht schmollend und fuhr mir durchs Haar. Am liebsten wäre ich direkt aufgestanden und weit weg von hier gelaufen. Aber ich hatte keine Wahl. Entweder ich riss mich zusammen, oder ich bekam Probleme. Und diese wollte ich auf keinen Fall haben. Nicht nun, wo es mir eh schon scheiße ging.

Erik:

Ich belächelte seine Worte nur schwach und stellte mich wieder ein wenig aufrecht, da ich nicht so gerne über den Tresen hängen und Valentin beobachten wollte, was schon ziemlich schäbig ausgesehen haben muss. Als ich dann wieder ein wenig an Gleichgewicht gewonnen hatte, schaute ich wieder zu Valentin und ging nur kurz auf seine Worte ein. „Ich hoffe du schleimst dich nicht ein, damit ich dir jeden Tag so einen großen Eisbecher bestelle‟, scherzte ich grinsend und fuhr mir durch meine dunkle Mähne. Wir hatten noch einige Stunden Zeit, und ich wusste bereits, dass Valentin sowieso noch eine halbe Ewigkeit mit seinem Eis brauchen würde. Das war mir eigentlich auch ganz recht, denn so konnte ich mir sicher sein, dass mit dem Dinner alles klappte. Schließlich war mir wichtig, dass das alles auch so wurde, wie ich es mir vorstellte.
Tatsächlich waren wir noch ganze zwei Stunden unterwegs gewesen und hatten uns am Wasser unterhalten. Das Ganze war so wirklich angenehm gewesen, auch wenn es Hauptsächlich um Dinge wie unsere Arbeit gegangen war. Erinnerungen daran, wie wir gemeinsam die Firma aufgebaut und dafür eine ziemlich lange Zeit geopfert hatten. Auch heute noch steckten wir in dieser ganzen Arbeitsszenerie fest drin, nicht nur was die Arbeit im Internet anging. Und neben dem Kram der alleine von Arbeit handelte, war es auch um die Urlaube gegangen. Wie wir Abends an den Stränden gesessen und geredet hatten, wie wir uns dann brav vor den Zimmern voneinander verabschiedet hatten, und wie wir nun sogar schon gemeinsam in einem Bett schliefen. Ich hatte diese Worte seinerseits nur belächeln können, weil ich mir dabei eigentlich keine großen Gedanken gemacht hatte. Ich hatte mir nichts dabei gedacht, eine Hütte mit Doppelbett auszusuchen, zumal ich auch auf dem Sofa geschlafen hätte. Aber nun hatte sich ja ergeben, dass das ziemlich praktisch sein konnte. Zwar hatten wir die Vorteile des Doppelbettes noch nicht genutzt, aber ich ging stark davon aus, dass es gar nicht mehr so lange dauern würde, bis Valentin abends auch mal in meinen Armen einschlafen würde, was er sich momentan schließlich noch nicht traute, nur, weil ich und meine Gefühle noch miteinander kämpften. So wie es jedoch wirklich aussah, merkte ich erst spät am Abend, als wir endlich den Weg zum Strand antraten für das Dinner, mit welchem ich mich befasst hatte. Ich hatte mir im Kopf vieles überlegt und hatte mit den beiden Kerlen, die das Ganze für mich organisieren sollten, nur grob alles besprochen. Sie wussten dass sie sich die Mühe für einen Mann, und keine Frau machten. Tatsächlich fanden sie das sogar mal ganz angenehm, mussten nun nicht mit pink und weiß hantieren, wie sie geglaubt hatten. Das hätten sie im Falle von Valentin zwar gekonnt, hingegen aber hatten sie sich für viele andere Farben entschieden, wovon Valentin aber noch nichts wusste.
„Tut mir leid‟, erklärte ich lächelnd, als ich die Augenbinde an seinem Hinterkopf mit einem Knoten befestigt und meine Hand mit seiner verschränkt hatte, um ihn in die richtige Richtung zu lotsen, „aber eigentlich war das hier eine Überraschung. Nur konnte ich ja schlecht dicht halten.‟ Mittlerweile war es dunkel genug, nur noch wenige Wolken standen am Himmel und dennoch war es noch recht warm. Warm genug zumindest, um sich noch am Strand aufzuhalten. Ich konnte aus der Ferne die beiden Kerle erkennen, die sich noch um die letzten Kleinigkeiten kümmerten, während sie sich ein wenig leiser unterhielten, wie ich an ihren Gesichtern beobachten konnte. Sie hatten ihre Arbeit wirklich perfekt gemacht.
Unter dem Stoffpavillon hoben sich ein Tisch, mit einer mehr beige- als weißfarbenen Tischdecke neben zwei Stühlen vor. Neben diesen standen Kerzenlaternen in verschiedenen Größen, sowie einige größere Lampen die noch mehr Licht am Strand verstrahlten. Vor dem Stoffpavillon lag ausgeweitet eine große Decke mit einem, wie ich von weiter weg schon erkennen konnte, ziemlich schönen Muster. Darauf lagen einige Polster, vor welchen noch ein Tisch stand. Darauf eine Base mit einem kleinen Blumenstrauß. Auch hier wieder einige Kerzenlaternen und Lampen. In meinen Augen hatten sie es perfekt hinbekommen. Wie es für Valentin aussah, wusste ich noch nicht. Aber ich lief stets mit ihm auf den schönen Platz zu, und ging auch direkt mit ihm zu dem Stuhl auf der einen Seite vom Tisch, wo ich ihm noch raufhalf, während ich mich mit kurzen Blicken bei den beiden Kerlen bedankte, die sich gleich noch um das Essen kümmern würden. Sie verschwanden noch bevor ich mich daran machte, Valentin sein Augenlicht wieder zu schenken. Ich öffnete den Knoten des Bandes und lächelte. „Ich hoffe, es gefällt dir.‟
(amazingdestinations.be/imagegen.ashx?width=1000&image=/media/171054/private-dining-2.jpg&align=center)
Mittlerweile hatten die Kellner den ersten Gang zu uns gebracht, ich saß nun auch und befasste mich damit, Valentin dabei zu beobachten, wie er noch immer staunte. Wahrscheinlich dachte er auch gleichzeitig drüber nach, wie kostspielig das war, und weshalb ich das tat. Ich wusste nicht ob ich ihm das so einfach erklären konnte, aber schien plausibel. Ich ergriff irgendwann seine Hand und verschränkte diese leicht mit meiner, sodass sie auf dem Tisch lagen und ich sie für einen Moment mustern konnte. Ich hob meinen Blick in seine Augen, welche durch den Kerzenschein nur so funkelten. Er sah in diesem Licht wirklich unglaublich schön aus, was ich auch gar nicht leugnen wollte. Ich hatte wohl mit Abstand den schönsten, noch besten Freund, auf diesem Planeten. „Ich glaube es ist an der Zeit, dir zu erklären, wieso ich das überhaupt mache. Es wird dumm klingen und vielleicht kränkt es dich sogar ein wenig. Aber ehrlich gesagt kann ich dich nicht anders behandeln, nur weil du dich verliebt hast. Ich bin nämlich auch nicht ganz ohne‟, erklärte ich vorsichtig ohne meinen Blick abzuwenden. „Ich habe mit Denis gesprochen. Ich denke es geht uns beide etwas an, denn er ist in Manuel verliebt. Mittlerweile hat es sich so weit entwickelt, dass Manuel die Beziehung mit Amy beendet hat, und soweit ich weiß, ist Manuel selbst auch gerade wieder bei Denis. Ich fände es eigenartig, würde es zwischen ihnen funken, und zwischen uns nicht. Ehemalig, wie du weißt, hasst Manuel Denis ja eigentlich‟, erzählte ich dann und grinste schwach über die Tatsache, was sich alles verändern konnte, wenn jemand Besonderes in das eigene Leben trat. „Jedenfalls habe ich mit Denis über dich und mich gesprochen. Wir sind durchgegangen, wie ich mich das erste Mal verliebt habe, und was ich getan habe, um eine Beziehung aufzubauen. Wir kamen dazu, dass ich es mit Dates probieren sollte. Das klingt schäbig. Aber du siehst, dass es romantisch ist. Zumindest in meiner Gegenwart.‟ Ich fuhr mit meinem freien Zeigefinger leicht über seine Handoberfläche und lächelte ein wenig, als ich meinen Blick kurz auch auf seine Hand gesenkt hatte. „Er war sich sicher, dass man sich leicht in dich verlieben könnte. Er mag vielleicht gar nicht mal so falsch liegen‟, murmelte ich und sah wieder rauf in seine Augen. „Du bist so ein schöner und liebevoller Kerl. Warum suchst du dir so einen Idioten wie mich aus, der sich viel zu viel Zeit mit der großen Liebe lässt, weil er nicht checkt, dass sein bester Freund die Lösung all seiner Probleme ist?‟, fragte ich ihn ein wenig nachdenklich. „Versteh mich nicht falsch. Ich frage mich nur, wieso du mir die Chance gibst, mit dir zusammen zu sein. Manchmal denke ich drüber nach, ob ich es verdient habe‟, ergänzte ich mich etwas leiser. Das sollte die Sache nicht runter spielen, keinesfalls. Ich hatte nur große Angst, irgendetwas falsch zu machen. Ich hatte zwar eine ernsthafte Beziehung geführt, aber nie zuvor eine mit einer besten Freundin, oder im Falle wie hier, einem besten Freund angefangen. „Ich will nicht riskieren dich irgendwann zu verlieren, weil wir an uns scheitern.‟ Ich ließ von seiner Hand ab, ließ diese dafür an sein Kinn gleiten und hob dieses ein wenig an, damit er den Blick nicht senkte. Dann beugte ich mich ein wenig zu ihm vor. „Wenn du mich fragen würdest, ob mir mein Leben wichtiger ist als du, und ich antworten würde, dass es mein Leben ist‟, flüsterte ich ernst, „und du mich daraufhin verlassen würdest, würdest du niemals erfahren, dass du mein Leben bist.‟
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